Wirklich realistisch wäre es, wenn du annehmen würdest, dass es in der Wissenschaft bisher nur Thesen, aber keine wirklich bestätigte Theorie zu Nahtoderfahrungen gibt. Daran ändert auch diese Studie nichts – Studien gibt es viele. Die derzeit am größten angelegte Studie zum Thema, die AWARE-Studie, hat bisher noch keine Ergebnisse veröffentlicht.


    Ansonsten fand ich es eben schade, dass du auf den Großteil meines Beitrags gar nicht eingehst, sondern nur ganz kurz und auf eine relativ patzige Art und Weise (wie ich finde) antwortest. Gut dass du jetzt schreibst, dass du es schön findest, das konnte ich vorher nicht herauslesen.

    Hab jetzt nicht alle 13 Seiten gelesen, mich aber mit dem Thema jahrelang beschäftigt.


    Das 1. Buch von Dr.R.Moody war der Anfang, dann kam das Buch "Jenseits der Todeslinie" sowie "Einmal Hölle und zurück", die NTE von Dr.med.G.Richie und andere.


    Sehr interessant auch Interviews mit Dr.med.Pim van Lommel (Chefarzt einer Cardio-Klinik in Holland) sowie sein Buch "Unendliches Bewusstsein" das ich momentan lese.


    Lommel hat Erfahrungen seiner Patienten gesammelt und irgendwann festgestellt, dass es nicht das Gehirn sein kann, das die NTE's initiiert, sondern "etwas anderes im Menschen". Etwa in der Hälfte des Buches spricht er von der menschlichen Seele. Sehr interessant sind Interviews, die Lommel gibt (bei YouTube).

    Habe den Artikel gelesen, das würde mir persönlich aber nicht weiterhelfen. Ich habe hier eine ganz andere Sicht und Vorstellung was auf mich zukommt. Daran glaube ich und es nimmt mir die Angst. D.h. aber auch, dass ich schon jetzt um DAS LEBEN NACH DEM TOD weiß und mich jetzt im Hier und Jetzt darum kümmere und entsprechend lebe.

    Es gibt ein interessantes Buch einer Sterbebegleiterin (nein, nicht Kübler-Ross), deren Fazit ist, dass sie immer wieder beobachten konnte, wie die ihr anvertrauten Sterbenden in der Zeit direkt vor ihrem Tode bis über die Schwelle "Begegnungen" hatten.


    "Etwas" war da, und wenn sie sich darauf einlassen konnten – das war der Punkt – und sich nicht mehr wehrten, dann trat Erlösung in ihre Gesichtszüge und Entspannung in ihren Körper. Sie wurden praktisch in Empfang genommen, das hat sie vielfach selbst beobachtet.


    Ich gebe mehr auf eine solche Frau, die das glaubhaft berichtet, als auf Wissenschaftler, die sich vielleicht selbst vor Angst in die H… machen und deshalb versuchen, alles was sich außerhalb ihrer begrenzten Sicht befinden könnte, unglaubwürdig zu machen.

    Und wenn das so ist, wie die Autorin berichtet, dann wäre es doch


    a) eine letzte, große Aufgabe, über diese große Schwelle zu gehen und


    b) nicht nur ängstigend, sondern auch ungeheuer spannend, endlich zu sehen, was dann sein wird. Etwa wie eine Geburt, die ist auch ungeheuer aufregend, schrecklich und doch schön.


    Und wer weiß, ob der Tod nicht auch genau so etwas ist? Hier Sterben – wie eine Raupe die Hülle, so den Körper ablegen – und "drüben" als Schmetterling neu geboren werden? Stelle Dir lieber das vor, Makita, statt Dich die Ängste hineinfallen zu lassen, Du seist "einfach weg". Ja, HIER bist Du dann nicht mehr, aber vielleicht in einer schöneren Welt!

    Dann hast Du eine behandlungsbedürftige Phobie vor dem Tod! Das ist eine ernstzunehmende psychische Störung. Noch mal: fachliche Hilfe ist angezeigt.


    Noch mal logisch betrachtet – vielleicht kann es Dir ja doch ein bisschen weiterhelfen: Nichts ist bewiesen, auch nicht, dass nichts von uns übrig bleibt; Du kannst insofern wählen, was Du über den Tod denken willst.


    Es gibt etliche Dinge auf der Welt, die nur hypothetisch und nicht bewiesen und auch einfach nicht beweisbar sind, trotzdem entschließen wir uns, sie für wahr anzunehmen. Wenn Du wie ein hypnotisiertes Kaninchen auf die Schlange starrst – die Todesangst – ist das auch eine Art Wahl. Wende den Blick ab. Das geht.


    Sonst lass Dir, wie hier schon vielfach gesagt, helfen.