Ich bin immer noch mit Heinrich Heine beschäftigt

    Es ist heute der erste Mai


    Wie ein Meer des Lebens ergießt sich der Frühling über die Erde, der weiße Blütenschaum bleibt an den Bäumen hängen, ein weiter, warmer Nebelglanz verbreitet sich überall. In der Stadt blitzen freudig die Fensterscheiben der Häuser, an den Dächern bauen die Spatzen wieder ihre Nestchen, auf der Straße wandeln die Leute und wundern sich, daß die Luft so angreifend und ihnen selbst so wunderlich zu Mute ist; die bunten Vierlanderinnen bringen Veilchensträuße; die Waisenkinder, mit ihren blauen Jäckchen und ihren lieben, unehelichen Gesichtchen, ziehen über den Jungfernstieg und freuen sich, als sollten sie heute einen Vater wiederfinden; der Bettler an der Brücke schaut so vergnügt, als hätte er das große Los gewonnen, sogar den schwarzen, noch ungehenkten Makler, der dort mit seinem spitzbübischen Manufakturwaren-Gesicht einherläuft, bescheint die Sonne mit ihren tolerantesten Strahlen, ich will hinauswandern vor das Tor.


    Heinrich Heine


    :-) ~~ :-D


    :)D

    :-/ Sicherer Auftritt :-

    Die Loreley, bekannt als Fee und Felsen,


    ist jener Fleck am Rhein, nicht weit von Bingen,


    wo früher Schiffer, mit verdrehten Hälsen,


    von blonden Haaren schwärmend, untergingen.


    Wir wandeln uns, die Schiffer inbegriffen,


    der Rhein ist reguliert und eingedämmt.


    Die Zeit vergeht. Man stirbt nicht mehr beim Schiffen,


    bloß weil ein blondes Weib sich dauernd kämmt.


    Nichts desto trotz geschieht auch heutzutage


    noch manches, was der Steinzeit ähnlich sieht.


    So alt ist keine deutsche Heldensage,


    daß sie nicht doch noch Helden nach sich zieht.


    Erst neulich machte auf der Loreley,


    hoch überm Rhein, ein Turner einen Handstand.


    Von allen Dampfern tönte Angstgeschrei


    als er kopfüber oben auf der Wand stand.


    Er stand, als ob er auf dem Barren stünde,


    mit hohlem Kreuz und lustbetonten Zügen.


    Man frage nicht, was hatte er für Gründe,


    er war ein Held, das dürfte wohl genügen.


    Er stand verkehrt im Abendsonnenscheine.


    Da trübte Wehmut seinen Turnerblick:


    er dachte an die Loreley - von Heine


    und stürzte ab und brach sich das Genick.


    Er starb als Held, man muß ihn nicht beweinen.


    Sein Handstand war vom Schicksal überstrahlt.


    Ein Augenblick mit zwei gehobnen Beinen


    ist nicht zu teuer mit dem Tod bezahlt.


    P.S: Eins wäre allerdings noch nachzutragen:


    der Turner hinterließ uns Frau und Kind.


    Hinwiederum man soll sie nicht beklagen,


    weil im Bezirk der Helden und der Sagen


    die Überlebenden nicht wichtig sind...


    Erich Kästner – Der Handstand auf der Loreley


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    Was man bei Recherchen zu Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen nicht so alles aufstöbern kann... :-D


    *:) Moin! *:)

    :-o *:) :-D *:) :)D *:) :)^ *:) ;-D *:) :-p *:) x:) *:)

    "Wer in Unglücksfällen die Ruhe bewahrt


    und in Glückszeiten nicht überheblich wird


    und wer außerdem nicht feige ist,


    wenn es gilt, Gefahren entgegenzutreten,


    der ist in Ordnung


    und wird in dieser Welt zu Rande kommen."


    indisches Sprichwort


    :-)~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~%-| ;-)


    Grüße an natürlich Nethe :-D *:)


    :)^ bion *:) Grammy :-x *:)


    Lotta *:) Käthe x:) heraklit *:)


    und...??? *:) 8-)

    Horrido Sense*:) bion x:) Heraklit+Käthe+Oma+Rest *:)

    Heinrich Heine


    (Gedicht 1853-1854)




    Der Käfer


    saß auf dem Zaun betrübt;


    er hat


    sich in eine Fliege verliebt.




