• Narzisstentreff im Forum

    Tagesgebet der Narzissten.!!!!!!!!!! Matthias Claudius(Abendlied) Wir stolzen Menschenkinder Sind eitle arme Sünder Und wissen gar nicht viel; Wir spinnen Luftgespinnste Und suchen viele Künste Und kommen weiter von dem Ziel.
  • 5 Antworten

    *:) @:) :-D @:) *:) hallo narzissten *:) @:) :-D @:) *:)

    Die Selbstkritik hat viel für sich


    Die Selbstkritik hat viel für sich.


    Gesetzt den Fall, ich tadle mich:


    So hab ich erstens den Gewinn,


    Dass ich so hübsch bescheiden bin;


    Zum zweiten denken sich die Leut,


    Der Mann ist lauter Redlichkeit;


    Auch schnapp ich drittens diesen Bissen


    Vorweg den andern Kritiküssen;


    Und viertens hoff ich außerdem


    Auf Widerspruch, der mir genehm.


    So kommt es denn zuletzt heraus,


    Dass ich ein ganz famoses Haus.


    Wilhelm Busch




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :- :-/ :-( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p zzz 8-) :)D 8-)´

    mich auch wieder lesen mag

    Feuer und Wasser


    Feuer und Wasser


    hinterließen ihre Schrift


    auf dem Holz


    auf dem Papier


    auf der Innenseite


    übernächtigter Körper


    unter unseren Blicken


    vernichteten sie


    mit dem Hochmut


    elementarer Geister


    die zahlreichen Varianten


    menschlicher Sprache


    Wasser und Feuer


    die alten Elemente


    einten uns


    auf das Älteste


    Trost und Gemeinschaft


    Nachsicht und


    freundliche Rede


    sollen erinnert werden


    wenn Alltag verbirgt


    was ein Jeder


    von sich zu geben


    im Stande war


    Liane Bosse


    (*1960)

    Jaja, mich auch wieder lesen mag ;-D ;-D

    In Eile :-p x:) |-o


    Kaum warst du Kind, schon bist du alt.


    Du stirbst - und man vergißt dich bald.


    Da hilft kein Beten und kein Lästern:


    was heute ist, ist morgen gestern.


    :-D :-D :-D Heinz Erhardt -------- @:)


    Schönes Wochenende allen Narzißten *:) *:)

    @:) @:) *:) *:)Hallo ihr lieben alle ;-) ,-D :-) :-D *:) *:)

    Kurt Tucholsky


    ----------------:)D :)^%-| *:)






    Das ist schwer:


    ein Leben zu zwein.


    nur eins


    ist noch schwerer:


    einsam zu sein.








    Grüße an Käthe ;-D


    Sense----------;-)


    -----------------------:-p :-p :-p :-o :-o :-o *:)

    Moin Nethe und alle Narzissten und Fans *:)*:)*:) @:) :-)

    Melde mich mit neuem Computer zurück - jetzt kann ich wieder ausgiebig dem Narzissmus fröhnen ;-D ;-D 8-)´


    .


    Zum weißen Anzug trägt man doch keine


    schwarzen Socken, Herr Nethe! - Wieso ???


    :- Ich hab doch gar keine Socken an... :-o


    ;-D


    .


    Einen schöne neue Herbstwoche wünsch ich mir und euch !!!


    zzz


    8-)´

    Hm, nachlässig seid ihr Narzißten :-( oder müde zzz ???

    Mir ist heute nach Limericks ;-D


    Ein Setter (weil schick er es fand)


    trug stets elegantes Gewand.


    Sei es Cord, sei es Loden,


    oder andere Moden -


    "Trend-Setter" wurd' bald er genannt!


    Ein Chihuahua, ein drolliger, kleiner,


    lebhaft waden-erkundender einer,


    schnappte zu gerne herzhaft.


    "Ist er nicht", sprach man scherzhaft,


    "ein Verbissener und Hundsgemeiner?"


    Verwirrt klemmt ein Dackel in Lohr


    bei Bodenfrost in einem Rohr.


    Die Feuerwehr spült


    ihn stark unterkühlt


    aus seinem Gefängnis hervor.


    die lieben Hündchen :-o :-o :-o :-o :-o

    *:) x:) @:) x:) *:) hallo narzissten *:) x:) @:) x:) *:)

    Der Rabe ruft,


    jung ist die Nacht,


    die Flammen lodern


    und sie erwacht


    aus ihrem heiligen Schlaf.


