Nanünana doch wer da ;-D @:)

    Wie's halt so ist in der holden Weihnachtszeit


    :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D


    Am Abend wird man klug für den vergang'nen Tag,


    doch niemals klug genug für den,


    der kommen mag.


    :-D Friedrich Rückert :-D


    ----------------------------------------:)D

    *:) *:) @:) @:) :-D :-D Hallo Heraklit :-x :-x ;-) ;-D ;-D

    John Steinbeck




    zur Lebenskunst gehört es,


    sich stets mit den richtigen


    Leuten zu vergleichen,


    im Glück wie im Unglück.




    Heraklit wo eiern ;-) ;-) ;-D


    Oma,bion.zeit_sucher,Käthe ,Sense


    und die ganze andere Spitzbubentruppe herum


    -----------------;-) ;-D ;-D @:) @:) @:) 8-) 8-) 8-) :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D *:) *:) *:) *:) *:)



    Moin Nethe :-D :-p

    Nicht eiern - helfen ;-D , lies selber ;-)


    Der eingesparte Weihnachtsmann :-D :-D :-D


    Der Weihnachtsmann ist übel dran


    Er muss jetzt alles tragen


    Hat keinen Schlitten, kein Gespann


    Hat nicht mal einen Wagen


    Sein Antrag wurde abgelehnt


    Die Gelder sind gestrichen


    Das ist nun mal der große Trend


    Man kennt das ja inzwischen


    Mit Auto oder Bahn zu fahr´n


    Ist Luxus heutzutage


    Man will an allen Stellen spar´n


    Und streicht trotz mancher Klage


    Der Weihnachtsmann fragt: Liebe Leut


    Ja, wollt ihr mich verkohlen?


    Soll´n sich die Kinder weit und breit


    Die Sachen selber holen?


    Da tönt´s: Wir sparen ganz gerecht


    Bis alle Schuld beglichen


    Und wenn du aufmuckst, alter Knecht


    Dann wirst du auch gestrichen. :-| >:(


    :-D Horst Winkler :-D

    Und noch ein Weihnachtsgedicht von Horst Winkler :-D

    Weihnachtsgrüße


    Ich wünsche euch zum Weihnachtsfest


    Dass nur in Maßen es euch stresst


    Viel Harmonie und Muße schenkt


    Und auch mit Stille euch umfängt


    Mal ein, zwei Gänge runterschalten


    Trotz allem Trubel innehalten


    Für jeden, der das manchmal tut


    Ist es für Leib und Seele gut


    Die Wohltat und noch vieles mehr


    Die wünsche ich euch allen sehr.


    :-D ------------- :-D --------------- :-D

    Nethe @:) Narzißtenvolk, das emsige :-D

    Kennt vielleicht schon jeder zzz


    aber trotzdem :-p :-p :-p :-p


    Christmas is im Eimer


    When the snow falls wunderbar


    and the children happy are,


    when the Glatteis on the street


    and we all a Glühwein need,


    then you know, es ist soweit:


    She is here, the Weihnachtszeit.


    Every Parkhaus ist besetzt,


    weil die people fahren jetzt,


    all to Kaufhof, Mediamarkt,


    kriegen nearly Herzinfarkt,


    shopping hirnverbrannte things


    and the Christmasglocke rings.


    Merry Christmas, merry Christmas,


    hear the music, see the lights,


    frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,


    Merry Christmas allerseits...


    Mother in the kitchen bakes


    Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,


    Daddy in the Nebenraum


    schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.


    He is hanging auf the balls,


    then he from the Leiter falls...


    Finally the Kinderlein,


    to the Zimmer kommen rein


    and es sings the family


    schauerlich: "Oh, Chistmastree!"


    And the jeder in the house


    is packing die Geschenke aus.


    Merry Christmas, merry Christmas,


    hear the music, see the lights,


    frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,


    Merry Christmas allerseits...


    Mama finds unter the Tanne


    eine brandnew Teflon-Pfanne,


    Papa gets a Schlips and Socken,


    everybody does frohlocken.


