Moin Nethe *:) Sense *:) bion *:) ottaL *:)

    und alle Teilzeitnarzißten ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)


    Andreas Gryphius


    Es ist alles eitel :-|


    Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.


    Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;


    Wo jetzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,


    Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden;


    Was jetzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden;


    Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein;


    Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.


    Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.


    Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.


    Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?


    Ach, was ist alles dies, was wir vor köstlich achten,


    Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind,


    Als eine Wiesenblum, die man nicht wieder find't!


    Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten.


    :-) :-D :-p :-( :-o |-o :-x x:) 8-) %-| :-/ :°( >:(

    Mahlzeit, Narzisten.

    Dieses Stück hat mich heute morgen ins Leben gerufen. War ein schöner Start.


    Fließende Wasser


    Seh die die Wolken so nah


    seh wie der Grund sich verliert


    Leg die Hände aufs Wasser


    und spüre ich bin noch hier


    Alles kommt wie es kommt


    mit mir oder ohne mich


    kann nur sehn was mir scheint


    und vergessen sieht man nicht


    Und wie jedesmal


    kennt nur das fließende Wasser


    den einen Weg der es so einfach macht


    Und könnte ich sein


    wie das fließende Wasser


    Ich tauschte alles gegen diese Kraft


    Wenn der Regen beginnt


    kannst Du den Strom noch nicht sehn


    wen er trifft reißt er mit


    und ihm kann nichts widerstehn


    Plötzlich scheint alles gleich


    auf einmal bist du wie ich


    alles andere wird leicht


    sag mir kennst du das nicht?


    Und wie jedesmal


    kennt nur das fließende Wasser


    den einen Weg der es so einfach macht


    Und könnte ich sein


    wie das fließende Wasser


    Ich tauschte alles gegen diese Kraft


    Und wär es so wie ich´s sag


    käm die Nacht vor ihrem Tag


    käm die Freude vor der Furcht


    käm die Sonne durch


    Und wär es so wie ich´s sag


    käm die Nacht vor ihrem Tag


    käm das Dunkel vor dem Licht


    sag mir kennst du das denn nicht?


    Laith al Deen


    *:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)


    Allen ein schönes WE!


    Grüsse

    na, ihr Narzissten, wie gefällt Euch dieser Schmarrn ? ;-D

    Chamisso, ich zitiere: " Für die Frauenwelt ausgewählt "


    Immer froh und ohne Sorgen!


    Alles, alles muß gedeihn,


    Und ihr sollt mit jedem Morgen


    Glücklicher und jünger sein.


    Geil, was?


    na, Heraklit, ist das Dichtkunst? Würg! :-p;-D

    :)^ *:) ;-) ;-) :)D große Katastrophe %-| :-/ :°( :°( :°(

    Moin Heraklit +zeit_sucher.------*:) *:)








    Volker von Törne(geb 1934 in Quedlinburg)






    -----Amtliche Mitteilung-----------------




    Die Suppe ist eingebrockt:


    wir werden nicht hungern.


    Wasser steht uns bis zum Hals:


    wir werden nicht dürsten.


    Sie spielen mit dem Feuer


    wir werden nicht frieren.


    Für uns ist gesorgt.




    ;-) ;-) ;-) :-) ;-D ;-) :-) ;-D *:)

    Moin ihr Lieben !!! *:)*:)*:) besonders der Chef !!! ;-)

    Vom Büblein auf dem Eis


    Vom Büblein auf dem Eis


    Gefroren hat es heuer


    noch gar kein festes Eis;


    das Büblein steht am Weiher


    und spricht so zu sich leis:


    Ich will es einmal wagen,


    das Eis, es muss doch tragen.-


    Wer weiß?


    Das Büblein stampft und hacket


    mit seinem Stiefelein,


    das Eis auf einmal knacket,


    und Krach! Schon brichts hinein.


    Das Büblein platscht und krabbelt


    als wie ein Krebs und zappelt


    mit Schreien.


    O helft, ich muss versinken


    in lauter Eis und Schnee!


    O helft, ich muss ertrinken


    im tiefen, tiefen See!


    Wär nicht ein Mann gekommen,


    der sich ein Herz genommen,


    o weh!


    Der packt es bei dem Schopfe


    und zieht es dann heraus,


    vom Fuß bis zu dem Kopfe


    wie eine Wassermaus.


    Das Büblein hat getropfet,


    der Vater hats geklopfet


    zu Haus.


    Friedrich Güll (1812-1879)


    .


    .


    Schönes Wochenende euch allen !!! :-)

    Moin attol ;-) ;-) ;-) *:) :)^:)D ;-) ;-) ;-) :*) ;-) ;-)

    Demokrit aus Abdera(460-370 v. Chr.)




    -----------------;-D ;-D ;-D *:)


    ----------------------------------8-) 8-)


    Seltenheit


    macht


    die Genüsse


    besonders erfreulich.


