*:) :-D lotta ~ sense ~ heraklit ~ nethe ~ edzi :-D *:)

    Ein großer Teich war zugefroren


    Ein großer Teich war zugefroren;


    Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,


    Durften nicht ferner quaken noch springen,


    Versprachen sich aber, im halben Traum:


    Fänden sie nur da oben Raum,


    Wie Nachtigallen wollten sie singen.


    Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,


    Nun ruderten sie und landeten stolz


    Und saßen am Ufer weit und breit


    Und quakten wie vor alter Zeit.


    Johann Wolfgang von Goethe




    :-) *:) ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    :-D *:) noch ein kleines *:) :-D

    Fremd


    Auf eine gewisse Art


    bist du mir fremd.


    Und auf eine gewisse Art


    wirst du mir wohl


    immer fremd bleiben.


    Wahrscheinlich


    ist das gut so.


    Denn sonst wäre das Leben


    nicht spannend.


    von Paul Milke


    ;-D


    8-)


    :-D

    Erich Fried x:) x:) x:)

    Die Zeit der Pflanzen


    dann kam die Zeit der Tiere


    dann kam die Zeit der Menschen


    Nun kommt die Zeit der Steine


    Wer die Steine reden hört weiß


    es werden nur Steine bleiben


    Wer die Menschen reden hört, weiß


    es werden nur Steine bleiben.


    *:) Have a nice day alle Narzißten *:)


    ;-D |-o :-o :-D :-| :°( >:( ;-) 8-) :-p

    Einen schönen ersten Advent euch allen !!! :-)

    Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben.


    Und unsere Gemeinschaft ähnelt einem Gewölbe,


    in dem die Steine


    einander am Fallen hindern.


    Lucius Annaeus Seneca


    (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.)


    :-)

    *:) :-D lotta ~ sense ~ heraklit ~ nethe ~ edzi :-D *:)

    Tanztee


    geruehrt


    umtanzt er


    die Suesse


    bei leiser Musik


    bis sie


    seinen weichen Bewegungen


    folgend


    in ihm aufgeht


    und beide heiss


    im Dunkel verschwinden


    Hartmut Knisel




    :-) *:) ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    OH HAUEHA BION OLALA :)D *:) *:) :-x :-x x:) x:)

    Dagobert von Gehardt-Amyntor(geb 1831




    Das Recht zur tätigen Teilnahme


    am öffentlichen Leben


    ist unlösbar verquickt


    mit der Pflicht des Waffendienstes,


    und solange


    wir keine Mannweiber und Amazonen


    züchten wollen,


    so lange hat die Frau


    auf dem Markte


    und der Rednertribüne zu schweigen.




    ;-D :-) :-D :-D ;-D ;-) ;-) ;-) %-| %-| :-/


    ------------------------------------------8-) 8-)

    :- :-| ;-D Moin Narzissten und Feministen/innen %-| :-p

    Nethe hats aber mit den Weibern :-o :-x x:) 8-)


    Das böse Weib


    Ein einzig böses Weib lebt höchstens in der Welt:


    Nur schlimm, daß jeder seins für dieses einzge hält.


    ;-D~~~~~~~~~~~|-o


    Merkur und Amor


    Merkur und Amor zogen


    Auf Abenteuer durch das Land.


    Einst wünscht' sich jener Pfeil und Bogen;


    Und gibt für Amors Pfeil und Bogen


    Ihm seinen vollen Beutel Pfand.


    Mit so vertauschten Waffen zogen,


    Und ziehn noch, beide durch das Land.


    Wenn jener Wucher sucht mit Pfeil und Bogen,


    Entzündet dieser Herzen durch das Pfand.


    Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)


    ;-)~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~*:)


    Ich bin für Waffenstillstand :-x


    Servus Lotta, bion, heraklit, Nethe x:)


    8-)´

    *:) *:) *:) Narzisstinnen und Narzissten *:) *:) *:)

    Als nun Ulenspiegel in dem Dorff ein Meßner waz, da stund der Pfaff einsmals vor dem Altar und tet sich an und wolt Meß halten. Da stund Ulenspiegel hinder ihm und richtet ihm sein Hemd zurecht. Da ließ der Pfaff ein grossen Furtz, daz es uber die Kirchen erhalt. Da sprach Ulenspiegel: "Herr, wie dem, opffern Ihr das unserm Herren für Weirauch hie vor dem Altar?" Der Pfaff sprach: "Was fragst du darnach, ist doch die Kirche mein. Ich hab die Macht wol, das ich möcht mitten in die Kirchen scheissen." Ulenspiegel sprach: "Das gelt Euch und mir ein Thunne Bierß, ob Ihr das thun." "Ja", sprach er, "es gilt wol." Und die wetteten miteinander, und der Pfaff sprach: "Meinst du nit, das ich so frisch sei?" und korte sich umb und schis einen grossen Hauffen in die Kirchen und sprach: "Sich her, Custor, Ich hab die Thunn Bierß gewunnen." Ulenspiegel sprach: "Nein, Herr, wir wöllen vor messen, ob es mitten in der Kirchen sei." Also maß es Ulenspiegel, da felet es weit der Mitten in der Kirchen. Also gewann Ulenspiegel die Thunnen Bierß. Da ward die Kellerin aber zornig und sprach: "Ihr wöllen des schalkhafftigen Knechts nit müssig gon, biß das er Euch in alle Schand bringt."


    Hermann Bote, Ein krzweiliges Buch von Till Eulenspiegel aus dem Lande Braunschweig Ein kurzweilig Lesen von Dil Ulenspiegel,


    Hrsg. Wolfgang Lindow

    Mannweiber und Amazonen ;-D

    Der verschollene Edzi ist zurück !!! :-D *:)*:)


    Eines Tages bin ich verschollen


    in meinem inneren Weltraum… :-o


    Hans-Christoph Neuert


    (*1958)


    Moin ihr Narzissten und Narzissen, besonders der CHEF !!! *:)

    *:) :-D lotta ~ sense ~ heraklit ~ nethe ~ edzi :-D *:)

    :-D *:) :-p *:) :-D willkommen zurück, edzi :-D *:) :-p *:) :-D




    Vor roten Ampeln


    Gelegentlich,


    wenn Fred an einer roten Ampel halten musste,


    stellte er sich vor,


    welche der vorübergehenden Passantinnen


    er am liebsten nackt in seinem Bett liegen hätte.


    Bei Grün gab er Gas


    und fuhr weiter.


    Den Fußgängerinnen passierte nichts.


    Sie hatten den Gehweg längst erreicht.


    Eines Tages,


    als Fred wieder vor einer roten Ampel stand,


    sprangen plötzlich vier Frauen an sein Auto,


    zerrten ihn heraus


    und rissen ihm die Kleider vom Leib.


    Dann rannten sie kreischend davon.


    Fred sammelte die Fetzen ein


    und fuhr schnell weg.


    Seitdem ist er dazu übergegangen,


    vor einer roten Ampel


    nur noch vorsichtig


    und unauffällig


    in der Nase zu bohren.


    So wie alle anderen auch.


    Mike Bartel




    :-) *:) ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    Erinnerung an eine Begegnung in Duderstadt ;-D

    "Sie haben die Züge dessen,


    der viel gelitten hat,"


    sagte mir zögernd die Fremde


    im Bahnhof von Duderstadt.


    Ich blickte ihr in die Augen,


    sie waren so tief und so klug.


    Nur ungern gestand ich die Wahrheit:


    "Madame, mir gehört hier kein Zug.


    Die Züge, die Sie hier sehen,


    gehörn einem anderen Mann.


    Sein Vorname lautet schlicht >Bundes<,


    sein Nachname aber heißt >Bahn<."


    Wie schaute die Fremde so zweifelnd,


    wie nahte der Zug sich so rot,


    wie hob der Beamte die Kelle,


    stünd´ ich noch mal an der Stelle,


    ich wünschte er schlüge mich tot.


    -----------------------%-| %-| %-| %-|


    Robert Gernhard


    :-p 8-) :-p 8-) :-p 8-) :-p 8-) :-p 8-)