*:) x:) @:) x:) *:) hallo narzissten *:) x:) @:) x:) *:)

    Venedig


    An der Brücke stand


    jüngst ich in brauner Nacht.


    Fernher kam Gesang:


    goldener Tropfen quoll's


    über die zitternde Fläche weg.


    Gondeln, Lichter, Musik -


    trunken schwamm's in die Dämmrung hinaus


    Meine Seele, ein Saitenspiel,


    sang sich, unsichtbar berührt,


    heimlich ein Gondellied dazu,


    zitternd vor bunter Seligkeit.


    - Hörte jemand ihr zu? ...


    Friedrich Nietzsche




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    Peter Turini @:) @:) ;-D ;-D ;-D :-) :-) ;-) ;-) *:) *:) *:)

    In Wirklichkeit sterben


    wir nicht


    an den Ozonlöchern


    sondern viel eher


    an den Arschlöchern :


    dieser Welt.




    Gruß an HDT ;-) *:)


    -------bion @:) @:)


    ------- Edzi x:) x:)


    -------Sense ;-) ;-) *:)


    -------Heraklit :-) :-) :-)


    -------Käthe ;-D ;-D *:)


    -------und Lampe :°( :°( ;-) *:)



    Guten Morgen Nethe und Narzißtenvolk @:) @:) @:)

    Der Abgerissen Strick


    Der abgerissene Strick


    kann wieder geknotet werden


    er hält wieder, aber


    er ist zerrissen.


    Vielleicht begegnen


    wir uns wieder,


    aber da,


    wo du mich verlassen hast


    triffst du mich


    nicht wieder.


    Bertolt Brecht x:) x:) x:)


    :-o ------------------------------ :-o

    @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:)

    Die Antwort des trunkenen Dichters


    Ich spielte jüngst den Sittenrichter,


    Gewiß ein schweres Spiel,


    Und sprach zu einen trunknen Dichter:


    Hör auf! Du trinkst zu viel.


    Schon fertig untern Tisch zu sinken,


    Sprach er; du bist nicht klug,


    Zu viel kann man wohl trinken,


    Doch nie trinkt man genug.


    Gotthold Ephraim Lessing


    (1729-1781)

    Nachmittagsgruß *:)

    Schütteln


    Auf Flaschen steht bei flüssigen Mitteln,


    Man müsse vor Gebrauch sie schütteln.


    Und dies begreifen wir denn auch -


    Denn zwecklos ist es nach Gebrauch.


    Auch Menschen gibt es, ganz verstockte,


    Wo es uns immer wieder lockte,


    Sie herzhaft hin- und herzuschwenken,


    In Fluß zu bringen so ihr Denken,


    Ja, sie zu schütteln voller Wut -


    Doch lohnt sich nicht, daß man das tut.


    Man laß sie stehn an ihrem Platz


    Samt ihrem trüben Bodensatz.


    Eugen Roth


    *:)

    @:) @:);-)Käthe+bion+Heraklit+Narzi+zeit_sucher *:) ;-)

    Heini Heine




    Der Schafpelz,


    den ich umgehängt


    Zuweilen,


    um mich zu wärmen,


    Glaubt mirs,


    er brachte mich nie dahin,


    Für das Glück


    der Schafe zu schwärmen.


    ---------------------------8-) 8-) ;-) ;-D *:)

    *:) x:) @:) x:) *:) hallo narzissten *:) x:) @:) x:) *:)

    Einmal


    Einmal dich berühren


    deinen dunklen Atem spüren


    dein Gesicht im Mondschein


    Wenn die Eule ruft


    Und der Tag schweigt


    Wenn die letzte Hoffnung


    Ausgesprochen.


    Wir fahren durch die Nacht


    Durch leere Straßen


    Und fern ist die Stadt


    Mit ihrem Tumult


    Und du wartest nahe bei mir


    Auf den Morgen


    Auf unseren Morgen.

    Zitat

    Gerald Pilz



    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    :-p *:) :-x Käthe+Nethe+Bion+Heraklit+zeit_sucher *:) 8-)

    "Wenn ich dir was wünschen dürfte, mein liebes Kind,


    wünscht´ ich dir die sieben Gaben, die nicht leicht zu haben sind.


    Die Geduld der Weinbergschnecke, ruhig zieht sie ihre Bahn,


    und kommt unbemerkt von allen, still bei ihren Zielen an.


    Und den Stolz von meiner Katze, kein Befehl bricht ihren Sinn,


    sie streicht nur um meine Füße, wenn ich sanft zu ihr bin.


    Die Balance des Steh-auf-Männchens, es schwankt etwas hin und her,


    wenn man es zu Boden drückte, und steht dann wie vorher.


    Und die Frechheit eines Flohes, der die großen Tiere dreist,


    dort wo sie am meisten stinken, nicht hineinkriecht - nein - beißt!


    Das Geheimnis eines Steines, außen grau und unscheinbar,


    weiß er doch in seinem Innern, ein Kristall, sternenklar.


    Und den Traum des Samenkornes, das sich in die Erde legt,


    das die Blätter und Blüten, Raum und Frucht in sich trägt.


    Und zuletzt den Mut der Rose, die noch einmal roter blüht,


    wenn schon Rauhreif und Neuschnee, ihr das Fell überzieht."


    (Gerhard Schöne)

    @:) Heinz Erhardt für mich und für euch *:) *:)

    Birnen


    Birnen sind die schönsten Früchte,


    die ein Denkerhirn erfunden;


    denn in ihrem weißen Lichte


    schenken sie uns Tagesstunden


    wieder, die wir sonst versäumen -


    doch sie stören uns beim Träumen.


    Deshalb Schluß, wir drehn am Schalter!


    Und die Sonne seines Lebens


    sucht der arme graue Falter


    in der Finsternis vergebens...


    x:) |-o :-p :-/ :-o :°( :-D :-) %-| :-| ;-) 8-) :)D


    Freitag ist´s!


    Wünsche mir und allen Narzißten ein schönes Wochenende @:)