    -------------------------------x:) x:) *:)


    Morschn Truppe-- *:) ;-D ;-D *:)



    Moin catastrofe ;-D ebenfalls würg >:(

    Erk Vollmer


    Bisweilen schreib ich ein Gedicht ... |-o :-x


    Bisweilen schreib´ ich ein Gedicht.


    Warum? Wozu? – das weiß ich nicht.


    Weiß auch nicht, ob ich Dichter bin.


    - und seh´ darin auch keinen Sinn.


    Nichts treibt mich an. Nichts drängt hinaus.


    Ich sage grundsätzlich nichts aus,


    schreibe das Zeug nur einfach hin.


    - Hauptsache, es ist frei von Sinn.


    Nein, bin auch kein Missionar.


    Ich komm´ auch ohne Wahrheit klar.


    So manches Mal denk´ ich: Ich spinn´.


    - Zum Glück. Sonst hätt´ es doch noch Sinn..


    Ich bin, ganz klar, sehr liberal.


    Mir ist fast alles sch...egal.


    Und trotzdem steh´ ich mittendrin


    - Es lebt sich prächtig ohne Sinn.


    ---------------------------------- ;-D


    Moin Nethe + bion + Sense + Lotta *:)


    ..und große und kleine Katastrophe *:) *:)


    ..und zeit_sucher *:)


    ..und edziboese *:)


    *:) x:) :-x x:) *:) hallo narzissten *:) x:) :-x x:) *:)

    Der Weltenfahrer


    Ist das des Fahrers unstet Los,


    Zu kreuzen über fremde Seen?


    Zu treiben wie auf einem Floß,


    Wenn raume Winde stürmisch wehen?


    Er fühlt der Wellen Wechselspiel,


    Kennt Regen, Kälte, Sonnenglut.


    Die unbekannte Welt ist Ziel,


    An Hoffnung fehlt es nicht und Mut.


    Es hält ihn nicht am selben Ort,


    Auch wenn man ihn zum Bleiben drängt,


    Die Ferne ruft und treibt ihn fort,


    Ein Traumbild seine Schritte lenkt.


    Er will entdecken, weiter ziehen,


    Der Fahrer ist ein Vagabund.


    Er muss dem, was ihn engt, entfliehen -


    Allein im weiten Weltenrund


    Werner Hardam




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    *:) Es lebt sich prächtig ohne Sinn >:( ;-D :-p ;-) *:)

    Sehnsucht nach zwei Augen


    (September 1930)


    Diese Augen haben um mich geweint.


    Denk ich daran, wird mir weh.


    Wie die mir scheinen und spiegeln, so scheint


    Keine Sonne, spiegelt kein See.


    Und rührend dankten und jubelten sie


    Für das kleinste gute Wort.


    Diese Augen belogen mich nie.


    Nun bin ich weit von ihnen fort,


    Getrennt für Zeit voll Ungeduld.


    Da träumt's in mir aus Leid und Schuld:


    Daß sie noch einmal weinen


    Werden über meinen


    Augen, wenn ich tot bin.


    Joachim Ringelnatz


    (jaja, mit dem hab ichs gerade...;-D)


    :°(~~~~~~~~~~~~~~~~~~:-) :-)


    Grüße an Lotta~bion~Nethe~heraklit :-D x:) *:)


    und alle :-p *:)


    zeit_sucher :)^ :-)

    :-D moin bion *:) hab dich gern :-D x:) 8-) *:)

    Doch ihre Sterne kannst du nicht verschieben


    Das Sonderbare und Wunderbare


    Ist nicht imstande, ein Kind zu verwirren.


    Weil Kinder wie Fliegen durch ihre Jahre


    Schwirren. – Nicht wissend, wo sie sind.


    Nur vor den angeblich wahren


    Deutlichkeiten erschrickt ein Kind.


    Das Kind muß lernen, muß bitter erfahren.


    Weiß nicht, wozu das frommt.


    Hört nur: das muß so sein.


    Und ein Schmerz nach dem andern kommt


    In das schwebende Brüstchen hinein.


    Bis das Brüstchen sich senkt


    Und das Kind denkt.


    von..Herrn Ringelnatz ;-)

    ** Lotta wo sind Katastrophe und der zeit_sucher

    *:) ;-)


    Moin----------Moin *:) *:) *:) :-)° :)^ :-/ :-/ %-|


    *:) Sense;-) +*:)Heraklit;-)*:) +bion ;-)




    -----------------------------------------8-) 8-)




    Emanuel Geibel (1815-1884)


    Wenn du gibst,


    gibt ungesehen,


    ganz dem Freund


    und dem Armen;


    tu's aus innigem Erbarmen,


    und vergiß,


    wenn es geschehn.




    :-o :-p :-o :-p :-o .-p .-o .-p


    --------------------------------------*:) *:)