Was mach nachdenklich macht, ist dass du in deinem Eingangsbeitrag mehrere Male bemängelst, dass man die keine Beruhigungsmittel gegeben hat.


    Bei einer körperlichen Problematik gibt man doch nicht einfach mal so Beruhigungsmittel. Die habe ich in der Notaufnahme ehrlich gesagt noch nie bekommen ":/


    Du hast merkwürdige Vorstellungen was die Aufgabe von Rettungsdienst und Notafnahme sind.

    Es kann auch sein, dass du während dieser Anfälle hyperventilierst. Hyperventilation erzeugt Kribbelgefühle.

    Zitat

    Meine Mutter reagierte daher so hysterisch als ich ihr sagte das ich nichts bekommen habe und letztendlich bekam ich dann doch etwas zur beruhigung.

    Wenn deine Mutter hysterisch reagiert hätte, aus Angst dass es eben nicht nur Panik ist - ok. Aber sie reagierte hysterisch, weil du keine Beruhigungsmittel bekamst ???


    Ich glaube, momentan solltest du deine Eltern da mal besser komplett raushalten, wenn sich das so hochschaukelt.

    Mich ärgert der ganze Thread. Die Menschen in den Kliniken und Notaufnahmen sind aufgeregte Patienten und Angehörige gewohnt - aber dass man in einer Klinik Hausverbot gewohnt, dafür muss man sich schon ganz schön daneben aufführen.


    Dein Beitrag strotzt vor Pauschalisierungen und Abwertungen gegenüber den Helfenden. Die haben ihr Bestes getan um dir zu helfen und du bist außer unverschämt nur noch unverschämt.


    Ich kenne Patienten wie dich mit ihren Angehörigen, die unsere Arbeit schlecht machen, schimpfen und selbst alles besser wissen, und die sich dann so aufführen, dass sie am Ende rausfliegen. Überleg doch mal, wie du mit den Leuten in der Klinik umgehst. Und auch die Sanitäter haben sowas nicht verdient.

    Gerade wollte ich aus Rettungsdienst- und aus Krankenschwesternsicht etwas dazu schreiben, aber Places hat mir jedes Wort aus dem Mund genommen, besser hätte ich es nicht sagen können.


    Ich unterschreibe jedes Wort von Places.

    Solche Patienten wie der TE sind dann auch der Grund für Vorurteile gegenüber Patienten im Allgemeinen, und das Risiko, dass man als echter Patient fälschlicherweise als ein "Pseudo-Patient" von Ärzten, Pflegern und Sanitätern insbesondere bei hohem Stress eingeordnet und/oder behandelt wird, steigt ebenso.

    @ Joschi68

    Zitat

    Die Tatsache das ich wieder so entlassen wurde wie ich ankam war für mich ein Ding der unmöglichkeit(Puls usw. war dann wieder in Ordnung) aber alles andere eben nicht.

    Nimm es mir bitte nicht Übel aber Notaufnahmen sind wie der Name schon sagt für Notfälle gedacht.


    Da deine Vitalparameter in Ordnung waren hat man dich Entlassen, du warst trotzdem Aufgeregt und am Zittern aber was soll eine Notaufnahme da machen?


    Dafür gibt es Niedergelassene Ärzte und ich Verstehe auch nicht so ganz warum deine Mutter da so ein Krawall gemacht hat wenn du doch Zuhause Beruhigungstabletten hast?


    Dir scheint es Wichtig gewesen zu sein dass du im Rettungswagen oder in der Notaufnahme Beruhigungstabletten bekommst, warum hast du dich nach deinem Arztbesuch zu deinen Eltern bringen lassen statt nach Hause wo deine Beruhigungstabletten sind?


    Ich verstehe noch immer nicht so ganz warum es also ein Ding der unmöglichkeit ist dass man dich "so" entlassen hat.


    Du hast gezittert und ne Art Schwächeanfall gehabt, aber ansonsten? Was hätte man deiner Meinung denn tun sollen?

    Zitat

    Es war aber eben nicht da wo ich es gebraucht habe, ich war der Meinung das es was anderes gewesen sein muss.

    Was spricht dagegen ein paar Tabletten in der Jackentasche zu haben?


    Ich bin auch täglich auf Medikamente angewiesen, ich nehme die immer Zuhause ein aber für den Notfall hab ich immer 2-3 Tabletten als Notreserve in der Jacke.


    Die Tabletten Blister sind heutzutage doch so angefertigt (jedenfalls bei meinen Medi's) das man da Problemlos 2-3 Tabletten Kapseln herausbrechen kann.


    Vielleicht eignest du dir dieses System auch an, wäre sicher konstruktiv.


    Sieh das nicht als Angriff oder Verhör aber du wolltest ja über den Vorfall diskutieren.

    Ich muss jetzt mal was zu Ärzten und Sanitätern sagen.


    Ich wurde vor einiger Zeit im Supermarkt ohnmächtig und bin dabei Quasi direkt in die Arme einer Ärztin gefallen, die nach ihrem Feierabend schnell noch was einkaufen wollte. ;-D


    Die hat sofort für mich einen Krankenwagen bestellt.


    Sowohl die Sanitäter, als auch die Ärzte im Krankenhaus waren super nett und haben ihr Bestes gegeben. :)^


    Der Te macht auf mich den Eindruck, als wenn er schnell mal vor Angst in Panik verfällt und die Ärzte und Sanitäter dadurch extrem nervt.


