Hab mich jetzt dazu entschlossen erstmal nicht mehr selber mit dem Auto zu fahren. Hatte heute auf dem Heimweg wieder 2 Panikattacken und dachte ich kollabier. Ich werde ab morgen wohl doch lieber mit dem Bus fahren müssen, ist mir sicherer. Zwar muss ich 2 mal umsteigen, und habe noch einen Fußweg von ca 10 Minuten, aber vielleicht kann ich dann endlich mal einen freien Kopf bekommen und gehe dann auch wieder gerne zur Arbeit. Ich habe heute nur 2 Stunden geschlafen🙈so kann das ja nicht weiter gehen. Und die Ausbildung ist mir schon sehr wichtig

    Zitat

    Interessant, auf was man durch die Notwendigkeit alles kommt.

    Ja, oder auch: Interessant, wie man in seiner Lebensführung dauerhaft durch Angst eingeschränkt werden kann. :-/


    Ich kenne jedenfalls eine Reihe Leute die nach einem Autounfall nie wieder Auto gefahren sind. Ist sehr umständlich oft und macht das Leben nicht leichter. Zumal Autofahren ja nicht gefährlicher geworden ist nach dem Unfall, es kommt einem nur so vor.

    Zitat

    Musste heute einem Lkw ausweichen und vor Schreck wäre ich fast gegen einen Baum gefahren �� ab da hab ich beschlossen das ich mich SELBER und andere noch mit in Gefahr bringe.

    Das mit dem LKW ist natürlich unschön. Ich wünsche dir das du deine Angst irgendwann überwinden kannst und es, vielleicht mit Hilfe eines Fahrlehrers, wieder schaffst, deine Mobilität zurück zu bekommen. @:)

    @ mimixxx

    Mensch... im Straßenverkehr hast du grad wirklich nix zu suchen.


    Das heißt nicht, dass du das Fahren völlig und für immer meiden sollst, aber genau jetzt bist du, so wie du es hier beschreibst, bist du schlicht nicht fahrtüchtig.


    Panikattacken können fahr- und reaktionsunfähig machen. Was wenn du wirklich durch deinen Zustand einen schweren Unfall verursachst? Wenn andere Menschen dabei zu Schaden kommen?


    Such dir Hilfe. Fahrstunden sind eine Superidee. Du kannst dich den auslösenden Situationen stellen und du weißt, dass nicht passieren kann, weil der Fahrlehrer bzw. die Fahrlehrerin retten kann, wenn du nichts mehr auf die Reihe bekommst. Auf einem Verkehrsübungsplatz (ADAC) kann man die auslösende Situation sogar nachstellen und du kannst deine Angst so "abschleifen" in dem du dich der auslösenden Situation stellst in kleinen Schritten. Wenn auch das nicht möglich ist, hängt eventuell mehr an der Sache und du brauchst therapeutische Hilfe ganz generell.

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    Ich habe selbst ab und an Panikattacken, und bin deshalb auch in Therapie. Dort wurde mir gesagt, dass man in die Situationen rein gehen soll, die einem Angst machen. Nicht vermeiden, so bleibt die Angst.

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    Was für dich gut sein mag, ist nicht für alle richtig, a-psycho!


    Panikattacken generell sind etwas anderes wie Panikattacken hinterm Steuer eines PKW, die die Fähigkeit sicher zu fahren beeinträchtigen.


    Vermeiden löst das Problem der TE nicht, aber zwischen Vermeidung und einer Konfrontation mit der Angst mit 80 kmh auf der Landstraße gibt es Zwischentöne.


    Es gibt Wege der Angst zu begegnen die sicher sind, sicher für mimixxx und auch für alle anderen.


    Möchtest du dem TE am Steuer ihres Wagens entgegenkommen wenn ihr das Blut in den Ohren rauscht. Wenn sie keine Luft mehr bekommt und kaum was sehen kann, weil sie einen Tunnelblick hat und ihr die Tränen die Sicht nehmen?


    Genau so ist eine ausgewachsene Panikattacke nämlich.

    Huhu ... ich bin jetzt für 2 Wochen krank geschrieben aufgrund des Unfalls. Solang ich nicht mehr diese Strecke fahre, gehts mir besser. Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch und werde wahrscheinlich die Arbeitsstelle wechseln. Hatte keine einzige Panikattacke 😊 nur wenn ich lange Strecken fahre. Die eine Landstraße heute war nur 4 Kilometer und viel breiter, hatte 0 Angst😊👍👍