    President speaks in TV,


    all around is Harmonie,


    Bis mother in the kitchen runs,


    im Ofen burns the Weihnachtsgans.


    And so comes die Feuerwehr


    with Tatü, tata daher


    and they bring a long, long Schlauch,


    and a long, long Leiter auch


    and they schrei - "Wasser marsch!",


    Christmas is - now im - ... Eimer.


    Merry Christmas, merry Christmas,


    hear the music, see the lights,


    frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,


    Merry Christmas allerseits...


    :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D

    :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D


    :-D Abenteuer :-D


    :-D:-D:-D:-D:-D:-D


    :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D


    :-D Nun hat der weite Weg mich ganz verloren, :-D


    :-D Wie floh mich Anfang, Ende und die Mitte! :-D


    :-D Ich bin in einem tiefen Kreis geboren, :-D


    :-D Ich höre meine leichten Schritte :-D


    :-D In einem fernen Lande widerhallen, :-D


    :-D Ich höre meine leisen Worte :-D


    :-D In eine dunkle Stille niederfallen, :-D


    :-D Ich schreite durch viel fremde Orte, :-D


    :-D Fühl mich gehalten, stille, wie zu Haus, :-D


    :-D Und muß doch gehn, und gehe wie für immer, :-D


    :-D Und schau nach meiner Rückkehr lächelnd aus - :-D


    :-D Ich weiß so viel: Ich kenne schon das Zimmer, :-D


    :-D Der blauen Ampel süß gestilltes Licht, :-D


    :-D Ich hörte schon vor tausend Jahren diese Stimme,:-D


    :-D Wie sie mir zitternd das Willkommen spricht. :-D


    :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D


    Maria Luise Weissmann


    (1899-1929):-D

    *:) @:) :-D @:) *:) hallo narzissten *:) @:) :-D @:) *:)

    Mein Weihnachtstraum


    Im Traum da ist mir das Christkind begegnet,


    mit einem großen Schirm,


    denn es hat furchtbar geregnet.


    Es hat schwer geschimpft und sah ganz schrecklich aus.


    »Bei so einem Mistwetter


    bleibt man doch lieber zuhaus.«


    »Doch alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit


    muss ich hinunter zur Erde;


    egal ob es regnet oder ob's schneit.«


    Es schnieft und erzählt mir aus längst vergangenen Jahren,


    da konnte man in dieser Gegend


    zu Weihnachten sogar Schlitten fahren.


    Es war gar mächtig kalt und es gab sehr viel Schnee


    und man ging Schlittschuhlaufen


    auf dem zugefrorenen See.


    Und an die Fenster da zauberte der Winter aus Eis


    die allerschönsten Blumen


    ganz kalt und ganz weiß.


    Man trug dicke Pullover und warme Socken


    und abends war man froh


    in der Stube zu hocken.


    Man hat gespielt, gelesen und Glühwein getrunken


    und ab und zu ist man auch


    in Erinnerungen versunken.


    Das Christkind schaut mich an mit traurigem Blick


    und fragt mich ganz leise:


    »Denkst auch Du manchmal zurück?«


    »Denkst auch Du manchmal an vergangene Zeiten


    und an die unerfüllten Träume,


    die Dich durchs Leben begleiten?«


    Ich schaue es an und reich ihm die Hände.


    Da klingelt der Wecker;


    der Traum ist leider zu Ende.


    Doch meine Gedanken wandern noch oft zurück


    und ich denk an das Christkind


    mit dem traurigen Blick.


    Und ich hör noch die Frage die ganz leis es mir stellte,


    als dann ganz plötzlich


    der Wecker schellte.


    Ja, liebes Christkind, ich denke gern mal zurück,


    aber nicht immer


    mit einem Lächeln im Blick.


    Ich wünsche mir, dass das Christkind bald wieder lachen kann.


    Dann bau ich ihm zu Weihnachten


    einen ganz dicken Schneemann.


