Ich leide auch momentan habe ich Angstzustände,aber erst seid ich Amineurin einnehmen sollte 10 MG,da ich sowieso keine AD vertrage habe auf Grund von schmerzen dieses Arzneimittel bekommen,habe aber nur 5 MG genommen,am nächsten Tag war ich wie betrunken könnte gar nicht steuern,hab sie noch 1x genommen,dann kamen Angstzustände jetzt habe ich schon den 2 Tag keine mehr genommen und immer noch Angstzustände,das Mittel muss doch schon aus meinen Körper weg sein kennt sich jemand damit aus?

    Die schwarze Masse hat mich fast komplett eingenommen. Ich bin gefangen. Momentan fühle ich mich auch extrem gefangen, bekomme kaum Luft. Alles macht mich fertig, wirklich alles. Immer weiter entferne ich mich vom Leben und keiner bemerkt es. Und das ist auch gut so. Es soll niemand bemerken wie schlecht es mir geht und doch wünsche ich es in manchen Momenten. Wie heute bei meiner Therapeutin, aber die Maske war zu fest.


    Ich verstehe das nicht, wieso kann ich mich nicht zeigen? Zeigen wie ich wirklich fühle. Wieso bin ich äußerlich halbwegs ruhig, obwohl ich innerlich zerbreche?? Ich fühle mich gefangen, ich kann schreien und doch hört es sowieso niemand. Wahrscheinlich denkt sowieso jeder schon dass ich übertreibe, denn meine Zusammenbrüche sieht gerade keiner, weil ich in diesen Momenten mir keine Hilfe holen kann. Keiner weiß über meine Gedanken Bescheid, weil ich sie nicht äußern kann. Und ehrlich gesagt will ich sie nicht äußern.


    Nur ich hab das Gefühl da ist noch so ein Fünkchen Hoffnung oder was anderes, das mich weiter kämpfen lässt. Aber die letzten Tage haben mir gezeigt dass es nicht besser wird und ich bin wirklich am Ende. Gerade trinke ich um mich zu betäuben. Ich hab schon 1/4 von der Wodkaflasche getrunken und bin immer noch zu klar im Kopf.


    Eigentlich hält mich nur mein Freund, aber evtl. hält mich auch etwas anderes? Wie soll es denn noch weiter gehen? Klinik kommt auf keinen Fall in Frage. Manchmal wünschte ich mir schon dass man mir die Entscheidung abnimmt, mich zu einem Klinikaufenthalt zwingt. Aber keine geschlossene sondern z.B. diese Krisenstation wo ich schon hätte hin können. Denn manchmal wünschte ich mir in einer Klinik zu sein, weil ich nicht mehr kann, aber ich kann trotzdem nicht freiwillig dahin gehen. Aber trotzdem bin ich froh drüber dass niemand bisher so konsequent war bzw. nicht den Ernst der Lage sieht.


    Und bitte nicht wundern, ich schwanke immer hin und her, das liegt nicht am Alkohol. Und sorry für diesen wirren Text.

    Hallo, so wirr war das gar nicht.


    Was könnte Dir jetzt helfen? Wenn Du Deinem Freund reinen Wein einschenkst, damit er Dich in die Klinik bringt?


    Die Betäubung funktioniert ja nicht nachhaltig, also muß etwas anderes passieren.


    Wie wäre das, wenn Dein Freund "ganz zufällig" diesen Text lesen könnte? Da käme etwas in Gang, was Dich letztendlich wieder fester auf dem Boden stehen lassen würde. Du kennst ja auch schöne Seiten des Lebens, für die muß wieder Raum werden. :)* :)* :)*

    Hallo liebe Vamp


    ich melde mich nach kurzer Pause wieder hier bei Dir. Du schreibst, Du fühltest Dich gefangen, extrem gefangen und Du bekamst kaum Luft. Darf ich Dich dazu fragen, ob Du in diesem Moment auf Deine Atmung achten konntest. Wie war sie zu dem Zeitpunkt, wenn Du sie einmal bewusst beschreiben würdest?


    Gibt es etwas, mit dem Du Dich in einem solchen Moment beschäftigen kannst? Deine Therapeutin könnte dabei eine sehr große Hilfe sein, mit solchen Situationen umzugehen, oder täusche ich mich da? Das Vertrauen zu Eltern, Geschwistern oder Freunden kann sehr unterschiedlich sein, manches Vertrauen erwächst erst mit der Zeit und kann auch sehr lange dauern.


