Altes Liedgut, bewegt mich heute den ganzen Tag.

    Hat nichts an aktualität verloren.


    Komm her


    Marie


    ein letztes Gals


    genießen wir den Augenblick


    ab morgen gibt's statt Wein nur Wasser.


    Komm her und schenk uns noch mal ein


    so viel wird morgen anders sein-


    Marie


    die Welt wird langsam blasse.


    Die weißen Tauben sind müde


    sie fliegen lang schon nicht mehr.


    Sie haben viel zu schwere Flügel


    und ihre Schnäbel sind längst leer.


    Jedoch die Falken fliegen weiter


    sie sind so stark wie nie vorher


    und ihre Flügel werden breiter


    und täglich kommen immer mehr


    nur weiße Tauben fliegen nicht mehr.


    Bleib noch


    Marie


    der letzte Rest reicht für uns beide allemal


    ab morgen gibt's statt Brot nur Steine


    komm her und schenk uns noch mal ein


    denn so wie heut' wird's nie mehr sein -


    Marie


    die Welt reißt von der Leine.


    Die weißen Tauben sind müde


    sie fliegen lang schon nicht mehr.


    Sie haben viel zu schwere Flügel


    und ihre Schnäbel sind längst leer.


    Jedoch die Falken fliegen weiter


    sie sind so stark wie nie vorher


    und ihre Flügel werden breiter


    und täglich kommen immer mehr


    nur weiße Tauben fliegen nicht mehr.


    Sieh dort


    Marie


    das leere Bett - der Spiegel unsrer großen Zeit


    ab morgen gibt's statt Glas nur Scherben.


    Komm her und schenk uns noch mal ein


    den letzten Schluck vom letzten Wein


    Marie


    die Welt beginnt zu sterben.


    Die weißen Tauben sind müde


    sie fliegen lang schon nicht mehr


    Hans Hartz


    Gruss

    Unkraut (Fred Endrikat 1890-1942) ;-) ;-D ;-D *:):)D :)^

    Die Sünde


    ist auf dieser Welt


    wie roter Mohn


    im Ährenfeld.


    Man jätet ihn


    als Unkraut aus


    und windet ihn


    zum Blumenstrauß.


    ------------------------:)D *:) ;-D ;-D x:) x:)


    Gruß an bion+zeit_sucher+ Käthe *:) ;-)



    Frohe Ostern!

    Ostern


    Wenn die Schokolade keimt,


    Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen


    "Glockenklingen" sich auf "Lenzesschwingen"


    Endlich reimt,


    Und der Osterhase hinten auch schon preßt,


    Dann kommt bald das Osterfest.


    Und wenn wirklich dann mit Glockenklingen


    Ostern naht auf Lenzesschwingen, - - -


    Dann mit jenen Dichterlingen


    Und mit deren jugendlichen Bräuten


    Draußen schwelgen mit berauschten Händen - - -


    Ach, das denk ich mir entsetzlich,


    Außerdem - - unter Umständen -


    Ungesetzlich.


    Aber morgens auf dem Frühstückstische


    Fünf, sechs, sieben flaumweich gelbe, frische


    Eier. Und dann ganz hineingekniet!


    Ha! Da spürt man, wie die Frühlingswärme


    Durch geheime Gänge und Gedärme


    In die Zukunft zieht,


    Und wie dankbar wir für solchen Segen


    Sein müssen.


    Ach, ich könnte alle Hennen küssen,


    Die so langgezogene Kugeln legen.


    Joachim Ringelnatz


    (1883-1934)


    Der Ringelnatz hat genau meinen Humor.


    Wünsche den Narzisten schöne Ostern. Werde esrt nach OStern wieder hier her kommen. Ostern mache ich eine PC Fastenkur.


    *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-) *-)

    *:) ??? Huhu ihr Lieben *:)

    Von einem unbekannten Dichter


    :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D


    Du sagst:


    "ich liebe die Blumen" Aber Du pflückst sie!


    Du sagst:


    "ich liebe die Bäume" Aber Du fällst sie!


    Du sagst:


    "ich liebe die Vögel" Aber Du sperrst sie ein!


    Du sagst:


    "ich liebe die Tiere" Aber Du ißt sie!


    Nun habe ich Angst vor Dir!


    Du sagst


    " Ich liebe Dich!"


    :-p :-p :-p :-p :-p :-p :-p :-p


    Schöne Ostern zeit_sucher oder dann eier_sucher ???


    :)D


    Moin Nethe + Sense + bion + Käthe

    Moin Auf zum fröhlichen Eiersuchen x:) x:) x:) x:) x:) *:)

    Sense+ Heraklit+zeit_sucher


    Lotta+Käthe+bion und die Anderen.




    -----------------------8-) 8-) :)^;-D




    (Fred Endrikat(1890-1942)


    Wieviel Blüten an dem Baume


    werden nie zur reifen Pflaume


    Wieviel Pulver,wieviel Blei


    schießt der Feind an dir vorbei.




    Weine nicht um das Vepaßte.


    Denke:Was du hast,das haste.


    Kriegst du nicht ,was du gewollt,


    hat es wohl nicht sein gesollt.


