• Positives Verhältnis zur Menschheit bewahren

    Oder wenigstens neutral. Fällt mir manchmal etwas schwer, manchmal geht's und manchmal ist's wirklich positiv. Momentan ist es arg schwer, geht schon ne Weile so und kann nicht mal sicher sagen warum. Gestern hab ich mich mit jemand unterhalten der schon langsam die Grenze zum Hass überschreitet und konnt anläßlich meiner eigenen diesbezüglichen Phase…
  • 339 Antworten
    Zitat

    joa, bin wieder da (war schön :-D ) und trotzig wie eh und je wie man sieht, jegliche weitere Teilnahme am Faden also bitte nur in dem Bewusstsein dass ihr voll gegen ne Wand redet (oder seid ihr die Wände? ;-D)

    Ja, ich würde sagen, wir diskutieren hier von Wand zu Wand. Die besondere Herausforderung sehe ich deshalb darin, bei einer derartigen Diskussion zu einem Ergebnis zu kommen.


    ]:D




    So, dann versuch ich auch nochmal, was Vernünftiges zu schreiben.


    Also, ich habe mir einige Gedanken gemacht. Um von vorne anzufangen: Dir geht es darum, ein positives Verhältnis zur Menschheit zu finden, bzw. zu bewahren.


    Noch überwiegt wohl das positive Verhältnis zur Menschheit, und Du befürchtest, es könnte sich ins negative verkehren.


    Mir stellt sich da die Frage, welche Gründe für ein positives Bild der Menschheit sprechen. Wenn Du Dir dieser Gründe in ihrer ganzen Bandbreite bewusst wärest, wurde es sicherlich die positive Seite Deines Menschenbildes stärken. Was meinst Du?


    Es gibt aber offensichtlich auch etwas in Dir, was das positive Verhältnis zur Menschheit in Frage stellt. Das scheint etwas in Dir selbst zu sein, was Du nicht so recht wahrhaben willst. Meiner Ansicht nach muss man sich solchen Dingen unerschrocken stellen. Mein persönliches Ding in diesem Zusammenhang ist Auschwitz. Was ist Dein Ding? Was findest Du an den Menschen so schrecklich negativ, dass Du es am liebsten nicht wahr hättest?


    Also, mein Konzept zur Findung/Wahrung eines positiven Menschenbildes zusammengefasst: Sich die positiven Seiten der Menschheit bewusst machen und die negativen an sich heranlassen.


    Wie weit bist Du meinen langen Gedankengängen gefolgt? (Mit der Bitte um ehrliche Antwort, damit ich weiß, inwieweit es sinnvoll ist, solche langen Beiträge zu posten.)

    @ Lewian

    Zitat

    Ich vermute, dass es dir in dem Sinne "realer" vorkommt, dass es dein erster direkter Impuls ist und du dann denkst, es ist real, dass das raus will. Soll "real" darueber hinaus noch was bedeuten? Und wenn ja, woher weisst du, dass es "realer" ist?

    hmja, gut ausgedrückt was ich gar nicht gemeint hab^^ Ich meinte es ist, wie a.fish sagt, realer das ein Mensch der sich arschlöchrig verhält dies, vermutlich fast ausnahmlos, natürlich nicht immer und durchgehend ist, es ist dann gewissermaßen unreal zu sagen er ist ein Arsch. Diese Realität ist mir in dem Moment aber scheißegal/sollte es sein/bzw finde ich sie extremst hemmend und die die du geschrieben hast ist in dem Moment die deutlich wichtigere. Ich hab daran natürlich eher wenig bis keinerlei Bedarf wenn ich über etwas schlicht drüber stehen kann. Dann ist es auch kein Kunststück und vermutlich sinnvoll satt "Arsch" "Arschlochverhalten" zu denken/bewerten. Mir geht's um emotionsgerechtes und -auslebendes Verhalten, wenn das wegen irgendwelcher Ideale, Morale oder Selbstvorstellungen nicht mehr stattfindet ist das Scheiße, ganz einfach und simple Psychologie und wenn ich deshalb untolerant oder übergriffig rüberkomm ist mir das auch jetzt auch egal. *vornehm*