    Und ohne Ziel geht sie davon,


    besingt den Mond


    und träumt davon


    er würde für sie scheinen.


    Doch er ihr heißgeliebter Mond


    steht nur am Himmelszelt


    und wartet, dass sie schlafen geht


    und sich der Tag erhellt.


    Katrin Wiechmann




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :- :-/ :-( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p zzz 8-) :)D 8-)´

    Hey @:) *:) Käthe+bion+Heraklit @:) @:) *:) *:)

    Großer Herbst (Ernst Höhne)






    Der Sommer hat sich lang geneigt,


    ein müder Greis,der abwärts steigt.




    Die frohen Gärten wurden blind,


    schon webt im Laub der Totenwind.




    Der letzte Halm,die letzte Frucht


    sind abgeleert und heimgesucht.




    Herr Christ,dein Korn ist ausgesät,


    nun hilf ihm ,daß es aufersteht.




    Auf Narzissten !!!!!!--am Sonntag wird ge....;-D ;-)



    *:) @:) :-D @:) *:) hallo narzissten *:) @:) :-D @:) *:)

    Halte nicht zurück die Meinung!


    Halte nicht zurück die Meinung!


    Aus dem Herzen in die Welt!


    Lass getrost in die Erscheinung


    Treten, was dir wohlgefällt.


    Strafe kühn das Geistig-Hohle!


    Mach dich zu der Wahrheit Hort!


    Alles dient dem Staat zum Wohle,


    Und bei uns heißt die Parole:


    Licht und Luft dem freien Wort!


    Adolf Glaßbrenner




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :- :-/ :-( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p zzz 8-) :)D 8-)´

    ICH RETTE MAL WIEDER DIESEN THREAD!!!!

    I C H ! ! ! ! :)^8-)


    Genug oft


    Genug oft, daß zwei Menschen sich berühren,


    - nicht leiblich, geistig nur - daß sie sich»sehn«,


    daß sie sich einmal gegenüberstehn -


    um sich danach vielleicht auf immer zu verlieren.


    Genug oft, daß ein Lächeln Zweier Seelen


    vermählt - oh nicht vermählt! nur dies: sie führt,


    so vor einander schweigend und erschüttert,


    daß ihnen alle Wort' und Wünsche fehlen,


    und jede, unaussprechlich angerührt,


    nur tief vom Zittern der verwandten zittert.


    Christian Morgenstern


    (1871-1914)


    :(v:)^*:):°_@:)|-o:-Dx:):-p:-(:-/???;-D

    *:) @:) :-D @:) *:) hallo narzissten *:) @:) :-D @:) *:)

    Der Mondbrunnen


    Doch als sie wieder sich in Träumen wiegte


    und schwer an meiner müden Schulter lag,


    gedachte ich, da leuchtend wie der Tag


    der Mond sich an die hohen Dächer schmiegte,


    der Lust, wie sie seit Jahren mich bekriegte


    und meinen Stolz mit weichem Wellenschlag


    und tausend Armen immer tiefer brach -


    oh daß sie doch gleich einem Quell versiegte,


    auf den man einen Block aus schwerem Golde


    wälzt! Da, ohne Ende unaufhaltsam rollte


    ein Strom von Reinheit von den Dächern nieder,


    der türmte sich zwischen den steilen Mauern


    zu einem lichten Brunnen hoch und unter Schauern


    kam meine reine Seele aus ihm wieder.


    Gustav Sack




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :- :-/ :-( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p zzz 8-) :)D 8-)´

    Noch ist nicht Herbst, aber das Wetter :-o :-o :-o

    Rilke Rainer Maria


    Herbsttag :)D und ein kuscheliges Fleckchen x:)


    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.


    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,


    und auf den Fluren laß die Winde los.


    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;


    gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,


    dränge sie zur Vollendung hin und jage


    die letzte Süße in den schweren Wein.


    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.


    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,


    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben


    und wird in den Alleen hin und her


    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


    Moin Nethe und Narzißtenfreunde *:) *:) *:) *:) *:)

    Die Narzisstin - geschrieben von mir

    Donnerstag 18.März 2004


    Die Narzisstin


    Ein würdevolles Eintreten in den Saal.


