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In ein paar Minuten wird ein neues Update eingespielt, welches die Probleme lösen wird.
Wir bitten um Entschuldigung!

    Du wirst sterben, egal ob du Angst hast oder nicht. Deine Angst ändert nichts am Unabwendbaren. Und da sollte man sich fragen, ob es nicht sinnvoller ist, alles in der Macht stehende zu tun, um das Leben genießen zu können das man hat, oder ob man sich einer imaginären Zukunft hingibt und das Hier und Jetzt total verhunzt ist?


    Und ja, die Psychologie ist keine Zauberwissenschaft, die Zukünftiges oder Vergangenes oder Aktuelles mit Sternenstaub zu hundert Prozent ummodeln kann. Es geht dabei immer darum, Dinge akzeptieren zu können und den Blick wieder nach vorne zu richten. Eine Therapie macht keinen Missbrauch ungeschehen, sie heilt keine unheilbare Krankheit. Aber sie gibt Hilfe dabei, ein normales, gesundes Leben führen zu können. Ich kann jeden Tag im Bett liegen bleiben und beweinen, was bei mir alles schief gelaufen ist. Oder ich tue was dagegen, damit ich mit dem jetzt-Zustand besser klar komme, sogar glücklich sein kann.


    Du suhlst dich in Selbstmitleid. Und ich verstehe nicht, wie du so impertinent sein kannst, wenn du doch täglich hunderte von Leuten siehst, die mit diesem Thema umgehen können, die trotzdem glücklich sind, Familien gründen. Gäbe es keinen Weg, dann gäbe es für niemanden einen Weg.

    Zitat

    achso.......Pillen soll ich schlucken und das soll mir dann die Angst vor dem Tod nehmen?

    Medikamente können Dir überhaupt erst mal den Kopf wieder frei machen, damit Du aus diesem Karussell aussteigen kannst. Das ist es doch, was Du möchtest - dass diese schlimmen Gedanken und Ängste an Macht verlieren, richtig?

    Zitat

    Und damit werde ich mich wahrscheinlich den rest meines Lebens beschäftigen....das Medikament was auch immer das sein wird , kann mir da auch nicht helfen....das *ich* ist unser gehirn, und wenn das Hirn tot ist , ist das *ich* weg...für alle Ewigkeit...die eiskalten Uneendlichkeit

    Ich glaube, dass es mehr als das Gehirn ist. Ich glaube auch nicht, dass die Lebensenergie, die einen Menschen ausmacht, ins Nichts verschwindet. Mehr aber kann ich nicht dazu sagen.


    Als erstes nimm einfach mal den Termin wahr und schaue, ob sich dadurch für Dich neue Türen öffnen.


    Ansonsten würde mich interessieren, was Du tagsüber so machst. Gehst Du zur Schule, zur Uni, arbeiten? Was machst Du in Deiner Freizeit? Hast Du Freunde? Was sagen Deine Eltern so zu diesem Thema?

    makitia

    Ich möchte dich gern verstehen. Warum glaubst du, dass dir nichts und niemand helfen kann? Dazu möchte ich ein bisschen konkreter werden.


    Du fürchtest dich vor dem Tod, dem nicht-mehr-Sein. Das ist sicher eine der ureigensten Menschheitsängste. Die Bewusstheit unseres endlichen Daseins und die daraus resultierenden Gefühle. Ist dir bewusst, dass die Gedanken der Menschen zum Tod äußerst unterschiedlich sind? Es gibt Menschen die haben eine gewisse Angst davor, es gibt Menschen die haben wie du sehr große Angst davor. Es gibt Menschen die stehen dem Tod vollkommen entspannt gegenüber. Und es gibt leider auch Menschen die sehnen sich ihren Tod herbei. Glaubst du, dass du den Tod richtig siehst und alle anderen Menschen falsch?


    Der Tod ist ein Fakt. Das nicht-mehr-Sein jedoch nicht beweisbar. Nennen wir es mal eine verbreitete Annahme. Die Annahme, dass man nach dem Tod nicht mehr ist, die ist nachvollziehbar. Aber nicht die einzig mögliche Sichtweise, wie dir sicher klar ist. Die Sichtweise auf den Tod und das Danach wird individuell geprägt durch Relgionen, Philosophien usw. Jeder Mensch hat also die Möglichkeit sich für einen Weg zu entscheiden, wie er/sie den Tod und das Danach sieht und empfindet.


    Und genau da seh ich bei dir den Knackpunkt. Du meinst offenbar der Tod und das Nicht-Sein wären Fakten – unveränderbar, somit könne dir niemand helfen. Aber es geht gar nicht um diese Fakten, sondern was jeder Mensch für sich daraus macht. Dich begleitet womöglich eine Tanatophobie, eine Angsterkrankung. Und Krankheiten – auch Angsterkrankungen – sind oft heilbar. Wenn man der Heilung denn eine Chance geben möchte.