    Das Problem was ich da mit euch habe ist dass ihr Ideale (z.B. drüberstehen, Realitätsanspruch, Empathie, Korrektheit) absolut macht - zumindest schreibt ihr stellenweise so als ob, als ob ihr das alles in Stein meiselt und euch tatsächlich so zu verhalten versucht als wäre ein Ideal schon eingetreten das vllt sogar nie eintreten kann, und das kann doch einfach nicht gesund sein. Und mir geht es da jetzt zusätzlich mal (ausnahmsweise^^) wirklich nicht nur um mich wenn ich euch davor warnen will sich derartig in Fesseln zu legen. Deshalb mag ich auch die Esoterik (ganz und gar) und den Buddhismus nicht (sonderlich), weil sie das füttern und zwar heftig. Klar, ihr könnt euch einfach sagen ich versteh das alles falsch, von mir aus, aber euer Unterbewusstsein liest auch mit und falls meine Warnung auch nur zu einem Fitzelchen nicht unbegründet ist... ]:D

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    ich weiss nicht, ob ich richtig verstanden habe, was du von mir wissen willst hier.

    Mich interessiert was du gerne machen möchtest um die Welt zu verbessern oder ihre Verschlechterung aufzuhalten. Konkretes wär da zwar natürlich auch interessant aber noch mehr interessiert mich die emotionale Komponente dabei, z.B. Kontonummer zücken und ein sympathisches Projekt bespenden, wie würde man da vermeiden dass es sich allzu hohl anfühlt? ;-D Was ist mit Kompensation, Beliebigkeit, Selbstaufwertung, die ganzen Egoummern (stehst du dazu noch wie früher oder hat sich da was geändert die letzten Jahre?)?


    Und das andere war: Einfluss eher im Alltag auf andere Menschen, wieviel denkst du beeinflusst man andere Menschen einfach dadurch dass man da ist/interagiert?


    Ich weiß da könnt man insgesamt viel drüber rum labern, klar, aber vllt kannst ja spontan einfach so ein paar Aussagen treffen... (wenn nicht ist natürlich auck ok, dann schreib halt nen Roman ;-D ne Schmarrn, meine natürlich auch gar nichts zu schreiben wäre ok (Roman aber auch ;-D))

    @ mond+sterne

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    Ja, ich würde sagen, wir diskutieren hier von Wand zu Wand. Die besondere Herausforderung sehe ich deshalb darin, bei einer derartigen Diskussion zu einem Ergebnis zu kommen.

    ja das ist außerordentlich oft so im Forum, teilweise führen Diskussionen sogar nicht mal nur ins Nichts sondern verhärten die Fronten noch nachhaltig, dies nicht noch fördern fände ich herausfordernd, zu Ergebnissen zu kommen eigentlich eher nicht, denn selbst Frontenverhärtung kann ja ein Ergebnis sein das jeweils bewusst oder unterbewusst gewollt ist, aber es gibt auch andere Möglichkeiten, das liegt halt nur immer in der Verantwortung des Jeweiligen. Was mich und den Faden betrifft bin ich bei keinem Endergebnis und werde ich vllt niemals sein (:-(), aber er bewegt mich definitiv und Dinge in mir. Im Moment fühlt es sich seltsam an, ein komischer Zwischenstand irgendwie den ich nicht wirklich in Wort fassen könnte.

    Zitat

    Also, ich habe mir einige Gedanken gemacht. Um von vorne anzufangen: Dir geht es darum, ein positives Verhältnis zur Menschheit zu finden, bzw. zu bewahren.


    Noch überwiegt wohl das positive Verhältnis zur Menschheit, und Du befürchtest, es könnte sich ins negative verkehren.

    Also genaugenommen ging es mir wohl darum die negativen Anteile am Menschheitsbild/-verhältnis weg zu kriegen. Quasi durch Verleugnung dieser Anteile und Gegenextremismus. Positive und Negative Anteile sind da wohl beiderlei in mir, und anscheindend tritt mal das eine in den Hintergrund und mal das andere.


    Eine Einsicht durch den Faden war dass das nicht funktionieren kann es wegzugegenextremen. Das ist wohl gut (die Einsicht), freut mich aber natürlich nicht soo ;-D Ein weiterer Sinn des Fadens war die Fragilität zu beseitigen und das hat der Faden erstaunlich schnell geschafft. Die Frage wie ich mich zur Menschheit positionieren soll/will bleibt aber bestehen (und auch im RL bin ich natürlich derzeit themenbzgl ziemlich grummlig drauf^^ Ein Arsch der mir begegnet bringt jetzt nix mehr zum wackeln aber es geht mir tierisch auf den Sack dass er net jeweils woanders rumarscht).


