• Narzisstentreff im Forum

    Tagesgebet der Narzissten.!!!!!!!!!! Matthias Claudius(Abendlied) Wir stolzen Menschenkinder Sind eitle arme Sünder Und wissen gar nicht viel; Wir spinnen Luftgespinnste Und suchen viele Künste Und kommen weiter von dem Ziel.
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    für Claudia

    Ich stell’ mir vor...


    Die Reise in die große Stadt


    So groß, so laut und schnell...


    Wo mich schon kleine Dinge ängstlich machen...


    Ein fremder Ort, der gar nichts hat für mich...


    "Nur Dich..."


    ***


    Ich stell’ mir vor...


    Dort irgendwo, da steh’ ich dann...


    In mir nur das Gefühl von Zeit...


    Minuten werden Ewigkeit...


    Der Pus vibriert...


    Und feines Zittern um den Mund...


    Die Füße wackelig und rund...


    Die Beine wollen hin und her...


    Nur vorwärts, gleich wohin...


    Nur auf und ab und Treppen steigen...


    Nur Ruhe jetzt und nichts vom Drinnen zeigen...


    Die Hände in die Taschen..., tief versenkt...


    Dann wieder durch Gesicht und Haar gefahren...


    Die Uhr geschaut, zum zehnten Mal...


    "Gesicht geprobt" und fast die Mimik ausgerenkt...


    ...Das alles kenn’ ich doch aus früheren Jahren...


    "Und dann..., dann sehen meine Augen Dich!"


    ***


    Wenn ich also einmal vor Dir stehe...


    Um eine Ecke komme...


    Durch eine Türe gehe...


    Den letzten Schritt...


    Und dann in Deine Augen sehe...?


    Was wirst Du denken?


    Was wirst Du Dich im Inner’n fragen?


    Was wirst Du dann zu diesem alten Mann


    verlegen sagen?


    Was wird Dein Herz empfinden?


    Muß nicht für immer etwas schwinden?


    Das, was Du oft gesagt?


    ***


    Du hast es oft gesagt...


    Die Worte, die Du ehrlich meinst...


    Von denen ich nicht weiß, wohin sie führen...


    Und ich hab’ mich schon tausendmal gefragt...


    Und Du?


    Nur Freiheit möchte ich für Dich...


    Weil ich Dich liebe und Dein Leben...


    Und alles was dazugehört...


    Und nichts zerstören möchte...


    Nicht einfach nur mir etwas nehmen möchte...


    Was ich nicht halten kann...


    Was wird Dein Herz empfinden?


    Danach..., wenn wir uns sahen?


    Nach einem Tag, nach einem Jahr...?


    Was wirst Du Dich wohl fragen?


    Wirst Du nicht sagen:


    "Das Herz soll nicht so großen Reisen wagen...


    Die nur auf Wünschen aufgebaut..."


    ***


    Wünsche, auf die man aus der Ferne schaut...


    Solange sie dort ferne weilen...


    Kann auch die Liebe bleiben...


    Kann das die Nähe auch?


    Von allem bleibt vielleicht am Schluß ein dünner Hauch...


    Und Sehnsucht wär’ schon wieder mal


    ..."Vorbeigeflogen"...


    "Ein bunter Vogel und sein schönes Lied... "


    Ja was? Ich weiß es nicht...


    Wenn ich mir alles wünsche,


    Dann bleibt vielleicht von allem nur ein Hauch...


    Wenn ich mir gar nichts wünsche,


    Geschieht vielleicht das alles auch...?


    Ich weiß es nicht...


    ***


    Ich wünsche mir, daß alles das geschieht,


    Was Dich nur glücklich macht,


    Nicht nur für Tage und nur ein Jahr...


    Für immer soll es sein...


    Und irgendwann soll auch Dein Herz Dir sagen:


    "Du hast den rechten Wunsch gehabt."


    Das wünsch’ ich Dir:


    "Daß Wünsche Dir von Deiner Seele kommen..."


    ***

    x:) schön x:) (wenn auch nicht für mich ... :- :=o)

    Wind


    Wind, du trugst sie fort,


    die Gedanken,


    die schönen und die argen.


    Du warst es, der meine Tränen trocknete,


    tröstend meine Wangen streichelte


    und mir ganz leise eine süße Melodie ins Ohr flüsterte


    Komm zurück, Wind!


    Wieg’ mich in deinen Armen


    und summ mir noch einmal dein Lied.