    Und dass er und seine Mutter sich da gegenseitig hoch geschaukelt haben.


    [...]

    Kann das jetzt natürlich nur für mich, als Rettungsassistentin, sprechen ??sehe aber bei Kollegen oft ähnliche Reaktionen??: Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus.


    Ich gebe jedem Patienten eine Chance. Sind die Patienten nett, freundlich und fair zu mir, bin ich es auch zu ihnen. Und ja, es gibt auch mehr als genug Menschen, die sich auch in nervlich aufwühlenden Situationen und in größter Angst/Sorge noch an die einfachsten Regeln der Höflichkeit halten können.


    Patienten, die sich nicht benehmen können und mir/den Kollegen gegenüber unfaier, unfreundlich und dreist sind, rumschreien oder aggressiv werden, werden eben auch von uns nicht mehr freundlich und nett behandelt sondern bekommen eben sachlich nur das Nötigste. Auch wir müssen uns nicht alles bieten lassen.

    Wir auch nicht. Wir haben schon wegen 2 Patienten der Polizei anrufen müssen - schwere Körperveletzung. Auf Station. Nicht Notaufnahme (kommt dort etwas öfters vor).


    Alle von uns kriegen eine Menge ab, egal ob Sani, Arzt oder Psychologe.


    Deiner Mutter muss ganz schön abgegangen sein, um Hausverbot zu kriegen.


    In der Notaufnahme gibt es ja viele schwierige Patienten und Angehörigen. Gehört zum Tagesgeschäft.


    Ich finde der Tatsache, dass du ein RTW gerufen hast, jetzt noch schlimmer als schon vorher.


    Du wusstest, dass du Panikattacken kriegst und nur weil du keine Tabletten dabei hast, verursachst du 100er € in Kosten, um der Notaufnahme zu benutzen, um an die gleiche Tabletten zu kommen. Geht's noch?


    Sanis, Ärzte und Krankschwestern sind keine Roboter. Wenn Leute zappeln, schlechte Vene haben usw. braucht man eben mehrere Versuche. Ein Arzt hat bei mir aufgegeben und der Infusion lieg eben in der Fuss. Das ist mir inzwischen 4x passiert. Hauptsache der Notfallmedikament verabreicht wird. Wenn etwas vorher eingestochen wird, ist das mir egal.


    Notaufnahmen sind für Notfälle. Krankenwägen sind für akute, dringende Notfälle - z.B. Herzinfarkt. Du warst mit dem Auto bei deiner Eltern. Du hättest dich einfach auf dem Rückbank legen können.


    Ein Panikattacke ist und bleibt kein Notfall!

    Ich hatte bis jetzt immer sehr liebe Sanis :)^


    Wobei ich ja schon eher Typ ängstlicher Mensch bin. Und deswegen auch schonmal geweint hab, beim Eintreffen der Sanitäter. ;-D ??Bin ausgerutscht und voll mit dem Kopf in die Tür geknallt, sodass ich Sternchen gesehen hab und auch kurz nicht wusste, wie mir geschah, eig hab ich nur deswegen da angerufen, weil ich Angst hatte, dass diese MONSTERBEULE jetzt ne Gehirnerschütterung zur Folge hat und ich allein war zu dem Zeitpunkt und der ärztliche Notdienst, meinte er könne da nichts machen, wenn ich nicht allein zu ihnen kommen kann??


    Die waren immer total lieb zu mir und haben sich mit mir unterhalten während der Fahrt um mich zu beruhigen, und haben mir gut zugeredet, dass der Arzt sich ja dann riesen Kopf-Beule/Fuß/Rücken ansieht und dass es gaaaaaanz bestimmt wieder gut wird. Die waren immer sehr optimistisch im Gegensatz zu mir ;-D


    Haben sogar Witze gemacht von wegen "Ja das wackelt jetzt ein bisschen mehr als mitm Auto, wenns ihnen schlecht wird, geben sie Bescheid"

    Wenn man auf Beruhigungsmedikamente angewiesen ist, sollte man immer eine Tablette bei sich tragen.


    Oft hilft ja schon das alleinige Wissen, dass man "zur Not" eben die Tablette nehmen kann.


    In die psychiatrische Notfallambulanz bin ich damals Rotz und Wasser heulend selbst gefahren

    . Eigentlich ziemlich unvernünftig, ich hätte ein Taxi nehmen sollen... Zumal ich am Ende eh das Auto da stehen lassen musste, wegen dem Tavor, was ich bekam.

    Zitat

    Ich hatte bis jetzt immer sehr liebe Sanis :)^

    Ich eigentlich auch, es gab zwar 2 Fälle bei denen die Sani's bei der Begrüßung nicht so Freundlich waren nach dem Motto "Dir scheint es gut zu gehen, was willste von uns?".


    Aber als das EKG angebracht und ersichtlich war, dass das Herz Probleme macht waren sie wie ausgewechselt und überaus Freundlich.


    Ansonsten hab ich durch die Bank weg positive Erfahrungen gemacht :)^

    Ich muss zugeben, dass ich Tavor oft nicht dabei hatte.


    Es müsste aber nur einmal einer Krankenwagen gerufen werden - ich hatte 6 epileptischen Anfälle innerhalb 30 Minuten und habe ein Aussenband so gerissen, dass ein Stück Knochen abgerissen wurde. Ich könnte natürlich nicht laufen, obwohl ich es postiktal versucht habe (hat nicht geholfen) aber ich habe daraus gelernt....