Hallo A87A, also zwei Dinge: Erstens ist die Diskussion mit Dir - pardon - als wolle man einen Pudding an die Wand nageln. Du selbst hast die Angsterkrankung ins Spiel gebracht, ich diskutiere das aus meiner Sicht und Du schiebst daraufhin die Angsterkrankung in den Hinter- und den Schwindel in den Vordergrund. Du glaubst anscheinend, man müsse zwischen Angsterkrankung, Schwindel und Depression scharf unterscheiden, aber darüber zu philosophieren bringt nichts; ich glaube, dass Dir medikamentös zu helfen wäre. Zweitens geht es halt manchmal schief, wenn das Ei klüger als die Henne sein will. Dein Neurologe hat ganz korrekt gehandelt, als er Dir den Austausch Deines ADs empfohlen hat. Was Du eben nicht wußtest: Wenn man die ADs so schnell wechselt, wie Dein Neurologe es wollte, bleiben einem Absetzerscheinungen meistens erspart. Dass Du ohne AD dann wieder in das bekannte Loch gefallen bist, ist nicht weiter verwunderlich.


    Wenn Deine 2-jährige Psychotherapie keine Änderung gebracht hat und Du Psychopharmaka vehement ablehnst, manövrierst Du Dich selbst in eine Sackgasse, aus der Du dann nur sehr schwer herauszuholen sein wirst. Nachdem Du Dich ja nun schon Jahre vergebens bemüht hast, kann ich Dir nur noch eines raten: Geh in eine Schwindelambulanz, wie es sie z.B. in Aachen, Essen und München-Großhadern gibt.

    hi,


    ja den faden kenne ich.


    und wegen der absetzerscheinungen: ich sollte das vorherige ad drei tage aussetzen und dann das neue nehmen. da die entzugserscheinungen bereits am ersten aber so stark waren, blieb nur langsames ausschleichen.