Danke und was würdest du sagen? Ich habe immer noch keine Lösung gefunden wie ich reagiere.


    Gehe ich weg, schnallt sie das nicht.


    Darauf ansprechen endet zuerst damit, dass sie sich entschuldigt, letztendlich aber die gleichen Fehler wieder macht.


    Ich weiß bald nicht mehr wie ich reagiere.


    Er ist aber selbst auch nicht besser wie er sich verhält. Die müssten sich mal an den Tisch setzen und schnallen, dass sie das nicht über mich definieren. :)z

    @ Bambiene,

    danke für die Äußerungen. Ich hätte die gleichen Fragen gestellt. Das Problem ist nach meiner Ansicht nicht der Vater, sondern die fehlende Abgrenzung zur Mutter. Und diese Abgrenzung haben früher die Menschen durch "auf eigene Füße stehen" vollzogen. Das ist auch heute noch auf manche Weise möglich. Die finanzielle Abhängigkeit von einem Elternteil muss nicht gleichbedeutend sein mit emotionaler Abhängigkeit. Der Thread wurde unter Psychologie eröffnet, in das Fachgebiet gehört auch die Lösung vom Elternhaus.

    Unsere Mutter hat dies auch immer gespielt wenn wir nicht so gemacht haben wie sie wollte und dieser Satz war und sollte die größte Strafe und Herabwürdigung überhaupt sein für uns.


    Als Kind weiß man natürlich nicht was man darauf sagt, aber würde sie das heute noch einmal sagen, dann wäre zumindest meine Antwort, dass SIE sich diesen Mann ausgesucht hat und bevor diese Diskussion noch mehr unter die Gürtellinie geht ich sie hiermit beende.


    Das würde ich auch dir raten, auf dieses hässliche Niveau solltest du dich keinesfalls ziehen lassen, auf der Ebene ist kein normaler Austausch mehr möglich.

    Ich kenne das.


    Die Ehe mit meinem Dad hat meine Mutter traumatisiert und klar bin ich sein Kind. Vor allem als Jugendlicher habe ich das auch oft gehört, einfach, weil ich auf die gleiche Art geredet oder argumentiert habe und für meine Mom ist der Geist ihrer Martyriums-Zeit wieder auferstanden....


    ich habe aber mittlerweile gelernt zu akzeptieren, dass das nur ein Ausdruck ihrer Hilflosigkeit ist und ich habe mittlerweile erkannt, was genau ihr Problem dann immer ist und versuche es abzustellen.


    Wenn Du mit ihr schon gesprochen hast und sie läßt es immer noch nicht, mußt Du Konsequenezn ziehen, beispielsweise Strichliste führen und ihr dann zeigen oder im Vorfeld mit ihr ausmachen, was sie Dir liefern muß, wenn sie soundso viele STriche hat....


    oder eben mal auf einen Familienausflug oder Kaffee mit ihr verzichten.... "weißt Du, ich würde echt gerne.... aber gestern hast Du wieder... obowhl versprochen.... und ich brauche da nun erstmal ein bisschen Ruhe.... laß uns nächste Woche den Kaffee trinken, okay?"

    Zitat

    Darauf ansprechen endet zuerst damit, dass sie sich entschuldigt, letztendlich aber die gleichen Fehler wieder macht.

    Janun..... sie jedesmal drauf ansprechen und klar signalisieren wie verletzt du durch diesen Vergleich bist, ist eine Art Erziehung!


    Wenn berechtigt zB. deine Unordnung kritisieren will, sollte sie das neutral, also ohne Vergleich mit deinem Vater tun. Es ist das Eine dir zu sagen, dass sie findet du solltest an Punkt X oder Y an deiner Zuverlässigkeit arbeiten, weil du sonst immer wieder mit den negativen Konsequenzen leben mußt, und es ist gaaanz was anderes dir jedesmal zu sagen, du seiest genauso unzuverlässig wie dein Vater.


    Mach ihr den Unterschied klar. Ich finde ihre Erziehungsmethoden sehr fragwürdig. Und unter aller Sau finde ich es, dass sie dich in ihren Kleinkrieg mit deinem Vater mit reinzieht!


