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    entschuldigt bitte, wenn ich mich in Euren Faden einfach so einklinke

    öhhhhhhhhm - das hab ich auch so gemacht und keiner hat sich beschwert ;-)


    Es kann sein, dass sie wirklich unbewusst an sich rumkratzt - es gibt viele Menschen, die sich die Nägel aufbeissen, Haare ausrupfen, die Haut aufkratzen, die Nagelhaut abknibbeln, die Lippen aufbeißen etc. ohne es zu merken.


    Hast du sie denn mal drauf angesprochen, ob sie's überhaupt merkt bzw. absichtlich macht?


    Man geht davon aus, dass es sich um eine unbewusste Form der Selbstverletzung handelt.


    Wie ist sie denn sonst so? Zieht sie sich zurück? Meidet sie Kontakte? Was macht sie ingesamt für einen Eindruck? Niedergeschlagen? Hoffnungsvoll (trotz des schlimmen Unfalls)?


    Es gibt natürlich die Möglichkeit (auch für Angehörige - genau bei solchen Fragen) eine Beratungsstelle (ggf. auch mit ihr) aufzusuchen, aber aus der Ferne kann man das natürlich nicht abschätzen. Wichtig ist natürlich zu wissen, wie sehr SIE darunter leidet.


    Ich hoffe, ich konnte dir trotzdem ein bisschen weiterhelfen.

    Liebe Sheep84,


    ja sie meidet alle Arten von Kontakten, obwohl sie früher ein sehr geselliger Mensch war.


    Sie will nicht über ihre Trauer sprechen, will nicht über Ihn reden, auch die Kinder wollen es nicht. So trauert jeder still und alleine und mir bricht es das Herz:°(.


    Sie sagt, sie regestriere es gar nicht bewusst, wenn sie mal wieder kratzt. Sie merke es erst, wenn der Schmerz einsetzt oder die Finger voller

    sind.


    Kann so etwas "chronisch" (mir fällt kein besseres Wort ein) werden?


    Liebe Grüße von Trixx

    Zitat

    Kann so etwas "chronisch" (mir fällt kein besseres Wort ein) werden?

    Leider ja.


    Du kannst ihr anbieten, dass sie sich Hilfe sucht (auch der Kinder wegen). Ob sie die Hilfe annimmt, ist natürlich ihre Sache. Es gibt Selbsthilfegruppen für Trauernde. Es gibt Beratungsstellen, wo man unbürokratisch und in der Regel kostenlos mit Fachleuten sprechen kann und das auch nur so oft man das halt möchte. Vielleicht kannst du sie auch animieren, ein wenig mit dir rauszugehen - je mehr sie sich verkriecht, desto schlimmer wird's werden.


    Ich wünsch euch auf jeden Fall viel Kraft, denn die werdet ihr alle haben, um da rauszukommen. :)*

    Hi zusammen!


    Ich hab mir heute mal diese Contractubex- Salbe geholt und bin gespannt, ob sie in einigen Monaten Resultate zeigt!


    Wenn ich das richtig verstanden habe, muss man die einmassieren, bei dicken, alten, wulstigen, weißen N**


    wird empfohlen nachts einen Verband darüben anzulegen..... werd das alles mal probieren.

    Ich mag Contratubex nicht, ist so komisch klebrig..:- wenn ich dran denke, nehme ich etwas mit ähnlichen Inhaltsstoffen, aber anderer Konsistenz..gibts aber nicht in Deutschland.


    überlege, es doch nochmal mit Dermatix zu probieren...hm. Ist halt schweineteuer...da kommt die Narbenkorrektur ja billliger, die wird offenbar von der Kasse getragen..

    sinnvoller Kommentar...%-| als ob man das "einfach" lassen könnte...%-|

    @ Luhni:

    Es geht um Selbstverletzungsnarben. Die sind meistens zahlreich und es gibt leider viele Leute, die dumme Sprüche dazu abgeben - da möchte man seine Narben gerne möglich verdeckt halten, weil nicht jeder das Selbstbewusstsein hat, dazu zu stehen. Oder vielleicht möchte man auch nicht, dass jemand weiss, dass man Probleme hat.


