Ich würde mich in therapeutische Behandlung begeben. Es ist Kopfkino, dass hier gepflegt wird, innerlich gesteigert wird. Das ist nicht gut, wenn Gedanken nur noch darum kreisen. Das hat man sich angewöhnt und man hat sich ne Schallplatte mit Sprung geschaffen. Man kann in einer Therapie auch lernen, sich das wieder abzugewöhnen.

    man sollte aber auch akzeptieren wenn jmand nicht*bekehrt* werden möchte und jeder mensch ist anders...wenn Dei Oma bis zum Schluss Angst hatte , hätte sie das vieleicht auch gehabt wenn sie gläubig gewesen wäre.ich bin nicht ungläubig nur brauche ich keine Kirche dazu

    klar muß man das akzeptieren.


    aber es ist eine möglichkeit, ängste los zu werden. dafür ist diese einrichtung ja da, sich eben um die psychische gesundheit zu kümmern,


    auch wenn heute eher bei uns eher psychotherapie angesagt ist. sind gesellschaftsfähiger als seelsorge. man merkt ja schon, wie du zurück zuckst, obwohl ich das thema wirklich neutral in den raum werfe.


    dir wäre lieber, ich würde nun von grübelzwang als depressionsausprägung reden und dir konzepte nennen, mit denen man sich selbst auf bestimmte reize konditionieren kann, so dass man von nervenden gedanken weg kommt. aber ich dachte, mal was neues..... ;-D


    und nein, gläubige menschen haben eigentlich keine angst, weil sie für sich ja wissen, was passiert.

    eine andere möglichkeit wäre beschäftigung mit der sog. trauerforschung


    der thanatologie – und da speziell mit der helferischen wirkung von ritualen.


    die sind dann kulturell auf dich zugeschnitten und erklären dir ziemlich genau,


    wie man mit dem thema tod so umgeht, das


    s du dich damit wohl fühlst.


    die soziologen sind da die richtigen ansprechpartner.


    kirche eher über das herz (wobe der verstand auch eine rolle spielt),


    soziologie und evtll .auch theologie (die beschäftigten sich auch seit jahrtausenden mit diesen ängsten) für den verstand.

    Zitat

    gläubige menschen haben eigentlich keine angst, weil sie für sich ja wissen, was passiert.

    Andersrum wird ein Schuh draus.


    Viele werden gläubig , weil ihnen die Religionen eine Alternative zum Tod und ihren Ängsten davor bieten.


    Für mich ist das eine Bauernfängerei die so alt wie die Menschheit ist.


    Das Christentum wurde z.B. durch Kaiser Konstantin erst richtig in Schwung gebracht aus machtpolitischen Gründen.


    Die Alleinherrschaft war in Rom seit ihrer Begründung durch Augustus stets hinterfragbar und prekär gewesen; der christliche Monotheismus bot mit seiner bereits früh formulierten Position, wie im Himmel, so solle auch auf Erden nur einer alleine herrschen, eine neue Basis für die monarchische Herrschaftslegitimation Konstantins.


    Man sollte seinen Glauben auf Wissen gründen, da Glauben nicht Wissen bedeutet.

    Diese Sache des "Ausgelöschtseins" ist das, was angst macht. Das ICH ist es, was sich mit dieser Panik wehrt, denn es hat einen eingebauten Trieb: den der Selbsterhaltung.


    Du kannst dich nur davon lösen, wenn du alles dran setzt, im Hier und Jetzt, also immer im gegenwärtigen Augenblick zu leben.


    Wehre aufkommende Panik so rasch wie ab wie möglich ab, indem du dich sofort ablenkst und nicht drüber nachgrübelst und vor allem nicht ständig dieses Gefühl "zurück holst"; das wäre mein Rat.

    richard


    ,


    ich will nun nicht wie ein irrer klingen,


    deshalb erzähle ich auch nichts davon, wie der glaube zur ruhe kommen läßt.


    aber wenn dieser dominiert, tritt das wissen in den hintergrund,


    sonst wäre es ja kein "glaube".


    ich persönlich weiss, dass die bibel nicht gottes aufgeschriebenes wort ist und ich nehme auch die geschichten nicht für bare münze.


    aber ich erkenne die symbolik für das menschliche zusammenleben und die methaphern, die einen zum nachdenken bringen.


    und dann "glaubt" man auch.


    das kann man jemanden, dem das nicht passiert ist, aber schwer vermitteln,


    da die ratio begrenzt ist.


    es kommt der punkt, da sind fakten nicht mehr wichtig und das sagte ich als jemand mit studienabschlüssen und wissenschaftlicher tätigkeit u.a. in psychologie.

    das versuche ich aber ganz allein schaffe ich das nicht


    Und wenn man behauptet dass gläubige Menschen wissen was kommt ( ich denke ja da kommt gaar nichts ) dann kann ich dem nicht zustimmen.Klar redet die Kirche was von erlösung , weiterleben , etc.Das ist aber in meine Augen Quatsch weil das gehirn tot ist, ohne Gehirn kein*Ich * und ohne*ich * ist nichts,rein gar nichts....Und ich versuche mich abzulenken aber das klappt nicht immer.