    Da ist einerseits die emotionale Komponente vom Menschenverhältnis und seiner Bildung, die ist sehr komplex und nicht einfach so änderbar, da hilft Akzeptanz und weitere Selbstergründung vermutlich am besten. Aber da ist andererseits natürlich auch die Komponte von Ansichten, Zielen, Hoffnungen, Idealen, vllt Mitverantwortung usw.

    Zitat

    Mir stellt sich da die Frage, welche Gründe für ein positives Bild der Menschheit sprechen. Wenn Du Dir dieser Gründe in ihrer ganzen Bandbreite bewusst wärest, wurde es sicherlich die positive Seite Deines Menschenbildes stärken. Was meinst Du?

    ja möglicherweise schon, aber vllt birgt das auch die Gefahr wieder zu verleugnen und sich was schönreden zu wollen.

    Zitat

    Es gibt aber offensichtlich auch etwas in Dir, was das positive Verhältnis zur Menschheit in Frage stellt. Das scheint etwas in Dir selbst zu sein, was Du nicht so recht wahrhaben willst. Meiner Ansicht nach muss man sich solchen Dingen unerschrocken stellen.

    gut gesagt, aber das wiederum birgt die Gefahr des sich selbstfortführenden Abdriftens ins Negative. Ob da ein Nichtwahrhabenwollenproblem herrscht weiß ich nicht so recht aber könnte in Anteilen auch beteiligt sein.

    Zitat

    Sich die positiven Seiten der Menschheit bewusst machen und die negativen an sich heranlassen.

    Ja, ich glaube das wäre wohl empfehlenswert, sicher bin ich aber leider nicht....


    Auf meiner Wanderung hab ich (mitternachts (:-o) in ner Waldhütte ;-D) jemand getroffen der da wohl regelmäßig zum Ruhe tanken hingeht und mit dem hab ich dann mal nicht Ruhe getankt sondern bestimmt 1-1,5h über die Gesellschaft abgelästert ;-D Wir waren uns erfreulich einig dass das alles ordentlich krank ist hier in unserer Gesellschaft ;-D ... Hm, hat sich ok angefühlt beim ausführen, musste sogar öfter mal lachen, danach war ich mir dann aber etwas unsicher, mal war's ok (war auch nicht sooo abwertend irgendwie, mehr feststellend und belustigt), aber als Dauergewohntheit trübe mich das dann wohl doch eher zur negativen Seite.

    Zitat

    Was findest Du an den Menschen so schrecklich negativ, dass Du es am liebsten nicht wahr hättest?

    also wenn ich es nicht wahrhaben will weiß ich das doch (noch) nicht^^

    Zitat

    Wie weit bist Du meinen langen Gedankengängen gefolgt?

    siehst du das nicht an meiner Antwort? :-D Und was den Sinn längerer Beiträge betrifft: Hat es denn für dich (k)einen Sinn gemacht ihn zu schreiben?




    eigentlich wollte ich chronologisch weiterantworten wo ich vorm wandern aufgehört hab, ist irgendwie nix draus geworden *feststell* ;-D vllt morgen/übermorgen oder so oder vllt auch nimmer, keine Ahnung erstmal...^^

    Wand??? Arschloch vs. Arschlochverhalten


    Ich finde es gerade interessant, wie sich hier zwei Lager auftun und wie viel Energie reingesteckt wird, um dem anderen Lager die eigenen Standpunkte erklärlicher zu erklären. (Ich meine damit nicht, dass das eine Lager versucht, das andere zu überzeugen).


    Klar, es geht ums austauschen. Ich frage mich allerdings, ob an beiden Begrifflichkeiten, so viel dranhängt, oder wirklich Schlüsse für den nächsten Schritt gezogen werden können. Lewian hat das was mir wichtig ist schön beschrieben:

    Zitat

    Ich vermute, dass es dir in dem Sinne "realer" vorkommt, dass es dein erster direkter Impuls ist und du dann denkst, es ist real, dass das raus will. Soll "real" darueber hinaus noch was bedeuten? Und wenn ja, woher weisst du, dass es "realer" ist?

    Das ist für mich der erste Impuls, der kommt. Dennoch merke ich, dass wenn ich diesem Impuls Raum gebe, weil er "einfach" so kommt (ok: nääää, ich froh bin, dass er endlich so kommt und ich mich nicht unterdrücke, wegen auferlegter Wortfreundlichkeit, weil man das andere nicht darf). Es ist bei mir so, dass es so kommt.


