• Nachts ist es dunkel

    Wenn man eine These aufstellt wie "nachts ist es dunkel".. dann ist das erstmal allgemein landläufig klar und verständlich. Die meisten Leute werden damit was anfangen können. Aber kann man nicht auch berechtigterweise hinterfragen, ob diese These nicht viel zu allgemein und pauschal ist? Was ist "nacht" überhaupt? Und was "dunkel"? Ist "dunkel" nicht…
  • 20 Antworten
    Zitat

    Aber kann man nicht auch berechtigterweise hinterfragen, ob diese These nicht viel zu allgemein und pauschal ist?

    Man kann alles zerreden. Ob es berechtigt ist, die Aussage "Nachts ist es dunkel" zu hinterfragen, hängt vom Zusammenhang ab.


    Uneinsichtige Menschen fangen häufig an, über völlig irrelevante Dinge zu diskutieren, wenn sie etwas nicht einsehen wollen. Das macht Kommunikation schwierig oder gar unmöglich.

    Zitat

    Das klassische Beispiel in der Philosophie für einen eindeutigen Schluss war über Jahrhunderte "Alle Schwäne sind weiß". Bis in Australien schwarze Schwäne entdeckt wurden.

    Aus meinem (leider ganz kurzen) Philosophiestudium weiß ich, daß die Geschichte auch mit schwarzen Schwänen aufgeht ;-)


    Es gibt die erste Prämisse: Alle Schwäne sind weiß (Alle ist wichtig)


    2.Prämisse: xy ist ein Schwan


    Schluß: xy ist weiß


    Die einzelnen Prämissen müssen nicht wahr sein, damit der logische Schluß insgesamt richtig ist!


    Das klingt verwirrend, ist es auch.


    Macht sehr viel Spaß, Logik!


    Und was ist wahr, was ist schon real?


    Ach, ich nehm zuviel Drogen... ;-D

    Gibt so Totschlagargumente, die jeden konstruktiven Austausch zunichte machen. In den Graubereichen^^ kann es schwierig sein zu entscheiden, ob etwas legitime Metadiskussion ist oder eher den Thread torpediert oder sonstwie von etwas ablenkt.


    Wenn man etwas immer weiter verdünnt ("ausdifferenziert"), bleibt hinter nichts greifbares übrig, über das man reden könnte mit Bezug auf die jeweils erlebte Realität.

    Nacht ist wie so vieles relativ, für die Eule und Dracula ist die Nacht der Tag. Den Regenwurm interessierts überhaupt nicht, weil er eh nichts sieht.


    Es gibt sicher schwerwiegendere Probleme die man angehen könnte, denk ich mal so, weil ändern können wir eh nichts dran, daß es Nacht wird.

    Zitat

    Aus meinem (leider ganz kurzen) Philosophiestudium weiß ich, daß die Geschichte auch mit schwarzen Schwänen aufgeht ;-)

    Aus meinem Studium weiß ich nocht, dass die Frage auch sein könnte, ob schwarze, schwa-ähnlche Tiere denn überhaupt noch Schwäne sind.


    Ich glabe, der Herr dieses Ansatzes war Popper. Gott, da ist nur noch sehr wenig hängen geblieben