• Positives Verhältnis zur Menschheit bewahren

    Oder wenigstens neutral. Fällt mir manchmal etwas schwer, manchmal geht's und manchmal ist's wirklich positiv. Momentan ist es arg schwer, geht schon ne Weile so und kann nicht mal sicher sagen warum. Gestern hab ich mich mit jemand unterhalten der schon langsam die Grenze zum Hass überschreitet und konnt anläßlich meiner eigenen diesbezüglichen Phase…
  • 339 Antworten

    ach Ernst Jüngers Buch heißt übrigens gar nicht Waldgänger sondern "Der Waldgang", grad mal den wiki-Artikel "Ernst Jünger" gelesen (:-o wasn Krasso^^ Erst Nazi, dann LSD einschmeißen und wenig nachher "eine Art Widerstandsfibel gegen Totalitarismus und Anpassung" schreiben ;-D)

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    Wie z.B. Atomphysik? ;-)

    das drängt sich als Extrembeispiel natürlich auf

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    Ich kenne nichts Gutes was nicht auch eine Option auf negative Variante mit sich brächte. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und die These aufstellen, dass auch alles Schlechte eine positive Variante beinhaltet. Kannst Du mir ein Beispiel von "reinem Guten" nennen?

    kann ich natürlich nicht, dafür müsste ich vermutlich religiös sein. Die Beantwortung der Frage wie du selbst das fändest kann ich übrigens irgendwie nicht rauslesen :=o ;-D ;-)

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    Zum Rest schreib ich nach dem ersten Weihnachtstrubel wieder ,)- Dir und allen die grade mit lesen eine gute Zeit!

    Danke! Dir auch! (und kein Stress)

    @ Cleeni

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    Doch anstrengender ist eben für mich selbst das Nichtakzeptieren und dadurch mich selbst so zu fühlen, als ob es da doch noch was anderes geben mag, was für mich selbst "besser" ist.

    Ja das verstehe ich und ohne Selbstakzeptanz geht ja eh kaum was. Das fand ich so beispielhaft an dem kurzen Gespräch mit dem hare krishna-Mönch - Ich wollte seine Bücher natürlich nicht und er dann ne Begründung und ich meinte in der Philosophie ist mir zuviel Selbstüberwindung, ging dann kurz hin und her und dann dozierte er mir auf meine Ansicht, dass etwas aufzulösen höchstens geht wenn man es erstmal annimmt, dass man die dunklen Seiten auflöst indem man die Identifikation mit ihnen aufgibt, tja, das ist natürlich schlau und wahr ;-D aber funktioniert meiner Meinung nach halt nicht mal ansatzweise wenn man diese Seiten in sich von vornherein ablehnt und abwehrt statt sie erstmal zu akzeptieren, ...nä, das ist aus meiner Sicht eine so selbstunfreundliche und selbstbetrugsförderliche Philosophie (obwohl ich natürlich nicht weiß ob seine Gurus ihm net die Ohren lang gezogen hätten^^)).


    Ich denke aber nicht dass Selbstakzeptanz und "ich ok wie ich bin, auch wie ich jetzt bin" heißen muss die Augen vor den Möglichkeiten jenseits von "jetzt" zu verschließen. Da ist Nichtwertung ne feine Sache vermutlich, wie sehr ich das mache.. keine Ahnung ;-D glaub nicht so wichtig gerade.

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    Was bedeutet denn für dich Mittigkeit?

    so allein? Nichts ;-D Es geht mir da um "das richtige Maß" bzgl einzelner Sachen und sowas in der Art. Und was es bedeutet ist verschieden je nach dem worum es geht ... Wenn ich bzgl einer Sache mich durchgewurstelt habe durch die Fragen wie/was ich will und was mir wohl vermutenderweise gut tut und ob diese jeweiligen Antworten zusammen kommen können oder eben nicht und was ich dann stattdessen mache oder wie ich damit umgehe wenn wollen und gut-tun zusammengeht aber schwer umzusetzen sind, tja das ist dann supi (also das durchgegangen sein der Fragen und das Ergebnis heißt gern total überwältigend: "hör auf dein Gefühl" ;-D) hilft mir aber nicht für die nächste Sache, ich kann dann nicht gleich sagen ich hör "einfach" auf mein Gefühl weil das Gefühl wohl anscheinend sehr darauf angewiesen ist dass ich mir überhaupt erstmal diese Gedanken mache. Intuition nutzt vermutlich relativ wenig wenn man nicht weiß was man will. Fadennahe Beipiele sind da z.B. die Frustrauslassungsnummer oder unerschöpflicher: mit Emotionen gut umzugehen. (Hab das die Tage jetzt natürlich mal wieder ganz genau beobachtet und ach herrje, da ist eine Schicht von Vermeidung nach der anderen und eine Hinterfragung dessen kann dann ihrerseits wieder hinterfragt werden usw... %-| (das ist kein hadern jetzt^^ ist schwierig alles aber eigentlich find ich's (auch) witzig)

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    Was ist das für dich ganz innerlich für ein "Zustand"?