    Man muss nicht zu seinen Narben stehen.

    Sorry, das war wohl nicht sehr einfühlsam, was ich oben geschrieben habe. Eigentlich beschäftigt mich das Thema nämlich ernsthaft.


    Ich kenne jemanden, die auch solche Narben hat. Wie soll ich damit umgehen, soll ich sie mal darauf ansprechen? Wie möchtet Ihr als Betroffene, dass man damit umgeht?


    Ich hab mal eine ander Freundin von mir auf neue Ritzwunden am Arm angesprochen. Sie hat gemeint, das wäre ihre Katze gewesen. Kann ja sein, aber es würde auch zu ihr passen, wenn sie das selbst getan hätte.


    Jeder Mensch ist normal, bis Du ihn richtig kennen lernst...x:)

    Zitat

    Ich kenne jemanden, die auch solche Narben hat. Wie soll ich damit umgehen, soll ich sie mal darauf ansprechen? Wie möchtet Ihr als Betroffene, dass man damit umgeht?

    Ich denke mal, es kommt immer auf das Verhältnis zu der Person und auch die Situation an sich an. Direkt drauf ansprechen? Hm. Würde ich eher nicht. Ich würde vielleicht dieser Person (wenn sie mir wichtig ist) eher signalisieren, dass ich für sie da bin und ihr gerne helfen würde. Aber nur, wenn ich selbst dann auch dazu bereit wäre!!! Leere Versprechungen sind das Letzte, was man dann noch brauchen kann.

    Zitat

    Ich hab mal eine ander Freundin von mir auf neue Ritzwunden am Arm angesprochen. Sie hat gemeint, das wäre ihre Katze gewesen. Kann ja sein, aber es würde auch zu ihr passen, wenn sie das selbst getan hätte.

    In der Regel sieht man den Unterschied zwischen Ritzwunden von einem Tier bzw. selbst zugefügten Verletzungen. Auch wenn's vielleicht offensichtlich war, wovon die Wunden waren - es ist ihr gutes Recht, das nicht jedem (nicht persönlich gemeint) auf die Nase zu binden und vielleicht war die Situation auch nicht so günstig, dass sie das näher erklären konnte/wollte.

    @ LUHNI

    Viele Leute belassen's ja nicht nur beim "ungeniert Draufglotzen", sondern stellen dann auch noch zum Teil verletzende, gehässige, dumme und/oder überflüssige Fragen.


    Leute, die sich selbst verletzen, sind aber sowieso schon hochsensibel, so dass das Letzte, was man brauchen kann, glotzende Blicke und verletzende Fragen sind. Gerade Selbstverletzungen sind sehr stark mit Scham verbunden und nicht jeder hat die Kraft, sich mit der Gesellschaft, die einen aufgrund dessen schnell mal zum "Durchgeknallten" abstempelt, auseinanderzusetzen.


    Und die anderen Ideen, die mir grad noch dazu kamen, hat Grasie *:) schon schön aufgeführt. :)^

    HI zusammen,


    ich weiß nicht, ob ichs mir nur einbilde, aber mir scheint als zeige das Contractubex bereits eine miniminiminimale Wirkung:)^


    Ansonsten: Keep on hoping, dauert ja offiziell mehrere Monate/Jahre, bis der Erfolg sichtbar wird. Aber ich rede meinem Bewußtsein ein, dass die Narben nach und nach verschwinden...schaden kanns nicht!


    Hier wurde in der Zwischenzeit die Frage gestellt, wie wir Betroffenen gerne hätten, dass man mit dem SV-Thema als Außenstehender umgeht; und ich kann nur für mich sprechen:


    Ich finds am besten, wenn man nicht draufstarrt, mich nicht darauf anspricht und wenn dann nur in einer absolut ungestörten Situation. Ja, es ist einfach ein hochsensibles Thema....