    Jetzt frage ich mich, ob es bei den anderen auch so kommt und warum sie dann überlegen, dass es besser (???) ist, sich da zu konditionieren (wenn ich mal Kleios Anliegen nehme), damit ich dem anderen nicht unrecht (???) tu.


    Ich frage mich für beide Seiten, was das Ziel ist? Es kommt, so wie es kommt (und vielleicht kommt ja bei dem ein oder anderen auch Arschlochverhalten zuerst. Doch ist dieser Impuls / das Denken so entscheidend (vor allem wofür?) oder doch, wie ich mich dann verhalte.


    Es geht hier um das Miteinander der Menschen. Wenn ich Arschloch denke oder gar sage, weil es in einer Situation war, in der ein anderer Mensch sich mir gegenüber negativ verhielt, ich meinen Schreck, meine Wut o.ä. in diesem Ausspruch etwas kanalisieren konnte, dadurch für einen Moment meinen körperlichen Befindlichkeiten Raum gab und genau dadurch wieder im Jetzt sein kann, empfinde ich es für mich selbst gesünder, als wenn ich mich unterdrücke, und dieses Ereignis innerlich noch länger mit mir rumtrage, weil es nicht raus konnte.


    Ich verhalte mich selbst nicht wie ein Arschloch, wenn ich Arschloch sage. Ich verletze den anderen damit nicht. Es ist für mich durch.


    Wenn ich mich dazu anhalten muss, nicht Arschloch zu denken /zu sagen, sondern Arschlochverhalten, das Herzklopfen/ die Wut oder was weiß ich, was kommt, wenn man meint Arschlochverhalten sagen zu müssen und deshalb danach unaufmerksam bin, oder gar meine Gefühle bei jemand anderen ablade oder anders gefärbter auftrete als sonst ohne dieses Ereignis, helfe ich mir damit nicht (meine Meinung).


    Klar, ich rede gerade auch wandig. Vordergründig geht es mir nicht um den ersten Schritt (Arschloch/Arschlochverhalten zu denken), sondern um das was dann kommt und das muss ja gar nicht heißen, dass wenn ich Arschloch denke, mich danach korrekter verhalte, als wenn ich Arschlochverhalten denke). Und dies kann ja jeder für sich gucken.


    Ich für mich kann nur sagen, dass in Situationen, in denen mir der Impuls kommt (und das ist leider sehr oft beim Autofahren), es gut für mich ist, wenn ich mal kurz laut wettere und Arschloch rufe, vielleicht sogar auch gestisch dem anderen zeige und dann mich besser konzentrieren kann, als wenn ich mich da innerlich probiere anders zu steuern, nur um nicht Arschloch zu sagen/ zu zeigen. Das ist für mich besser und wenn es raus ist, dann verhalte ich mich danach selbst nicht wie ein Arschloch, es schwelt da nicht mehr so viel und ich schaffe es besser, innere Wut o.ä. nicht an einem anderen rauszulassen, weil sie ist schon (fast) raus und wenn nicht, dann suche ich mir Möglichkeiten, doch das sind dann nicht "unschuldige" Menschen.


    Vielleicht machen es ja die Arschlochverhaltendenker auch so mit ihrer Wut und lassen es auch nicht an jemand anderen raus. Deshalb meinte ich ja, dass der erste Schritt mir gar nicht so wichtig ist, sondern das, was dann kommt und mir tut "Arschloch" gut und habe kein Verlangen danach, dies zu verändern, weil das für mich Energie ist, die ich besser einsetzen kann.


    S.wallisii

    Zitat

    danach war ich mir dann aber etwas unsicher, mal war's ok (war auch nicht sooo abwertend irgendwie, mehr feststellend und belustigt), aber als Dauergewohntheit trübe mich das dann wohl doch eher zur negativen Seite.

    Fühlst du bei dir, wenn das Lästern für dich kontraproduktiv wird? Ich merke dies. Für eine Zeit fühlt es sich mal gut an, inneres mal kurz etwas zu lüften, doch dann merke ich, dass es nicht mehr passt und dann habe ich auch nicht das Bedürfnis dies weiter zu verfolgen. Ich höre da auf mich. Ich weiß nicht, ob du es selbst als Dauergewohnheit zulassen könntest (bin natürlich nicht du ;-)) Ich kann mir aber vorstellen, dass du es wenn es zu viel wird auch gar nicht willst, weil du ja so egoistisch bist ;-) :)_.

