Opipramol/Doxepin,seltsame dosierungen vom Arzt.

    Hallo Med1 User.


    Seit jahren nehme ich die beiden Medikamente,hab auch mal ne pause gemacht,


    die mir nicht gut bekam.


    Ich muss aber sagen """die beiden im kombination sind gut.""""


    Mein anliegen ist,......bei der psychaterin sollte ich bis zu 4 St Opipramol am Tag nehmen.


    War dann lange nicht mehr bei der Frau.


    Als ich es vom Hausarzt haben wollte,sagte er,""eine Tablette Abends mehr nicht.


    Ein Antidepressiva ist doch dazu da das man sich Tagsüber gut fühlt,warum soll ich es dann nur abends nehmen.?


    Der andere sagt ""eine morgens.


    Nun meine frage.haben beide etwas anderes studiert.?


    Weil es mir schlecht ging,hab ich mir Doxepin 50 mg geben lassen,mein Doc sagte,"""aber nur alle 3 Tage eine nehmen.


    Da ich ja letztens ein paar wochen im Krankenhaus war,und Doxepin brauchte,bekam ich sie morgens,was ja auch sinn macht.


    Warum sagt jeder Arzt was anderes.


    Sie sind so sparsam mit den Medis,aber im KKH wird man mit NOVALGIN,8x500mg pro Tag zugeschüttet.


    Ich habe einmal am Tag meine Ibuprpfen genommen uind dann war gut,bin einiges an schmerz gewohnt.


    Opipramol oder Doxepin,wer nimmt was von euch,würde mich freuen,mal erfahrungen zu hören.

  • 5 Antworten

    Guten Morgen *:) ,


    ich glaube, das hat etwas mit dem Nebenwirkungsprofil zu tun.


    Trizyklische Antidepressiva wie Doxepin haben als Nebenwirkung Müdigkeit, Schwindel und Benommenheit. Und je nachdem wie ausgeprägt das ist, macht es tatsächlich Sinn die Tabletten abends zu nehmen.


    Habe ich auch mal eine zeitlang gemacht. Als ich das Antidepressivum morgens genommen habe, bin ich echt manchmal eingeschlafen morgens im Zug und war generell tagsüber so fertig mit der Welt, dass es schlimmer als vorher war. Nachdem ich das abends genommen habe, hatte ich den Nebeneffekt nachts einigermaßen zu schlafen und tagsüber die ausgeprägten Nebenwirkungen nicht mehr zu haben.


    Mein Arzt meinte damals auch zu mir, das sei ungewöhnlich das so zu machen, aber durchaus okay, wenn es für mich passt.


    (Letzten Endes geht es ja ohnehin darum einen Wirkspiegel aufzubauen, deshalb dürfte morgens oder abends nach dem Einschleichen nicht mehr so die Rolle spielen.


    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege).


    Zu dem alle 3 Tage kann ich nichts sagen. Das habe ich so noch nie gehört. Macht meiner Meinung nach auch nicht wirklich Sinn.

    Die Sache ist so: es gibt nur 1 Uni in ganz Deutschland, wo man intensiv Psychopharmaka studiert und sich ausführlich auseinandersetzt. Der Kurs würde von einen Facharzt für Psychiatrie der Psychologie mit mir studiert hat, auf die Beine gestellt- weil es eben während des Medizinstudiums gar nicht wirklich behandelt wird. Fand er nicht gut. Teilgenommen haben Psychologie und Medizinstudenten. Besser abgeschnitten, haben die Psychologen. Wir setzen uns schon im 2. Semester mit die Wirkstoffen und Indikationen ziemlich ausführlich damit auseinander. Wir haben nur unsere Wissen erweitert. Für die Medizinstudenten war es neu.


    D.h. sowohl Hausarzt wie Psychiater haben das nur durch klinikabhäbgige Praxiserfahrung, Facharztausbildungen und ggf. Fortbildungen gelernt. Je nach wie die Klinik arbeitet - geht weit auseinander. So ja, jeder hat etwas anderes gelernt.


