huhu ihr Lieben, besonders der Chef *:)

    Wende dein Gesicht der Sonne zu,


    Dann fallen die Schatten hinter dich :-)


    (Postkartenspruch)


    hier - ne Runde Eis -


    der Sommer bleibt weiterhin heiß!!!


    ->


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    :)o

    differnziert?

    Politische Disticha


    Viele verloren Gedächtnis und Sprache, so dringt es aus allen


    Landen, in denen der Krieg schon seine Schauer entrollt.


    Sind das nicht himmlische Zeichen? - Die Menschheit, die diesen Krieg führt,


    Ist des Gedächtnisses nicht, ist auch der Sprache nicht wert.


    Menschliche Schwächen, nicht himmlische Zeichen sind's. Ihrem Gedächtnis


    Hat noch die Menschheit nie so Gewaltiges erkämpft.


    Und die Sprache der Feldpostbriefe, klingt sie nicht golden


    Gegen das donnernde Blech, das aus den Zeitungen dröhnt?


    Ein vollständiges Verzeichnis der Ortschaften, die in dem Kriege


    Ganz oder teilweise zerstört, gibt es bis heute noch nicht.


    Dringend herrscht ein Bedürfnis danach, denn viele schon zogen


    In die Heimat zurück und sie gelangten ins Nichts.


    Frank Wedekind


    (1864-1918)

    Hallo Narzisstengemeinde *:) @:) :)*:)D 8-)´:p>

    Freude ist unsäglich mehr als Glück,


    Glück bricht über die Menschen herein, Glück ist Schicksal -


    Freude bringen sie in sich zum Blühen,


    Freude ist einfach eine gute Jahreszeit über dem Herzen;


    Freude ist das Äußerste, was die Menschen in ihrer Macht haben.


    -Rainer Maria Rilke-

    auch einen rilke hab

    Übung am Klavier


    Der Sommer summt. Der Nachmittag macht müde;


    sie atmete verwirrt ihr frisches Kleid


    und legte in die triftige Etüde


    die Ungeduld nach einer Wirklichkeit,


    die kommen konnte: morgen, heute abend -,


    die vielleicht da war, die man nur verbarg;


    und vor den Fenstern, hoch und alles habend,


    empfand sie plötzlich den verwöhnten Park.


    Da brach sie ab; schaute hinaus, verschränkte


    die Hände; wünschte sich ein langes Buch -


    und schob auf einmal den Jasmingeruch


    erzürnt zurück. Sie fand, daß er sie kränkte.


    Rainer Maria Rilke


    (1875-1926)


    *:)

    sandmännchen?

    Sternschnuppen


    Als ein seliger Vagant


    Zieh ich in der Sterne Horden,


    Streu von meines Schiffes Borden


    Goldne Körner in das Land.


    Wo ein Mädchen hellen Blicks


    Eines Strahles Bahn ergattert,


    Fühlt sie leuchtenden Geschicks,


    Wie ihr Wunsch zum Stern entflattert. -


    Süßer Vogel, halte still,


    Komm in meine Sternkajüte,


    Sag, was deine süße lütte


    Herrin Gutes von mir will...


    Klabund


    (1890-1928)


    *:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)

    ...Tamtam...

    Die Schöne, die vorübergeht...


    erweckt in mir das alte Lied...


    ...tamtam..., tamtam..., tamtam...


    Musik von ferne zu mir hergeweht,


    ein Sonnenstrahl, der dunkle Wolken bricht


    und in der Masse, die vorübereilt


    von weitem dein Gesicht


    Und immwährend die Musik...


    ...tamtam..., tamtam..., tamtam...


    Was ist es nur? so frag ich mich


    und das Leise in mir spricht


    "Ja, weißt du's wirklich nicht?"


    Was ist es? frage ich


    Das Leise lächelt nur und summt:


    "...Tamtam..., Tamtam..., Tamtam..."

    Berlin-Wilmersdorf


    Du musst das Leben nicht verstehen,


    dann wird es werden wie ein Fest.


    Und lass dir jeden Tag geschehen


    so wie ein Kind im Weitergehen


    von jedem Wehen


    sich viele Blüten schenken lässt.


    Sie aufzusammeln und zu sparen,


    das kommt dem Kind nicht in den Sinn.


    Es löst sie leise aus den Haaren,


    drin sie so gern gefangen waren,


    und hält den lieben jungen Jahren


    nach neuen seine Hände hin.


    Rainer Maria Rilke


    (1875-1926)

    Hallo Narzisstengemeinde *:) @:) :)*:)D 8-)´:p>

    Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr


    vom Eindruck des Augenblickes ab, daß einer, der sie täuschen will,


    stets jemanden findet, der sich täuschen läßt.


    (Niccolò Machiavelli


    italienischer Philosoph und Schriftsteller)

    Übung am Klavier


    Der Sommer summt. Der Nachmittag macht müde;


    sie atmete verwirrt ihr frisches Kleid


    und legte in die triftige Etüde


    die Ungeduld nach einer Wirklichkeit,


    die kommen konnte: morgen, heute abend -,


    die vielleicht da war, die man nur verbarg;


    und vor den Fenstern, hoch und alles habend,


    empfand sie plötzlich den verwöhnten Park.


    Da brach sie ab; schaute hinaus, verschränkte


    die Hände; wünschte sich ein langes Buch -


    und schob auf einmal den Jasmingeruch


    erzürnt zurück. Sie fand, daß er sie kränkte.


    Rainer Maria Rilke


    (1875-1926)

    an die narzissten:


    ich wollte mal fragen, ob es bei euch auch so ist, dass ihr die gründe kennt, weshalb ihr so seid wie ihr seid, euch aber nix daran liegt irgendwie eure familie zur rede zu stellen, etc. bei mir is es so, dass ich schon analysiert habe, warum es kam, wie es kam und was hier alles falsch läuft, aber es kommt von innen kein anliegen das zu ändern. ich sehe, was hier täglich falsch läuft, aber wenn ich den entsprechenden leuten dann sage, was sache ist, ist es total kühl und kalkulert. jede emotion, die ich dareinlege ist erfunden. sie kommt nicht von innen, sondern ist aufgesetzt.