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    Eigentlich waren diese Gruppen mit anderen Betroffenen immer ein Schutzraum für mich, wo ich mich wohl/verstanden gefühlt habe, aber seit ich arbeite, obwohl ich starke Ängste habe, bin ich nur noch frustriert und fühle mich gar nicht mehr zugehörig zu den anderen.

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    In der aktuellen bin ich seit ca. 7 Jahren,

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    aber seit ich arbeite, obwohl ich starke Ängste habe, bin ich nur noch frustriert und fühle mich gar nicht mehr zugehörig zu den anderen.

    Du hast schon selbst heraus gefunden, dass dir diese Gruppen im Grunde nichts mehr bringen. Ich denke deine Frustration hat evtl. etwas damit zu tun, dass Du nicht so richtig weisst wo Du hingehören könntest, evtl auch Angst davor zu haben erst mal alleine zu sein. Könnte das für dich ein wenig passen? So wie ich es sehe wird dein "Schutzraum" für dich jetzt eher ein "Gefängnis".


    Es ist immer sehr schwer sich von diesen Gewohnheiten zu trennen, endlich flügge zu werden. Du bist schon flügge geworden, indem Du arbeiten gehst. Was dir fehlt ist jetzt das Fliegen.


    Dazu solltest Du deine Angst/Depressionen auch mal als Ballast abwerfen, damit Du auch vom Boden abheben kannst. Mit Ballast abwerfen meine ich, es ist deine Erkrankung die Du nicht in den Vordergrund schieben solltest. Sie ist da, aber Du machst trotzdem deine Arbeit. Darauf kannst Du Stolz sein.


    Mache dir bewusst, was Du für dich schon erreichst hast und weiter erreichen wirst. Schiebe deine Angst/Depressionen vom Kopf in die Schuhe, und wenn sie dich wieder erreicht und behindert/lähmt ........dann ziehe die Schuhe mal für eine Weile aus. Verstehst Du was ich dir hiermit sagen will?

    Ja, oft nehme ich mir z.B. vor, am Freitag nicht mehr zu der SHG zu gehen, aber dann ist mir doch irgendwie langweilig und ich habe sowieso nichts anderes vor. Ich habe auch einige Kontakte, die ich dort kennen gelernt habe und die müsste ich konsequenterweise eigentlich auch abbrechen, was mir auch sehr schwerfallen würde.