    :)^;-) 8-) :)D :-x *:);-D


    ------------------------------x:) x:)

    Huhu *:) Nethekäthesensebion+zeit_sucher :-o :-o :-o

    Hanns von Gumppenberg


    Sommermädchenküssetauschelächelbeichte ;-D


    An der Murmelrieselplauderplätscherquelle


    Saß ich sehnsuchtstränentröpfeltrauerbang:


    Trat herzu ein Augenblinzeljunggeselle


    In verweg´nem Hüfteschwingeschlendergang,


    Zog mit Schäkerehrfurchtsbittegrußverbeugung


    Seinen Federbaumelriesenkrempenhut -


    Gelich verspürt´ ich Liebeszauberkeimeneigung,


    War ihm zitterjubelschauderherzensgut!


    Nahm er Platz mit Spitzbubglücketückekichern,


    schlang um mich den Eisenklammermuskelarm:


    Vor dem Griff, dem grausegruselsiegessichern,


    Wurde mir so zappelseligsiedewarm!


    Und er rief:"Mein Zuckerschnuckelputzelkindchen,


    Welch ein Schmiegeschwatzeschwelgehochgenuß!"


    Gab mir auf mein Schmachteschmollerosenmündchen


    Einen Schnurrbartstachelkitzelkosekuß.


    Da durchfuhr mich Wonneloderflackerfeuer -


    Ach, das war so überwinderwundervoll.


    Küßt' ich selbst das Stachelkitzelungeheuer,


    Sommersonnenrauschverwirrungsrasetoll!


    Schilt nicht, Hüstelkeifewackeltrampeltante,


    Wenn dein Nichtchen jetzt nicht knickeknirschekniet,


    Denn der Plauderplätscherquellenunbekannte


    Küßte wirklich wetterbombenexquisit!!


    ;-D :-D ;-D :-D ;-D :-D ;-D :-D ;-D :-D ---- |-o

    Gute Nacht, dennen die noch unterwegs sind und

    Guten Morgen, dennen die schon wieder unterwegs sind.


    Wenn du eine Gefahr siehst, dann greife zum Schwert und versperre ihr den Weg. Dann kneift die Gefahr den Schwanz ein. Sie verträgt keinen geraden Blick.


    Alexander Lebed (*1950),

    Zeit_sucher

    Es scheint, als hättest Du denselben Zitate-Newsletter abonniert wie ich ;-D


    ***


    Liebe und die Ozonschicht haben eines gemeinsam, man kämpft oft erst um sie, wenn sie sich zu verflüchtigen scheinen.


    © Tina Seidler (*1975)


    *:) *:) *:)


    Euer Edzi

    Guten Morgen *:) *:) *:)

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest


    und machst ihn satt,


    dann wird er dich nicht beißen.


    Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.


    (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)


    8-) 8-) 8-) 8-) 8-) 8-) 8-) ........... :)D

    *:):)^:)D :-x :-x Herklit;-D bion+Edzi;-D+zeit_sucher+x:)

    Emmanuel Kant(1724-1804)


    ----------------------------8-) 8-) :°(


    Nicht sehen


    trennt die Dinge


    von den Menschen,


    nicht hören


    trennt den Menschen


    vom Menschen.


