Zitat

    Himmel ;-D Ich war mir gleich ganz sicher, dass irgendjemand es bierernst nehmen würde und mit Einzelbeispielen das Gegenteil versucht zu beweisen ;-D


    Auf Med1 ist Verlass :=o

    Aber immer gern. ]:D


    Bloß "bierernst" überlasse ich gern anderen.

    Zitat

    streberin

    :-p ;-) Sofia, ich mag Dich.

    Zitat

    Hässlich finde ich ein unangenehmes Wesen, dass sich dann auch in den Gesichtszügen zeigt. Was natürlich bedeutet, dass derjenige objektiv gar nicht auffällig aussehen muss, sondern ich finde dann, dass eine miese Art ihn unschön macht. Manche Menschen wirken beispielsweise sehr kalt und abweisend, das kann sehr starre Gesichtszüge machen.


    … Hässlich ist eine Kategorie, die man für sich selbst festlegt. Nehmen wir an, jemand hat tatsächlich einen Makel, der sich nicht überschminken, verstecken oder ärztlich korrigieren lässt. Was jetzt? Selbstmitleid oder Selbstbewusstsein? Die TE hat laut ihrer Selbstbeschreibung keinen solchen Makel, sondern eine Kombination aus Schönheitsfehlern, die alle zusammen eine gewisse Anstrengung erfordern, wenn man sie in ihrer Deutlichkeit abmildern möchte, aber möglich wäre es. Entweder das, oder man nimmt sich an wie man ist. Bis man irgendwann sagen kann: Ich bin nicht hässlich, aber nun ja, hübsch bin ich halt auch nicht. Was soll's, ich bin eben ich.

    Diesen schönen Beitrag von Nulli sehe ich jetzt erst. :)^


    Sehe ich ähnlich wie Du: Ein an sich normal gutaussehender oder sogar schöner Mensch kann für mich total seine Attraktivität verlieren, wenn er sich aggressiv, überheblich und dumm entpuppt.


    Ich finde immer wieder, Schönheit ist nicht statisch, sondern sehr wandelbar und von vielen Faktoren abhängig; ebenso die angebliche Hässlichkeit.

    Zitat

    Alles falsch, man muss sich die Mütter angucken, ihr Anfänger.

    Meine Mama ist ein paar Zentimeter kleiner als ich, wiegt aber nur 10 Kilo mehr und hat 38/40. Dann hab ich ja gute Aussichten ]:D

    Zitat

    Ich finde immer wieder, Schönheit ist nicht statisch, sondern sehr wandelbar und von vielen Faktoren abhängig; ebenso die angebliche Hässlichkeit.

    Sehe ich genauso! Für mich gibts rein optisch keine hässlichen Menschen. Wenn sie nicht mit außerordentllicher Schönheit herausstechen, sehen alle für mich durchschnittlich aus. Hässlich werden sie erst, wenn ich sie nicht leiden kann.

    Zitat

    Manche Menschen wirken beispielsweise sehr kalt und abweisend,

    wurde mir auch schon gesagt, da ich Probleme habe bei fremden mit blickkontakt bzw. überhaupt beherrsche ich in der Öffentlichkeit bei fremden kein blickkontakt, flirten sowieso nicht, kenne ich nicht, wüßte nicht wie das geht.


    erst wenn ein fremder auf mich zukommt und mich anlabert kann ich mit der Person blickkontakt herstellen, aber auch erst nach einiger zeit des redens.


    solange mich nicht ein typ mutig zu mir kommt und mich anlabert gucke ich sofort weg wenn mich jemand anguckt, da ich blickkontakt nicht kann, ist dann natürlich etwas schwer, da viele denken ich finde die blöde oder bin nicht interessiert, auch wenn jemand mich anlächelt guck ich meist weg, ich kann erst jemand in die augen schauen wenn er einige worte mit mir gewechselt hat.


    manchmal hab ich schon mal gedacht daß es evlt. eine leichte form von Autismus ist oder wie diese Krankheit heißt. :)D


    nur wer wechselt gerne einige worte mit jemand der erstmal nur wegguckt in die andere Richtung oder auf den boden ":/ ]:D


    tja... so hat jeder seine fehler :)D

    Zitat

    herausstechen, sehen alle für mich durchschnittlich aus. Hässlich werden sie erst, wenn ich sie nicht leiden kann.


