• Narzisstentreff im Forum

    Tagesgebet der Narzissten.!!!!!!!!!! Matthias Claudius(Abendlied) Wir stolzen Menschenkinder Sind eitle arme Sünder Und wissen gar nicht viel; Wir spinnen Luftgespinnste Und suchen viele Künste Und kommen weiter von dem Ziel.
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    Im Frühlingsanfang

    Erwacht zum neuen Leben


    Steht vor mir die Natur,


    Und sanfte Lüfte wehen


    Durch die verjüngte Flur.


    Empor aus seiner Hülle


    Drängt sich der junge Halm,


    Der Wälder öde Stille


    Belebt der Vögel Psalm.


    2. Die Flur im Blumenkleide


    Ist, Schöpfer, dein Altar,


    Und Opfer reiner Freude


    Weiht dir das junge Jahr;


    Es bringt die ersten Düfte


    Der blauen Veilchen dir,


    Und schwebend durch die Lüfte


    Lobsingt die Lerche dir.


    3. Ich schau' ihr nach und schwinge


    Voll Dank mich auf zu dir,


    Dem Schöpfer aller Dinge,


    Gesegnet seist du mir!


    Weit über sie erhoben,


    Kann ich der Fluren Pracht


    Empfinden, kann dich loben,


    Der du den Lenz gemacht.


    4. O Vater, deine Milde


    Fühlt Berg und Tal und Au,


    Es grünen die Gefilde,


    Beperlt vom Morgentau;


    Der Blumenweid' entgegen


    Blökt schon die Herd' im Tal,


    Und in dem Staube regen


    Sich Würmer ohne Zahl.


    5. Glänzt von der blauen Feste


    Die Sonn' auf unsre Flur,


    So weiht zum Schöpfungsfeste


    Sich jede Kreatur,


    Und alle Blätter dringen


    Aus ihrem Keim hervor,


    Und alle Vögel schwingen


    Sich aus dem Schlaf empor.


    6. Lobsing' ihm, meine Seele,


    Dem Gott, der Freuden schafft!


    Lobsing' ihm und erzähle


    Die Werke seiner Kraft!


    Hier von dem Blütenhügel


    Bis zu der Sterne Bahn


    Steig' auf der Andacht Flügel


    Dein Loblied himmelan!


    Christoph Christian Sturm, 1740-1786


    Auf daß der Frühling nun endlich kommen möge !!! Viele Grüße an mich, Alle Narzissten, besonders den Chaf und alle Fans !!! @:)

    Bald sprießt es wieder in Wald und Flur


    bald steht der Halm


    und auch die männliche Natur


    Bald wehen Blütendüfte über's Land


    und durchs Gehirn zieh'n schwüle Lüste


    nach Weiberröcken, strammen Brüsten


    Wie soll man dabei schicklich bleiben?


    wenn selbst die Pfarrer es nun treiben


    auch sie getrieben von Hormonen


    die lauernd, lüstern in uns wohnen


    Ein kaltes Bad, ein kühler Trunk


    das bringt doch keine Besserung


    Wo ist der Sinn?


    Am besten ist, ich geb mich lustvoll hin


    ;-D

    Moin ihr Narzißten @:) @:) @:) @:) @:) @:)

    Ich hab mir lang den Kopf zerbrochen,


    Mit Denken und Sinnen, Tag und Nacht,


    Doch deine liebenswürdigen Augen,


    Sie haben mich zum Entschluß gebracht.


    Jetzt bleib ich, wo deine Augen leuchten,


    In ihrer süßen, klugen Pracht -


    Daß ich noch einmal würde lieben,


    Ich hätt es nimmermehr gedacht.


    :-p Heinrich Heine :-p

    Hallo, Narzissten *:) @:) :)*

    Man liest zu viel geringe Sachen,


    womit man die Zeit verdirbt und


    wovon man weiter nichts hat.


    Man sollte eigentlich


    immer nur das lesen,


    was man bewundert.


    (nochmal was vom alten Goethe)

    Bei den Weisen bleibt


    überhaupt kein Platz für Haß.