    Ich war in der Mutterrolle. Und hab mich bemüht immer was positives, was was meinem Sohn als Ansporn und Vorbild von seinem Vater dienen konnte. (Er war gut in Mathe und Physik, er hat gerne gekocht, er hat mir Liebeslieder auf der Gitarre gespielt, er war ein ausgezeichneter Schwimmer, er war immer lustig und gut drauf, er war sehr gepflegt und hatte gute Manieren etc.) Manches stimmte, manches war aber auch sehr stark übertrieben ;-D Und DER hat sich ganz andere Dinge als nicht zahlen geleistet! :-/


    Aber wieso soll ich meinem Kind, dass alles was zwischen uns Erwachsenen falsch gelaufen ist aufbürden? Es waren Sachen zwischen mir und seinem Vater! Denn so wie Nockerl das gut bemerkt hat, hab ich mir diesen Menschen ja mal ausgesucht.

    @ aug233 *:)

    Zitat

    Das Problem ist nach meiner Ansicht nicht der Vater, sondern die fehlende Abgrenzung zur Mutter. Und diese Abgrenzung haben früher die Menschen durch "auf eigene Füße stehen" vollzogen.

    Ich schreib dir mal meine Gedanken dazu: Die TE ist ohne Vater aufgewachsen und hat auch jetzt noch keine Bindung zu ihm. Im Gegenteil, er ist für sie DAS Negativbeispiel eines Mannes überhaupt.


    Soll sie jetzt auch die Bindung zur Mutter komplett kappen? Jetzt wo sie selber erwachsen ist und reflektieren kann, wäre es nicht wünschenswert, zumindest den Versuch einer "Versöhneung" mit der Mutter zu starten?


    Natürlich sollte der Mutter ihre verletztende Art bewußt gemacht werden. Sie sollte die Chance bekommen zu verstehen, wieviel sie bei der TE kaputt gemacht hat und sollte an sich und an der Beziehung zur Tochter arbeiten wollen. Sonst ist es sowieso eine Einbahnschiene.

    Zitat

    Was ist das bei den Müttern? Verletzter Stolz? Sind sie immer noch verletzt und äußern sich deshalb so?


    TanjaliebtWinter

    ich denke JA. Verletzungen die noch nicht geheilt und noch lange nicht verziehen sind. Und es sind bestimmt auch Ähnlichkeiten, die immer mal wieder an diese Verletzungen erinnern. Irgendwo sehr menschlich, aber dem Kind gegenüber sowas von ungerecht! :(v

    Bambiene, das hast du sehr schön gesagt. Nur leider sind nicht alle Mütter so wie du und verhalten sich so fair gegenüber dem Kind. Wie ich hier so mitbekomme bin ich ja nicht die einzige.


    Das Problem ist, dass man tief in sich drinnen dann so eine Abwehrhaltung gegen sich selbst entwickelt und im Prinzip alles an sich hasst.

    Zitat

    Das Problem ist, dass man tief in sich drinnen dann so eine Abwehrhaltung gegen sich selbst entwickelt und im Prinzip alles an sich hasst.

    Bei allem Verständnis:


    das geht zu weit.


    Klar, die Mütter machen da einen großen Sch..., aber es ist nur eine Person und auch immer nur eine Situation, in der man sich uneins ist. Das über sein Leben bestimmen zu lassen, ist nicht angebracht, man muß schon erkennen, dass es nur ein bestimmter Bereich ist, der das Leben auf keinen Fall ausmacht bzw. ausmachen darf- ansonsten kommt ihr doch gut miteinander klar, Du schreibst doch, dass das ihr Rollenmuster im Streitfall ist.


    Leider wird man nicht immer von den Mitmenschen so behandelt, wie man möchte, bei manchen geht es halt bei bestimmten Punkte nicht weiter, sie entwickeln sich nicht, das muß man akzeptieren. Aber deren Stagnation als Grundlage für das Selbstbild zu nehmen.... darüber sollte man hinaus wachsen. Wie auch immer.

    Dann entgegne ihr eben, dass sie im Gegensatz zu dir, noch schlimmer ist als dein Vater.


    Ich weiß nicht so recht was der Faden hier überhaupt soll, dir helfen in Streitsituationen besser damit umzugehen? Offensichtlich lässt sich ja sowieso nicht davon abbringen dieses Statement zu machen. Also kannst du nur ertragen, kontern oder den Kontakt abbrechen.


    Ehrlich gesagt finde ich aber, dass du dich ziemlich anstellst. Und der Psychologe ebenso:

    Zitat

    Der dortige Psychologe war geschockt und fand es unmäglich von ihr

    Sich in solch eine Aussage so hineinzusteigern finde ich maßlos übertrieben.