• Narzisstentreff im Forum

    Tagesgebet der Narzissten.!!!!!!!!!! Matthias Claudius(Abendlied) Wir stolzen Menschenkinder Sind eitle arme Sünder Und wissen gar nicht viel; Wir spinnen Luftgespinnste Und suchen viele Künste Und kommen weiter von dem Ziel.
  • 5 Antworten

    URLAUBSSTIMMUNG

    Im Süden.


    So häng' ich denn auf krummem Aste


    Und schaukle meine Müdigkeit.


    Ein Vogel lud mich her zu Gaste,


    Ein Vogelnest ist's, drin ich raste.


    Wo bin ich doch? Ach, weit! Ach, weit!


    Das weiße Meer liegt eingeschlafen,


    Und purpurn steht ein Segel drauf.


    Fels, Feigenbäume, Thurm und Hafen,


    Idylle rings, Geblök von Schafen, -


    Unschuld des Südens, nimm mich auf!


    Nur Schritt für Schritt - das ist kein Leben,


    Stets Bein vor Bein macht deutsch und schwer.


    Ich hieß den Wind mich aufwärts heben,


    Ich lernte mit den Vögeln Schweben, -


    Nach Süden flog ich über's Meer.


    Vernunft! Verdrießliches Geschäfte!


    Das bringt uns allzubald an's Ziel!


    Im Fliegen lernt' ich, was mich äffte, -


    Schon fühl' ich Muth und Blut und Säfte


    Zu neuem Leben, neuem Spiel?


    Einsam zu denken nenn' ich weise,


    Doch einsam singen - wäre dumm!


    So hört ein Lied zu eurem Preise


    Und setzt euch still um mich im Kreise,


    Ihr schlimmen Vögelchen, herum!


    So jung, so falsch, so umgetrieben


    Scheint ganz ihr mir gemacht zum Lieben


    Und jedem schönen Zeitvertreib?


    Im Norden - ich gesteh's mit Zaudern -


    Liebt' ich ein Weibchen, alt zum Schaudern:


    "Die Wahrheit" hieß dies alte Weib?


    Friedrich Nietzsche


    (1844-1900)


    aus: Lieder des Prinzen Vogelfrei

    *:)

    Lieber Freund! Welch ein Sommer! Ich denke Sie mir im Zimmer sitzend, mehr Omelette als Mensch.


    Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), in einem Brief vom 30. Juli 1887 aus dem schweizerischen Sils an seinen in Venedig schwitzenden Freund Heinrich Koeselitz

    immer noch sommer :)^

    :)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^


    Hochsommer


    Von des Sonnengotts Geschossen


    Liegen Wald und Flur versengt,


    Drüber, wie aus Stahl gegossen,


    Wolkenlose Bläue hängt.


    In der glutgeborstnen Erde


    Stirbt das Saatkorn, durstig ächzt


    Am versiegten Bach die Herde,


    Und der Hirsch im Forste lechzt.


    Kein Gesang mehr in den Zweigen!


    Keine Lilie mehr am Rain! -


    O wann wirst du niedersteigen,


    Donnerer, wir harren dein.


    Komm, o komm in Wetterschlägen!


    Deine Braut vergeht vor Weh -


    Komm herab im goldnen Regen


    Zur verschmachtenden Danae!


    Emanuel Geibel


    (1815-1884)

    immer noch sommer :)^

    :)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^


    Hochsommer


    Von des Sonnengotts Geschossen


    Liegen Wald und Flur versengt,


    Drüber, wie aus Stahl gegossen,


    Wolkenlose Bläue hängt.


    In der glutgeborstnen Erde


    Stirbt das Saatkorn, durstig ächzt


    Am versiegten Bach die Herde,


    Und der Hirsch im Forste lechzt.


    Kein Gesang mehr in den Zweigen!


    Keine Lilie mehr am Rain! -


    O wann wirst du niedersteigen,


    Donnerer, wir harren dein.


    Komm, o komm in Wetterschlägen!


    Deine Braut vergeht vor Weh -


    Komm herab im goldnen Regen


    Zur verschmachtenden Danae!


    Emanuel Geibel


    (1815-1884)

    Hallo Narzisstengemeinde *:) @:) :)*:)D 8-)´:p>

    Glück ist eine stille Stunde,


    Glück ist auch ein gutes Buch,


    Glück ist Spaß in froher Runde,


    Glück ist freundlicher Besuch.


