@:) zeit_sucher @:)

    Von den Sternen :)* :)* :)*


    Lass uns von den Sternen reden!


    Besiedle nur einen zum Spaß


    Welche Räume sind da auf jedem,


    wie groß ist das himmlische Maß.


    Auch dort musst du ackern und rackern,


    bringst Kornfeld und Rüben in Gang


    und treibst dann das trottende Rindvieh


    die staubige Milchstrasse lang.


    Wjatscheslaw Kuprijanow :-o |-o :-p

    @:)

    Ich schlaf in einem alten Bett aus alter Eiche


    Das Bett gehörte einer jungen Schönen


    aus einem fernen Königreiche


    Man wollte sie mit einem alten Mann vermählen


    Sie stürzte sich hinab und starb


    Ihr rotes Blut verfloss im grünem Gras


    Seit jenem Tag, so heißt es


    spukt dieser Geist der jungen Schönen


    in jeder Nacht in diesem Bett aus Eiche


    Nun wart ich schon ein ganzes Jahr...


    und nichts geschah...


    ;-D

    Bei Sokrates gewesen...

    Bei Sokrates gewesen...


    wieder mal, heut Nacht...


    Heut Nacht in meinen kühnen Träumen


    Da war ich auf der Weisheit hohem Gipfel


    Wo alle Großen Geister wohnen


    Und Sokrates, und ICH einst auch


    Der Alte grinst mich an und sagt:


    "Na Du Schweinebacke!"


    Dabei hat ich noch gar nichts ihn gefragt


    Muß man sich denn das gefallen lassen?


    Daß heute alle Welt


    Und selbst die Größen der Vergangenheit


    Sich plump und bieder geben?


    Ist so das Leben?


    Irgendwie total daneben?


    Ach Ihr Schönen dieser Welt...


    Wo seid Ihr nur? Rettet mich!


    (verweilet länger nicht, es eilet sehr)


    {:(

    ES MUSS WEITER GEHEN

    *:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)


    Lieber sterben als lieben


    Im Namen eines guhten Freundes


    MAn sagt mir zwahr: Ich soll dich hassen /


    und nicht mehr lieben / wie ich pflag /


    so kan ich doch nicht vohn dir lassen /


    ich fliehe dich auch / wie ich mag.


    Wie offt hab ich mir fürgenommen /


    du sollest mir in meinen Sinn /


    O Galatee / nicht mehr kommen /


    Nein / Nein / ich lieb dich wie vorhin.


    Wir sind je nicht zu gleich gebohren /


    eß gleichen unsre Sternen nicht /


    mir hette Venus sich verloren /


    dir aber schien ihr helles Licht.


    Werd ich durch List dan hintergangen /


    und hat man mir was beygebracht /


    daß ich so stets an dir muß hangen


    und ruhe weder Tag noch Nacht?


    Seh ich dich an / so fühl ich Schmerzen;


    genieß ich deiner Gegenwart /


    so ist mir auch nicht wohl zuhm Herzen /


    Ich stehe bey dir / wie erstart.


    Die Rede will mir ganz nicht fliessen /


    Ich zittre wie ein Espen Laub /


    der Augen Quell muß sich ergiessen /


    Ich bin wie Sinnloß / stumb und taub.


    Auch glaub ich / daß auß diser Ketten


    und auß dem harten Liebes Streit


    mich Perseus selbst nicht könt erretten /


    der doch Andromeden befreyt.


    Darumb woll Cloto meinem Leben /


    weil sonst mir nicht zu helffen steht /


    die längst=gewündschet' Endschafft geben /


    dardurch ein Mensch der Lieb entgeht.


    Sibylla Schwarz


    (1621-1638)

    Der feine Riß


    Durch eines Fächers frechen Schlag,


    Der leicht sie nur berührt aus Ärgernis,


    Erhielt die Rosenvas' am hellen Tag,


    Ganz lautlos einen feinen Riß.


    Jedoch diese leichte Verletzung


    Nimmt ihren unsichtbaren Verlauf,


    des Bergkristalls feine Ätzung


    Reißt Stund um Stund die Wunde auf.


    Tropfen auf Tropfen verrinnen klar,


    Die Blütenstengel verzehren sich sacht,


    Ohn', dass es irgend jemand wird gewahr.


    Berührt sie nicht: Gebt acht!