    Gisela Lück




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :- :-/ :-( {:( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p zzz 8-) :)D 8-)´

    Nicht mal mehr eine Woche bis Weihnachten :-D :-D :-D

    Schenken


    Schenke groß oder klein,


    Aber immer gediegen.


    Wenn die Bedachten


    Die Gaben wiegen,


    Sei dein Gewissen rein.


    Schenke herzlich und frei,


    Schenke dabei,


    Was in dir wohnt


    An Meinung, Geschmack und Humor,


    So daß die eigne Freude zuvor


    Dich reichlich belohnt.


    Schenke mit Geist ohne List.


    Sei eingedenk,


    Daß dein Geschenk


    Du selber bist.


    Joachim Ringelnatz :-D :-D

    Schöne Weihnachten und ein tolles Fest!! ;-D

    Die Weihnachtsfeier :-D des Seemanns Kuttel Daddeldu


    Die Springburn hatte festgemacht


    Am Petersenkai.


    Kuttel Daddeldu jumpte an Land,


    Durch den Freihafen und die stille heilige Nacht


    Und an dem Zollwächter vorbei.


    Er schwenkte einen Bananensack in der Hand.


    Damit wollte er dem Zollmann den Schädel spalten,


    Wenn er es wagte, ihn anzuhalten.


    Da flohen die zwei voreinander mit drohenden Reden.


    Aber auf einmal trafen sich wieder beide im König von Schweden.


    Daddeldus Braut liebte die Männer vom Meere,


    Denn sie stammte aus Bayern.


    Und jetzt war sie bei einer Abortfrau in der Lehre,


    Und bei ihr wollte Kuttel Daddeldu Weihnachten feiern.


    Im König von Schweden war Kuttel bekannt als Krakehler.


    Deswegen begrüßte der Wirt ihn freundlich: "Hallo old sayler!"


    Daddeldu liebte solch freie herzhafte Reden,


    Deswegen beschenkte er gleich den König von Schweden.


    Er schenkte ihm Feigen und sechs Stück Kolibri


    Und sagte: "Da nimm, du Affe!"


    Daddeldu sagte nie "Sie".


    Er hatte auch Wanzen und eine Masse


    Chinesischer Tassen für seine Braut mitgebracht.


    Aber nun sangen die Gäste "Stille Nacht, Heilige Nacht",


    Und da schenkte er jedem Gast eine Tasse


    Und behielt für die Braut nur noch drei.


    Aber als er sich später mal darauf setzte,


    Gingen auch diese versehentlich noch entzwei,


    Ohne dass sich Daddeldu selber verletzte.


    Und ein Mädchen nannte ihn Trunkenbold


    Und schrie: er habe sie an die Beine geneckt.


    Aber Daddeldu zahlte alles in englischen Pfund in Gold.


    Und das Mädchen steckte ihm Christbaumkonfekt


    Still in die Taschen und lächelte hold


    Und goss noch Genever zu dem Gilka mit Rum in den Sekt.


    Daddeldu dachte an die wartende Braut.


    Aber es hatte nicht sein gesollt,


    Denn nun sangen sie wieder so schön und so laut.


    Und Daddeldu hatte die Wanzen noch nicht verzollt,


    Deshalb zahlte er alles in englischen Pfund in Gold.


    Und das war alles wie Traum.


    Plötzlich brannte der Weihnachtsbaum.


    Plötzlich brannte das Sofa und die Tapete,


    Kam eine Marmorplatte geschwirrt,


    Rannte der große Spiegel gegen den kleinen Wirt.


    Und die See ging hoch und der Wind wehte.


    Daddeldu wankte mit einer blutigen Nase


    (Nicht mit seiner eigenen) hinaus auf die Straße.


    Und eine höhnische Stimme hinter ihm schrie:


    "Sie Daddel Sie!"


    Und links und rechts schwirrten die Kolibri.


    Die Weihnachtskerzen im Pavillon an der Mattentwiete erloschen.


    Die alte Abortfrau begab sich zur Ruh.


    Draußen stand Daddeldu


    Und suchte für alle Fälle nach einem Groschen.