    Zitat

    Die Frage wie ich mich zur Menschheit positionieren soll/will bleibt aber bestehen

    :-) mal sehen (wenn du es mitteilst ;-)), wie und ob sich da was ändert :-).

    Zitat

    (und auch im RL bin ich natürlich derzeit themenbzgl ziemlich grummlig drauf^^ Ein Arsch der mir begegnet bringt jetzt nix mehr zum wackeln aber es geht mir tierisch auf den Sack dass er net jeweils woanders rumarscht)

    :-o was bildest du dir denn ein, dass er es nur bei dir macht??? :-o ]:D ]:D

    Zitat

    Aber da ist andererseits natürlich auch die Komponte von Ansichten, Zielen, Hoffnungen, Idealen, vllt Mitverantwortung usw.

    Ist es das? Beziehst du dies jetzt auf dich, oder auf die Menschheit? Falls du es auf die Menschheit beziehst (was du ja denke ich mal machst), staune ich grad, wie viel Raum die Menschheit in dir hat. :-)

    Lewian

    Zitat

    Ich bin neugierig, ob's funktioniert, und wie (bezogen auf meine Frage, was du von S.wallisiis Gedanken hältst

    Das war meine Neugierde ;-). Dass du es vorher nicht wissen kannst, war mir klar.

    Zitat

    Also, ich denke, dass s.wallisii gewisse direkte Gefuehle, die er hat, nicht wird wegkonstruieren koennen; und dass er, wenn er eine neutralere Einstellung bekommen will zur Menschheit, dieses irgendwie so bewerkstelligen muss, dass er sich nicht in Konflikt mit diesen direkten Gefuehlen bringt. Es koennte aber immerhin moeglich sein, dass das irgendwie geht.

    Liest sich interessant.


    Ich frage mich selbst, was da ein Konflikt sein könnte. Oder ob, wenn ich mit mir selbst immer mehr ins reinere komme, vielleicht ja gar kein Konflikt entsteht, auch wenn sich vieles vielleicht gar nicht vereinbar anfühlt innerlich.




    Danke für den BOAG-Link. Ich musste teilweise schon grinsen und staunen, denn ja: richtig vermutet ;-)

    Zitat

    Ich kann mir vorstellen, dass in deinem Fall die Entdeckung der eigenen Werte eher eine Oeffnung des Blickfeldes gebracht hat. Also, das mutmasse ich mal vor mich hin jetzt ;-)

    Wenn ich so zurückblicke und nur mal an meinen Englisch-Unterricht denke, was wir da für Meinungen haben und diskutieren mussten. %-| %-| Da bekam ich immer eine "6": ich konnte nicht diskutieren und ich hatte keine Meinung zu irgendwelchen Supermärkten die auf ein freies Feld gebaut werden mussten. Damals kam ich mir so schwach vor, keine Meinung zu haben.


    Ich denke es wird auch sehr oft mit Schwäche gleichgesetzt. Jetzt so betrachtet hatte ich wohl dann damals vielleicht sogar schon die Meinung nicht überall ne Meinung haben zu wollen/ zu müssen. Teilweise war es auch Trotz damals. Innerlich starb ich aber jedesmal und hab mich innerlich zermetzelt. Ich konnte es noch nicht von mir gelöst betrachten. Vielleicht hätte ich dann auch diskutieren können, ohne dass es mich berührt. Nur merke ich auch heute noch, dass ich sowas gar nicht will. Ich will nicht sinnlos diskutieren. Schade um die Energie, es gibt für mich wichtigeres. Hätte ich es vielleicht als Übung ansehen können, um sinnlos zu quatschen, hätte ich es vielleicht gemacht. Ich staune ja immer, wie sehr viele so viel labern können und sich dabei noch wohl zu fühlen scheinen und einfach quatschen, quatschen, quatschen.


    Wenn ich dann jetzt deine Zitate und die Seite so lese, kommt mir als erstes: Mensch Cleeni, du warst da mal ]:D ]:D ]:D , also warst du da mal - zumindest für diesen Punkt - weit und glaubtest aber schwach zu sein. Wobei mir schon bewusst ist, so losgelöst betrachtet, hat es mir ja auch nicht geholfen, denn ich hatte ja nichts für mich woran ich mich orientieren konnte. Denn neben der Straße des Nichtwertens war auch nichts. Also ruderte ich, was auch Energie kostete.