    -------------;-D ;-D ;-D ;-D *:)

    ** *:) x:)

    x:) *:)


    GEDANKE


    Die Monate März, April, Mai sind die stärksten Wochen des Jahres. Alles baut auf, alles drängt aus dem engen Jackett, das uns im fahlen Winterlicht geschneidert wurde. In diesen Monaten entscheidet sich oft der Fortgang des restlichen Jahres. Kaum noch etwas wendet sich im Sommer, aber der glückliche Start im Frühjahr wird oft im Herbst noch einmal bestätigt.


    Octavian




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    *:)

    Osterspaziergang


    (was auch sonst ... ;-D )


    Vom Eise befreit sind Strom und Bäche


    durch des Frühlings holden belebenden Blick,


    im Tale grünet Hoffnungsglück;


    der alte Winter, in seiner Schwäche,


    zog sich in rauhe Berge zurück.


    Von dort her sendet er, fliehend, nur


    ohnmächtige Schauer körnigen Eises


    in Streifen über die grünende Flur.


    Aber die Sonne duldet kein Weißes,


    überall regt sich Bildung und Streben,


    alles will sie mit Farben beleben;


    doch an Blumen fehlt's im Revier,


    sie nimmt geputzte Menschen dafür.


    Kehre dich um, von diesen Höhen


    nach der Stadt zurückzusehen!


    Aus dem hohlen, finstern Tor


    dringt ein buntes Gewimmel hervor.


    Jeder sonnt sich heute so gern.


    Sie feiern die Auferstehung des Herrn,


    denn sie sind selber auferstanden:


    aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,


    aus Handwerks- und Gewerbesbanden,


    aus dem Druck von Giebeln und Dächern,


    aus den Straßen quetschender Enge,


    aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht


    sind sie alle ans Licht gebracht.


    Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge


    durch die Gärten und Felder zerschlägt,


    wie der Fluß in Breit und Länge


    so manchen lustigen Nachen bewegt,


    und, bis zum Sinken überladen,


    entfernt sich dieser letzte Kahn.


    Selbst von des Berges fernen Pfaden


    blinken uns farbige Kleider an.


    Ich höre schon des Dorfs Getümmel,


    hier ist des Volkes wahrer Himmel,


    zufrieden jauchzet groß und klein:


    Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!


    (Johann Wolfgang von Goethe)




    Ein schönes Restostern wünscht


    allen Narzissten und denen, die es werden wollen,

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    Frohe Ostern euch allen !!! :-)

    DIE WEIDENKÄTZCHEN


    Kätzchen ihr der Weide,


    wie aus grauer Seide,


    wie aus grauem Samt!


    O ihr Silberkätzchen,


    sagt mir doch, ihr Schätzchen,


    sagt, woher ihr stammt.


    Wollen's gern dir sagen:


    Wir sind ausgeschlagen


    aus dem Weidenbaum,


    haben winterüber


    drin geschlafen, Lieber,


    in tieftiefem Traum.


    In dem dürren Baume


    in tieftiefem Traume


    habt geschlafen ihr?


    In dem Holz, dem harten


    war, ihr weichen, zarten,


    euer Nachtquartier?


    Mußt dich recht besinnen:


    Was da träumte drinnen,


    waren wir noch nicht,


    wie wir jetzt im Kleide


    blühn von Samt und Seide


    hell im Sonnenlicht.


    Nur als wie Gedanken


    lagen wir im schlanken


    grauen Baumgeäst;


    unsichtbare Geister,


    die der Weltbaumeister


    dort verweilen läßt.


    Kätzchen ihr der Weide,


    wie aus grauer Seide,


    wie aus grauem Samt!


    O ihr Silberkätzchen,


    ja, nun weiß, ihr Schätzchen,


    ich, woher ihr stammt.


    Christian Morgenstern (1871-1914)


    Frohe Ostern:)^ bion :-x *:)+ Edzi%-| *:) +Lotta x:) *:)

    Vorfrühling.




    Noch kocht der Frühling


    auf kleiner Flamme.


    Doch das Geschwätz


    der heimkehrenden


    Vogelwolken,


    die hoch


    am Himmel ziehn,


    kündet die Wende.




    Frohe Ostern-----Sense


    -----------------Käthe


    -----------------Heraklit


    -----------------zeit_sucher


    -----------------u.A. 8-) 8-)



    Genug der Ostergedichte :-p

    Das gefährlichste Unterfangen auf der Welt ist,


    einen Abgrund mit zwei Sprüngen zu überqueren.


    ;-D ;-D ;-D ---------------- |-o |-o


    (David Lloyd George, Earl of Dwyfor,


    engl. Staatsmann, 1863-1945)

    Genug der Ostergedichte - genau !!! :-D

    Wonach suchst du?


    Nach Glück, Liebe, Seelenfrieden.


    Suche nicht am anderen Ende der Welt danach, sonst


    wirst du enttäuscht, verbittert und verzweifelt zurückkehren.


    Suche am anderen Ende deiner selbst danach,


    in der Tiefe des Herzens.


    Drukpa Rinpoche