    Da trat aus der Tür seine Braut


    Und weinte laut:


    Warum er so spät aus Honolulu käme?


    Ob er sich gar nicht mehr schäme?


    Und klappte die Tür wieder zu.


    An der Tür stand: "Für Damen".


    Es dämmerte langsam. Die ersten Kunden kamen,


    Und stolperten über den schlafenden Daddeldu.


    Joachim Ringelnatz


    (1883-1934)Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu


    Die Springburn hatte festgemacht


    Am Petersenkai.


    Kuttel Daddeldu jumpte an Land,


    Durch den Freihafen und die stille heilige Nacht


    Und an dem Zollwächter vorbei.


    Er schwenkte einen Bananensack in der Hand.


    Damit wollte er dem Zollmann den Schädel spalten,


    Wenn er es wagte, ihn anzuhalten.


    Da flohen die zwei voreinander mit drohenden Reden.


    Aber auf einmal trafen sich wieder beide im König von Schweden.


    Daddeldus Braut liebte die Männer vom Meere,


    Denn sie stammte aus Bayern.


    Und jetzt war sie bei einer Abortfrau in der Lehre,


    Und bei ihr wollte Kuttel Daddeldu Weihnachten feiern.


    Im König von Schweden war Kuttel bekannt als Krakehler.


    Deswegen begrüßte der Wirt ihn freundlich: "Hallo old sayler!"


    Daddeldu liebte solch freie herzhafte Reden,


    Deswegen beschenkte er gleich den König von Schweden.


    Er schenkte ihm Feigen und sechs Stück Kolibri


    Und sagte: "Da nimm, du Affe!"


    Daddeldu sagte nie "Sie".


    Er hatte auch Wanzen und eine Masse


    Chinesischer Tassen für seine Braut mitgebracht.


    Aber nun sangen die Gäste "Stille Nacht, Heilige Nacht",


    Und da schenkte er jedem Gast eine Tasse


    Und behielt für die Braut nur noch drei.


    Aber als er sich später mal darauf setzte,


    Gingen auch diese versehentlich noch entzwei,


    Ohne dass sich Daddeldu selber verletzte.


    Und ein Mädchen nannte ihn Trunkenbold


    Und schrie: er habe sie an die Beine geneckt.


    Aber Daddeldu zahlte alles in englischen Pfund in Gold.


    Und das Mädchen steckte ihm Christbaumkonfekt


    Still in die Taschen und lächelte hold


    Und goss noch Genever zu dem Gilka mit Rum in den Sekt.


    Daddeldu dachte an die wartende Braut.


    Aber es hatte nicht sein gesollt,


    Denn nun sangen sie wieder so schön und so laut.


    Und Daddeldu hatte die Wanzen noch nicht verzollt,


    Deshalb zahlte er alles in englischen Pfund in Gold.


    Und das war alles wie Traum.


    Plötzlich brannte der Weihnachtsbaum.


    Plötzlich brannte das Sofa und die Tapete,


    Kam eine Marmorplatte geschwirrt,


    Rannte der große Spiegel gegen den kleinen Wirt.


    Und die See ging hoch und der Wind wehte.


    Daddeldu wankte mit einer blutigen Nase


    (Nicht mit seiner eigenen) hinaus auf die Straße.


    Und eine höhnische Stimme hinter ihm schrie:


    "Sie Daddel Sie!"


    Und links und rechts schwirrten die Kolibri.


    Die Weihnachtskerzen im Pavillon an der Mattentwiete erloschen.


    Die alte Abortfrau begab sich zur Ruh.


    Draußen stand Daddeldu


    Und suchte für alle Fälle nach einem Groschen.


    Da trat aus der Tür seine Braut


    Und weinte laut:


    Warum er so spät aus Honolulu käme?


    Ob er sich gar nicht mehr schäme?


    Und klappte die Tür wieder zu.


    An der Tür stand: "Für Damen".


    Es dämmerte langsam. Die ersten Kunden kamen,


    Und stolperten über den schlafenden Daddeldu.


    Joachim Ringelnatz


    (1883-1934);-D:-D:-D