...fast vergessen :-o |-o :-)

    Was du als richtig empfunden ...


    Was du als richtig empfunden,


    Das sage und zeige,


    Oder schweige.


    Wahr ist der* Würdige oder stumm. [*oder die)


    Immer bleibt, wem der Schein genügt,


    Wessen Zunge das Herz belügt,


    Feig und falsch oder dumm.


    Joachim Ringelnatz


    herzlichste Grüße an


    Theorie *:)

    Mahlzeit!

    Auf der Treppe


    Als ich die verrufene Treppe hinabstieg,


    Kamst du durch die Tür, und für einen Augenblick


    Sah ich dein fremdes Gesicht und du das meine.


    Ich verbarg mich, deinen Blick fliehend, und


    Du eiltest rasch vorbei, mit abgewandtem Gesicht,


    Entschwandest in das verrufene Haus,


    Wo du kaum mehr Vergnügen finden würdest als ich.


    Und doch, die Liebe, die du suchtest, hatte ich dir zu geben;


    Die Liebe, die ich suchte - deine müden, verständnisvollen


    Augen sagten es mir -, hattest du für mich.


    Unsere Körper ahnten und suchten einander;


    Unser Blut und unsere Haut verstanden.


    Dennoch, verwirrt verbargen wir uns voreinander.


    Konstantinos Kavafis


    Passiert immer wieder, ist doch einfach schön zu lesen das es im Leben Erlebnisse gibt die sich Wiederholen.


    Grüssle

    So ist es, zeit_sucher *:)

    Das Wiederfinden in den Texten ist schon etwas Schönes |-o


    Abraham a Sancta Clara


    Xanthippe ;-D


    Will er sauer, so will ich süß,


    Will er Mehl, so will ich Grieß,


    Schreit er hu, so schrei ich ha,


    Ist er dort, so bin ich da,


    Will er essen, so will ich fasten,


    Will er gehn, so will ich rasten,


    Will er recht, so will ich link,


    Sagt er Spatz, so sag ich Fink,


    Ißt er Suppen, so eß' ich Brocken,


    Will er Strümpf, so will ich Socken,


    Sagt er ja, so sag' ich nein,


    Sauft er Bier, so trink' ich Wein,


    Will er dies, so will ich das,


    Singt er Alt, so sing' ich Baß,


    Seht er auf, so sitz' ich nieder,


    Schlägt er mich, so kratz' ich wieder,


    Will er hü, so will ich hott!


    Dies ist ein Leben, erbarm es Gott!


    ----------------------------------:-p :-p :-p


    Moin, wo seid ihr, arbeitendes Volk ???

    :-D *:) :-D hier bin ich, heraklit :-D *:) :-D

    Orpheus betörte die fauchenden Panther


    Die samtenen Maulwürfe


    Den verschämten Vogel Strauß


    Die vierstöckigen Walfische


    Die schüchternen Ibisse


    Die naiven Eidechsen:


    Aber du gefährlichste von allen


    mit welchem Gesang


    Bezwänge er dich?


    Ivan Goll




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    *:)Sense+bion+Heraklit+Narzisse+zeit_sucher+Lotta ;-) ;-D

    Christian Morgenstein(1871-1914)




    Die Unterhose


    ---------------x:) x:) *:)




    Heilig ist die Unterhose,


    wenn sie sich in Sonn und Wind,


    frei von ihren Alltagslose,


    auf ihr wahres Selbst besinnt.


    -----------------------------:)^%-| *:)


    Fröhlich ledig der Blamage


    steter Souterränität,


    wirkt am Seil sie als Staffage,


    wie ein Segel leicht gebläht.


    -----------------------------:-/ :-/ :-/


    Keinen Tropüs ihr zum Ruhme


    spart des malers Kompetenz,


    preist sie seine treueste Blume


    Sommer,Winter,Herbst und Lenz.


    --------------------------------;-) ;-D ;-D ;-D *:) *:) *:)


    Wo ist die


    große Katastrofe+noodle 61


    abgeblieben ???;-D ;-D ;-D ;-) *:)



    Moin *:) die Sonne scheint :-D

    Abraham a Sancta Clara


    Die schlimmen Eheleut


    Nicht also kürren und schorren die Ratzen,


    nicht also schreien und gmauzen die Katzen,


    nicht also pfeifen und zischen die Schlangen,


    nicht also rauschen und prasseln die Flammen,


    nicht also scheppern und kleppern die Rötschen,


    nicht also plurren und schnurren die Prötschen,


    nicht also wüten und heulen die Hund,


    nicht also brüllet der Löwen ihr Schlund,


    nicht also hauset und brauset das Meer,


    nicht also stürmet ein kriegrisches Heer,


    Nicht also reißet und tobet der Wind,


    nicht also jammert ein schreiendes Kind:


    wie zwei wankende, zankende, reißende, beißende,


    weinende, greinende, mockende, bockende,


    trutzige, schmutzige


    Eheleut.