    Ein selbstbewusstes Zurückfahren der Haare.


    Ein hochmütiges Vorbeigehen an der Menge.


    Ebenholzschwarz die langen Haare,


    Schneeweiß das lange Kleid.


    Bordeauxrot der sinnliche Mund.


    Verführerisch ihre Figur!


    Lieblich ihre Gesichtszüge!


    Elegant ihre Gang!


    Ihre Augen bannen alle.


    Ihr Duft verzaubert alle.


    Ihre Ausstrahlung nimmt alle ein.


    Sehnsuchtsvoll saugt sie die Blicke in sich auf.


    Die Komplimente nisten sich in ihre Erinnerung.


    Die Bewunderung wird sie nie vergessen.


    "Herrje, wie zauberhaft muss ich aussehen!", denkt sie sich.


    "Alle Welt bestaunt mich, schenkt mir Beachtung!", aalt sie sich.


    "Ich muss etwas ganz Besonderes sein." Nah ist der Stolz.


    Hochmut sprüht aus den Augen,


    Wissen um eigene Schönheit dringt aus dem Gesicht,


    Arrogantes Lächeln umflort ihre Lippen.


    Oh, wie sie die Bewunderung verzehrt,


    Oh, wie sie sich in den Lobhuldigungen rekelt,


    Oh, wie sehr sie die Bestätigung anderer benötigt!


    Ist die stete Suche nach Anerkennung normal?


    Ist ihr Geltungsstreben nicht eine fixe Idee?


    Ist ihr Narzissmus nicht gestört?


    Wie alle Menschen ist sie ein See.


    Doch im Vergleich zu anderen offenbart sie nur die Oberfläche.


    Zu tief liegt ihr Grund!


    Doch wenn man genau hinsieht, erkennt man ein Schimmern.


    Es dringt leicht durch die Oberfläche.


    Es ist ihre Schwäche, die sie nicht mehr unten zu halten vermag.


    Mit ihrer Arroganz schafft sie diese meist zu verstecken.


    Schmerzen der Kindheit holen sie ein.


    Eisige Eltern bewegen sich in ihrer Erinnerung.


    "Ich möchte sie vergessen, doch es gelingt nicht!", denkt sie verzweifelt.


    Geheime Unzufriedenheit mit der eigenen Person:


    Das Äußere muss optimiert werden!


    Der Intellekt muss geschult werden!


    Die Leistung muss gesteigert werden.


    Größenphantasien malträtieren sie.


    Die kranke Sehnsucht nach Liebe quält sie.


    Das Bedürfnis "immer besser zu sein als andere" peinigt sie,


    mit den Jüngern des Trivialen verglichen zu werden – die größte narzisstische Kränkung.


    Eine Maske muss herhalten.


    Sie verbirgt ihr wahres Selbst.


    Das schwache Selbst muss ausgeglichen werden.


    Sie geht an einem Adonis vorbei.


    lächelt ihn in ihrem charmantesten Lächeln an.


    "Es gibt schönere Frauen als Sie!", muss sie sich anhören.


    Hochgradige narzisstische Kränkung!


    Er findet sie nicht schön!


    Bestätigungsmangel tritt ein.


    Sie wertet ihn ab: "Es gibt bessere Männer als Sie!"


    Sie schreitet edel davon – verdutzter Mann blickt ihr nach.


    Aus der Quelle der Bewunderung entspringen weniger Blicke und Lob.


    Unruhe erfasst sie.


    Desinteresse für diese Gesellschaft keimt in ihr.


    Sie muss den Ort verlassen, an dem der Anklang verloren gegangen ist.


    Sie erträgt ihn nicht mehr.


    Ein Neuer muss her!


    Sie muss sich neue Opfer suchen, deren Bewunderung sie ausbeutet,


    an denen sie ihr Ego aufpoliert!


    Sie wendet sich um:


    Ein rauschendes Fest,


    Tanzende Paare,


    vergnügte Menschen.


    Doch niemand schert sich um sie!


    "Oh, wie einsam bin ich doch!", flüstert sie.


    Weinend stürzt sie hinaus, die Narzisstin...