    ------------------:-p :-p :-o :-p*:)

    Harry(Heinrich)Heine 1797-1856 ;-D ,-D :-) :-) :;-D ;-D ;-)

    Ruhelechzend




    ----------------------------------:-/ :-/ :-/


    Laß bluten deine Wunden,laß


    Die Tränen fließen unaufhaltsam-


    Geheime Wollust schwelgt im Schmerz,


    Und Weinen ist ein süßer Balsam


    ----------------------------------%-| %-| :°(






    Für Heineliebhaber zur Nacht :-) ;-D *:)



    Mal was Längeres |-o von Willi Eul :-p

    Aus Erfahrung wissen wir, dass Väter oft sehr gute Kindermädchen abgeben,wenn die Mutter einmal nicht zu Hause ist. Im Folgenden beobachten wireinmal einen in solch ein Amt gedrängten Vater.


    Das war so: das kleine Hänschen schlief ganz still auf dem Balkon.Frau Mama war nicht zu Hause, Hans bewachte seinen Sohn.Tausend kleine Pflegeregeln hatte sie ihm anvertraut.Der besorgte Vater hat sie tausendmal schon durchgekaut.


    Sticht die Sonne, gib ihm Schatten, wenn es kühl wird, deck ihn zu.


    Wenn er wach wird, musst ihn schaukeln, wenn er schläft, lass ihn in Ruh.


    Wenn er nass ist, leg ihn trocken, wenn es regnet, hol ihn rein.


    Weht der Ostwind, dreh den Wagen, weht der Westwind, lass es sein.


    Wenn er schreit, gib ihm den Schnuller, schreit er weiter, dreh ihn um,aber nur für fünf Minuten, denn sonst wird der Rücken krumm.


    Wenn ihn hungert, gib ihm Breichen, wenn ihn dürstet, gib ihm Saft,wenn er aufwill, lass ihn sitzen, dass gibt seinen Muskeln Kraft. Tausend wenn und tausend aber wirbeln Hansen durch den Sinn.


    Dieser wenn – und aber –Wirbel, wirbelt ihn aufs Sofa hin. Schweissgebadet – angstdurchschauert, wiederholt er Wort für Wort.


    Wenn er nicht, wenn er dagegen, wenn er aber – und so fort.


    Wenn er Nass ist gib ihm Schatten, wenn es regnet, dreh ihn um,wenn er schläft, dann lass ihn sitzen, und mach ihm den Rücken krumm.Wenn ihn dürstet, musst ihn schaukeln, wenn ihn hungert, deck ihn zu.Wenn es kühl wird, leg ihn trocken, wenn er schreit, lass ihn in Ruh.Sticht die Sonne, gib ihm Breichen, will er sitzen, gib ihm Saft.Weht der Ostwind, gib ihm Schnuller, dass der Westwind nicht erwacht.


    Tausend wenn und aber wirbeln, lallen - lallen immerzu.Aber – wenn und wenn und aber, lallen Hans in süsse Ruh.


    Draussen ballt sich ein Gewitter, Hänschen schreit auf dem Balkon.


    Blitze zucken, Donner rollen, Hans hört keinen Laut davon.


    Und es regnet, und es regnet und es regnet und es giesst,


    dass vom Maienregensegen Dach und Rinne überfliesst.


    Und es war ein Hexenmeister, der dem Wasser Einhalt tat.


    Hänschens weiches Wiegenbettchen war ein feuchtgefülltes Bad.


    Angstgejagt und voller Sorgen kommt die Mutter heimgerannt.


    Eine Schreckensschreisekunde stand sie starr und wie gebannt.


    Hänschen schwamm in seiner Wiege auf den Daunen still vergnügt.


    Da der Vater ihn vergessen, hat der Himmel ihn gewiegt.


    Nicht so selig war die Mutter, das erfuhr auch Hans sogleich.


    Ausgeruht jedoch und wohlig, sprach er zu ihr ruhereich:


    " Ja, Du gabst mir tausend Regeln, das ist richtig und das stimmt. Doch ich hatte keine Weisung, was zu tun sei, wenn er schwimmt."


    ;-D ;-D ;-D


    Schönes Wochenende euch allen *:) :)^