Huhu Nethe *:) Huhu Narzissten *:) Ich grüße mich !!! x:)

    Denn wo das Strenge mit dem Zarten,


    wo Starkes sich und Mildes paarten,


    da gibt es einen guten Klang.


    Drum prüfe, wer sich ewig bindet,


    ob sich das Herz zum Herzen findet.


    Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.


    Friedrich von Schiller (1759-1805)


    ;-D

    aufwachraum I


    ach wär ich nur im aufwachraum geblieben


    traumverloren tropfgebunden unter weißen


    laken neben andern die sich auch nicht fanden


    eine herde schafe nah am schlaf noch nah an


    gott und trost da waren große schwesterntiere


    unsre hirten die sich samten beugten über uns -


    und stellten wir einander vor das zahlenrätsel


    mensch: von eins bis zehn auf einer skala sag


    wie groß ist dein schmerz? - und wäre keine


    grenze da in sicht die uns erschließen könnte


    aus der tiefe wieder aus dem postnarkotischen


    geschniefe - blieben wir ganz nah bei diesem


    ich von andern schafen kaum zu unterscheiden


    die hier weiden neben sich im aufwachraum


    Uljana Wolf


    (*1979)


    %-|%-|%-|%-|;-D;-D:-/:-/

    Wem die Stunde schlägt

    Er lag der Länge nach auf dem braunen, nadelbedeckten Boden des Waldes, das Kinn auf die verschränkten Arme gestützt, und hoch über ihm wehte der Wind durch die Wipfel der Kiefern

    Da is' ja was los *:) soviele Narzißten :-D

    zum glück |-o


    seh ich auch nichts, das ich gern sehen möchte,


    so seh ich doch, zum glück auf beiden augen


    wie eh und je;


    und hör ich auch nichts, das ich gern hören möchte,


    so hör ich doch, zum glück auf beiden ohren


    wie eh und je;


    und fühl ich auch nichts, das ich gern fühlen möchte,


    so fühl ich doch, zum glück, an allen körperstellen


    wie eh und je;


    und denk ich auch nichts, das ich gern denken möchte,


    so denk ich doch, zum glück, in meinem Kopf


    wie eh und je;


    und steh ich auch nicht, wo ich gern stehen möchte,


    so steh ich doch, zum glück, mit beiden beinen


    wie eh und je;


    und nehm ich auch nichts, das ich gern nehmen möchte,


    so nehm ich doch, zum glück, mit beiden händen


    wie eh und je;


    und wenn, vor der vergeblichkeit von allem,


    mich grauen packt, so bin ich doch, zum glück,


    intakt wie eh und je.


    x:) x:) x:) Ernst Jandl 8-) 8-) 8-) 8-)

    *:) x:) @:) x:) *:) hallo narzissten *:) x:) @:) x:) *:)

    Im Bett


    mit dir im Bett liegen


    umwoben von denkenswerten Gedanken


    sich an deinen Gerüchen ranken


    und den Kopf zum Winde wiegen


    das fühlt sich gut an


    Im Dunkeln dann dein Lächeln sichten


    das lautlos sonst vom Glücke singt


    und scheinbar leicht die Nähe bringt


    doch auch von Ferne kann berichten


    das fühlt sich wie Leben an


    und Grenzen neu dann definieren


    wo schützend man sie aufgestellt


    um das nicht wieder zu verlieren


    was ewig nie zusammenhält


    das schreit nach Mut


    dann Aufwachen im Schneegestöber


    und neu sortieren die Gefühle


    das erweckt Schlafende


    Frank Hoch




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :- :-/ :-( {:( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p zzz 8-) :)D 8-)´

    Freitagabend @:) alle Narzißten voller Freude ???

    Von der Zeit


    Mein Haus sagte zu mir:


    "Verlaß mich nicht, denn hier wohnt deine Vergangenheit".


    Und die Straße sagte zu mir:


    "Komm und folge mir, denn ich bin deine Zukunft".


    Und ich sage zu beiden, zu meinem Haus und zu der Straße:


    "Ich habe weder Vergangenheit, noch habe ich Zukunft.


    Wenn ich hier bleibe, ist ein Gehen in meinem Verweilen;


    und wenn ich gehe, ist ein Verweilen in meinem Gang.


    Nur Liebe und Tod ändern die Dinge."


    Khalil Gibran :)^ :)^ :)^

    Moin Nethe *:) @:) und bion und und und 8-)

    Spatz und Katze :-p :-p :-p :-p


    "Wo wirst du denn den Winter bleiben?"


    Sprach zum Spätzchen das Kätzchen.


    "Hier und dorten, allerorten",


    Sprach gleich wieder das Spätzchen.


    "Wo wirst du denn zu Mittag essen?"


    Sprach zum Spätzchen das Kätzchen.


    "Auf den Tennen mit den Hennen",


    Sprach gleich wieder das Spätzchen.


    "Wo wirst du denn die Nachtruh' halten?"


    Sprach zum Spätzchen das Kätzchen.


    "Lass dein Fragen, will's nicht sagen",


    Sprach gleich wieder das Spätzchen.


    "Ei, sag mir's doch, du liebes Spätzchen!"


    Sprach zum Spätzchen das Kätzchen.


    "Willst mich holen - Gott befohlen!"


    Fort flog eilig das Spätzchen.


    ------------------------------------------------- :-D


    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben :-D


    x:) wo ist zeit_sucher


    zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz zzz

    wiedr an die oberflächer zerren

    Auf den Rabenklippen


    bleichen Knabenrippen,


    und der Mond verkriecht sich düster ins Gewölk


    Rings im Kringel schnattern


    schwarze Ringelnattern,


    und der Uhu naht sich mit Gebölk.


    Mit den Tatzen kratzen


    bleiche Katzenfratzen


    an dem Leichenstein, der Modergruft.


    Furchtbar, schrecklich, gräßlich,


    greulich, eklig, häßlich


    tönt ihr Wehgewinsel durch die Luft.


    Tief im Moore brodelt's


    und im Chore jodelt's


    in die kohlpechrabenschwarze Nacht hinaus.


    Keine Brandungslücke,


    keine Landungsbrücke


    gibt's in diesem Moor aus Schreck und Graus.


    Selbst ein dummer Stänker


    wird ein stummer Denker,


    wenn er so viel Grauses hört und schaut.


    Trinkt noch schnell 'nen Bittern,


    sinkt zur Stell mit Zittern


    mit 'ner Kreidehaut ins Heidekraut.


    Drum, ihr tollen Zecher,


    hebt die vollen Becher,


    besser sitzt es sich doch hier beim Wein


    als auf Rabenklippen,


    wo die Knabenrippen


    bleichen bei des Neumonds finsterm Schein.


    Heinrich Seidel


    (1842-1906)