Moin Nethe @:) allein auf weiter Flur ;-D

    Die Weihnachtsmaus :-p :-p :-p :-p :-p :-p :-p


    James Krüss


    Die Weihnachtsmaus ist sonderbar,


    sogar für die Gelehrten,


    Denn einmal nur im ganzen Jahr


    Entdeckt man ihre Fährten


    Mit Fallen oder Rattengift


    Kann man die Maus nicht fangen,


    Sie ist , was diesen Punkt betrifft,


    Noch nie ins Garn gegangen.


    Das ganze Jahr macht diese Maus


    Den Menschen keine Plage,


    Doch plötzlich aus dem Loch heraus


    Kriecht sie am Weihnachtstage


    Zum Beispiel war vom Festgebäck,


    Das Mutter gut verborgen,


    Mit einem Mal das Beste weg


    Am ersten Weihnachtsmorgen.


    Da sagte jeder rundheraus:


    Ich habe nichts genommen,


    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,


    Die über Nacht gekommen.


    Ein andres Mal verschwand sogar


    Das Marzipan vom Peter,


    Was seltsam und erstaunlich war,


    Denn niemand fand es später.


    Der Christian rief rundheraus:


    Ich hab es nicht genommen,


    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,


    Die über Nacht gekommen.


    Ein drittes Mal verschwand vom Baum


    An dem die Kugeln hingen,


    Ein Weihnachtsmann aus Eierschaum,


    Nebst andren leckren Dingen.


    Die Nelly sagte rundheraus:


    Ich habe nichts genommen,


    Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,


    Die über Nacht gekommen.


    Und Ernst und Hans und der Papa,


    Die riefen: Welche Plage!


    Die böse Maus ist wieder da,


    Und just am Feiertage!


    Nur Mutter sprach kein Klagewort,


    Sie sagte unumwunden:


    Sind erst die Süßigkeiten fort,


    Ist auch die Maus verschwunden.


    Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg


    Sobald der Baum geleert war,


    Sobald das letzte Festgebäck


    Gegessen und verzehrt war.


    Sagt jemand nun, bei Ihm zu Haus -


    Bei Fränzchen oder Lieschen -


    Da gäb’ es keine Weihnachtsmaus


    Dann zweifle ich ein bisschen!


    Doch sag’ ich nichts, was jemand kränkt!


    Das könnte Euch so passen!


    Was man von Weihnachtsmäusen denkt,


    Bleibt jedem überlassen!


    --------------------------------------------------- |-o


    ;-D bald is umi ;-D ;-D ;-D und dann vivat 2006 ;-D

    Zu Neujahr


    Will das Glueck nach seinem Sinn


    dir was Gutes schenken,


    sage dank und nimm es hin


    ohne viel Bedenken.


    Jede Gabe sei begruesst,


    doch vor allen Dingen


    Das, worum du dich bemuehst


    moege dir gelingen.


    (Wihelm Busch)


    Einen Guten Rutsch 2005------------------------------->>>>>> 2006 ;-D


    wünscht EUCH allen, oder dem Rest, der

    Ich wünsche dir fürs neue Jahr ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D

    Ich wünsche dir fürs neue Jahr
    das große Glück in kleinen Dosen.
    Das alte lässt sich ohnehin
    nicht über Nacht verstoßen.


    Was du in ihm begonnen hast
    mit Mut und rechter Müh’,
    das bleibt dir auch noch Glück und Last
    in neuer Szenerie.


    Erwarte nicht vom ersten Tag
    des neuen Jahres gleich zuviel!
    Du weißt nicht, wie er’s treiben mag,
    es bleibt beim alten Spiel.


    Ob gute Zeit, ob schlechte Zeit,
    wie sie von Gott gegeben,
    so nimm sie an und steh bereit
    und mach daraus dein Leben!


    Elli Michler

    Schicksalsspruch

    Unhemmbar rinnt und reißt der Strom der Zeit,
    in dem wir gleich verstreuten Blumen schwimmen,
    unhemmbar braust und fegt der Sturm der Zeit,
    wir riefen kaum, verweht sind unsre Stimmen.


