Nochmal Goethe 8-)

    Trost in Tränen


    Wie kommts, daß du so traurig bist,


    Da alles froh erscheint?


    Man sieht dirs an den Augen an,


    Gewiß, du hast geweint.


    »Und hab ich einsam auch geweint,


    So ists mein eigner Schmerz,


    Und Tränen fließen gar so süß,


    Erleichtern mir das Herz.«


    Die frohen Freunde laden dich,


    O komm an unsre Brust!


    Und was du auch verloren hast,


    Vertraue den Verlust.


    »Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht,


    Was mich, den Armen quält.


    Ach nein, verloren hab ichs nicht,


    So sehr es mir auch fehlt.«


    So raffe denn dich eilig auf,


    Du bist ein junges Blut.


    In deinen Jahren hat man Kraft


    Und zum Erwerben Mut.


    »Ach nein, erwerben kann ichs nicht,


    Es steht mir gar zu fern.


    Es weilt so hoch, es blinkt so schön,


    Wie droben jener Stern.«


    Die Sterne, die begehrt man nicht,


    Man freut sich ihrer Pracht,


    Und mit Entzücken blickt man auf


    In jeder heitern Nacht.


    »Und mit Entzücken blick ich auf,


    So manchen lieben Tag;


    Verweinen laßt die Nächte mich,


    Solang ich weinen mag.«


    :°(~~~~~~~~~~~~~~~~~~:-)


    Schnaarch gud ;-) x:)

    :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D

    Nehmen Sie sich vor der Liebe in acht!


    Sie ist gefährlicher als Reißen, Husten und Schnupfen zusammen.


    Guy de Maupassant


    (1850 - 1893)


    :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D


    Einen schönen Freitag wünch ich der Murmelgang ;-D - besonders dem Chef !!! 8-)´


    *:)*:)*:)

    :-D :-D :-D :-D einfach verlockend :-D :-D :-D

    Dick macht nicht,


    was man von Weihnachten bis Neujahr ißt,


    sondern das,


    was man von Neujahr bis Weihnachten ißt.


    Unbekannt ---- aber weise ;-D


    Nethe *:) Sense *:) bion *:) Lotta *:)


    :-D


    :-D


    :-D


    :-D ---- :-D ---- :-D ---- :-D ---- :-D ---- :-D

    *:) :)D :)^ bion +Sense+Gold-Lotta+Heraklit :)^:)^ ;-D

    Goethe:


    ----------------------:-x :-x


    ----------------------x:) x:)


    Liebe


    vor allen Dingen


    Unser Thema,


    wenn wir singen;


    Kann sie sogar


    das Lied durchdringen,


    Wird's


    um desto besser klingen.


    ---------------------------8-) 8-)

    :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D

    Es gibt der Esel, welche wollen,


    Daß Nachtigallen hin und her


    Des Müllers Säcke tragen sollen.


    Ob recht, fällt mir zu sagen schwer.


    Das weiß ich: Nachtigallen wollen


    Nicht, daß die Esel singen sollen.


    Gottfried August Bürger


    (1747 - 1794)


    :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D


    :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D


    Schönes Wochenende für die ganze Murmelgang !!!!!!!!!!!! 8-)´

    Friedvolle Weihnachtszeit :)D:)^x:) *:) *:) ;-D ;-D *:) *:)

    Goethe:








    %-| %-| ;-D ;-D


    Und fühlst du dann


    ----------------------------:-o :-o :-o


    ein freundliches Erinnern,


    Als blinkten


    froh dir


    wohlbekannte Sterne,


    Wirst du


    die kleinste Gabe


    nicht verschmähen.


    ------------------------:-x :-x |-o |-o

    Moin bion - das ist angesagt :-p

    Winterlied :-D :-D :-D


    Der Winter hat mit kalter Hand


    Die Pappel abgelaubt,


    Und hat das grüne Maigewand


    Der armen Flur geraubt;


    Hat Blümchen, blau und rot und weiß,


    Begraben unter Schnee und Eis.


    Doch, liebe Blümchen, hoffet nicht


    Von mir ein Sterbelied.


    Ich weiß ein holdes Angesicht,


    Worauf ihr alle blüht.


    Blau ist des Augensternes Rund,


    Die Stirne weiß, und rot der Mund.


    Was kümmert mich die Nachtigall,


    Im aufgeblühten Hain?


    Mein Liebchen trillert hundertmal


    So süß und silberrein;


    Ihr Atem ist, wie Frühlingsluft,


    Erfüllt mit Hyazinthenduft.


