:-D :°( :-D %-| :-D

    Glaube an die Welt


    Laß ab von diesem Zweifeln, Klauben,


    vor dem das Beste selbst zerfällt,


    und wahre dir den vollen Glauben


    an dieser Welt trotz dieser Welt.


    Schau hin auf eines Weibes Züge,


    das lächelnd auf den Säugling blickt,


    und fühl’s: es ist nicht alles Lüge,


    was uns das Leben bringt und schickt.


    Und, Herze, willst du ganz genesen,


    sei selber wahr, sei selber rein!


    Was wir in Welt und Menschen lesen,


    ist nur der eigene Widerschein.


    Beutst du dem Geiste seine Nahrung,


    so laß nicht darben sein Gemüt,


    des Lebens höchste Offenbarung


    doch immer aus dem Herzen blüht.


    Ein Gruß aus frischer Knabenkehle,


    ja mehr noch eines Kindes Lall’n


    kann leuchtender in deine Seele


    wie Weisheit aller Weisen fall’n.


    Erst unter Kuß und Spiel und Scherzen


    erkennst du ganz, was Leben heißt;


    o lerne denken mit dem Herzen,


    und lerne fühlen mit dem Geist.


    Theodor Fontane


    :-D***********:-D


    *:)

    Trost*:) *:) *:) :-D :-D ;-D ;-D :-x :-x :-x x:) x:) *:) *:)

    Trost (Jakob Haringer 1898-1948






    Ehrliche Fäuste liebt Gott oft mehr


    Als betende Hände,die lügen so sehr,


    Die lügen Demut und kindliches Tun,


    Und sind voll Ehrgeiz und wollen Ruhm.


    Gott ist kein Richter,kein Wurm


    und kein Hund!!!!!!!!!!!!!!! :-/


    Wird ihm die trotzige Faust


    oft zur Träne,die fleht-


    Mehr als der Frömmler winselnd Gebet.


    Öffnet er leis oft die Faust


    und die Pein-


    Legt einen goldenen Stern hinein.






    Grüne Grüße für die Sense ;-D ;-D ;-D ;-) :-D :-D *:)




    Heraklit-bion- sind im Urlaub---;-) ;-)


    Moin Lotta---------:-D :-D



    Jakob Haringer *:) *:) ;-D ;-D :-D x:) x:) *:) *:) *:)

    Kind wir wollen


    uns wieder vertragen,


    Es ist ja


    auch ohne uns


    genug Pech in der Welt-


    Horch,


    wie süß unter der Linde


    die Amseln schlagen,


    Und die Bürger


    sind alle mit


    Tratsch beschäftigt


    und Geld.


    -----------------------------:-x :-x :-x :-o :-o :-o


    >:-) >:-) :)^ :)^ :)^



    Goethe 8-) 8-) 8-) 8-) 8-) 8-) 8-) ;-D :)^:)^;-D *:) *:)

    Nun die Wälder ewig sprossen,


    So ermutigt euch mit diesem,


    Was ihr sonst für euch genossen %-|


    Läßt in andern sich genießen.


    Niemand wird uns dann beschreien


    Daß wir's uns alleine gönnen;


    Nun in allen Lebensreihen


    Müsset ihr genießen können


    Denn es ziemt des Tages Vollendung


    Mit Geniessen zu genießen.




    ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D


    *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:)


    :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o



    *:) :-D lotta ~ sense ~ heraklit ~ nethe ~ edzi :-D *:)

    Ein seltsamer Gast


    Ein Schneemann steht in meinem Garten;


    der war doch gestern noch nicht da.


    Will er hier auf den Winter warten?


    Das scheint mir doch recht sonderbar.


    Groß und mächtig steht er dort


    und stemmt die Hände in die Seiten.


    Er scheint mir nicht von diesem Ort.


    Er kommt bestimmt aus fernen Weiten.


    Er hat zwei große schwarze Augen,


    mit denen blinzelt er mich an.


    Zu was kann so ein Schneemann taugen?


    Was will von mir der weiße Mann?


    Mit seiner langen, roten Nase


    sieht er wirklich lustig aus.


    Doch langsam stellt sich mir die Frage:


    Wie kommt der Kerl bloß vor mein Haus?


    Die Sonne lacht, die Luft ist mild.


    Der Kalender zeigt schon Mitte Mai.


    Wenn da nicht mal ein Schneemann schmilzt;


    dann ist das fast schon Zauberei.


    Jetzt steht er schon den ganzen Sommer.


    Sagt morgens mir auf Wiedersehn.


    Und wenn ich abends dann heim komme,


    ruft er mir zu: Schön dich zu sehn.


