Guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr @llen x:):)*:)*:)*

    Man wird nie neues Land entdecken,


    wenn man immer das Ufer im Auge behält.


    unbekannt


    besondere Grüße an Nethe und Heraklit *:)*:)


    :=o@:)

    Hallo Narzisstengemeinde *:) @:) :)*:)D 8-)´

    und ein gutes 2007, Euch allen

    *:) @:) :)* @:) *:)

    *:)*:):)*@:):)*

    Wiedergeburt


    Wer nicht will, wird nie zunichte,


    Kehrt beständig wieder heim.


    Frisch herauf zum alten Lichte


    Dringt der neue Lebenskeim.


    Keiner fürchte zu versinken,


    Der ins tiefe Dunkel fährt.


    Tausend Möglichkeiten winken


    Ihm, der gerne wiederkehrt.


    Dennoch seh ich dich erbeben,


    Eh du in die Urne langst.


    Weil dir bange vor dem Leben,


    Hast du vor dem Tode Angst.


    Wilhelm Busch (1832-1909)


    :=o

    :)* Sehnsucht nach Huldigungen :)*

    O großartiger Narzissimus *:)


    Sonett an den Grünkohl :=o :=o :=o


    Ein Molekül furcht mir das Hirn,


    weckt leise die Membranen.


    Dreifaltig heiligt sich die Stirn,


    lässt krauses Sehnen ahnen.


    Durch’s Fenster bricht Novemberlicht


    türkis in dunkle Winkel,


    verliert sich pfirsichfarbenschlicht


    im fetten Glanz der Pinkel.


    Die Küche prunkt im Grünkohlduft,


    empfängt, umarmt die Gäste,


    und Essenslust schliert durch die Luft,


    ziert dieses Mahl zum Feste.


    Wer hier nur mäßig leert den Topf,


    ist wahrlich ein Asketentropf.


    Upps :-p war wohl eine Huldigung an den Grünkohl |-o

    für Claudia

    Ich stell’ mir vor...


    Die Reise in die große Stadt


    So groß, so laut und schnell...


    Wo mich schon kleine Dinge ängstlich machen...


    Ein fremder Ort, der gar nichts hat für mich...


    "Nur Dich..."


    ***


    Ich stell’ mir vor...


    Dort irgendwo, da steh’ ich dann...


    In mir nur das Gefühl von Zeit...


    Minuten werden Ewigkeit...


    Der Pus vibriert...


    Und feines Zittern um den Mund...


    Die Füße wackelig und rund...


    Die Beine wollen hin und her...


    Nur vorwärts, gleich wohin...


    Nur auf und ab und Treppen steigen...


    Nur Ruhe jetzt und nichts vom Drinnen zeigen...


    Die Hände in die Taschen..., tief versenkt...


    Dann wieder durch Gesicht und Haar gefahren...


    Die Uhr geschaut, zum zehnten Mal...


    "Gesicht geprobt" und fast die Mimik ausgerenkt...


    ...Das alles kenn’ ich doch aus früheren Jahren...


    "Und dann..., dann sehen meine Augen Dich!"


    ***


    Wenn ich also einmal vor Dir stehe...


    Um eine Ecke komme...


    Durch eine Türe gehe...


    Den letzten Schritt...


    Und dann in Deine Augen sehe...?


    Was wirst Du denken?


    Was wirst Du Dich im Inner’n fragen?


    Was wirst Du dann zu diesem alten Mann


    verlegen sagen?


    Was wird Dein Herz empfinden?


    Muß nicht für immer etwas schwinden?


    Das, was Du oft gesagt?


    ***


    Du hast es oft gesagt...


    Die Worte, die Du ehrlich meinst...


    Von denen ich nicht weiß, wohin sie führen...


    Und ich hab’ mich schon tausendmal gefragt...


    Und Du?


    Nur Freiheit möchte ich für Dich...


    Weil ich Dich liebe und Dein Leben...


    Und alles was dazugehört...


    Und nichts zerstören möchte...


    Nicht einfach nur mir etwas nehmen möchte...


    Was ich nicht halten kann...


    Was wird Dein Herz empfinden?


    Danach..., wenn wir uns sahen?


    Nach einem Tag, nach einem Jahr...?


    Was wirst Du Dich wohl fragen?


    Wirst Du nicht sagen:


    "Das Herz soll nicht so großen Reisen wagen...


    Die nur auf Wünschen aufgebaut..."


    ***


    Wünsche, auf die man aus der Ferne schaut...


    Solange sie dort ferne weilen...


    Kann auch die Liebe bleiben...


    Kann das die Nähe auch?


    Von allem bleibt vielleicht am Schluß ein dünner Hauch...


    Und Sehnsucht wär’ schon wieder mal


    ..."Vorbeigeflogen"...


    "Ein bunter Vogel und sein schönes Lied... "


    Ja was? Ich weiß es nicht...


    Wenn ich mir alles wünsche,


    Dann bleibt vielleicht von allem nur ein Hauch...


    Wenn ich mir gar nichts wünsche,


    Geschieht vielleicht das alles auch...?


    Ich weiß es nicht...


    ***


    Ich wünsche mir, daß alles das geschieht,


    Was Dich nur glücklich macht,


    Nicht nur für Tage und nur ein Jahr...


    Für immer soll es sein...


    Und irgendwann soll auch Dein Herz Dir sagen:


    "Du hast den rechten Wunsch gehabt."


    Das wünsch’ ich Dir:


    "Daß Wünsche Dir von Deiner Seele kommen..."


    ***

    x:) schön x:) (wenn auch nicht für mich ... :- :=o)

    Wind


    Wind, du trugst sie fort,


    die Gedanken,


    die schönen und die argen.


    Du warst es, der meine Tränen trocknete,


    tröstend meine Wangen streichelte


    und mir ganz leise eine süße Melodie ins Ohr flüsterte


    Komm zurück, Wind!


    Wieg’ mich in deinen Armen


    und summ mir noch einmal dein Lied.


    Ich bitte dich, Wind,


    komm zurück!


    von Annegret Kronenberg


    :=o


    :p>


    *:)

    *:)

    Zeit


    So wandelt sie, im ewig gleichen Kreise,


    Die Zeit nach ihrer alten Weise,


    Auf ihrem Wege taub und blind.


    Das unbefangne Menschenkind


    Erwartet stets vom nächsten Augenblick


    Ein unverhofftes seltsam neues Glück.


    Die Sonne geht und kehret wieder,


    Kommt Mond und sinkt die Nacht hernieder,


    Die Stunden die Wochen abwärts leiten,


    Die Wochen bringen die Jahreszeiten.


    Von außen nichts sich je erneut,


    In Dir trägst du die wechselnde Zeit,


    In Dir nur Glück und Begebenheit.


    (Ludwig Tieck, 1773-1850)


    :-)


    .


    Nicht vergessen, nachher die Uhr


    zurückzustellen, liebe Narzissten und Fans ... :=o

    Herbsttag


    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.


    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,


    und auf den Fluren laß die Winde los.


    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;


    gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,


    dränge sie zur Vollendung hin und jage


    die letzte Süße in den schweren Wein.


    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.


    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,


    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben


    und wird in den Alleen hin und her


    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


    Rainer Maria Rilke


    :-)


    .


    immer wieder gern gelesen :- keine Ahnung, wie oft das schon hier im Narzissstentreff drin ist ;-) aber - macht nix - ist trotzdem schön - oder ???


    :)*