    Voll für den Mund, und würzereich,


    Und allerfrischend ist,


    Der purpurroten Erdbeer gleich,


    Der Kuß, den sie mir küßt.


    O Mai, was frag ich viel nach dir?


    Der Frühling lebt und webt in ihr.


    x:) x:) x:) x:) ---------------:)D


    Noch sechs Tage :)^ ihr Lieben *:) *:)


    :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D

    Franz Grillparzer(1791-1872) Licht und Schatten *:) ;-D *:)

    Schwarz ihre Brauen,


    Weiß ihre Brust


    Klein mein Vertrauen,


    Groß doch die Lust.


    ---------;-) ;-D ;-D


    Schwatzhaft mit Blicken,


    Schweigend die Zung',


    Alt das Mißglücken,


    Wunsch immer jung;


    --------------- %-| %-| :-/ :-/


    Arm was ich brauchte,


    Reich meine Lieb',


    Warm was ich dachte,


    Kalt was ich schrieb.


    ----------------------;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D *:) *:) :)^:)^



    Goethe---------:)D:)^:)^ ;-D ;-D ;-D :-D :-) ;-D ;-) *:)

    Willst du dich


    am Ganzen erquicken;


    So mußt du


    das Ganze


    im Kleinsten erblicken.


    ------------------------------8-) 8-)


    ---------------------------------------:-x :-x


    ------------------------------:)^:)^


    Schönen Sonntag die ganze Murmel-Bande


    ^-----------------------------------------

    Moin Nethe, nicht so sparsam :-D :-D :-D :-D :-D :-D

    (Epigramm gegen Goethe) ;-D ;-D


    Mich drängt' es in ein Haus zu gehn,


    Drin wohnt' ein Künstler und Minister.


    Den edlen Künstler wollt ich sehn


    Und nicht das Alltagsstück Minister.


    Doch steif und kalt blieb der Minister


    Vor meinem trauten Künstler stehn,


    Und vor dem hölzernen Minister


    Kriegt ich den Künstler nicht zu sehn.


    Hol ihn der Kuckuck und sein Küster!


    --- Gottfried August Bürger --- |-o


    Vierter Adventsonntag :-D :-D :-D :-D


    *:) *:) *:) *:)

    *:) :-D lotta ~ sense ~ heraklit ~ nethe ~ edzi :-D *:)

    Flammende Wogen


    Der Morgenröte flammende Flut,


    - In feurig, leuchtenden Wogen -


    Hat mit hell lodernder, lichter Glut


    Den Horizont überflogen.


    Legt auf Gebirge, Wiesen und Hain


    Verliebt ihre brennenden Schleier,


    Spiegelt sich im flackernden Schein


    Auf Fluß und Bach und Weiher.


    Malt uns ein farbenprächtiges Bild;


    Nacht sinkt in lohende Wellen,


    Züngelnde Flammen, brennend und wild,


    Wie unsre Liebe, die wir gestillt,


    Dürstend, an seligen Quellen,


    Bis uns die Röte lächelte mild.


    Brigitte Pulley-Grein




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    Nahmd Heraklit+bion :)D :)^*:) *:) ;-D ;-D *:) *:) *:) *:)

    August Wilhelm Schlegel( 1767-1845)




    ------------------------------------;-D ;-D




    In Narcissus Wahn versunken,


    Könnt'ich ewig schauen,trunken


    Auf die Quelle hingeneigt;


    Doch zu höhern Huldigungen


    Fühlt sich schnell das Herz gedrungen,


    Wann sich selbst die Göttin zeigt. ;-D ;-D *:)


    ----------------------------------------------8-) 8-)

    Schon Mittag an einem herlichen Wintertag!

    Ein sonnigen Gruss an alle und den Thread wieder nach oben schiebend. EIn kleines Gedicht, das mir heute wieder in den Sinn gekommen ist. Past ganz gut zum Wetter.


    von Wilhelm Hey


    "Seht den Mann, o große Not!


    Wie er mit dem Stocke droht


    gestern schon und heute noch!


    Aber niemals schlägt er doch.


    Schneemann, bist ein armer Wicht,


    hast den Stock und wehrst dich nicht."


    Freilich ist's ein gar armer Mann,


    der nicht schlagen noch laufen kann.


    Schleierweiß ist sein Gesicht.


    Liebe Sonne, scheine nur nicht,


    sonst wird er gar wie Butter weich


    und zerfließt zu Wasser gleich.


    Grüsse