    PowerPuffi

    ja geht mir auch so, vorallem wenn sie kein mitgefühl für andere menschen haben, also dann sind sie für mich häßlich innerlich und somit auch äußerlich. :)z

    Echt entstellte Menschen haben es natürlich schwer, durch ihr Handicap hindurch wahrgenommen zu werden, Dabei haben gerade sie, egal ob sie durch Krankheit oder Geburt so geschlagen sind, Mitgefühl verdient und dass man hinter ihr Äußeres blickt; ich gebe aber zu, dass ich mich damit auch schwertun kann.


    Ein Beispiel: In der Dauersoap "Lindenstraße" (ja-ja, ich guck die! |-o :-p ) gibts den Schauspieler, der den "Carsten Flöter" darstellt, und der hat sich durch eine mysteriöse Krankheit äußerlich stark verändert im Laufe der Jahre; ich empfinde ihn als entstellt. Und er tut mir furchtbar leid, es muss schon schlimm sein, sein gutes Aussehen so zu verlieren.

    Hab den gerade mal gegoogelt... also entstellt in dem Sinne, dass er extrem abgenommen hat? Das sieht zwar schlimm aus, aber entstellt wäre für mich jemand, der einen Tumor im Gesicht hat oder so. Hab neulich ein Kind gesehen, das so etwas hatte. Der sah schon schlimm aus und man tut sich sicher schwer damit, ihn anzuschauen. Hilft der TE ja aber auch nicht, wenn man ihr so was sagt. Ich fände das auch ehrlich unmöglich, aber sicher gibt's Leute, die ihr dann sagen: Stell dich nicht so an, andere sind krank/behindert/arm/denk doch an die armen Kinder in Biafra...

    Nein, nicht weil er so dünn geworden ist. Sein Gesicht ist entstellt in dem Sinne, dass es wie ein sehr altes Gesicht mit geschrumpftem Kiefer wirkt und ein Auge auf einmal aussieht wie erblindet. (Sorry, sollte hier nicht so "vorgeführt" werden, das empfinde ich gerade selbst als taktlos ihm gegenüber!), aber ich muss es wohl an dieser Stelle so dezidiert erwähnen.

    Zitat

    Echt entstellte Menschen haben es natürlich schwer, durch ihr Handicap hindurch wahrgenommen zu werden, Dabei haben gerade sie, egal ob sie durch Krankheit oder Geburt so geschlagen sind, Mitgefühl verdient und dass man hinter ihr Äußeres blickt;

    ???


    Woher kommt denn nu dein plötzlicher Sinneswandel? Ich dachte das Äußere wäre so egal?! ;-D

    Zitat

    Woher kommt denn nu dein plötzlicher Sinneswandel? Ich dachte das Äußere wäre so egal?! ;-D


    (von Paul_Revere)

    Irgendwie hab ich schon drauf gewartet... :-D Puh, ist anscheinend nicht so einfach zu erklären…


    Also, neuer Versuch. Natürlich gibt es Unterschiede im Aussehen, und natürlich bin ich keine Heilige, die von sich sagen kann, dass sie alle Menschen unterschiedslos liebt bzw. mag. Das habe ich aber auch nie behauptet; wenn Du mich so gelesen hast, war es von Beginn an ein Missverständnis.


    Mir gehts darum, dass kaum jemand, der nicht wirklich entstellt ist (hässlich ist für mich etwas anderes, das hat mehr mit einem hassvollen Innenleben zu tun oder mit einem hassenswerten ??? ) - dass also niemand mit lediglich unterdurchschnittlichem Aussehen dazu verurteilt ist, sich als abstoßend und unattraktiv wahrzunehmen.