    Denn wer - außer ganz großen Dummköpfen -


    haßt wohl die Guten?


    Die Schlechten aber zu hassen, ist sinnlos.


    (aus: "Trost der Philosophie", 4. Buch, 4. Prosa


    -Anicius Manlius Torquateus Severinus Boëthius-


    römischer, christlicher Philosoph und Politiker


    **um 480 (Rom)


    †um 525 (Ticinum/Pavia, hingerichtet)


    ....und aus "Zar und Zimmermann" vor mich hinträllere:


    Oh, ich bin klug und weise....


    (mein Spiegelbild huldvoll grüßend und mich ehrfurchtsvoll davor verneigend)

    Michel de Montaigne :)* :)* :)* :)* :)* :)*

    Das Meisterstück eines Menschen,


    auf das er besonders stolz sein kann,


    ist,


    sinnvoll zu leben;


    alles übrige,


    wie regieren, Schätze sammeln, Bauten errichten,


    sind Nebensachen.


    :-p bravo Narzissimus :-p :-p :-p :-p

    zeitt suchend? winkewinke

    Reglose Jagd


    Die Ställe hangabwärts, es heißt, den Hasen


    habe ein Marder geholt, ein Fuchs, niemand


    ist sicher, man lebt hier selten


    nachts. Das Haus zu groß


    für ein Haus, die Menschen zu reich, um aus


    meiner Zeit zu sein. Und dennoch gehen wir


    auf die Jagd gemeinsam, durch die verwachsenen


    Ränder des Familienerbes, kein Tier


    knackt das Unterholz, kein Kadaver


    legt seinen Geruch wie ein spukender Ahne


    an die Grenze des Grundstücks. Ich glaube, alles


    hält die Terrasse verborgen, niemand


    folgt mir nach, wie sollten sie auch, meine Tage


    liegen anderswo. Nur die Seeadler auf den Pfosten


    lassen mich nicht aus dem Blick, ich fühle


    ihre gefeilten Augen mir in den Nacken starren,


    bis ich stürze, doch das ist unwesentlich, nur


    eine kurzfristige Veränderung des alten Gebäudes.


    Nora Bossong


    (*1982)

    Guten Abend @:)

    Ich lehne Gewalt ab,


    weil das Gute,


    das sie zu bewirken scheint,


    nicht lange anhält;


    dagegen ist das Schlechte,


    das sie bewirkt, von Dauer.


    -------------------------------- :-)


    Mahatma Gandhi :)* :)* :)* :)* :)*

    auch wieder sich lesen will

    La Querida


    Deine Umarmungen sind wie Sturm,


    der uns über Weltenabgründe schwenkt,


    Deine Umarmungen sind wie wildduftender Regen,


    der das Blut mit Traum und Irrsein tränkt.


    Aber dann ist Tag. Nachtschwere Augen brechen auf,


    herwankend aus goldner Vernichtung und Tod,


    Durch Ströme dunklen Bluts rausch ich zurück


    wie Ebbe, fühle schneidend eine Not,


    Höre deines Herzens Schlag an meinem Herzen klopfen


    und weiß doch: du bist ganz fern und weit.


    Fühle: überm Feuer dieser Lust, die wir entfacht,


    weht eine Traurigkeit,


    Näher an dir! Gewölk, das meinem stillern


    Tagverlangen dein Gesicht entzieht,


    Fremdes, darein du flüchtest, drin sich deine Inbrunst,


    ferne Liebeslitaneien betend, niederkniet,


    Herzblut, das tropft, verschollene Worte,


    Streichen über heiße Stirn, Finger gefaltet,


    Blicke zärtlich tauend, die ich nie gekannt -


    Grenzenloses streckt sich wie ein undurchdringlich


    tiefes, dämmerunggefülltes Land,


    Gärten, zugewachsen, die ins Frühlicht eingeblüht


    bei deiner Seele stehn -


    Ich weiß: du müßtest über hundert Brücken,


    weite zugesperrte Straßen gehn,


    Rückwärts,


    in dein Mädchenland zurück,


    Müßtest deine Hand


    mir geben und das lange Stück


    Mit mir durchwandern,


    bis Erinnerung, Lust und Wehe dir entschwänden,


    Und wir in morgendlich begrünten Furchen


    vor dem Tal des neuen Aufgangs ständen ...


