Hallo!


    Mir ging es eine ganze Zeitlang genauso wie der TE (die ja anscheinend schon sehr lange nicht mehr hier ist). Bereits als Kind hatte ich oft das Gefühl, dass da etwas an meinem Bett lauert. Allerdings ist das wohl noch recht normal, vor allem, wenn man wie ich mit überschäumender Fantasie ausgestattet ist. Trotzdem blieb diese Furcht, bis ich mit 27 Jahren irgendwann komplett abstumpfte ;-D


    Diese Angst ging bei mir mit einer wahnsinnigen Faszination vor dem Thema, dem sie zugrunde lag, einher. Es war daher kein Wunder, dass ich Filme mit bösartigen Geistern geliebt habe.

    Klar, warum auch nicht. Vor Langeweile bei 13 Geister einschlafen und dann voller Panik aus dem Schlaf aufschrecken. Habe ich immer gern gemacht. X-
    War allgemein ein ängstlicher Typ, von Arachnophobie bis hin zu Menschen, die ich nicht einschätzen konnte (aber nur die). Dunkle Ecken, ja, das auch, Ruinen allerdings liebe ich dann schon wieder. Es ist seltsam.


    Ich bin's, wie gesagt, vor einiger Zeit losgeworden, zumindest die Angst vor Übernatürlichem, Untoten und so. Da habe ich mal, aus reiner Neugier, in eine beliebte Serie ab 18 reingeschaltet und fand die echt wahnsinnig eklig und erschreckend, blieb aber dran hängen. Und im Verlaufe dieser Serie habe ich gelernt: Wenn etwas physisch existiert, kannst du es auch töten, bevor es dich tötet. ]:D Um dich zu verletzen, muss es physisch existieren.


    Es klingt nicht so arg logisch, aber das war die Angst nun auch nicht, also beschwere ich mich nicht und hinterfrag's auch nicht. Bin nur glücklich, dass ich nachts zum Kühlschrank gehen kann, ohne alle durch komplette Festbeleuchtung zu wecken.


    Wünsche euch noch starke Nerven :)*