    Ich hab mich längst an ihn gewöhnt;


    und freu mich jeden Morgen neu.


    Weil er mir meinen Tag verschönt;


    weil er ehrlich ist und treu.


    Doch bevor du heut Abend schlafen gehst;


    wirf einen Blick vor deine Tür.


    Wenn dann dort drauß ein Schneemann steht;


    dann sag zu ihm: Mein Freund bleib hier.


    Gisela Lueck




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    Marienlied-----------:)^ :)^:)D :)D ;-D ;-D x-) x-) *:) *:)

    (Jakob Haringer(1898-1948)


    -------------------------------%-| %-|




    Maria wäscht ihr Hemdelein,


    Ihr Kindlein spielt im Sand.


    Der Josef muß im Wirtshaus sein.


    Der Mond zieht schon über Land-


    Und weil ich nicht dabei sein kann,


    Muß ich halt einsam sein........


    Maria fängt zu weinen an,


    Der Josef kommt schon heim-


    ----------------------------------:-p :-o :-o :-p

    Jakob Haringer(1898-1948)----zum "Herrgott" :)D 8-) 8-)

    "Du weißt,


    wie gern ich fraß


    und Völlerei hab und saufe,


    und erst


    die schöne liebe Unkeuschheit:


    ach Du lieber Gott!!!!!!


    Laß mich endlich mal


    wieder Unkeuschheit treiben


    und laß mich doch


    wieder mal


    Deine Gebote übertreten.




    :-D :-D :-D :-D :-D :-D


    ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D


    ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)


    *:) *:) *:) *:) *:) *:)



    *:) :-D lotta ~ sense ~ heraklit ~ nethe ~ edzi :-D *:)

    Liebeslied


    Wie soll ich meine Seele halten, daß


    sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie


    hinheben über dich zu andern Dingen?


    Ach gerne möcht' ich sie bei irgendwas


    Verlorenem im Dunkel unterbringen


    an einer fremden, stillen Stelle, die


    nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.


    Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,


    nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,


    der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.


    Auf welches Instrument sind wir gespannt?


    Und welcher Spieler hat uns in der Hand?


    O süßes Lied.


    Rainer Maria Rilke




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    Du, nur Du x:) |-o :-x :°( x:)

    Du, der ich's nicht sage


    dass ich bei Nacht weinend liege


    deren Wesen mich müde macht


    wie eine Wiege.


    Du, die mir nicht sagt,


    dass sie wacht meinetwillen


    Wie, wenn wir diese Pracht ohne zu stillen


    in uns ertrügen?


    Sieh Dir die Liebenden an


    wenn erst das Beginnen begann


    wie bald sie lügen


    Du machst mich allein


    Dich einzig kann ich vertauschen


    eine Weile bist Du es


    oder ist es das Rauschen


    oder es ist ein Duft ohne Rest


    Ach, in den Armen hab ich sie alle verloren


    Du, nur du, wirst immer wieder geboren


    Weil ich niemals Dich anhielt


    halt ich Dich fest


    Rilke (gesprochen/gesungen Ben Becker/Xavier Naidoo)


    8-)~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~;-D


    x:)liche Grüße bion *:) Lotta *:) heraklit *:) Nethe *:)


    :-
    Völlerei :-/ %-|


    |-oUnkeuschheit :-o :-D :-o :-D


    ;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D

    Erwartung ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D :)^*:) *:) *:)

    (Jakob Haringer 1898-1948)






    Erwartung ist alles


    und immer das Schönste.


    Die in der Sehnsucht leben,


    wachsen zu Riesen.


    Man besitzt nie einen Menschen mehr,


    als wenn man ihn nie


    besessen .


    Das Erlebnis


    ist der Grabstein der Phantasie,


    schon deshalb


    flieht der Träumer oft


    die Erfüllung seiner Sehnsucht."




    ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D


    :-x:-x :-x :-x :-x :-x :-x :-x


    --x:)liche Grüsse Sense----:-x *:)


    --;-Dliche Grüsse bion -----;-D ;-D ;-D


    Rest der Truppe ist scheinbar im


    Weihnachtsman-över ;-D ;-D ;-D *:)



    Baltasar Gracian ( SJ ) 1601-1658 ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D *:)

    Der große Haufen hat


    viele Köpfe


    und folglich viele Augen


    zur Mißgunst


    und viele Augen


    zur Verunglimpfung.


    Geschieht es,


    daß unter ihm


    irgendeine üble Nachrede


    in Umlauf kommt,


    so kann


    das größte Ansehen


    darunter leiden.




    ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D


    :)^:)^:)^:)^ :)^:)^:)^:)^




    x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) *:) *:)


    ---------------------------------------8-) 8-)