    Er kann sich sowohl äußerlich anziehender machen (in aller Regel ist das so!) wie auch durch ein bewusst anderes Auftreten mehr Sympathien auf sich ziehen. Das wollte ich hier mit einigen anderen zusammen über die ganzen Seiten verdeutlichen. Ein solcher Mensch ist nicht verdammt dazu, sich keinerlei Chancen auszurechnen! In diesem "Graubereich" hat er es sogar vergleichsweise leicht, seine Einstellung zu verändern - jedenfalls, soweit ihm psychische Veränderung möglich ist.


    Ein entstellter Mensch hat diese Möglichkeiten natürlich weniger, aber doch auch; allerdings ist es bei ihm wohl durchweg ungleich schwieriger. Aber selbst echte Entstellungen werden ganz unterschiedlich gesehen und erlebt, nicht nur vom Betroffenen selbst, sondern auch von den Betrachtenden. Wenn man z. B. jemanden liebt, wird man sicherlich eher darüber hinwegsehen können, auch über ausgesprochene Makel, die niemand leugnen kann.


    Es soll ja keineswegs zu glatten Leugnungen geraten werden, das ist eben der Punkt, sondern um Ver- oder Aufarbeitung und den anderen Umgang damit. Ich kann mit schwerwiegenden äußeren Handicaps vielleicht doch lernen, mein Schicksal anzunehmen - wie hier schon mehrfach angesprochen wurde.


    Die von vornherein absolut Hübschen können diesen Part des Lernens außer acht lassen, müssen aber dafür anderes integrieren, das vielleicht auch Probleme bereitet, und zwar WEIL sie schön sind. Die kennt man als normal aussehender Mensch nicht unbedingt, auch wenn sich die meisten wünschen würden, an deren Stelle zu sein.

    Ich kann deine Unterscheidung zwischen hässlich und entstellt nicht ganz nachvollziehen. Hässliche Menschen sind entstellt und haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen.


    Nicht jeder unattraktive Mensch ist gleich hässlich.


    Normal (also durchschnittlich) aussehende Menschen sind schön. Überdurchschnittlich attraktive Menschen sind einfach besonders schön.

    Zitat

    Ich kann mit schwerwiegenden äußeren Handicaps vielleicht doch lernen, mein Schicksal anzunehmen - wie hier schon mehrfach angesprochen wurde.

    Zumindest da sind wir uns einig! ;-D Dazu rate ich ja auch immer in Threads wie diesem.

    im grunde genommen sind für mich menschen nie häßlich wenn man sich an Entstellungen z.b. Verbrennungen im gesicht oder sonstiges erstmal nach dem schock gewöhnt hat und wenn nicht so hübsche menschen eine innere Schönheit haben, also z.b. besonders nett und freundlich sind oder einen guten Charakter haben usw. sehe ich persönlich nach einer weile nicht die hübschsein Sache nicht mehr, weiß noch als junge frau lernte ich mal einen kennen der total wirklich nicht hübsch war, null, aber seine charmante und coole art fand ich so gut daß ich sogar kurz mit ihm zusammen war, es war aber nicht sein aussehen, daß die Beziehung nicht klappte es waren andere gründe.

    Zitat

    Woher kommt denn nu dein plötzlicher Sinneswandel? Ich dachte das Äußere wäre so egal?!

    Ja genau, weil man auch einen Menschen, der vom "Normal" so extrem abweicht, mit jemandem vergleichen kann, der meint, eine hässliche Fresse zu haben. Ihr seid nicht hässlich. Höchstens habt ihr einen ganz schlimmen Charakter. Das ist der Grund, warum ihr keine Freunde habt und keinen Partner findet. Weil ihr das nicht akzeptieren könnt, sucht ihr euch einen anderen Grund und das Aussehen ist natürlich viel gemütlicher, als der Realität mal ins Auge zu blicken und einzusehen, dass man einfach scheiße ist.


    Also dafür, dass die "Ugly"-Fraktion sich so benachteiligt sieht, nimmt sie sich selbst ganz schön wichtig.


    Dieser Vergleich ist fast schon frech und zwar allen Menschen gegenüber, die ein sichtbares Handicap haben.