@:) @:) *:) ;-D Käthe +Sense+:°( :°( ;-D ;-D *:)

    A.Block(1880-1921)




    So folg mir,


    folge als getreue,


    Ergene Sklavin dort hinauf


    Zu eines Bergkamms Stahlenbläue


    Schwing ich mich sicher


    mit dir auf.




    Gruß an bion+Heraklit+klein Edzilein ;-D ,-D ;-) ;-) *:)


    -------------------------------------------------------8-) 8-) *:)

    *:) x:) @:) x:) *:) hallo narzissten *:) x:) @:) x:) *:)

    Im Müntergrunde


    Durstigsüße Liebesgrüße


    Murmelt träumerisch das Ried,


    Und der düstern Tannen Flüstern


    Klinget wie ein Liebeslied.


    Liebe Kleine, lege Deine


    Weiße Hand auf meine Stirn,


    Daß die kranken Schmerzgedanken


    Fortgebrannt von dannen schwirr'n.


    Laß mich lauschen bei dem Rauschen


    Weißer Blätter Deinem Lied,


    Deine Lieder hauchen wieder


    Süßen Trost in mein Gemüt.


    Deine Lieder haben wieder


    Alle Schwermut fortgebrannt -


    Liebeswarme, weiche Arme,


    Haltet immer mich umspannt.


    Deiner dunkeln Augen Funkeln


    Macht mein krankes Herz gesund,


    Alle Schmerzen in dem Herzen


    Heilt Dein süßer, roter Mund.


    Hermann Löns




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    Bin ganz erschrocken, mein Lieblingsthread verschwindet

    deshalb auch wieder etwas von mir.


    Mein Mund hängt am Baum


    vor den Toren der Stadt.


    Er wird grün, er wird gelb, er wird rot.


    Wer auch immer du bist,


    gehe bitte vorbei


    und ziehe vor ihm deinen Hut.


    Wer auch immer du bist,


    nimm ihn mit auf den Weg,


    sei so lieb.


    Er wird singen und küssen.


    Er wird lachen für dich.


    Nimm ihn mit!


    Marjana Gaponenko


    (*1981)


    Ich will auch gesehen werden!!!!!!!

    Immer noch aktuell, die Zerrissenheit des Einzelnen!

    Klage um den Süden


    Der rote Mond, der Wind, deine Farbe


    nördlicher Frauen, das Schneefeld...


    Mein Herz ist längst über diesem Land,


    in diesen Wassern, die sich wolken im Nebel.


    Ich habe das Meer vergessen, das tiefe


    Muschelhorn der sizilianischen Hirten


    den Singsang der Wagen auf den Straßen


    wo der Johannisbrotbaum im Rauch der Stoppelfelder zittert,


    ich habe den Zug der Reiher vergessen und der Kraniche


    in der Luft grüner Höhen


    über dem Land und den Flüssen der Lombardei.


    Doch der Mensch schreit überall das Schicksal einer Heimat.


    Niemand mehr bringt mich zum Süden.


    Oh der Süden ist der Toten müde


    an den Ufern der Malariasümpfe,


    er ist der Einsamkeit müde, der Ketten müde,


    er ist in seinem Munde


    der Flüche aller Rassen müde,


    die Tod und das Echo des Todes in alle seine Brunnen gebrüllt haben,


    die das Blut von seinem Herzen getrunken haben.


    Deshalb kehren seine Söhne zurück in die Berge


    zwingen die Pferde unter Sternendecken,


    und nähren sich von Akazienblüten am Weg,


    wieder rot, immer noch rot, immer noch.


    Niemand mehr bringt mich zum Süden.


    Und dieser Abend, wintersatt,


    gehört noch uns, und wieder sprech ich dir


    von meinem sinnlosen Nebeneinander


    aus Süße und Wut,


    eine Liebesklage ohne Liebe.


    Salvatore Quasimodo


    (1901-1968)


    Immer noch voll mit Endrophinen...

    *:) x:) @:) x:) *:) hallo narzissten *:) x:) @:) x:) *:)

    Abendlied


    Der Mond ist aufgegangen,


    Die goldnen Sternlein prangen


    Am Himmel hell und klar;


    Der Wald steht schwarz und schweiget,


    und aus den Wiesen steiget


    Der weisse Nebel wunderbar.


    Wie ist die Welt so stille


    Und in der Dämmrung Hülle


    So traulich und so hold!


    Als eine stille Kammer,


    Wo ihr des Tages Jammer


    Verschlafen und vergessen sollt.


    Seht ihr den Mond dort stehen? -


    Er ist nur halb zu sehen


    Und ist doch rund und schön!


    So sind wohl manche Sachen,


    Die wir getrost belachen,


    Weil unsre Augen sie nicht sehn.


    Wir stolze Menschenkinder


    Sind eitel arme Sünder


    Und wissen gar nicht viel;


    Wir spinnen Luftgespinste


    Und suchen viele Künste


    Und kommen weiter von dem Ziel.


    Gott, laß uns dein Heil schauen,


    Auf nichts Vergänglichs trauen,


    Nicht Eitelkeit uns freun!


    Laß uns einfältig werden


    Und vor dir hier auf Erden


    Wie Kinder fromm und fröhlich sein!


    Wollst endlich sonder Grämen


    Aus dieser Welt uns nehmen


    Durch einen sanften Tod!


    Und, wenn du uns genommen,


    Laß uns in Himmel kommen,


    Du unser Herr und unser Gott!


    So legt euch denn, ihr Brüder,


    In Gottes Namen nieder;


    Kalt ist der Abendhauch.


    Verschon uns, Gott! mit Strafen,


    Und laß uns ruhig schlafen!


    Und unsern kranken Nachbar auch!


    Matthias Claudius




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)´

    *:)

    "Half of the people can be part right all of the time,


    Some of the people can be all right part of the time.


    But all the people can't be all right all the time"


    I think Abraham Lincoln said that.


    "I'll let you be in my dreams if I can be in yours,"


    I said that.


    Bod Dylan 1963