nostalgietechnisch ???:-ox:)*:)

    Beruhigt


    Zwei mal zwei gleich vier ist Wahrheit.


    Schade, daß sie leicht und leer ist,


    Denn ich wollte lieber Klarheit


    Über das, was voll und schwer ist.


    Emsig sucht ich aufzufinden,


    Was im tiefsten Grunde wurzelt,


    Lief umher nach allen Winden


    Und bin oft dabei gepurzelt.


    Endlich baut ich eine Hütte.


    Still nun zwischen ihren Wänden


    Sitz ich in der Welten Mitte,


    Unbekümmert um die Enden.


    (Wilhelm Busch, 1832-1908)


    :-:-/


    unbekümmert???


    :|N

    @ :)

    Was ich so lange Jahre nur geträumt


    und niemals dachte "es wird wahr"......


    Wonach ich mich im Stillen nur gesehnt


    nur heimlich und nicht wagte, es zu hoffen...


    es hat mein Herz getroffen


    Ja, Du bist da...


    ***


    Wie hätt ich ahnen können?


    wie hätt ich denken können?


    wie hätt ich jemals wirklich hoffen können?


    daß ich einmal sage: "ja, es ist wahr"......


    ***


    Die Schöne meiner Träume


    sie ist auf Seelenwegen


    geheimnisvoll und unentwegt


    an diesen einen Ort gekommen


    vorbestimmt seit langer Zeit


    und hat mich bei der Hand genommen


    und sagte: "komm"......


    ***


    Nun ist es wahr für alle Ewigkeit

    Herbst


    Schon ins Land der Pyramiden


    Flohn die Störche übers Meer;


    Schwalbenflug ist längst geschieden,


    Auch die Lerche singt nicht mehr.


    Seufzend in geheimer Klage


    Streift der Wind das letzte Grün;


    Und die süßen Sommertage,


    Ach, sie sind dahin, dahin!


    Nebel hat den Wald verschlungen,


    Der dein stillstes Glück gesehn;


    Ganz in Duft und Dämmerungen


    Will die schöne Welt vergehn.


    Nur noch einmal bricht die Sonne


    Unaufhaltsam durch den Duft,


    Und ein Strahl der alten Wonne


    Rieselt über Tal und Kluft.


    Und es leuchten Wald und Heide,


    Dass man sicher glauben mag,


    Hinter allem Winterleide


    Lieg' ein ferner Frühlingstag.


    Theodor Storm


    (1817 - 1888)


    8-)

    Herbstklage


    Holder Lenz, du bist dahin!


    Nirgends, nirgends darfst du bleiben!


    Wo ich sah dein frohes Blühn,


    Braust des Herbstes banges Treiben.


    Wie der Wind so traurig fuhr


    Durch den Strauch, als ob er weine;


    Sterbeseufzer der Natur


    Schauern durch die welken Haine.


    Wieder ist, wie bald! wie bald!


    Mir ein Jahr dahingeschwunden.


    Fragend rauscht es aus dem Wald:


    'Hat dein Herz sein Glück gefunden?'


    Waldesrauschen, wunderbar


    Hast du mir das Herz getroffen!


    Treulich bringt ein jedes Jahr


    Welkes Laub und welkes Hoffen.


    Nikolaus Lenau (1802-1850)

    Die schöne Ilsebill


    Da war die schöne Ilsebill


    Die litt gar große Schmerzen


    Es zipperte und zupperte


    In ihrem kleinen Herzen


    Voll Unruh hat die Gänselein


    Zur Weide sie getrieben


    Ihr lieber Hans ihr böser Hans


    Der hat noch nicht geschrieben…


    Sie dachte hin, sie dachte her


    Was mag dem Hans wohl fehlen?


    Sie liebte ihn herzinniglich


    Warum sollt sies verhehlen?


    Drei Monde schon auf Wanderschaft


    In weiter, weiter Ferne


    Und noch kein Gruß ob treu er blieb


    Sie wüßt es gar zu gerne…


    Da plötzlich scheint ihr der Verstand


    Auf einmal stehn zu bleiben:


    Potz Sapperlot der Hansel kann


    Der kann ja gar nicht schreiben!


    Und dann wenn er’s auch wirklich könnt


    Wärs ebenso gewesen –


    Denn Ilsebill, schön Ilsebill


    Die kann ja gar nicht lesen !!!


    Hach ja ;-D

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    Es ward uns nicht gelungen, die Liebe und das Glück zu halten


    Uns zu erfreuen und bedingungslos einander zu gehören….


    Mein Liebster, im Irdischen können wir nicht mehr zusammen sein.


    Dennoch….. wir sind vereint in seelischen Welten und dabei bleibts!


    Bis wir dem Unwissen entronnen uns in der Heimat wiedererkennen


    Und dann wissen, was wir einander waren.......

    Der Herbst macht mich aufgewühlt und melancholisch, sehnsüchtig…. Liebe unendliche Liebe, kühle Morgenstimmung mit klarer Herbstluft, der Sommer vergeht mit nachmittäglich goldener Sonne….


    Sehnsucht nach Dir, nach Deiner Seele, nach Deiner Nähe, Deinen Armen. Für immer verbunden. Aber nicht mehr im Hier und Jetzt.


    Später, wenn du mich abholst, wie wir es einst vereinbart hatten, dann… ja, dann endlich und unendlich zugleich. für immer....