    :)D :)D :)D :)D :)D :)D :)D :)D

    *:) x:) :-x x:) *:) hallo narzissten *:) x:) :-x x:) *:)

    zwischen zwei atemzügen


    habe mich


    zwischen zwei atemzügen


    an deine augen gehalten


    wusste nicht mehr


    woran sonst


    unter »liebe« im lexikon


    nachgesehen


    und es dir vorgelesen


    bis du eingeschlafen bist


    dabei


    meine hände dressiert


    dass du sie später auch


    noch bei dir spüren kannst


    wenn ich schlafe


    Alexander Sprung




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    *:) x:) *:) :-x *:) :-D *:) :-p *:) x:) *:)

    Halten


    das heißt


    Nicht weiter - nicht näher - nicht einen Schritt


    oder heißt Schritthalten


    ein Versprechen - mein Wort


    oder Rückschau


    Halten


    dich


    mich zurück - den Atem an - mich an dich


    dich fest


    aber nicht


    dir etwas vorenthalten


    Halten


    dich in den Armen


    in Gedanken - im Traum - im Wachen


    Dich hochhalten


    gegen das Dunkel


    des Abends - der Zeit - der Angst


    Halten


    dein Haar mit zwei Fingern


    deine Schultern - dein Knie - deinen Fuß


    Sonst nichts mehr halten


    keinen Trumpf - keine Reden


    keinen Stecken und Stab und keine Münze im Mund


    Erich Fried


    :-)~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~:-/ |-o


    x:)lichste Grüße an euch alle *:)


    Nethe hält 'ne Schlafkur??? :-x ;-)


    8-)´

    *:) ...greetz! *:)

    Es gibt keine Worte, das Leid zu erklären, genauso wenig wie es Worte gibt, um zu erklären, was Liebe ist. Liebe ist nicht Bindung, Liebe ist nicht das Gegenteil von Hass, Liebe ist nicht Eifersucht. Und wenn man aufhört, eifersüchtig, neidisch und verhaftet zu sein, wenn man alle Konflikte und Qualen, die man durchmacht, beendet hat und sich einbildet, dass man liebt – wenn das alles zu Ende ist, bleibt immer noch die Frage, was Liebe ist, und es bleibt immer noch die Frage, was das Leid ist. Sie werden erst dann entdecken, was Liebe und was Leid ist, wenn Ihr Kopf alle Erklärungen zurückweist und sich nichts mehr vorstellt, nicht mehr nach einer Ursache sucht, sich nicht mehr auf Worte einlässt oder in der Erinnerung zu seinen eigenen Vergnügen und Schmerzen zurückgeht. Ihr Kopf muss ganz still werden, wortlos, auf Symbole und Ideen verzichten.


    Dann werden Sie diesen Zustand entdecken, oder er wird sich von selber einstellen, in dem das, was wir Liebe, was wir Leiden nennen, was wir als Tod bezeichnen, ein- und dasselbe sind. Es gibt dann keine Trennung mehr zwischen Liebe, Leid und Tod; und weil es keine Trennung mehr gibt, stellt sich die Schönheit ein. Aber um das zu begreifen, um in diesem Zustand der Ekstase zu sein, ist jene Leidenschaft unerlässlich, die sich in der totalen Selbstvergessenheit einstellt.


    jiddu krishnamurti

    Nichts Ernstes ;-D

    Hans Christian Andersen


    Frag die Grünwarenfrau! :-p |-o :-D


    Da war eine alte Mohrrübe drin,


    so knollig, so dick und so schwer,


    die hatte gar einen gefährlichen Sinn,


    sie wünschte, daß sie verheiratet wär


    mit 'ner jungen Mohrrübe lieblich und gut


    aus der Rüben alleradligstem Blut.


    Und die Hochzeit kam.


    Die Bewirtung war unbezahlbar gut;


    sie kostete gar kein Geld,


    sie leckten Mondschein und tranken Tau,


    nahmen Blumenduft aus Wiese und Au


    und Blütenstaub von Wald und Feld.


    Die alte Mohrrübe grüßte mit einem Ruck


    und sprach so viel und so lang;


    die Worte, die glucksten kluck um kluck,


    klein Mohrrübchen machte auch keinen Muck,


    saß da so ernst und bang,


    jung und schmuck.


    Willst du's wissen genau,


    frag die Grünwarenfrau.


    Ein Rotkohl hat sie als Pfarrer getraut,


    Braujungfern sind weiße Rüben;


    Spargel und Gurke kam nach Belieben,


    Kartoffeln standen und sangen laut.


    Und es wurde getanzt von groß und von klein -


    frag die Grünwarenfrau, sie sagt's dir allein.


    Die alte Mohrrübe sprang ohne Strümpfe und Schuh,


    hohei, da zersprang sie im Rücken,


    und dann war sie tot, wuchs niemals mehr zu.


    Die junge Mohrrübe lachte in Ruh,


    so wunderlich kann es sich schicken.


    Nun war sie Witwe, nun war sie froh,


    nun konnte sie leben, huchheia hei ho!


    In den Suppetopf sprang sie als Jungfrau hinein,


    jung, froh, frisch und fein.


    Willst du's wissen genau,


    frag die Grünwarenfrau.


    ---------------------------------:-)

    *:) |-o Heraklit+Sense+attoL+bion+noodle61 ;-) ;-D x:)

    Paul Fleming(1609-1640)




    An sich


    --------------------------------8-) 8-)*:)


    Sei dennoch unverzagt,


    gib dennoch unverloren


    Weich keinem Glücke nicht,


    steh höher als der neid.


    Vergnüge dich an dir


    und achte es für kein Leid.


    Hat sich gleich wider dich


    Glück,Ort und Zeit verschworen.


    ----------------------------------x:) x:) :-x


    Moin Sense ;-D wieder munter ;-D