    Du könntest also z.B. mit Hilfe eines fähigen Psychologen lernen, den Tod anders zu sehen. Der Tod bleibt ein Fakt, er bleibt unausweichlich. Und wenn du willst, kannst du auch den Glauben behalten dass nach dem Tod nichts mehr ist. Eiskalte Unendlichkeit. Aber du kannst lernen, diese eiskalte Unendlichkeit anders zu sehen. Wie andere Menschen.


    Egal ob Angst vor Spinnen, Angst vor Krebs, ... diese Ängste können geheilt werden. Das ändert nichts daran dass Spinnen keine hübschen Tiere sind und Krebs ein schlimmes langes Leiden. Aber es ändert etwas daran, wie man mit diesen Fakten umgeht.


    Und jetzt möchte ich von dir wissen: warum glaubst du, dass weder Tabletten noch Psychologen in deinem Kopf Veränderungen erreichen können? Denn es geht eben nicht darum den Tod oder das nicht-Sein danach zu verändern, sondern um die Einstellung dazu.

    Hallo makitia,habe deine Beiträge durchgelesen und langsam denke ich,das ich auch mal Rat bei einem Psychologen holen sollte.Ich erzähl mal was über mich,ich bin 44 Jahre alt,geschieden-aber in einer neuen Beziehung,habe eine 12-jährige Tochter und arbeite als Erzieherin in einem Kindergarten.Hört sich ja bis hierhin ganz entspannt an-so jetzt zur aktuellen Situation:ich leide seit ca.6Wochen an Schwindel,Kopfschmerzen,Panickattacken usw.War bei allen möglichen Ärzten,3 Tage sogar in der Herzklinik weil Blutdruck über 200 war(muss dazu sagen,das ich im Dezember2012 einen Herzinfarkt hatte-aber alles wieder gut).In meiner Vergangenheit habe ich schon meine liebsten Menschen sterben gesehen und sie begleitet bis zum Ende.Papa an Leberkrebs,Mama an Blutkrebs und mein Bruder hatte einen schweren Arbeitsunfall und verstarb auch nach Jahren im Koma.Der Tod und Krankheiten begleiten schon so viele Jahre meines Lebens und da kein Arzt was findet,frage ich mich jetzt,ob ich das alles vielleicht noch gar nicht verkraftet hab und mir Hilfe suchen sollte.LG @:)

    Angst bestimmt mein ganzes Leben,trau mich kaum noch raus,hab Angst vor schlimmen Krankheiten,Angst nicht mehr für mein Kind da zu sein,Angst vorm einschlafen,Angst vor all den Untersuchungen.....

    Ich weiß nicht, ob hier noch gelesen wird und ob es vielleicht hilft, aber ich hatte auch oft angst vor dem Tod. Seid der geburt meiner Tochter denke ich anderes!


    Ich hatte eine heftige Geburt mit anschließenden wochenbettdepressionen und einem Trauma. Ich litt zum ersten Mal unter panikattacken und habe mich schnell in Behandlung begeben. Mit der medikamentösen Einstellungen bin ich sehr zufrieden und mittlerweile wieder ganz die alte. Seid Januar läuft alles wieder normal. Natürlich ist einem komisch wenn man an den Tod denkt. Doch als meine Tochter, mein Fleisch undBlut mich ansah und ich wusste sie ist gesund war ich so froh. Auch wenn es mir die ersten Wochen sehr schlecht ging. So weiß ich doch mittlerweile dass ich weiter leben werde in meiner Tochter in meinen zukünftigen Enkelkindern und deren Kinder. Ich gebe ehrlich zu wirklich gläubig bin ich nicht dazu war mein leben bis jetzt schon zu hart .aber eines weiß ich ganz gewiss bis zu meinem Tod wann er auch kommen mag ist mein Lebenswerk meine Tochter und ich liebe jeden einzelnen Tag egal was kommt denn es ist es wert für seine Tochter das allerbeste zu tun um ein Stück weiter zu leben in dem was man ihr beigebracht hat. Und glaube mir ich werde jeden verdammten Tag sowas von genießen und machen was mir gefällt und was mich erfüllt, und wenn es soweit sein soll dann nehme ich Abschied mit einem Riesen knall angst ist gesund man muss ihr nur ab und zu sagen: wer nicht wagt der nicht gewinnt!

    Bei mir ist es wieder sehr schlimm.mein partner hat vieleicht Prostakrebs und ich denke wieder selbst daran was ist wenn er nicht mehr da ist oder wenn ich einfach irgendwann weg bin.dieses unendlich NICHTS....ich kann nicht mehr

    Es wurde dir schon desöfteren geraten, aber angesichts des Umstands, dass dich deine Ängste so beschäftigen und dich auch in deiner Lebensqualität offensichtlich einschränken:


    Such dir professionelle Hilfe. Allein kommst du da, wie man sieht, nicht raus.