    In den Augen der Welt als die Gleiche erscheinen,


    Im gläsernen Grunde tief getroffen,


    Fühlt sie tief unten ein Wachsen und Weinen.


    Berührt sie nicht - Sie ist gebrochen.


    (Sully Prudhomme)


    .


    .


    .


    .


    Schön Gruß an den Chef und alle Voll- und Teilzeitnarzissten *:)

    huhu Kurt - immer schön ernst bleiben !!! @:)

    A l t e R o s e


    Eine Rosenknospe war


    Sie für die mein Herz glühte;


    Doch sie wuchs, und wunderbar


    Schoß sie auf in voller Blüte.


    Ward die schönste Ros im Land,


    Und ich wollt die Rose brechen,


    Doch sie wußte mich pikant


    Mit den Dornen fortzustechen.


    Jetzt, wo sie verwelkt, zerfetzt


    Und verklatscht von Wind und Regen -


    Liebster Heinrich bin ich jetzt,


    Liebend kommt sie mir entgegen.


    Heinrich hinten, Heinrich vorn,


    Klingt es jetzt mit süßen Tönen;


    Sticht mich jetzt etwa ein Dorn,


    Ist es an dem Kinn der Schönen.


    Heinrich Heine (1797-1856)


    ;-D


    @:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)


    Ich grüße mich und alle Narzissten - vor allem den Chef *:) (wo


    ist der eigentlich ??? )


    @:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)

    und weiter geht es hier!

    Narzissen


    Weißt du noch, wie weiß, wie bleich


    in den Maiendämmerungen,


    wenn ich lag, von dir umschlungen,


    dir zu Füßen hingerissen,


    um uns schwankten die Narzissen?


    Weißt du noch, wie heiß, wie weich


    in den blauen Juninächten,


    wenn wir, müde von den Küssen,


    um uns flochten deine Flechten,


    Düfte hauchten die Narzissen?


    Wieder leuchten dir zu Füßen,


    wenn die Dämmerungen sinken,


    wenn die blauen Nächte blinken,


    wieder duften die Narzissen.


    Weißt du noch, wie heiß? wie bleich?


    Dehmel, Richard Fedor Leopold (1863-1920)


    sicher kein dämel, der richard


    grüsse an alle und nehte (wo bist du?)

    Moin alter Nethe *:)

    Grau :°( :°_


    Ein Duft von Schmerz


    im Morgentau


    Erreicht dein Herz


    im tiefsten Blau


    Bevor du merkst


    spürt es genau


    Es färbt der Herbst


    die Seele grau


    copyright hermann jonas


    und herbst wirds auch nicht |-o |-o |-o


    macht aber nix, hier tut sich eh so wenig :-p


    :-p :-p :-p :-p :-p :-p :-p :-p :-p :-p :-p

    Moin Heraklit *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) x:) x:) x:)

    Lernen


    wir uns freuen,


    so verlernen


    wir am besten,


    anderen


    wehe zu tun.


    ( Fr.Nietsche)


    ---------------------------;-) ;-) ;-D ;-D :-) :-) :-D :-D


    Naja vielleicht meldet


    die alte Sense oder der Nobili Edzi oder zeit_sucher


    oder der ganz alte Narzi oder die anderen mal wieder.


    man hat sich aus den Augen verloren



    ich bin da, halte immer fdie fahne hoch!!!!

    dieser thread darf nicht sterben!!!!!!!


    Hier am äussersten Rande des Lebensmeeres


    Lern' ich zu spät erkennen, o Welt, den Inhalt


    Deiner Freuden, wie du den Frieden, den du


    Nicht zu gewähren vermagst, versprichst und jene


    Ruhe des Daseins, die schon vor der Geburt stirbt.


    Angstvoll blick' ich zurück, nun da der Himmel


    Meinen Tagen ein Ziel setzt: unaufhörlich


    Hab' ich vor Augen den alten, süssen Irrtum,


    Der dem, den er erfasst, die Seele vernichtet.


    Nun beweis' ich es selber: den erwartet


    Droben das glücklichste Los, der von der Geburt ab


    Sich auf dem kürzesten Pfad zum Tode wandte.


    Michelangelo Buonarroti


    (1475-1564)


    nethe, heraklit und den anderen einen gruss zuwerfe*:)


    :)^