    Ein kurzer Augenaufschlag ist der Mensch,
    den ewige Kraft auf ihre Werke tut,
    ein Blinzeln der Geschlechter lange Reihn,
    ein Blick des Erdballs Werden und Verglut.


    Christian Morgenstern 1871-1914



    @ :) an alle,

    die Zeit finden hier reinzuschauen ;-D ;-D ;-D


    ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D

    *:) x:) @:) x:) *:) hallo narzissten *:) x:) @:) x:) *:)

    Zu Neujahr


    Will das Glück nach seinem Sinn


    dir was Gutes schenken,


    sage dank und nimm es hin


    ohne viel Bedenken.


    Jede Gabe sei begrüßt,


    doch vor allen Dingen


    Das, worum du dich bemühst


    möge dir gelingen.


    Wilhelm Busch




    :-) *:) @:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :- :-/ :-( {:( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p zzz 8-) :)D


    8-)´

    Alles Gute für mich ;-) und euch, besonders Nethe -> 8-)´

    für 2006 !!!


    ;-D;-D@:);-D;-D@:);-D;-D@:);-D;-D@:);-D;-D@:);-D;-D@:)


    Ein Rauch verweht,


    Ein Wasser verrinnt,


    Eine Zeit vergeht,


    Eine neue beginnt.


    (Joachim Ringelnatz )


    ;-D;-D@:);-D;-D@:);-D;-D@:);-D;-D@:);-D;-D@:);-D;-D@:)

    Und wieder ein geschenktes Heute


    und immer noch ein Schlückchen Wein.


    Und immer noch dabei, ihr Leute,


    und immer noch nicht ganz allein.


    Der alte Schmerz im Eingeweide


    und immer noch die Gicht im Bein.


    Doch immer noch ein bißchen Freude


    und immer noch könnt's schlimmer sein.


    Zur stillen Wohltat führt das Angenehme,


    zum Danke sagen und zum Händegeben.


    Und immer noch ein Blick für all das Schöne


    und immer noch ein tiefer Atemzug voll Leben.


    E.M. mit dem wunsch für alle auf ein gesundes und frohes neues jahr! ;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D

    *:) @:) ;-D ;-D Frohes Neues für Euch ;-D ,-D @:) *:)

    Die Bibel sagt:


    "Eure Rede aber sei,


    ja,ja,nein,nein".


    Was darüber ist,


    das ist von Übel."


    Heute sagt man:


    "jein,jein."


    Das ist von Übel.




    Nochmal Frohes Neues für


    Lotta,bion ,Heraklit ;-D *:) *:)


    zeit_sucher,cylinderel


    ----------------------------*:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) ;-D ;-) ;-D ;-) ;-D ;-D

    Wie schön Nethe :)*

    kind der sterne


    (von Wolf Maahn)


    sie war ein kind der sterne, sie war voller charme


    lachte auf meinen knien, weinte in meinem arm


    sie rief laut meinen namen, zog mir an den haar'n


    ihre blicke waren albern, ihre blicke waren warm


    sie war ein kind der sterne - gradeaus und frei


    und die welt auf ihren schultern war kinderleicht


    jetzt kennt sie keine richtung und hat schon genug


    und spielt mit ihrem fahrschein für den letzten zug


    nicht schwarz, nicht weiß - ist nicht kalt oder heiß


    sie weiß nicht mehr wo's lang geht, dreht sich hilflos im kreis


    nicht ja, nicht nein - ist nicht wasser, nicht stein


    sie hat sich irgendwann verlor'n und findet nicht mehr heim


    sie war ein kind der sterne und wuchs prächtig auf


    was gut oder schlecht war fühlte sie genau


    jetzt schweigt sie allwissend - hat für sich abgeklärt


    die einen kläffen mit der meute - die andern gar nicht mehr


    sie liegt auf meinen knien und ist weit, weit weg


    so als sucht sie in der ferne irgendein versteck


    sie war ein kind der sterne ohne ein problem


    was ist passiert? - ich werd' es nie verstehn


    nicht schwarz, nicht weiß - ist nicht kalt oder heiß


    sie weiß nicht mehr wo's lang geht, dreht sich hilflos im kreis


    nicht ja, nicht nein - ist nicht wasser, nicht stein


    sie war ein kind der sterne und findet nicht mehr heim


    mir und euch @:) :)* @:) :)* @:) :)* @:) :)*

    Allen Narzissten einen schönen Freitag den 13. wünsche ich!