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    Das stimmt auch mit meiner Erfahrung ueberein, dass ich mehr wahrnehmen kann, wenn ich mich bewusst "oeffne" (also meine Wahrnehmungskanaele), und dieses beinhaltet, moeglichst nichts zu denken, was von der konkreten Wahrnehmung ablenkt; und ich denke, das ist es, was Werten oft tut.

    Oh, da merke ich einen Unterschied. Ich für mich handhabe es nicht so: also es kann beides nebeneinander bestehen: das Werten und das Wahrnehmen. Das ist "einfach" da.

    Kleio

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    vielleicht bringt ihr mir aber mit euren fragen die Lösung, die ich für mich suche. ;-D

    ;-) ;-D . Falls es so sein sollte, dürfen wir daran dann leserisch teilhaben? :-) *neugierig bin* ;-)

    Zitat

    Fühlst du bei dir, wenn das Lästern für dich kontraproduktiv wird?

    weiß nicht so recht, ich glaub leider nicht in dem Moment dann erstmal, manchmal schon bild ich mir ein und dann mach ich es nicht aber tendenziell eher erst hinterher

    Zitat

    Ich kann mir aber vorstellen, dass du es wenn es zu viel wird auch gar nicht willst, weil du ja so egoistisch bist ;-) :)_.

    ja, vermutlich eher wirklich nicht, ich will mich aber nicht aus nem Sog wieder rauskämpfen müssen, die Lücke dazwischen wo Verdrängung o.ä. stattfindet und da wo dann reinsteigern und das negativprogammieren beginnt ist scheinbar leider winzig.

    Zitat

    :-) mal sehen (wenn du es mitteilst ;-)), wie und ob sich da was ändert :-).

    ich weiß nicht ob ich das sonderlich zeitnah erkenne, falls schon, warum nicht... :-)

    Zitat

    :-o was bildest du dir denn ein, dass er es nur bei dir macht ??? :-o ]:D ]:D

    tu ich doch net, deshalb doch lieber bei andern als bei mir ;-D

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    Ich für mich kann nur sagen, dass in Situationen, in denen mir der Impuls kommt (und das ist leider sehr oft beim Autofahren), es gut für mich ist, wenn ich mal kurz laut wettere und Arschloch rufe, vielleicht sogar auch gestisch dem anderen zeige

    ;-D (aber bitte net hupen, das trifft nämlich wieder mehr als den Verursacher, evtl schreckhafte Passanten und so oder Leute die sich über die Aggros anderer aufregen :=o ;-D ^^)

    Zitat

    Ist es das? Beziehst du dies jetzt auf dich, oder auf die Menschheit?

    beides(?^^)




    Gestern hab ich mir überlegt was eigentlich ist wenn ich mal der ganzen Menschheit "Arschloch" sagen will, wie würde das denn gehen?^^ Also am besten ohne unmoralisch zu sein (aber kurz mal unmoralisch zu denken wär vllt ok :-D) und ohne das positive zu negieren.


    Frag mich momentan auch: wenn ich da verleugnet und prokrastiniert habe und die negativen Anteile des Verhältnis jetzt versuchen wollen würde anzunehmen und vllt auch ausleben will, wie lange mag das wohl dauern, wie krieg ich eine Schätzung dessen wieviel da da ist an Auslebungbedürftigem, wenn das viel ist ertrag ich das ja nicht auf Dauer und in einem Aufwasch^^ das zöge ja dann seinerseits noch zusätzlich runter (Tendenz, Abdrift). Muss ich dann Pausen machen und äh.. bewusste Verleugnung/Wegschiebungsphasen zwischenschalten, oder wie...? ":/ Wieviel Grummligkeit bzgl des Themas ist zuviel? Hab jetzt schon Monate lang kein PC-Spiel mehr gespielt (so geht's ja eigentlich eh net *empört von mir bin* ;-D), wär so meine erste Wahl zum wegschieben, vllt net grad Fallout oder sowas tristes, eher ein buntes Oblivion oder so *vormichhinüberleg*^^

    Zitat

    ich will mich aber nicht aus nem Sog wieder rauskämpfen müssen, die Lücke dazwischen wo Verdrängung o.ä. stattfindet und da wo dann reinsteigern und das negativprogammieren beginnt ist scheinbar leider winzig.