    Etwas anders sehe ich den Aspekt, zu zeigen, wie man "wirklich" fühlt. Zum ist da der eigene Druck, den Du Dir machst, der von Dir selbst ausgeht. Ein wenig klingen da Selbstvorwürfe zwischen den Zeilen, die ich Dir gerne abnehmen würde, könnte ich dies. :)_

    Zitat

    Manchmal wünschte ich mir schon dass man mir die Entscheidung abnimmt, mich zu einem Klinikaufenthalt zwingt. Aber keine geschlossene sondern z.B. diese Krisenstation wo ich schon hätte hin können. Denn manchmal wünschte ich mir in einer Klinik zu sein, weil ich nicht mehr kann, aber ich kann trotzdem nicht freiwillig dahin gehen. Aber trotzdem bin ich froh drüber dass niemand bisher so konsequent war bzw. nicht den Ernst der Lage sieht.

    Mmh, es scheint, als würdest Du Dir nicht erlauben, selbst die Entscheidung für diesen Schritt zu tun. Du weißt sogar genau, wohin Du schon gekonnt hättest. Es geht also um die Abgabe bzw. Verweigerung von Entscheidung. Entscheidung für die eigene Selbst-Fürsorge oder wie würdest Du dies wertfrei (neutral) beschreiben bzw. anders ausdrücken? Natürlich nur, wenn Du magst. :)


    Viele liebe Grüße und viel Mut von mir an Dich!

    Hallo erst mal danke für die Kommentare. Nach gestern bin ich zum Schluss gekommen das es so nicht weiter gehen kann, sonst nimmt das kein gutes ende. Ich hab mich gestern am frühen morgen noch geschnitten gehabt. Konnte aber gestern nicht aus dem Haus. Lag fast nur im Bett, war einfach total kaputt. Daher konnte ich die Wunden nicht versorgen lassen, weiß das es nicht gut ist, da die Wunden auf jeden Fall genäht werden müssen.


    Ich hab dann gestern abend mit meinem Freund telefoniert, ihm von der SV erzählt, sieht er ja sowieso. Er war überhaupt nicht begeistert das ich nicht ins Krankenhaus bin. Er war wütend, aber er ist nur besorgt. Und so kam irgendwie alles ins Rollen. Er wollte mich am liebsten heute schon in die Klinik schaffen. Aber geht ja sowieso nicht. Er will aber das ich jetzt in die Klinik gehe und ich sehe ich hab keine Wahl mehr, ansonsten verliere ich meinen Freund. Er kann das nicht mehr weiter anschauen.


    Ich hatte vorhin noch ein Termin mit meiner Betreuerin. Die wusste schon Bescheid über die SV, weil mein Freund ihr gestern Abend noch eine Mail geschickt hatte. Ja er macht sich große Sorgen aber ich bin trotzdem sauer. :|N Meine Betreuerin wird jetzt morgen in der Klinik anrufen und mal schauen wann ich aufgenommen werden kann. Das dauert nicht so lange da ich dort zur Krise hingehe. Morgen sehe ich nochmal meine Betreuerin, fühle mich schon ganz schlecht, weil es dann der dritte Termin die Woche wäre. :-(


    Ich hoffe ich hab wenigstens eine Woche Zeit um mich für die Klinik vorzubereiten. Gleich gehe ich noch zu meiner Hausärztin Wunden versorgen lassen. Ich bin so kaputt. Ich weiß das es besser so ist, aber ich hab so große Angst. :-(

    :°_


    Die Angst wird vergehen, zumindest ist sie klein im Vergleich zu der Gefahr, in der Du bist, solange Du nicht fachkundig betreut und umsorgt wirst. Ja, ich schreibe "umsorgt", auch wenn das im Klinikalltag vielleicht nicht so bewußt wird, daß da die Sorge um die Patienten hinter allem steht.


