Schön heiß!!!!!!!!!!!!!!

    Erlkönigs Tochter


    Johann Gottfried Herder


    (1744 - 1803)


    -----------------------------------------:-)


    Herr Oluf reitet spät und weit,


    Zu bieten auf seine Hochzeitsleut;


    Da tanzen die Elfen auf grünem Land,


    Erlkönigs Tochter reicht ihm die Hand.


    »Willkommen, Herr Oluf! Was eilst von hier?


    Tritt her in den Reihen und tanz mit mir.«


    »Ich darf nicht tanzen, nicht tanzen ich mag,


    Frühmorgen ist mein Hochzeittag.«


    »Hör an, Herr Oluf, tritt tanzen mit mir,


    Zwei güldne Sporne schenk ich dir.


    Ein Hemd von Seide so weiß und fein,


    Meine Mutter bleicht's mit Mondenschein.«


    »Ich darf nicht tanzen, nicht tanzen ich mag,


    Frühmorgen ist mein Hochzeitstag.«


    »Hör an, Herr Oluf, tritt tanzen mit mir,


    Einen Haufen Goldes schenk ich dir.«


    »Einen Haufen Goldes nähm ich wohl;


    Doch tanzen ich nicht darf noch soll.«


    »Und willt, Herr Oluf, nicht tanzen mit mir,


    Soll Seuch und Krankheit folgen dir.«


    Sie tät einen Schalg ihm auf sein Herz,


    Noch nimmer fühlt er solchen Schmerz.


    Sie hob ihn bleichend auf sein Pferd.


    »Reit heim nun zu deine'm Fräulein wert.«


    Und als er kam vor Hauses Tür,


    Seine Mutter zitternd stand dafür.


    »Hör an, mein Sohn, sag an mir gleich,


    Wie ist dein' Farbe blaß und bleich?«


    »Und sollt sie nicht sein blaß und bleich,


    Ich traf in Erlenkönigs Reich.«


    »Hör an, mein Sohn, so lieb und traut,


    Was soll ich nun sagen deiner Braut?«


    »Sagt ihr, ich sei im Wald zur Stund,


    Zu proben da mein Pferd und Hund.«


    Frühmorgen und als es Tag kaum war,


    Da kam die Braut mit der Hochzeitschar.


    »Sie schenkten Met, sie schenkten Wein;


    Wo ist Herr Oluf, der Bräutigam mein?«


    »Herr Oluf, er ritt in Wald zur Stund,


    Er probt allda sein Pferd und Hund.«


    Die Braut hob auf den Scharlach rot,


    Da lag Herr Oluf, und er war tot.


    :-D -------------------------------------;-D


    :-) ;-) :-p 8-) :-o :-o :-o |-o

    Moin :-)

    Die einzig tiefe Begegnung im Leben


    ist die mit der Einsamkeit…


    Hans-Christoph Neuert


    (*1958) und Elmar Kupke (*1942), deutsche Dichter, Essayisten und Aphoristiker


    .


    .


    .


    Hihi :-D Auf jeden Fall waren die Beiden nicht einsam - sie haben diesen Spruch zu zweit gedichtet !!! :-D

    Hallo Narzissen :-)

    heraklit und liebe Lotta :-D


    und andere dichtende Mädels :-)


    ich fahre gleich in den Süden....Deutschlands. :-|


    Da bin ich sicher nicht einsam, und werde Spuren hinterlassen ;-)


    machts gut, ihr Lieben, auf dass überall die Sonne scheint.


    :-)


    :-D


    8-)

    Unterfranken...

    Da bist du ja in meiner Nähe. :-) Fährst vielleicht sogar bei mir vorbei !!! :-D Die haben bestimmt einen coolen Dialekt... :-)


    .


    .


    .


    Dialekt, dezenter : tapferer Gegner der totalen Gleichschaltung


    8-)´


    Andreas Egert


    (*1968)

    :-)

    Froher Morgen


    Streckt Euch, Zweige, erwacht!


    Ich habe ein Ei gegessen und weißes Brot.


    Mein ganzer Leib lacht.


    Die Nachtsorgen sind tot.


    Ich bin aus dem der den Nachtsorgen gekrochen


    wie ein Vogel aus der dem den Ei.


    Ich habe die Schale durchbrochen


    und spaziere jetzt frei.


    Ich weiß jetzt, was die Hühner wissen,


    wenn sie picken.


    Ich weiß, wen die Raben grüßen,


    wenn sie mit dem Kopfe nicken.


    Georg Maurer (1907 - 1971)


    :-)

    :-)

    Froher Morgen


    Streckt Euch, Zweige, erwacht!