    Vermutest du. Interessant ":/ Ich kann mir das nur ganz schwer vorstellen, wie du in dir was negativprogrammierst, wenn du so viel im Außen beobachtest und wahrnimmst.

    Zitat

    tu ich doch net, deshalb doch lieber bei andern als bei mir ;-D

    *g* Was nun? :-p Er macht es doch.

    Zitat

    ;-D (aber bitte net hupen, das trifft nämlich wieder mehr als den Verursacher, evtl schreckhafte Passanten und so oder Leute die sich über die Aggros anderer aufregen :=o ;-D ^^)

    ;-) bis jetzt waren die Idioten immer dort, wo keine Fußgänger rumschlawenzeln. Ulkigerweise stelle ich grad fest, dass ich noch nie das Bedürfnis hatte, auf der Autobahn zu hupen (und nein, dort waren auch keine Fußgänger ;-D ;-)). Es ist jedesmal auf der Landstraße und wenn es so herzklopferisch brenzlig ist, weil manche Autofahrer meinen, unsterblich zu sein, dann hilft mir als Entladung auch mal zu hupen und dann mach ich es auch. Ist ja so, dass man manchmal für vier andere mitdenken muss, wie der jetzt reagieren könnte, obwohl z.B. gar nicht der Platz ist, und dann gezwungen wird zu bremsen z.B. und wenn es manchmal so ad hoc kommt, der Schreck einfährt, dann angespannt reagieren - und dann, wenn die Gefahr vorbei ist, hupen und wettern.

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    beides(?^^)

    Da staune ich schon wieder :-). Interessant, wie viel Platz du da hast.

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    Gestern hab ich mir überlegt was eigentlich ist wenn ich mal der ganzen Menschheit "Arschloch" sagen will, wie würde das denn gehen?^^ Also am besten ohne unmoralisch zu sein (aber kurz mal unmoralisch zu denken wär vllt ok :-D) und ohne das positive zu negieren.

    Was knüpfst du denn an das Sagen an? Wieso glaubst du, es der ganzen Menschheit sagen zu "müssen"? Ist es dann ein gefärbtes Arschloch oder differenzierst du da?

    Zitat

    wenn ich da verleugnet und prokrastiniert habe und die negativen Anteile des Verhältnis jetzt versuchen wollen würde anzunehmen und vllt auch ausleben will, wie lange mag das wohl dauern, wie krieg ich eine Schätzung dessen wieviel da da ist an Auslebungbedürftigem, wenn das viel ist ertrag ich das ja nicht auf Dauer

    Denkst du denn, dass du dem dann völlig ausgeliefert bist? Das klingt so absolut und das (ver)wundert mich bei dir grad ewas.

    Zitat

    und in einem Aufwasch^^

    maaaaaaaaaaaaanoo!! Sorry, ich habe mir fest vorgenommen, beim Anworten nicht zu lachen. Es geht nicht!!!! ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D ]:D öhm ja. Geht wieder.

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    Muss ich dann Pausen machen und äh.. bewusste Verleugnung/Wegschiebungsphasen zwischenschalten, oder wie...? ":/ Wieviel Grummligkeit bzgl des Themas ist zuviel?

    Wieso muss es denn anders sein als jetzt? Muss es anders sein als jetzt?


    Ich finde es interessant, deine Gedanken zu lesen, ich staune, wenn ich das lese und frage mich, ob du deine Gedanken eben Gedanken sein lassen willst und guckst, was dort so gedanket, oder ob du für dich das jetzt als Planungsgrundlage nehmen willst (klingt zumindest etwas danach).


    Was machst du denn von deinen Gedanken abhängig?

    Zitat

    hupen

    musst du wissen, ist halt ne Sache die mir wirklich hochgradig auf den Sack geht aber solang du da oben rumhupst und net in Nbg ;-D

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    ;-) bis jetzt waren die Idioten immer dort, wo keine Fußgänger rumschlawenzeln

    Konditionierung wird vermutlich zuverlässig verhindern dass das in dem Moment eine Rolle spielt wenn da mal Fußgänger sind. Das ist eben ein Problem an der Rauslassgeschichte, man frisst in sich rein oder man macht's irgendwie und gewöhnt sich da vermutlich zwangsläufig Methoden an und dann ist man irgendwann auf die regelmäßige Ausführung dieser Methoden angewiesen. Früher hat man soweit ich weiß ja auch therapeutisch das Kissenverprügeln/Schaumstoffschläger o.ä. genutzt und kommt wieder davon weg, vermutlich weil Zuschlagen ne ziemliche Kackkonditionierung darstellt^^