    Ich sehe das als eine gute Entwicklung, und ich weiß, daß es ohne den Leidensdruck, ohne eine dramatische SV oft gar nicht möglich ist, diesen Schritt zu gehen. Erst dann fühlen manche sich "berechtigt", diese Hilfe in Anspruch zu nehmen. Man muß den Widerstand, sich in fremde Hände zu geben, ja auch erst mal überwinden. Das ist beim Beinbruch oder der Nierenkolik einfacher entschieden...


    Aber nun rollt der Stein und Du hast seit dem Telefonat mit Deinem Freund wichtige Schritte getan. :)^ @:)


    Nun mach Dir einen Plan, um für Deine Abwesenheit von zu Hause vorzusorgen: Haustiere, Pflanzen, regelmäßige Briefkastenleerung, Benachrichtigung an wichtige Kontaktpersonen, sag der Nachbarin, daß Du verreist.


    Melde Dich hier, sooft Du magst und kannst. :)* :)* :)*

    Zitat

    Morgen sehe ich nochmal meine Betreuerin, fühle mich schon ganz schlecht, weil es dann der dritte Termin die Woche wäre. :-(

    Das ist ihr Job. Es gab Zeiten, da hat sie Dich seltener gesehen. Vielleicht hat sie auch mal einen Termin absagen oder verschieben müssen, oder Du hast länger warten müssen. Dann brauchte jemand anderes dringende Hilfe.


    Jetzt bist Du nun auch mal dran. Das steht Dir zu, immer den Bedürftigen zuerst. :)z

    Danke dir Che. @:)


    Ich muss aber zugeben das es nicht wegen dem SV war, sondern wegen meinem Freund und ja ich leide natürlich. Denn ich merke ich schaffe das nicht mehr, ich halte das nicht mehr Wochen durch. Ich schaffe das nicht ohne Hilfe. :°(


    Aber ich bin trotzdem nicht berechtigt die Hilfe zu bekommen. In mir ist der Gedanke so stark, das ich keine Hilfe bekommen darf. Heute hab ich meiner Betreuerin erzählt das es mich so ankotzt das ich meinen Zustand nicht richtig zeigen kann...und ich schon glaube das jeder sowieso denkt ich übertreibe völlig...erst hab ich dabei noch gelächelt und dann standen mir tränen in den Augen. Und sie meinte das sie mir die Not ansieht und das sie weiß, das auch wenn ich immer lächel, das es mir richtig schlecht geht und ich überhaupt nicht übertreibe, ganz im Gegenteil ich neige sehr zu untertreibung. Warum sehe ich das nicht?


    Der Termin bei meiner Hausärztin war ok. Natürlich gab es etwas ärger, ich hätte damit ins Krankenhaus müssen. Fand ihre Reaktion aber ziemlich übertrieben. Sie meinte da hätte man einen Krankenwagen rufen müssen... %-| Also auch wenn ich zu untertreibung neige, sie hat definitiv übertrieben. Ich war nicht am verbluten und mein Arm war schließlich noch dran. Oder ist meine Wahrnehmung so extrem verzehrt?? Geimpft wurde ich noch und Blut wurde auch abgenommen, bin mal gespannt auf die Ergebnisse.


    Ich hab so Angst vor morgen, evtl. weiß ich dann schon den Aufnahmetermin. Es kostet mich eine so rießen Überwindung diesen Schritt zu gehen. Muss morgen früh aufstehen, hab viel zutun. Muss zu meiner Hausärztin nochmal, danach gleich zu meiner Betreuerin und danach noch einkaufen und bisschen Haushalt. Ich hoffe ich schaffe das alles, aber ich muss. Und mein Freund kommt übers Wochenende, also bin ich dann auch nicht alleine und packe es hoffentlich bis Montag.


    Pläne muss ich nicht so viel machen. Ist meistens schon alles geregelt. Haustiere hab ich nicht, Pflanzen sind bei meinem Freund, Briefkasten kontrolliert meine Betreuerin(wohne im ABW). Das einzige was ich noch regeln muss, dem Jobcenter, Therapeutin, Ärzte etc. bescheid geben, Einweisungsschein besorgen, noch paar Sachen evtl. für die Klinik kaufen und Koffer packen. Und nicht ausflippen vor Angst.


    Danke! @:)

    Zitat

    Das ist ihr Job. Es gab Zeiten, da hat sie Dich seltener gesehen. Vielleicht hat sie auch mal einen Termin absagen oder verschieben müssen, oder Du hast länger warten müssen. Dann brauchte jemand anderes dringende Hilfe.


