da fällt mir gleich diestaunende ein ;-)

    Welches Bild auch immer wir von uns haben,


    genau das werden wir.


    Wir können alles werden


    was wir wollen,


    denn die Welt existiert durch die Macht des Glaubens.


    Walter Staples


    :-o:-o:-o;-):-px:)*:)

    da fällt mir gleich diestaunende ein ;-)

    aber senselchen ;-)


    hallo nethe *:)




    Die Stufe


    Ich bin eine Stufe, die aufwärts führt,


    Darüber der Priester zum Tempel schreitet;


    Und bin eine Stufe, die abwärts führt,


    Darüber sein Purpurmantel gleitet.


    Ich bin aus Marmor, weiß und rein,


    Und höre oft meine Schönheit loben


    Und weiß, aus dem gleichen Marmorstein


    Ist auch der ewige Tempel da oben.


    Und daß ich’s weiß ohne Sehnsucht und Neid,


    Das ist mein Glück und ist mein Leid!


    Hugo Salus




    :)D :)D :)D :)D :-D :-D :-D 8-)´:-D :-D :-D :)D :)D :)D :)D

    irgendwie ist hier nicht mehr so viel los

    deshalb


    Ach Liebste laß uns eilen


    Wir haben Zeit


    Es schadet uns Verweilen


    Uns beiderseit.


    Der Edlen Schönheit Gaben


    Fliehen Fuß für Fuß:


    Daß alles was wir haben


    Verschwinden muß.


    Der Wangen Zier verbleichet


    Das Haar wird greis


    Der Augen Feuer weichet


    Die Brunst wird Eis.


    Das Mündlein von Korallen


    Wird ungestalt


    Die Händ' als Schnee verfallen


    Und du wirst alt.


    Drum laß uns jetzt genießen


    Der Jugend Frucht


    Eh' wir folgen müssen


    Der Jahre Flucht.


    Wo du dich selber liebest


    So liebe mich


    Gib mir das wann du gibest


    Verlier auch ich.


    Martin Opitz


    (1597-1639)


    *:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)

    *:) *:) @:) @:) @:) Hallo Sense+bion+zeit_sucher :°_ :-x

    Abendgruß


    (Max Mell-1882-Marburg/Drau-Maribor/Slowenien)








    Wohl,daß beim Dunkelwerden


    dich ein Gefühl befing:


    Daß dir ein Tag auf Erden


    verging !!!!!!!




    Und dich mit seinem Neigen


    noch unerkannt verließ,


    was irgend tief zu eigen


    dir hieß




    Allein auch näher gleitet


    und kaum zu wenden nun,


    was dir seit je bereitet


    dein Tun




    ------------------------;-D ;-D ;-) ;-) :-) :-) :-D :-D *:) *:) :-o :-o :-p :-p :-p :-p *:)

    Herbsttag

    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.


    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,


    und auf den Fluren laß die Winde los.


    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;


    gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,


    dränge sie zur Vollendung hin und jage


    die letzte Süße in den schweren Wein.


    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.


    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,


    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben


    und wird in den Alleen hin und her


    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


    Rainer Maria Rilke


    Einen schönen Herbst wünsch ich mir und euch, besonders dem Chef !!!

    *:) Moin ihr Narzißten :-o :-p :-o :-D

    "Das scheint einen bezeichnenden Unterschied


    zwischen Europäern und Amerikanern aufzuwerfen.


    Ein Europäer sagt: »Ich versteh das nicht, was mach ich falsch?«,


    ein Amerikaner: »Ich versteh das nicht, was ist mit ihm los?«"


    Terry Prachatt :)D :)D :)D :)D :)D :)D :)D

    *:) @:) :-D @:) *:) hallo narzissten *:) @:) :-D @:) *:)

    noch nicht herbst


    kühler morgen


    septembermilch


    verschwommener tag


    erstes blatt ermattet - fällt


    kühler abend


    zeitiger dunkelts im westen


    licht scheint in den fenstern


    früher schon


    noch nicht herbst


    doch sommer auch nicht mehr




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :- :-/ :-( {:( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p zzz 8-) :)D 8-9´

    :°_:-x x:) *:) Käthe+bion+Heraklit+Sense+zeit_sucherli ;-D

    Wilhelm von Scholz( 1874)






    Du Wander-


    und du Lebenssehnsucht,


    Herbst!!!!!


    Du nimmst die Früchte erst,


    die Blätter dann


    von allen Bäumen


    mit den goldenen Händen.



    Moin Nethe @:) und et all @:)

    Herbstwind - :-) :-p :-o


    Wind aus dem Mond,


    plötzlich ergriffene Bäume


    und ein tastend fallendes Blatt.


    Durch die Zwischenräume


    der schwachen Laternen


    drängt die schwarze Landschaft der Fernen


    in die unentschlossene Stadt.


    -----------Rainer M. Rilke --------------- :)D

    Moin ihr Narzissten !!!

    Zitat

    ich grüße mich und euch!!!8-)´

    Herbstwind


    Durch fahlbelaubte Bäume


    mit müdem Ton der Herbstwind singt;


    die sehnsuchtsbange Weise klingt


    Des Nachts in meine Träume.


    Ach, alle Blumendüfte,


    das Farbenspiel der Rosenzeit,


    die ganze Sonnenseligkeit -


    Zerstoben in die Lüfte!


    Verstummt ist Scherz und Kosen. -


    Die mir geblüht in tiefster Brust,


    das alte Leid, die alte Lust -


    sie starben mit den Rosen!


    Nun will kein Stern mehr scheinen.


    Der Himmel trüb und wolkenschwer,


    das Haupt so müd' das Auge leer ...


    Ich hab verlernt das Weinen!


    Und wenn die Sehnsuchtslieder


    der Nachtwind auf den Fluren singt, -


    in meinem Herzen hallt und klingt


    sein traumhaft Rauschen wider.


    Clara Müller


    (1861 - 1905)


    :-p:-p:)^@:)@:)@:)|-o%-|%-|;-D;-D*:)zzzzzz

    Herbst


    Im Herbstwind rauscht der Wald, die Zweige beben


    Vor seinem Hauch, der frisch von Norden zieht.


    Die Vöglein all die Stimmen sanft erheben


    Zum letztenmal, zum trüben Abschiedslied.


    Vom Baume fällt das bunte Laub und flüstert


    Vom Sterben und von unbarmherz'ger Zeit.


    Auf Busch und Moos der Abendschatten düstert


    Und überm Hang macht sich der Nebel breit.


    Zu Tal in raschem Laufe eilt die Quelle.


    Ja eile nur, bald hemmt der kalte Frost


    Dich Felsenkind; zu Eis erstarrt die Welle


    Und stille wird's, wo sonst du froh getost.


    Geh heim, du müder Pilger dort am Raine,


    Eh's Winter wird. Zieht dich die Sehnsucht nicht


    An warme Herzen? - Oder weißt du keine


    Die auf dich warten in des Herbstes Licht?


    Emerenz Meier


    (1874-1928)

    Oktober

    In ihrem schönsten Kleide


    Stehn alle Bäume gelb und rot,


    Sie sterben einen leichten Tod,


    Sie wissen nichts von Leide.


    Herbst, kühle mir das heiße Herz,


    Daß es gelinder schlage


    Und still durch goldene Tage


    Hinüberspiele winterwärts.


    :-)


    Viele Grüße an den Chef !!! *:)