    Zitat

    Denkst du denn, dass du dem dann völlig ausgeliefert bist?

    natürlich nicht, deshalb mach ich mir die Gedanken ja. Vllt hat sich das nach Gebla angehört als ich früher im Faden beschloss meine Emotionen jetzt auslebiger auszuleben, war kein Gebla und ich stoß jetzt wohl irgendwie an Grenzen des aushalten könnens, mögens... keine Ahnung. Quasi der übliche Prokrastinationsscheiß, man kann sich da ja entweder lähmen lassen weil ja so ein Berg an Zeugs zu tun wär oder man stürzt sich eben übereifrig voll rein und hat dann schnell kein Bock mehr^^ Wie sowas zu portionieren wäre weiß ich dennoch nicht im geringsten und schwankende Extreme: hmnajaweißjanetgrummelgrummel, weiß nicht ob mir das gefällt. Aber dosieren kann ich da jedenfalls wohl eher nicht so, vllt lerne ich es ja noch, aber wer weiß.

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    Wieso glaubst du, es der ganzen Menschheit sagen zu "müssen"?

    glaub man könnt sagen das war Gebla ;-D Theoretisch aber schon trotzdem interessant.

    Zitat

    ob du deine Gedanken eben Gedanken sein lassen willst und guckst, was dort so gedanket, oder ob du für dich das jetzt als Planungsgrundlage nehmen willst (klingt zumindest etwas danach).

    beides(?^^) ;-D :-p

    Zitat

    ich habe mir fest vorgenommen, beim Anworten nicht zu lachen.

    Warum? Sitzt du auch in einem Internetcafe? ;-D (gibt fei Leute die sind hier ganz hemmungslos, manchmal etwas nervig aber oft muss ich dann selber grinsen)

    Jetzt ist es schon der zweite Tag, dass die Antwort weg ist!!! >:( >:(. Hmpf... mal sehen, ob ich nochmal einen dritten Anlauf möchte.


    Ich will aber nicht irgendwo vorschreiben und dann kopieren, das passt energetisch nicht. Wobei ich grad grmmmmmlllllllllllllllllllllllllle und die Energie ja dann nicht ensteht.

    Wenn meine Antwort nicht verschwunden wäre, würdest du den Schaumstoffschläger gar nicht zücken, weil bei mir weder das Kissen noch der Schläger zieht ;-) ]:D

    ach wenn kümmert schon Orthographie wenn man mit der Tastatur auch den Bildschirm verdreschen könnte, im Falle von Konditionierung muss man sich halt vllt ein Lenkrad am Schreibtisch montieren *vorstell* ;-D

    Nur mal ganz nebenbei und vielleicht ja auch dazuhörig (stand vorher nicht in der Antwort, beschäftigt mich aber grad ;-)). Hast du mal von einem Experiment gehört, welches Ärzte an einem zum Tode verurteilten Menschen durchführten?


    Das kam heute in der Therapie auf das Thema. Ich habe Probleme damit an Energiearbeit zu glauben (eine Freundin erzählte mir, dass sie es schaffte, dass alleine durch Glaube eine Warze abfiel). Naja, jedenfalls kamen wir in der Therapie irgendwie auch auf das Thema Energiearbeit und er holte weit aus und dann waren wir irgendwann bei Bewusstsein/ Unterbewusstsein und da erzählte er von dem Experiment. Ich finde leider nicht mehr darüber. Vielleicht kennst du es ja: Ein zum Tode verurteilter Mensch wurde gefragt, ob an ihm ausprobiert werden kann, wie lange ein Mensch braucht, ehe er ver

    . Er war einverstanden, ihm wurden die Augen verbunden und dann wurden Ein
    simuliert, warmes Wasser über die Arme laufen und es auch in eine Schüssel reintropfen gelassen, sodass er glaubte, er verblute. Es wurde alles beobachtet und gemessen und die glaubten dann, er sei "nur" ohnmächtig, doch er ist wirklich an Ver
    gestorben. Das find ich echt krass.


    Darüber denke ich grad nach. Also wie viel wir "steuern" können und es in der Hand haben. (Mal auf deine Gedanken bezogen, dass du Bedenken hast, die richtige Portionierung nicht zu finden).


    Naja.. schade, die anderen Gedanken sind erstmal weg. *:)