    Dann kommt noch dazu dass das *unbeschwerteLeben * vorbei ist.Mutter ist 64 und irgendwann muss ich mich um Sie kümmern...das dauert vieleicht noch 5 oder 10 jahre....das eigene Leben ist dann irgendwie nicht mehr unbeschwert.....wenn man Kinder hat ( was ich leider nicht habe ) dann ist der Sinn diese groß zu ziehen , sehen wie sie sich entwickeln.Andersherum ist das aber schwierig weil man weiß dass z.bein dementer Mensch sich irgendwann verabschiedet


    Das mag jetzt egoistisch klingen aber ich werde auch nie verstehen wie Menschen jahrzente lang jemanden pflegen können und ihr Leben dafür opfern .Wenn dieser mensch dann gegangen ist , ist das eigene Leben auch zu 2/3 rum....wie gesagt..das mag jetzt egoistisch rüberkommen aber es ist doch irgendwie schon so


    man muss mal auch überlegen wie kurz so ein leben ist wenn man es in Reation setzt zu der geschichte der Erde


    OK...auf jeden fall gehe ich zum Psychater und wie gesagt , ich denke nicht dass mir die Kirche helfen kannn weil ich einfach nicht wirklich glaube dass nach dem Tod was kommt....rein wissentschaftlich kann da gar nix kommen...Das*ich* ist ein produkt aus Zellen, Eletrizität, Neuronen etc.....und wenn da tot ist , ist man weg

    aber was bringt einem der*Glaube *wenn man 100% weiß dass nach dem Tod die *Eiskalte Endlichkeit* ist??


    das man für imer weg ist?...ich kann auch glauben dass ich jetzt nicht arbeiten gehen muss.Ich muss aber ...sooo...hat mir der Glaube jetzt was gebracht?


    Nicht wirklich

    …. WEISS man denn, dass alles aus ist nach dem Tod?? (Im übrigen existiert dann auch keine Eiseskälte mehr, falls es so ist).


    Niemand kam jemals zurück und berichtete das. Allein dann könnte man es 100 %ig wissen, sonst nicht. Und es gibt mehrere "Modelle" danach. Die Möglichkeit gehen von der Seelenwanderung bis hin zur Existenz in einer anderen Dimension …….


    Hast du meinen Betrag gelesen? Meinst du nicht, dass dir mein Tipp etwas helfen könnte?

    wenn man glaubt,


    "weiss" man das nicht mehr.


    aber das führt hier zu weit.


    deshalb mein rat den kontakt zu einer gemeinde zu suchen.


    oder eben wie gesagt als alternative die wissenschaften die ich genannt habe,


    die sind rein kopflastig,


    war nur ne idee. weil psychotherapie hattest du ja schon bzw. gehst es an.

    Zitat

    es kommt der punkt, da sind fakten nicht mehr wichtig und das sagte ich als jemand mit studienabschlüssen und wissenschaftlicher tätigkeit u.a. in psychologie.

    In den zehn Geboten steht bereits der Schlüssel für meine philosophische Sicht der Welt. Gott selbst sagt darin, du sollst dir kein Bild machen von Gott.


    Eine sehr weise Aussage, da das menschliche Gehirn gar nicht in der Lage ist ein solches Wesen zu denken, alle Glaubensrichtungen sind Menschgemacht. Alle Vorstellungen der richtigen Lebensweisen, der Auferstehung und des Wissens im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein sind Menschgemacht. Wenn man dies zu Ende denkt landet man entweder beim Pantheismus oder beim Atheismus.


    Das für mich Einleuchtendste ist der Pantheismus, dem die größten Denker anhingen.


    Bruno, Spinoza, Goethe, Kant, Einstein etc.


