meinst Du das jetzt ernst? das is schon bissi seltsam, wie Du da reagierst.


    Du beschreibst die Gefangenschaft in Unterwürfigkeit und einer narzisstischen Beziehung die Du eigentlich nicht willst, bezeichnest Dich als unfähig da irgendwas dran zu ändern, und wunderst Dich, warum man eine Therapie nahe legt!?


    strange.

    Es kommt sicher relativ oft vor (ich kenne zumindest eine solche Konstellation aus der unmittelbaren Verwandschaft) dass der unterwürfige Partner seinerseits ebenso narzisstisch ist und trotz aller unterwürfigkeit ein trotziges Ego hat, welches sich behaupten will; was zur Folge hat, dass auch hier jegliches Problem verleugnet und keine Zweifel zugelassen werden. Wenn man die Leute darauf anspricht reagieren sie reichlich gereizt bis aggressiv (wie das halt so ist, wenn man wunde Punkte erwischt).

    Um zu beurteilen , ob ich eine Therapie brauche oder nicht, müsstet ihr die gesamten Umstände kennen. Die werde ich aber bestimmt nicht hier öffentlich ausbreiten.


    Aber es ist sehr nett, wie ihr euch um mein Seelenheil kümmert.


    Nur eins weiß ich ganz sicher. Eine Therapie brauche ich nicht. Eher müssten sich die Umstände ändern.

    man könnte in unserer "narzisstischen Gesellschaft" von einer Massenepidemie sprechen... Du bist kein schlechter Mensch! Der Narzisst überspielt sein inneres Scharmgefühl nach außen mit massiven Selbstbewusstsein, Eitelkeit etc. (der Variation sind keine Grenzen gesetzt) , er hat viel (traumatisches) erlebt, oftmals durch emotionalen Missbrauch der narzisstische Eltern.


    Kopf hoch, sich dessen bewusst zu sein, ist schonmal ein guter Anfang. Ich glaube nicht, dass es sich um eine "unheilbare" "Erkrankung" handelt und sehr wohl durch Empathie wieder ausgeglichen werden kann. Ich kenne es von mir selbst und zu oft vergesse ich, dass ich nicht der einzigste Mensch auf dem Planeten bin und andere Wesen auch Gefühle haben.

    Zitat

    Es kommt sicher relativ oft vor (ich kenne zumindest eine solche Konstellation aus der unmittelbaren Verwandschaft) dass der unterwürfige Partner seinerseits ebenso narzisstisch ist und trotz aller unterwürfigkeit ein trotziges Ego hat, welches sich behaupten will; was zur Folge hat, dass auch hier jegliches Problem verleugnet und keine Zweifel zugelassen werden. Wenn man die Leute darauf anspricht reagieren sie reichlich gereizt bis aggressiv (wie das halt so ist, wenn man wunde Punkte erwischt).

    Da war mal ein sehr guter Artikel über Helmut und Hannelore Kohl im Stern, da wurde genau über diese Form von Narzissmus gesprochen. Ist leider schon eine Weile her, war aber interessant, die beiden waren ein richtiges Paradebeispiel für diese Konstellation.

    Zitat

    man könnte in unserer "narzisstischen Gesellschaft" von einer Massenepidemie sprechen... Du bist kein schlechter Mensch! Der Narzisst überspielt sein inneres Scharmgefühl nach außen mit massiven Selbstbewusstsein, Eitelkeit etc. (der Variation sind keine Grenzen gesetzt) , er hat viel (traumatisches) erlebt, oftmals durch emotionalen Missbrauch der narzisstische Eltern.

    Bei den jungen Selbstdarstellern heute, die auf niemanden mehr Rücksicht nehmen und sich selbst gerne im Mittelpunkt sehen, kann ich mir nicht vorstellen das die viel traumatisches erlebt haben. Ich glaube die wurden einfach für jeden Mist gelobt und haben alles in den A..........,na, ihr wisst schon. Allerdings spricht man da vermutlich auch noch nicht vom krankhaften Narzissmus ":/ ? Oder?

    Zitat

    Mangelndes Selbstbewusstsein?


    Ich denke, ein Psychologe würde mir einen Vogel zeigen...

    Das bezweifle ich.

    Zitat

    Allerdings spricht man da vermutlich auch noch nicht vom krankhaften Narzissmus

    Ich frag mich auch - also z.B. Donald Trump - wurde der als Kind übermässig über alles gelobt, oder seelisch misshandelt?


    Also, ich denke, letzteres eher nicht?


    Von daher.. unklar.


    Ich denke allerdings, was es in solchen Familien häufig gibt, ist, dass die Eltern das vorleben und auf die Kinder übertragen. Eine Überhöhung (von sich selber und auch den Kindern) hinter der aber viel Unsicherheit ist, viel Fassade, und die Kinder dies so spüren und übernehmen.. also ein glanzvolles, überhöhtes Ego, hinter dem der Abgrund lauert, was die Kinder auch irgendwie ganz genau mitbekommen und dann im eigenen Verhalten genauso wiederspiegeln. Das würde Herrn Trump doch ganz gut erklären.

    @ Millaz

    Was Du schreibst klingt so plakativ-provokativ dass ich mich Frage, ob Du uns verschaukeln willst.


    Ansonsten sei noch gesagt, dass der Satz "ich brauche keine Therapie (ich habe kein Problem), sondern die Umstände müssten sich ändern (= die anderen sind schuld)" narzisstisch in absoluter Reinform ist.

    Zitat

    Um zu beurteilen , ob ich eine Therapie brauche oder nicht, müsstet ihr die gesamten Umstände kennen. Die werde ich aber bestimmt nicht hier öffentlich ausbreiten.


    Aber es ist sehr nett, wie ihr euch um mein Seelenheil kümmert.


    Nur eins weiß ich ganz sicher. Eine Therapie brauche ich nicht. Eher müssten sich die Umstände ändern.

    Selbstverständlich können wir nicht beurteilen, ob es bei Dir einen Therapiebedarf gibt.


    Außerdem halte ich es für überflüssig, sich da eine (spekulative) Meinung zu bilden, weil Du nicht danach gefragt hast.

    Ich hatte eigentlich auch nur gefragt, OB Millaz in Therapie ist.


    Dass wir das nicht beurteilen können, stimmt nicht. Wer sagt, dass er in einer ausbeuterischen Beziehung steckt unter der er leidet, gerne etwas ändern würde, und aber auch sagt, dass er so gefangen in seinen eigenen Verhaltens- und Gefühlsmustern ist, dass er dazu nicht in der Lage ist, hat Therapiebedarf. Zumindest sofern "gesund und glücklich sein" ein anzustrebender Wert im Leben ist.