Moin Moin Sense+Heraklit+bion+Kastrophe :)D *:) x:) :)^

    Aus "Eitelkeit der Welt"








    ---------------------------------------;-) ;-) ;-) ;-)


    Bernhard de Clairvaux (1090-1153)




    Was ringt die Welt so sehr


    Nach Schein und Nichtigkeit????;-)


    Kennt man doch ihres Glücks


    Unstäte Flüchtigkeit


    Sieh ,so geschwind zerbricht


    Irdische Herrlichkeit


    Als ein Gefäß von Ton


    Voller Zerbrechlichkeit..


    -----------------------------;-) ;-)


    -----------------------------x:) x:)


    Lotta knattert mit dem Enkel


    durch den Wald.;-) ;-)



    Erwachen oder Gralsuche (W.Fienhold) ;-) ;-) :-) :-) ;-)

    Die Puppen liegen in der Ecke


    die Verpuppung beginnt


    Ihre Großmutter sagte :


    Bewahre dich!!!!!! ;-)


    Ihre Mutter sah die Sache lockerer;


    Mach was du willst,


    denn das machst Du ja doch!!!! ;-)


    Sie hat erkannt,


    daß die Suche


    nach dem heiligen Quirl :-)


    nicht mehr durch


    die Suppenschüssel führt.




    Viele Grüße an die Truppe ;-) :-) :-D :-D *:)



    *:) x:) :-x x:) *:) hallo narzissten *:) x:) :-x x:) *:)

    Ein Lied hinterm Ofen zu singen


    Der Winter ist ein rechter Mann,


    kernfest und auf die Dauer;


    sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an


    und scheut nicht süß noch sauer.


    War je ein Mann gesund, ist er's;


    er krankt und kränkelt nimmer,


    weiß nichts von Nachtschweiß noch Vapeurs


    und schläft im kalten Zimmer.


    Er zieht sein Hemd im Freien an


    und läßt's vorher nicht wärmen


    und spottet über Fluß im Zahn


    und Kolik in Gedärmen.


    Aus Blumen und aus Vogelsang


    weiß er sich nichts zu machen,


    haßt warmen Drang und warmen Klang


    und alle warmen Sachen.


    Doch wenn die Füchse bellen sehr,


    wenn's Holz im Ofen knittert,


    und um den Ofen Knecht und Herr


    die Hände reibt und zittert;


    wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht


    und Teich' und Seen krachen;


    das klingt ihm gut, das haßt er nicht,


    dann will er sich tot lachen. –


    Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus


    beim Nordpol an dem Strande;


    doch hat er auch ein Sommerhaus


    im lieben Sch\veizerlande.


    So ist' er denn bald dort, bald hier,


    gut Regiment zu führen.


    Und wenn er durchzieht, stehen wir


    und sehn ihn an und frieren.


    Matthias Claudius




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D

    Ebenfalls huhu an alle *:) *:) *:) *:) *:)

    Das Schoene zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergaenglichkeit.


    :-D -------------------- :-)


    Weich ist staerker als hart, Wasser staerker als Fels, Liebe staerker als Gewalt.


    Hermann Hesse x:)

    ** Hullu Heraklit *:) :)^*:) :)D *:) OMMA streikt

    *:) *:)


    Für Katastrophe ;-) ;-) ;-)


    ---------------------------F.W. GOETHE




    Feiger Gedanke,


    bängliches Schwanken,


    weibisches Zagen,


    ängstliches Klagen


    wendet kein Elend,


    macht dich nicht frei.


    --------------------------;-) ;-D ;-D *:)


    :-o :-p :-o :-p :-p :-o :-p


    ---------------------------8-) 8-) 8-) *:)

    frei nach Goethe :-p

    weibischer Gedanke,


    ängstliches Schwanken,


    bängliches Zagen,


    ängstliches Klagen


    wendet kein Elend,


    macht dich nicht frei


    ;-)..........................;-)....................................................;-)....................................................

    Schnee!! Schnee!! Schnee!!

    Theodor Fontane


    Im Garten |-o


    Die hohen Himbeerwände


    trennen dich und mich,


    doch im Laubwerk unsre Hände


    fanden von selber sich.


    Die Hecke konnt' es nicht wehren,


    wie hoch sie immer stund;


    ich reiche dir die Beeren,


    und du reichest mir deinen Mund


    Ach, schrittest du durch den Garten


    noch einmal im raschen Gang,


    wie gerne wollt' ich warten,


    warten stundenlang.


