Danke, Kähte, das tut gut :-D

    Immer wenn ich hoch zum Himmel seh


    frag ich


    soll das alles sein


    das bißchen Zeit hier zwischen Sonne und Schnee


    zwischen Wasser und Wein?


    Und denk ich an dich


    dann wär' ich gern ein Stein.


    Nur Steine leben lang - sie kennen keine Zeit und keinen Zwang.


    Das bißchen Wasser


    das sie kleiner macht


    ist wie ein Streichholz in der Nacht.


    Und wär'n wir wie ein Stein


    dann könnt' ich hundertmal und mehr


    mit dir zusammen sein


    oh


    wär'n wir wie ein Stein.


    Immer wenn ich in die Sonne seh


    dann fühl ich mich unendlich klein -


    wenn sie noch brennt


    bin ich schon lange nicht mehr da -


    und das soll alles sein?


    Doch seh ich dich an


    dann wär' ich gern ein Stern.


    Nur Steine leben lang - sie kennen keine Zeit und keinen Zwang....


    Doch was uns bleibt ist immer vorwärtsgehn


    nur immer weiter


    weiter - niemals stehn


    und ab und zu mal in den Himmel sehn - und doch nichts verstehn.


    Nur Steine leben lang - sie kennen keine Zeit und keinen Zwang


    Hans Hartz


    Vergänglichkeit gehört zum Leben, genissen wie es, es ist zu kurz für scheiß Montage.


    Mahlzeit


    ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)

    Schönen Tag, Narzißten *:) :)D

    Paul von Heyse :-)


    Über ein Stündlein


    Dulde, gedulde dich fein!


    Über ein Stündlein


    Ist deine Kammer voll Sonne.


    Über den First, wo die Glocken hangen,


    Ist schon lange der Schein gegangen,


    Ging in Türmers Fenster ein.


    Wer am nächsten dem Sturm der Glocken,


    Einsam wohnt er, oft erschrocken,


    Doch am frühsten tröstet ihn Sonnenschein.


    Wer in tiefen Gassen gebaut,


    Hütt an Hüttlein lehnt sich traut,


    Glocken haben ihn nie erschüttert,


    Wetterstrahl ihn nie umzittert,


    Aber spät sein Morgen graut.


    Höh und Tiefe hat Lust und Leid.


    Sag ihm ab, dem törigen Neid:


    Andrer Gram birgt andre Wonne.


    Dulde, gedulde dich fein!


    Über ein Stündlein


    Ist deine Kammer voll Sonne.


    :-) ;-) %-| :-p 8-) |-o :-o >:( :-/ :)^

    :)D Guten Abend, Narzissten *:) :-D *:) x:) *:)

    Natur


    Wenn immer sie mich fragen,


    Ob ich ein Freund sei der Natur,


    Was soll ich ihnen nur


    Dann sagen?


    Ich kann eine Bohrmaschine,


    Einen Hosenträger oder ein Kind


    So lieben wie eine Biene


    Oder wie Blumen oder Wind.


    Ein Sofa ist entstanden,


    So wie ein Flußbett entstand.


    Wo immer Schiffe landen,


    Finden sie immer nur Land.


    Es mag ein holder Schauer


    Nach einem Erlebnis in mir sein.


    Ich streichle eine Mauer


    Des Postamts. Glatte Mauer aus Stein.


    Und keiner von den Steinen


    Nickt mir zurück.


    Und manche Leute weinen


    Vor Glück.


    Joachim Ringelnatz (1883-1934)


    :-~~~~~~~~~~~~~~~~~~~%-| ;-)


    und *:)


    besonders bion+heraklit+Nethe+Käthe+zeit_sucher :-D


    und so... 8-)´

    :-D *:) :-D hallo liebe narzissten :-D *:) :-D

    Lebenszeit


    Es ist Zeit


    Sagt die Zeit


    Besinne dich


    Ich bin da für dich


    Sagt die Zeit


    Nutze mich


    Du hast mein Herz


    Sagt die Zeit


    Wärme mich


    Ich liebe dich


    Sagt die Zeit


    Meine Zeit ist dein


    Vergesse mich


    Sagt die Zeit


    Mein Atem ist still für Dich


    Zögere nicht


    Sagt die Zeit


    Ich bin kostbar


    Lebe mich


    Sagt die Zeit


    Glück ist Gnade


    Sei dankbar


    Sagt die Zeit


    Ich muss weiter


    Vertraue mir


    Sagt die Zeit


    Ich komme zurück


    Mit Lebenszeit...


    Reinhard Lehmitz




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    :-D *:) :-D hallo liebe narzissten :-D *:) :-D

    Ausflug mit der Eisenbahn


    Puff-puff Eisenbahn -


    jetzt fahren wir nach Wiesenplan!


    Wiesenplan, das ist die Stadt,


    die den Kohlweißling zum Bürger hat.


    Der Kohlweißling bewohnt ein Haus,


    das sieht wie eine Glocke aus -


    wie eine Glockenblume blau!


    Da wohnt der Kohlweißling mit seiner Frau.


    Und weht der Wind, macht die Glocke kling, kling,


    und da freuen sich Herr und Frau Schmetterling.


    Puff-puff Eisenbahn!


    Jetzt fahren wir wieder aus Wiesenplan


    hinaus, hinaus, dem Walde zu...


    wohin? Wohin? ...Nach - Quellwaldruh!


    Der Bahnwärter von Quellwaldruh,


    das ist ein Frosch und quakt dazu.


    "Quak, quak, aussteigen! Quak!


    In Quellwaldruh ist heut Ostertag!


    In Quellwaldruh ist heut Osterfeier,


    da versteckt der Osterhas b u n t e Eier!


    Rote und gelbe und a l l e r l e i,


    und das Suchen steht allen Fahrgästen frei!


    Quack, quack, quak! Guten Tag!"


    Guten Tag! Axhönen Dank! Herr Bahnwärter Quak!


    Und jetzt wollen wir unter den Eichen und Buchen


    und Tannen und Birken die Ostereier suchen!


    Und im Moos unter den großen Wurzeln,


    darüber die kleinen Kinder purzeln.


    Nicht wahr? Und haben wir alle gefunden,


    und in unsere Sacktücher eingebunden,


    dan fahrn wir am Abend wieder nach Haus


    und packen das Wunder vor Großmutter aus!


    Christian Morgenstern




    :-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :-/ :- :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D


    8-)´