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    Meine Eltern sind geschieden, mein Bruder Tod. Mit meinem Vater habe ich keinen Kontakt mehr, er war spielsüchtig, die Mutter trinkt gerne Alkohol

    Naja das ist schon ein guter Nährboden für eine instabile Persönlichkeit.. ich finde den Zusammenhang recht eindeutig.


    Vielleicht wäre EMDR was für Dich? Auch wenn Du das selber subjektiv nicht so empfinden magst, vermute ich bei Dir tief sitzende Kränkungen und Verletzungen in früher Kindheit (und später auch noch), die traumatische Spuren hinterlassen haben und Dich nun derart quälen. Eine eher tiefenpsychologisch orientierte Therapie mit EMDR-Bestandteilen wäre da vielleicht ein sinnvoller Ansatz.

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    Auch wenn Du das selber subjektiv nicht so empfinden magst, vermute ich bei Dir tief sitzende Kränkungen und Verletzungen in früher Kindheit (und später auch noch), die traumatische Spuren hinterlassen haben und Dich nun derart quälen. Eine eher tiefenpsychologisch orientierte Therapie mit EMDR-Bestandteilen wäre da vielleicht ein sinnvoller Ansatz.

    So glaube ich auch. Nur bedeutet das sehr viel Arbeit, und nicht jeder kann und mag sich darauf einlassen.

    uvg41: EMDR hat man bei mir in meiner ersten Klinik angewendet, fand es nicht schlecht, aber ancheinend hat es nichts geholfen. Kränkungen und Verletzungen trifft es aber, die konnten aber durch dieses EMDR nicht neutralisiert werden.


    Will das ja jetzt nicht wieder schlecht reden, aber es ist halt so, trotzdem danke für deine Beiträge @:)

    Ohne den eigenen unbedingten Willen zur Änderung wird sich nichts ändern. Von alleine passiert nichts.


    Wenn der Wille felsenfest steht, bleibt es immer noch ein weiter Weg bis zur erfolgten Änderung. Dabei braucht es zudem jede Menge Unterstützung. Und selbst damit wird es nicht allen gelingen, frei und glücklich ohne Medikamente zu leben.

    Danke, ich versuche noch einmal eine Therapie, am liebsten verhaltenstherapie, aber ehrlich gesagt habe ich nicht die energie lange zu suchen, ich nehme einfach den Termin war, welchen ich kriege, egal bei wem. Aber gesprächstherapie nein danke.


    Medikamente will ich immer nehmen, zumindest lyrica und manchmal benzos. Das andere zeug mal schauen ob ich das ewig brauche

    Es kann ja auch durchaus sein dass manche Leute ständig derartige Medikamente benötigen, um halbwegs stabil zu sein (spontan fällt mir da zumindest eine weitere Teilnehmerin hier im Forum ein, bei der das so ist).


    Ich würd aber trotzdem massiv versuchen, andere Wege zu gehen (sprich, Therapie), um die Medis soweit wie möglich zu reduzieren.