Wilhelm Busch




    Die Rose sprach zum Mägdelein:


    »Ich muß dir ewig dankbar sein,


    Daß du mich an den Busen drückst


    Und mich mit deiner Huld beglückst.«


    Das Mägdlein sprach: »O Röslein mein,


    Bild dir nur nicht zuviel drauf ein,


    Daß du mir Aug' und Herz entzückst.


    Ich liebe dich, weil du mich schmückst!«


    Wilhelm Busch


    *:)

    ;-D;-D;-D

    Die erste alte Tante sprach:


    »Wir müssen nun auch dran denken,


    Was wir zu ihrem Namenstag


    Dem guten Sophiechen schenken.«


    Drauf sprach die zweite Tante kühn:


    »Ich schlage vor, wir entscheiden


    Uns für ein Kleid in Erbsengrün,


    Das mag Sophiechen nicht leiden.«


    Der dritten Tante war das recht:


    »Ja«, sprach sie, »mit gelben Ranken!


    Ich weiß, sie ärgert sich nicht schlecht


    Und muß sich auch noch bedanken.


    (noch mal der Wilhelm )


    ;-D;-D;-D

    :)o

    Früher, da ich unerfahren


    Und bescheidner war als heute,


    Hatten meine höchste Achtung


    Andre Leute.


    Später traf ich auf der Weide


    Außer mir noch mehre Kälber,


    Und nun schätz' ich, sozusagen,


    Erst mich selber.


    (nochmal er ;-)


    :=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o:=o


    .


    So - das reicht für heute ;-) viele Grüße an mich und alle Narzissten und Fans *:)


    8-)´

    Selbstgespräche von Lotta ... ;-D

    unbekannt


    Die Parallelen


    Warn einst zwei Parallelen, die liebten sich gar sehr,


    sie liefen schon Wochen und Monde treu neben einander her.


    Sie liefen durch Wüsten und Länder und über das blaue Meer. Vergebens, ach vergebens! Ihr trefft euch nimmermehr.


    Sie wollten schier verzweifeln vor Wehmut und vor Schmerz,


    der einen wollte fast brechen das Parallelen-Herz.


    Da sprach die andre tröstend: »Lass fahren Schmerz und Leid,


    noch treffen sich Parallelen in der Unendlichkeit.«


    (unbekannt, Erstdruck 1888)


    :-) *:) :- @:) :)* :)o :)^ ;-) :-D ;-D :-| ??? %-| :-/ 8-)´ :=o :-( {:( :(v :°( :°_ >:( :-o |-o :-x x:) :-p :p> zzz 8-) :)D

    Du...

    Deine Augen sind der tiefe See...


    Darinnen ruht, was Deine Blicke sagen...


    Deines Herzens tausend Fragen...


    Und Deine Lippen wagen...


    Was ich mir wünschte tausendmal...


    Worte, Lachen und Duft von Haut und Haar...


    Dich spüren und Die Seele fühlen...


    Und nie vergessen können...


    Den Ort, den Tag, das Jahr...


    Der Sehnsucht noch tausend Worte sagen...


    Und fühlen: "JA, ES IST WAHR!"


    Es ist wahr!


    Du...

    Winter

    ... wenn all die Maden, Motten, Mücken,


    die wir versäumten zu zerdrücken,


    von selber sterben - so glaubt mir:


    es steht der Winter vor der Tür!


    Heinz Erhard


    .


    Viele Liebe 4. Adventsgrüße an alle Narzissten und Fans - und natürlich an Nethe, falls ers lesen sollte ...


    :)*:)*@:):=o*:):-D:-D:-D

    Vorsicht Leute, es soll die nachsten Tage glatt werden !!!

    Der Unfall des Mathematikers


    Es war sehr kalt, der Winter dräute,


    da trat – und außerdem war’s glatt –


    Professor Wurzel aus dem Hause,


    weil er was einzukaufen hat.


    Kaum tat er seine ersten Schritte,


    als ihn das Gleichgewicht verließ,


    er rutschte aus und fiel und brach sich


    die Beine und noch das und dies.


    Jetzt liegt er nun, völlig gebrochen,


    im Krankenhaus in Gips und spricht:


    »Ich rechnete schon oft mit Brüchen,


    mit solchen Brüchen aber nicht!«


    Heinz Erhardt


    ;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D;-D:p>

    für Dich

    Der Wind löscht viele kleine Feuer


    und macht die großen noch viel größer


    So ist es mit der Sehnsucht auch


    die kleinen vergehen in der Ferne


    die großen werden groß und größer


    So war es all die langen Jahre


    die Zeit, in der es Dich nicht gab


    nun gibt es Dich und dennoch bist Du fern


    und nun umtost es mich in meinem Herzen


    Und alles ist darin


    Feuer, Sehnsucht, Sturm und süße Schmerzen


    Und Du...

    Wie viele Helfer doch die Liebe hat....

    Wie viele Helfer doch die Liebe hat....


    Es muß ein großes Spiel der Seelen sein


    Auf Ebenen, hier unten ewig unbewußt


    Der Funke des Gedankens kommt von dort


    Er sagt Dir nun in einem fort


    Was du nun tun und lassen mußt


    Auch wenn Du's nie erkennen kannst...


    In diesem Chaos Deiner Emotionen


    Gedeiht heran, der großen Liebe großer Plan


    Als Reisender im großen Strom der Zeit


    Folgst Du am Horizont all Deiner Hoffnung


    Nur einem Bild so fern und weit


    Ein Bild nur... und wirklich nie gesehen


    Und Du machst tausend Schritte, Schritt um Schritt


    Und währenddessen lassen tausend kleine Wunder


    "Es" nun geschehen


    Es gibt "dort oben" also einen Plan


    Es gibt die Schöne und mich und alles drum herum


    verwirklicht sich nun wundersam


    Die große Liebe folgt also einem großen Plan


    Doch ohne Helfer ging es nicht


    Denn ohne sie blieb alles nur ein Traume, ein Wahn


    So aber - da die Liebe viele Helfer hat -


    Erfüllt sich dieser eine Plan - Jetzt hier bei Dir und mir...


    Du Schöne meiner Träume bist nun auf ewig Wirklichkeit...

    @ :)