    -------------------------------------:-)


    nicht frei nach Fontane ;-D


    du dichterische Katastrophe ;-D ;-) :)^


    ;-) ;-) ;-) ;-) --------genießt den Winter :-p

    :-D Es schneit *:) ;-) *:) x:) *:)

    Es schneit dicke Flocken,


    Nicht warm, aber frisch gebacken.


    Die setzen sich in meine Dichterlocken,


    In meinen Schiebernacken,


    Auf meine Smoking-Socken.


    Sie machen den Polizisten


    Gemütlich zum Weihnachtsmann.


    Da legen die Touristen


    Ihre Polarausrüstung an.


    Wir wollen uns alle zusammentun,


    Um den Beschluß zu fassen:


    Es dürfen alle Sachsen von nun


    An nicht mehr ihr Land verlassen. :-o


    Sie querten mit wilder Behaglichkeit


    Karlmayisch gedachte Fernen


    Und blieben Sachsen. Es wird für sie Zeit,


    Sich selbst erst mal kennenzulernen.


    Es schneit.


    Wenn hundert Leute sich einig sind,


    Dann fühlen sich die als Giganten


    Und schwafeln vor einem vernünftigen Kind


    Wie taube verwunschene Tanten.


    Es schneit. Wie in unserer Kinderzeit,


    Zum Wintersport eingeladen,


    Gehe ich schlafen. Es schneit. Es schneit.


    Es schneit für den Landmann Kuhfladen.


    Es schneit für die Zukunft Straßendreck.


    Auf Gräber schneit's weiße Rosen.


    Doch es schneit Erbsensuppe mit Speck


    In die Taschen der Arbeitslosen.


    Joachim Ringelnatz (1883-1934)


    %-|~~~~~~~~~~~~~~~~~~:-| ;-D


    totzdem schöne Aussicht, strahlendes Weiß :-D :)^


    *:)

    *:) x:) :-x x:) *:) hallo narzissten *:) x:) :-x x:) *:)

    Der Bauer und sein Kind


    Der Bauer steht vor seinem Feld


    und zieht die Stirne kraus in Falten:


    "Ich hab' den Acker wohl bestellt


    auf gute Aussaat streng gehalten,


    nun sieh' mir eins das Unkraut an,


    das hat der BÖSE FEIND getan!"


    Da kommt sein Knabe hochbeglückt


    mit bunten Blumen reich beladen,


    im Felde hat er sie gepflückt,


    Kornblumen sind es, Mohn und Raden.


    Er jauchzt:"Sieh' Vater, nur die Pracht,


    die hat der liebe GOTT gemacht!


    Julius Sturm




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    Dreizehnlinden

    Mußte ich in der Schule auswendig lernen.


    Wonnig ist's in Frühlingstagen


    nach dem Wanderstab zu greifen


    und den Blumenstrauß am Hute


    Gottes Garten zu durchstreifen


    Droben zieh'n die weißen Wolken


    unten geh'n die blauen Bäche.


    Bunt, in neuem Kleidern prangen,


    Waldeshöh' und Wiesenfläche.


    Auf die Bleiche bringt das Mädchen,


    was der Winterfleiß gesponnen.


    Und dem Hain erzählt die Amsel,


    was im Schnee sie still ersonnen


    Sind es auch die alten Töne,


    die bekannten, längst vertrauten,


    doch die Bleicherinnen lauschen


    gern den süßen lieben Lauten.


    Gern, den süßen lieben Lauten,


    die in Berg und Tal erklingen.


    Hirtenbub und Köhlerknabe


    horchen auf, um mitzusingen.


    Mitzusingen frisch und fröhlich


    nach des Winters langen Schmerzen.


    Alte, halbvergess'ne Lieder


    werden wach im Menschenherzen.


    Halbvergess'ne alte Lieder


    werden wach in meiner Seele.


    Hätt' ich nur sie auszusingen


    wilde Amsel deine Kehle.


    das geht noch viele Strophen so weiter und ich kann es auswendig. Es gefällt mir aber auch sehr gut

    Moin Crassus *:) *:) *:) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) *:) *:) *:)

    Helf'uns Gott


    den Weg zur Heimat


    Aus dem Erdenelend finden:


    Betet für den armen Schreiber,


    Schließt der Song


    von Dreizehnlinden.


    -------------------------:)D :)^ ;-) 8-) 8-) *:)




    Moin Heraklit+Sense+bion *:) *:) *:)


    -------------------------;-) ;-) ;-) ;-)