    Ich bitte dich, Wind,


    komm zurück!


    von Annegret Kronenberg


    :=o


    :p>


    *:)

    *:)

    Zeit


    So wandelt sie, im ewig gleichen Kreise,


    Die Zeit nach ihrer alten Weise,


    Auf ihrem Wege taub und blind.


    Das unbefangne Menschenkind


    Erwartet stets vom nächsten Augenblick


    Ein unverhofftes seltsam neues Glück.


    Die Sonne geht und kehret wieder,


    Kommt Mond und sinkt die Nacht hernieder,


    Die Stunden die Wochen abwärts leiten,


    Die Wochen bringen die Jahreszeiten.


    Von außen nichts sich je erneut,


    In Dir trägst du die wechselnde Zeit,


    In Dir nur Glück und Begebenheit.


    (Ludwig Tieck, 1773-1850)


    :-)


    .


    Nicht vergessen, nachher die Uhr


    zurückzustellen, liebe Narzissten und Fans ... :=o

    Herbsttag


    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.


    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,


    und auf den Fluren laß die Winde los.


    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;


    gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,


    dränge sie zur Vollendung hin und jage


    die letzte Süße in den schweren Wein.


    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.


    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,


    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben


    und wird in den Alleen hin und her


    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


    Rainer Maria Rilke


    :-)


    .


    immer wieder gern gelesen :- keine Ahnung, wie oft das schon hier im Narzissstentreff drin ist ;-) aber - macht nix - ist trotzdem schön - oder ???


    :)*

    Wilhelm Busch




    Die Rose sprach zum Mägdelein:


    »Ich muß dir ewig dankbar sein,


    Daß du mich an den Busen drückst


    Und mich mit deiner Huld beglückst.«


    Das Mägdlein sprach: »O Röslein mein,


    Bild dir nur nicht zuviel drauf ein,


    Daß du mir Aug' und Herz entzückst.


    Ich liebe dich, weil du mich schmückst!«


    Wilhelm Busch


    *:)

    ;-D;-D;-D

    Die erste alte Tante sprach:


    »Wir müssen nun auch dran denken,


    Was wir zu ihrem Namenstag


    Dem guten Sophiechen schenken.«


    Drauf sprach die zweite Tante kühn:


    »Ich schlage vor, wir entscheiden


    Uns für ein Kleid in Erbsengrün,


    Das mag Sophiechen nicht leiden.«


    Der dritten Tante war das recht:


    »Ja«, sprach sie, »mit gelben Ranken!


    Ich weiß, sie ärgert sich nicht schlecht


    Und muß sich auch noch bedanken.


    (noch mal der Wilhelm )


    ;-D;-D;-D

    :)o

    Früher, da ich unerfahren


    Und bescheidner war als heute,


    Hatten meine höchste Achtung


    Andre Leute.


    Später traf ich auf der Weide


    Außer mir noch mehre Kälber,


    Und nun schätz' ich, sozusagen,


    Erst mich selber.


    (nochmal er ;-)


    :=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o


    .


    So - das reicht für heute ;-) viele Grüße an mich und alle Narzissten und Fans *:)


    8-)´

    Selbstgespräche von Lotta ... ;-D

    unbekannt


    Die Parallelen


    Warn einst zwei Parallelen, die liebten sich gar sehr,


    sie liefen schon Wochen und Monde treu neben einander her.


    Sie liefen durch Wüsten und Länder und über das blaue Meer. Vergebens, ach vergebens! Ihr trefft euch nimmermehr.


    Sie wollten schier verzweifeln vor Wehmut und vor Schmerz,


    der einen wollte fast brechen das Parallelen-Herz.


    Da sprach die andre tröstend: »Lass fahren Schmerz und Leid,


    noch treffen sich Parallelen in der Unendlichkeit.«


    (unbekannt, Erstdruck 1888)


    :-) *:) :- @:) :)* :)o :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :-/ 8-)´ :=o :-( {:( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p :p> zzz 8-) :)D

    Du...

    Deine Augen sind der tiefe See...


    Darinnen ruht, was Deine Blicke sagen...


    Deines Herzens tausend Fragen...


    Und Deine Lippen wagen...


    Was ich mir wünschte tausendmal...


    Worte, Lachen und Duft von Haut und Haar...


    Dich spüren und Die Seele fühlen...


    Und nie vergessen können...


    Den Ort, den Tag, das Jahr...


    Der Sehnsucht noch tausend Worte sagen...


    Und fühlen: "JA, ES IST WAHR!"


    Es ist wahr!


    Du...