    Aber du blickst zurück. Schrickst auf und schauerst.


    Lächelst. Und deine Lippen sinken,


    Geflügel wilder Schwäne, über meinen Mund,


    als wollten sie sich um Erwachen


    und Besinnung trinken.


    Ernst Stadler


    (1883-1914)

    Der alte Goethe liebt eine Maid


    die aber zeigt sich nicht bereit


    Statt dem Verehrer


    liebt sie den jungen Lehrer


    Der Lehrer kommt in arge Nöte


    denn er ist schwul


    (Er liebt den alten Goethe)


    So lieben sie im Kreis herum


    und keiner ahnt des and'ren Leid


    Die Welt ist ein Kuriosium


    so war es alle Zeit


    Der eine liebt, der andre haßt


    Den einen stört, was andren paßt


    Der eine ignoriert


    womit ein and'rer sich gern ziert


    So geht es weiter immer fort


    so wird es bleiben hier und dort


    Es ändern sich nur Kleinigkeiten


    Und wir, wir sagen


    es sei'n die Zeiten

    auch wieder da

    Nach der Lektüre Tu Fus gehe ich hinaus in den Obstgarten


    Östlich von mir, westlich von mir, reifer Sommer.


    Wie viel tiefer als anderswo ist die Dämmerung im eigenen Garten.


    Vögel fliegen auf der Suche nach einem Zuhause


    kreuz und quer über den Rasen,


    Während die Nacht wie ein kleines Boot heranweht.


    Tag für Tag werd ich mir selbst nutzloser.


    Einer Drossel gleich


    husche ich von einem Ding zum nächsten.


    Worauf soll ich mich freuen mit vierundfünfzig?


    Morgen ist dunkel.


    Der Tag nach Morgen ist noch dunkler.


    Die Himmelhunde winseln.


    Glühwürmchen schleppen Abendstille aus dem feuchtem Grass.


    In den Tumult der Welt, in das alltägliche Chaos,


    geh, geh nur.


    Charles Wright


    (*1935)

    Moin Nethe, zeit_sucher, Goethe :-o :-o :-o :-o

    Fu Kiang :-D :-) :-|


    "Ein Teppich lag auf einem Weg, den viele gingen.


    Und als es Abend wurde, war er grau und Staub wie der Weg.


    Da sprach ich zu meiner Seele:


    Dies ist dein Gleichnis, o Seele,


    wenn du den Markt und die Ereignisse des Marktes über dich gehen lässt."


    @:) x:) :-) :-D >:( :-o |-o :-x 8-) zzz :-p :-/ :-( :)*

    ___Gedanken an Dich...___

    Sie wehen über meine Seele...


    wie ferner Klang von frohen Festen...


    wie der Gesang von tausen Wäldern Rauschen...


    und wie der Sturm von Brandung, Gischt und Wogen...


    Du bist in mein Herz gezogen, Du...


    Am Waldesrand, da sah ich gestern noch den letzten Schnee


    und heute ahn' ich schon das erste Grün...


    Im Herzen trag ich lange schon, das Eis von vielen Jahren


    und nun empfind ich dies Gefühl...


    das mich erwärmt und ahnen läßt die Glut...


    Das mich bewegt und micht erregt und kochen läßt mein Blut


    Das mich besänftigt und mich hegt


    sich schmeichelnd auf die Seele legt...


    Und Sehnsucht ruft wie Abendleuten, wie Sternenleuchten


    wie Tau von kühler Nacht und Nebel, den die Sonne küßt


    Das alles hat Dein Bild gemacht. Du...


    Kawasaki VN2000


    Motor/Bauart: V2-Zyl, 4-Takt


    Hubraum: 2.053 ccm


    Motorleistung: 76 kW (103 PS)


    ;-D