    Ich habe ein Ei gegessen und weißes Brot.


    Mein ganzer Leib lacht.


    Die Nachtsorgen sind tot.


    Ich bin aus den Nachtsorgen gekrochen


    wie ein Vogel aus der dem den Ei.


    Ich habe die Schale durchbrochen


    und spaziere jetzt frei.


    Ich weiß jetzt, was die Hühner wissen,


    wenn sie picken.


    Ich weiß, wen die Raben grüßen,


    wenn sie mit dem Kopfe nicken.


    Georg Maurer (1907 - 1971)


    :-)

    Sense :-o

    ich denk, du bist in Unterfranken


    :-D


    Sehen mich Bayern, bitten sie mich Gott zu grüßen.


    Manfred Hinrich (*1926), Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller


    Hm. Der Satz ist mir auch schon mal selbst eingefallen. 8-)´...ich hätte ihn mir patentieren lassen sollen... ;-D

    Lottahase :-)

    Hab es nicht mehr ausgehalten ohne euch :°(


    Nein, wäre gerne noch länger geblieben bei den Verrückten. Kleines Privatfestival. Ankunft Freitag bei Weltuntergang, wo hier mal zwei Tage gutes Wetter war >:(. Zeltaufbau auf Matschwiese war dann überflüssig. Zwei Tage mit matschigen Füßen, nur Sandalen :-|


    Aber sonst wars Klasse! 8-)


    Du in der Nähe ? Ich sage Bescheid nächstes Jahr zum "Fröhlichfest"...


    Ist schon nett das Land im Sommer...:-/


    Dein Wetterwunsch hat doch noch geholfen :-x :-)


    :-D :-D :-D

    Grüß Gott

    Nee, jetzt noch nicht! :-D


    oder jeden Abend, jeden Sonntag??? Keine Ketzerei. Bete jeden Abend zu Donner und Doria, doch bitte fern zu bleiben.


    Da sammer wieda, woaßt? ;-D


    Ach, sind doch auch nur Menschen...:-p


    Ich kuck mal nachm schönen Gedicht für liebe Narzissten.


    Moinmoin, ick kiek mol wedder in.


    :-)

    Kein echter Sommer in Sicht :-|

    Ein Leben ohne Selbsterforschung


    verdient gar nicht


    gelebt zu werden


    ------------------------------:-)


    Platon


    ---------------:-D ;-)-----------


    Moin Sense - such nur ein schönes Gedicht für uns ;-D


    Moin Lotta :-p :-p :-p :-p :-p ----------------------|-o

    hallo narzisten :-)

    in anbetracht dieses sommers schmuggele ich mich mal kurz in euren thread hinein:


    Schon riecht es scharf nach angewelkten Blättern


    Kornfelder stehen leer und ohne Blick;


    Wir wissen: eines von den nächsten Wettern


    Bricht unserm müden Sommer das Genick.


    Die Ginsterschoten knistern. Plötzlich wird


    Uns all das fern und sagenhaft erscheinen,


    Was heut wir in der Hand zu halten meinen,


    Und jede Blume wunderbar verirrt.


    Bang wächst ein Wunsch in der erschreckten Seele:


    Daß sie nicht allzu sehr am Dasein klebe,


    Daß sie das Welken wie ein Baum erlebe,


    Daß Fest und Farbe ihrem Herbst nicht fehle.


    hermann hesse, "verfrühter herbst"


    :-)

    ein männlicher Narzisst! :-D

    dann sei mal ganz herzlich willkommen!


    kannst dich gern wieder reinschmuggeln.


    nicht nur in Anbetracht des Sommers.


    Oder wie darf frau das jetzt verstehn???


    angewelkte Blätter und Herbst und so? >:(


    Frechheit!


    Nein, ist schon ok, du bist hier richtig, das können wir ab, smarter bion. ;-)


    Mehr! :-)


    WIR sind ja nicht frustriert :-). Bei uns ist kurz vorm Herbst gaanz viel Farbe und Feste. :-D :-p


    ich hab noch Hoffnung in meiner jüngst verschreckten Seele: der Sommer kommt noch...:-|...in diesem Jahr...:-/...mal kurz...:-
    die Hoffnung stirbt zuletzt...??? :-p ;-D

    @Lotta, wütend

    Neues vom Tage


    Da hilft kein Zorn. Da hilft kein Spott.


    Da hilft kein Weinen, hilft kein Beten.


    Die Nachricht stimmt. Der liebe Gott


    ist aus der Kirche ausgetreten.


    (na, wer schon? E. K.)


    und ne gut Nacht euch allen