    Jetzt bist Du nun auch mal dran. Das steht Dir zu, immer den Bedürftigen zuerst. :)z

    Ich sehe sie jede Woche einmal und ab und zu bei den Hausversammlungen. Kann aber jederzeit zu den Betreuerin runter. Ja klar hat sie mal einen Termin abgesagt wegen Krankheit, aber das kam selten vor. Wenn sie im Urlaub war, konnte ich selbst entscheiden ob ich einen Termin bei der Vertretung haben möchte, was ich meistens ablehnte. Nur das letzte mal musste ich zur Vertretung wegen meinem Zustand halt. Ich hab halt die letzten paar Wochen meistens immer zwei Termine die Woche gehabt und ich fühle mich schlecht dabei. Gerade weil ich nicht immer reden konnte und ihr somit die Zeit stehle. Sie hätte viel besseres zutun gehabt als sich für so ein Mensch wie mich Zeit zu nehmen. :|N

    Zitat

    Aber ich bin trotzdem nicht berechtigt die Hilfe zu bekommen. In mir ist der Gedanke so stark, das ich keine Hilfe bekommen darf.

    Zitat

    Ich hab halt die letzten paar Wochen meistens immer zwei Termine die Woche gehabt und ich fühle mich schlecht dabei. Gerade weil ich nicht immer reden konnte und ihr somit die Zeit stehle. Sie hätte viel besseres zutun gehabt als sich für so ein Mensch wie mich Zeit zu nehmen.

    Ich bekomme jetzt gerade richtig toll Gänsehaut :-o


    http://www.med1.de/Forum/Psychologie/149046/


    Vor zwölf Jahren begann das... Schoko hatte vor und auch noch lange Zeit in der Therapie zunächst dieselben Gedanken wie Du.


    Das ist also erst mal normal - und Teil des Problems. Das Selbstwertgefühl muß sich wieder entwickeln.


    Du bist damit nicht allein!


    Und Du kannst das schaffen, wie sie und viele andere, die ich hier kennengelernt habe, Hilfe als verdient anzunehmen und Dich selbst als liebens- und schützenswert zu sehen!


    :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*


    :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

    Che danke dir, hab gerade nachgeschaut, sind mir gerade zu viele Seiten zum lesen. Aber das Problem mit dem Selbsthass etc. geht schon seit ich denken kann so und da haben bisher so viele Therapien nicht geholfen. Also zumindest ist der Selbsthass noch überhaupt nicht besser geworden. Ist ja nicht so das ich erst seit 2 Jahren Therapie in irgendeiner Form mache.

    Ich kann am 25.01 aufgenommen werden in die Klinik. Eigentlich hätte ich schon am Montag kommen können, aber das war mir zu kurzfristig. Ich brauch wenigstens 4-7 Tage Zeit um mich auf so eine Klinik vorzubereiten. Ich hätte das alles jetzt nicht übers Wochenende geschafft, auch weil es mir gerade körperlich gar nicht gut geht. Dank der Impfung hab ich jetzt auch noch Grippeähnliche Symptome, dann kommt noch der Eisenmangel dazu und Schlafmangel.


    Jetzt hab ich wenigstens Zeit mich um noch paar Dinge zu kümmern und hab nicht noch zusätzlichen Stress. Ich hätte dann bis dahin noch 2 Termine bei meiner Therapeutin, ich schau mit ihr dann wie ich es schaffen kann in die Klinik zu gehen.


    Wenigstens hab ich die Nacht schlafen können, aber auch nur mit einer höheren Dosierung Abendmedikation.

    Zitat

    Vielleicht hilft Dir eine mehrwöchige KUR iun einer Psychosomatischen Klinik !! :-)

    Für eine Psychosomatische Klinik wäre ich jetzt nicht stabil genug, das war eigentlich auch der Plan, also ein Stationären Aufenthalt in einer Psychosomatischen klinik. Aber in meinem Zustand würde eine solche Klinik mich nicht nehmen und wie gesagt würden mich die ganzen vielen Therapien eher überfordern. Daher wären 2-3 Wochen auf einer Krisenstation erst mal ganz gut. Wie es danach weiter geht weiß ich noch nicht.