    Der Unfall des Mathematikers


    Es war sehr kalt, der Winter dräute,


    da trat — und außerdem war's glatt —


    Professor Wurzel aus dem Hause,


    weil er was einzukaufen hat.


    Kaum tat er seine ersten Schritte,


    als ihn das Gleichgewicht verließ,


    er rutschte aus und fiel und brach sich


    die Beine und noch das und dies.


    Jetzt liegt er nun, völlig gebrochen,


    im Krankenhaus in Gips und spricht:


    »Ich rechnete schon oft mit Brüchen,


    mit solchen Brüchen aber nicht!«


    Heinz Erhardt


    ;-D 8-)´:)D

    Malwine


    Ich habe mich deinetwegen


    gewaschen und rasiert.


    Ich wollte mich zu dir legen


    mit einem Viertelchen,


    mit einem Achtelchen -


    Malwine!


    Doch du hast dich geziert.


    Der Kuckuck hat geschrien


    auf deiner Schwarzwalduhr.


    Ich lag vor deinen Knien:


    "Gib mir ein Viertelchen!


    Gib mir ein Achtelchen!


    Malwine!


    Ein kleines Stückchen nur!"


    Dein Bräutigam war prosaisch.


    Demselben hat gefehlt,


    dieweilen er mosaisch,


    ein kleines Viertelchen,


    ein kleines Achtelchen...


    das hätt dich sehr gequält!


    Du hast mir nichts gegeben


    und sahst mich prüfend an.


    Das, was du brauchst im Leben,


    sei nicht ein Viertelchen,


    und nicht ein Achtelchen...


    das sei ein ganzer Mann -!


    Mich hat das tief betroffen.


    Dein Blick hat mich gefragt...


    Ich ließ die Frage offen


    und habe nichts gesagt.


    Daß wir uns nicht besaßen!


    So aalglatt war mein Kinn.


    Nun irr ich durch die Straßen...


    Malwine-!


    und weine vor mich hin.


    Kurt Tucholsky


    (1890-1935)

    was ist blos lossss hier?? ist der thread krank? {:(

    Winterliche Stanzen


    Nun sollen wir versagte Tage lange


    ertragen in des Widerstandes Rinde;


    uns immer wehrend, nimmer an der Wange


    das Tiefe fühlend aufgetaner Winde.


    Die Nacht ist stark, doch von so fernem Gange,


    die schwache Lampe überredet linde.


    Laß dichs getrösten: Frost und Harsch bereiten


    die Spannung künftiger Empfänglichkeiten.


    Hast du denn ganz die Rosen ausempfunden


    vergangnen Sommers? Fühle, überlege:


    das Ausgeruhte reiner Morgenstunden,


    den leichten Gang in spinnverwebte Wege?


    Stürz in dich nieder, rüttele, errege


    die liebe Lust: sie ist in dich verschwunden.


    Und wenn du eins gewahrst, das dir entgangen,


    sei froh, es ganz von vorne anzufangen.


    Vielleicht ein Glanz von Tauben, welche kreisten,


    ein Vogelanklang, halb wie ein Verdacht,


    ein Blumenblick (man übersieht die meisten),


    ein duftendes Vermuten vor der Nacht.


    Natur ist göttlich voll; wer kann sie leisten,


    wenn ihn ein Gott nicht so natürlich macht.


    Denn wer sie innen, wie sie drängt, empfände,


    verhielte sich, erfüllt, in seine Hände.


    Verhielte sich wie Übermaß und Menge


    und hoffte nicht noch Neues zu empfangen,


    verhielte sich wie Übermaß und Menge


    und meinte nicht, es sei ihm was entgangen,


    verhielte sich wie Übermaß und Menge


    mit maßlos übertroffenem Verlangen


    und staunte nur noch, dass er dies ertrüge:


    die schwankende, gewaltige Genüge.


    Rainer Maria Rilke


    (1875-1926)