    Antidepressiva haben lange Wirkzeiten. Es ist irrelevant, wann man sie einnimmt. Es sollte täglich zum gleichen Tageszeit eingenommen und keine Dosis vergessen werden.


    Falls man müde wird, nimmt man es eben nachts, wenn nicht, ist es egal.

    Ich nehme Opipram, 50 mg am Abend. Die Dosis musste ich sehr langsam steigern, da das Medikament neben der leichten antidepressiven Wirkung in erster Linie sedierend / beruhigend wirkt und ich die erste Zeit davon geschlafen hab, wie ein Braunbär im Winterschlaf ;-) Ich hab mich aber recht schnell daran gewöhnt und wieder zu normalen Schlafrythmen gefunden und nach ca. 6 Wochen spürte ich dann auch endlich die antidepressive Wirkung.


    Wieviel mg hat denn deine Opipram-Tablette? Gibt ja auch welche mit 100 mg. Wieviele Tabletten du nimmst, ist daher nicht so aussagekräftig, wichtiger ist, wieviel mg eine Tablette hat.


    Ich komme mit den 50 mg ganz gut aus, auch wenn die Ärzte mir immer sagen, dass das die absolut niedrigste Dosierung ist und das schon sehr wenig ist.


    Wenn es mir schlechter geht, erhöhe ich (nach Absprache mit meinem Arzt) auf zusätzlich eine halbe (25 mg ) bis eine Ganze (also nochmal 50 mg, macht 100 am Tag) zur Mittagszeit. Das vertrage ich ganz gut und bin damit auch nicht mehr total übermüdet.


    Ich denke, ein Psychiater, dessen Fachgebiet dieses Thema ist, wäre da für mich der erste Ansprechpartner.


    Bei Hausärzten habe ich da ganz unterschiedliche Erfahrungen. Der eine sagt, bloss nicht mehr als eine (50mg) zur Nacht, der Andere sagt morgens, mittags eine, am Abend 2, also insgesamt 200 mg am Tag. Das wäre mir def. zuviel.


    Am Ende muss man wohl für sich selbst herausfinden, welche Dosis am besten passt. Aber bitte nicht ohne ärztliche Begleitung ;-)

    ** PradaTEufel

    Zitat

    Bei Hausärzten habe ich da ganz unterschiedliche Erfahrungen. Der eine sagt, bloss nicht mehr als eine (50mg) zur Nacht, der Andere sagt morgens, mittags eine, am Abend 2, also insgesamt 200 mg am Tag. Das wäre mir def. zuviel.


    Am Ende muss man wohl für sich selbst herausfinden, welche Dosis am besten passt. Aber bitte nicht ohne ärztliche Begleitung ;-)

    Das denke ich auch,jeder muss wissen wann er sich gut fühlt mit welcher menge.**

    Luci32

    Zitat

    D.h. sowohl Hausarzt wie Psychiater haben das nur durch klinikabhäbgige Praxiserfahrung, Facharztausbildungen und ggf. Fortbildungen gelernt. Je nach wie die Klinik arbeitet - geht weit auseinander. So ja, jeder hat etwas anderes gelernt.

    Das kann ich ja auch verstehen,und wenn man nach den Beipackzettel geht,das ist auch nicht das wahre,das ist so 0815.

    loveable

    Zitat

    Als ich Opipramol nehmen sollte, hieß eine am Abend. Sie macht sehr müde. Habe dann eine zeitlang eine halbe am Abend genommen, da ich sonst den ganzen nächsten Tag geschlafen hätte.

    Mich macht garnichts müde,kein Oppiramol 100mg oder Doxepin 50mg.


    Ich nehme morgens ja Opipramol 100mg,damit ich ohne Panik und Angstzustände aus dem Haus gehen kann.Wenn ich dann später Angst oder so bekomme,nehme auch noch eine,so nach 6 stunden ca;


    Wenn ich abends eine Doxepin nehme,bin ich zwar total gelassen,kann aber nicht einschlafen,und wenn ich dann einschlafe,habe ich die schlimmsten HORROR Träume.


    Am besten geht es mir mit der kombination,morgens eine Opipramol und eine Doxepin,dann ist alles gut,verträgt aber wohl nicht jeder so wie ich.