    Das Prinzip des Pantheismus kann man am besten durch metaphorische Beispiele erläutern. So ist der Vergleich des Pantheismus mit dem menschlichen Gehirn sehr geeignet. Hierbei stellt jedes Leben im gesamten Universum eine Gehirnzelle dar, die zwar ein gewisses Eigenleben und eine sinnvolle Aufgabe hat, aber makroskopisch betrachtet nur ein winziger Teil des Ganzen ist. Leben kommunizieren miteinander – so wie wir Menschen beispielsweise miteinander. Alles Leben zusammengenommen im gesamten Universum (hier im Beispiel also alle Gehirnzellen) stellt "Gott" (das Gehirn) da. Dieser Gott ist das vollendete Leben überhaupt – die Summe aller Dinge, aller Massen, Energien, Gedanken. Diese Gesamtheit bildet so etwas wie ein Bewusstsein – ein allumfassendes. Sie ist für den Menschen unbegreifbar, da die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen nur sehr begrenzt sind – eine Anmaßung, zu glauben, der Mensch sei so hoch entwickelt, dass er sich ein genaues Bild von "Gott" machen könnte, was auch ein weiterer Grund für die Abstraktheit des Pantheismus ist. Wichtig ist, dass jedes Leben im Universum trotz seines kleinen Anteils an dem Ganzen von großer Bedeutung ist. Es ist ein Teil "Gottes" und ohne es wäre "Gott" unvollständig. Das Gehirn könnte zwar auf eine einzige Gehirnzelle verzichten, aber dennoch trägt jedes Leben zur Existenz des Ganzen bei.

    ":/ Vielleicht wird das hier bei den Mitschreibern nicht gut ankommen, da ich den Eindruck habe, daß das vorherrschende Paradigma der Wissenschaft, daß das Gehirn das Bewußtsein schafft, hier ziemlich überwiegt. Aber sei´s drum. Es gibt mittlerweile einige Erkenntnisse darüber, daß das Bewußtsein kein lokales "Ereignis" im Gehirn ist, sondern einen dislokalen Ursprung hat und damit auch nicht der Vernichtung durch den Tod des Körpers unterworfen ist. Ich poste hier mal einen sehr interessanten Link:


    http://www.youtube.com/watch?v=ueXlmLEbuVs&list=WLDB3BC7D6CDB5D930


    Es mag sich jeder einen eigenen Eindruck hiervon machen. @:)

    Liebe Makita,


    helfen kann ich Dir nicht, ich kann Dir nur sagen, dass es mir EXAKT genauso geht wie Dir! Der Gedanke an den Tod macht mich krank, ich bekomme sofort Panik, es ist mir unvorstellbar einfach ausgelöscht zu sein, meinen Partner zurück zu lassen, ich werde wütend, weil ich den Tod so ungerecht finde. Ich bin 30 und kann mich an kaum noch etwas freuen, weil ich immer denke "es ist eh irgendwann vorbei, vielleicht sogar schon bald, wer weiß".


    Der Tod ist für mich so sinnlos, es ist so, als ob ich ins Kino gehe, einen Film sehe und werde irgendwann mitten im Film aus dem Kino gerissen und erfahre nie wie es weiter ging.


    Der ganze Kram mit Glauben hilft mir überhaupt nicht, denn letztlich kann keiner wissen was kommt, ich gehe aber auch vor der bösen, schwarzen Endlosigkeit aus. Ich glaube nicht an etwas, was ich nicht weiß, also nutzt es mir gar nichts, mich einer Christensekte anzuschließen und da auf meine Wiedergeburt zu hoffen, denn selbst wenn ich im nächsten Leben als Vogel durch die Lüfte flattere, was habe ich jetzt davon? Gar nichts, mein jetziges Leben wird irgendwann einfach ausgelöscht und ich kann mich weder dagegen wehren, noch kann ich es beeinflussen.


    Es gibt nur einen einzigen Grund, warum ich sogar sofort den Freitod wählen würde und das wäre, wenn meinem Partner etwas zustoßen würde. Ansonsten hasse ich den Tod wie die Pest, er bringt Leid und Kummer, etwas unsinnigeres als den Tod gibt es nicht und er macht mir panische Angst..

    Zitat

    wenn ich im nächsten Leben als Vogel durch die Lüfte flattere, was habe ich jetzt davon?

    christen denken,


    dass sie nach dem tod auf einer anderen bewußtseinsebene sind, wo sie warten, bis am jüngsten tag jesus für sie bei gott eintritt und danach beginnt das himmlische leben im paradies.


    was du von der vogelperspektive im jetzigen leben hast,


    weiß ich wirklich nicht, wobei das vielleicht auch reizvoll ist,


    aber die andere, die himmel-variante kann dich schon trösten, weil du so "weisst" dass es eben doch nicht vorbei ist.

    Diese Gedanken habe ich auch... hatte ich immer mal wieder aber seit ca 3-4 Monaten stark verstärkt.


    Das Gefühl, dass irgendwann alles vorbei ist, es mich nicht mehr gibt, ich einfach weg bin und die Erde dreht sich weiter also ob es mich nie gegeben hätte, ich nichts mehr erleben kann, dass empfinde ich als ungerecht und das der Tod unausweichlich ist und jeden mal trifft, versetzt mich schon in grosse Panik und erhöht meinen Blutdruck.


    Ich habe aber noch nie mit jemandem darüber gesprochen. Klar es sind Gedanken die nicht rational sind, aber trotzdem falle ich immer wieder hinein.