    -Clemens Brentano-

    huhu ihr Lieben, besonders der Chef *:)

    Wende dein Gesicht der Sonne zu,


    Dann fallen die Schatten hinter dich :-)


    (Postkartenspruch)


    hier - ne Runde Eis -


    der Sommer bleibt weiterhin heiß!!!


    ->


    :p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>:p>


    :)o

    differnziert?

    Politische Disticha


    Viele verloren Gedächtnis und Sprache, so dringt es aus allen


    Landen, in denen der Krieg schon seine Schauer entrollt.


    Sind das nicht himmlische Zeichen? - Die Menschheit, die diesen Krieg führt,


    Ist des Gedächtnisses nicht, ist auch der Sprache nicht wert.


    Menschliche Schwächen, nicht himmlische Zeichen sind's. Ihrem Gedächtnis


    Hat noch die Menschheit nie so Gewaltiges erkämpft.


    Und die Sprache der Feldpostbriefe, klingt sie nicht golden


    Gegen das donnernde Blech, das aus den Zeitungen dröhnt?


    Ein vollständiges Verzeichnis der Ortschaften, die in dem Kriege


    Ganz oder teilweise zerstört, gibt es bis heute noch nicht.


    Dringend herrscht ein Bedürfnis danach, denn viele schon zogen


    In die Heimat zurück und sie gelangten ins Nichts.


    Frank Wedekind


    (1864-1918)

    Hallo Narzisstengemeinde *:) @:) :)*:)D 8-)´:p>

    Ein Freund ist jemand,


    der deinen kaputten Zaun übersieht,


    aber die Blumen deines Gartens bewundert.


    (Wilhelm Raabe, Pseudonym: Jakob Corvinus)

    Hallo Narzisstengemeinde *:) @:) :)*:)D 8-)´:p>

    Freude ist unsäglich mehr als Glück,


    Glück bricht über die Menschen herein, Glück ist Schicksal -


    Freude bringen sie in sich zum Blühen,


    Freude ist einfach eine gute Jahreszeit über dem Herzen;


    Freude ist das Äußerste, was die Menschen in ihrer Macht haben.


    -Rainer Maria Rilke-

    auch einen rilke hab

    Übung am Klavier


    Der Sommer summt. Der Nachmittag macht müde;


    sie atmete verwirrt ihr frisches Kleid


    und legte in die triftige Etüde


    die Ungeduld nach einer Wirklichkeit,


    die kommen konnte: morgen, heute abend -,


    die vielleicht da war, die man nur verbarg;


    und vor den Fenstern, hoch und alles habend,


    empfand sie plötzlich den verwöhnten Park.


    Da brach sie ab; schaute hinaus, verschränkte


    die Hände; wünschte sich ein langes Buch -


    und schob auf einmal den Jasmingeruch


    erzürnt zurück. Sie fand, daß er sie kränkte.


    Rainer Maria Rilke


    (1875-1926)


    *:)

    sandmännchen?

    Sternschnuppen


    Als ein seliger Vagant


    Zieh ich in der Sterne Horden,


    Streu von meines Schiffes Borden


    Goldne Körner in das Land.


    Wo ein Mädchen hellen Blicks


    Eines Strahles Bahn ergattert,


    Fühlt sie leuchtenden Geschicks,


    Wie ihr Wunsch zum Stern entflattert. -


    Süßer Vogel, halte still,


    Komm in meine Sternkajüte,


    Sag, was deine süße lütte


    Herrin Gutes von mir will...


    Klabund


    (1890-1928)


    *:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)

    Hallo Narzisstengemeinde *:) @:) :)*:)D 8-)´:p>

    Erfolg steigt nur zu Kopf,


    wenn dort der erforderliche


    Hohlraum vorhanden ist


    ;-D :-p 8-)´

    ...Tamtam...

    Die Schöne, die vorübergeht...


    erweckt in mir das alte Lied...


    ...tamtam..., tamtam..., tamtam...


    Musik von ferne zu mir hergeweht,


    ein Sonnenstrahl, der dunkle Wolken bricht


    und in der Masse, die vorübereilt


    von weitem dein Gesicht


    Und immwährend die Musik...


    ...tamtam..., tamtam..., tamtam...


    Was ist es nur? so frag ich mich


    und das Leise in mir spricht


    "Ja, weißt du's wirklich nicht?"


    Was ist es? frage ich


    Das Leise lächelt nur und summt:


    "...Tamtam..., Tamtam..., Tamtam..."