    wie gesagt, je nach dem, aber ne Einzelsache (wenn es eine ist (eigentlich nicht ;-D)) die der Thematik "Mitte" in fast allgemeiner Form sehr nahekommt ist wohl Ausgeglichenheit, das bin ich seit Straßenbeginn wie noch nie zuvor und ich könnte es vllt noch mehr sein, aber ich weiß nach wie vor nicht (und denke da schon länger drum rum) was ich diesbzgl denn eigentlich wirklich will!^^

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    Wir könnten nochmal einen Kontest starten :-p .

    ne! ;-D

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    "stereofühle"

    hm (nettes Wort!), ist das aber nicht schon älter (nicht das Wort (oder das auch?), es zu tun)? Und ist es erstmal nicht einfach nur Wahrnehmung (also schon gute, ohne Zweifel, ich würde nicht mehr zurückwollen dahin wo es zu oft so ist dass eine Emotion eine andere wegschiebt nur weil sie gegensätzlich sind)? Oder meinst du damit das stereo (oder mehr^^ (aber da könnt man bestimmt schnell mal wahnsinnig werden *fürcht*^^)) ist, muss schon gewisse Selbstakzeptanz da sein?


    Wo stand denn das mit der Biografie denn nun? ":/ naja egal, jedenfalls werd ich natürlich wohl eher keine schreiben ;-D :-p vllt würde die äußerst geringe Wahrscheinlich damit minimal steigen .. ein postives Verhältnis zur Menschheit zu haben! ;-D Und wie das Leben so spielt will ich wirklich nicht ausschließen dass deine Beiträge möglicherweise dazu beigetragen haben dass ich den Wunsch danach, zumindest rational, verabschiedet hab ;-D Du hast dich also selbst des zukünftigen Lesestoffs beraubt :=o ;-D ;-)

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    aber funktioniert meiner Meinung nach halt nicht mal ansatzweise wenn man diese Seiten in sich von vornherein ablehnt und abwehrt statt sie erstmal zu akzeptieren

    ERSTMAL... wow... also das klingt so einfach einfach ;-). Wie viel kommt noch davor? Also NULLTMAL. Akzeptieren, dass es nicht so einfach nicht akzeptiert werden kann? Nicht akzeptieren können, dass man es nicht so leicht nicht akezptieren kann, es zu akzeptieren? Ein mysteriöses Etwas.

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    (Hab das die Tage jetzt natürlich mal wieder ganz genau beobachtet und ach herrje, da ist eine Schicht von Vermeidung nach der anderen und eine Hinterfragung dessen kann dann ihrerseits wieder hinterfragt werden usw... %-| (das ist kein hadern jetzt^^ ist schwierig alles aber eigentlich find ich's (auch) witzig)

    Schwierig trifft es ;-) . Dann wieder nicht schwierig und schnell im Wechsel. Da frage ich mich manchmal, was da zuerst da war ":/ . Es fühlt sich angenehm an, wenn dieses Hinterfragen kurz irgendwie im Fluss ist und das Vermeiden eben ungewertet genauso da und doch nicht da und dann wiederum doch, oder doch nicht.

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    das bin ich seit Straßenbeginn wie noch nie zuvor und ich könnte es vllt noch mehr sein, aber ich weiß nach wie vor nicht (und denke da schon länger drum rum) was ich diesbzgl denn eigentlich wirklich will!^^

    Weißt du, was ich da manchmal merke. Dass dieses Wissen wollen nach dem Warum mich wieder etwas mehr von der Mitte wegtreibt, weil ich dann wieder so Sicherheitsstabmäßig den Weg vor mir und neben mir probiere abzugrasen nach möglichen ??? und eben dann doch nicht im Jetzt bin. Dann kommt die Frage, was will ich überhaupt mit der Frage?

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    ne! ;-D

    :-p Warum? ;-) ;-D ;-D ]:D Wer ist/wäre dann eigentlich Gewinner? ":/ ;-)


    Ne, mal im Ernst: die Aufgeräumtheit in der Unaufgeräumtheit oder andersherum ist doch da auch "nur" ein Spiegel der Innerlichkeit (nichts neues, ich weiß)

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    hm (nettes Wort!), ist das aber nicht schon älter (nicht das Wort (oder das auch?), es zu tun)?

    Bei mir? Oder meintest du das generell? Also bei mir jetzt, ist es so, wie es grad passiert nicht schon länger. Obwohl ich das Gefühl kenne, es so machen zu wollen oder, wenn die Situationen da sind, es dann auch so zu machen, doch davon auszugehen: ja!!! jetzt ist es endlich so, wie ich es mir wünsche. Das Gefühl kümmert sich nur nicht darum, es ist eben, oder ist eben nicht, oder ist eben doch und nicht.

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    Oder meinst du damit das stereo (oder mehr^^ (aber da könnt man bestimmt schnell mal wahnsinnig werden *fürcht*^^)) ist, muss schon gewisse Selbstakzeptanz da sein?

    ;-D wahnsinnig? *überleg* Wenn du es so bezeichnen magst. Ja. Es geht tief in mehrere Richtungen. Wenn ich probiere mich der einen zu entziehen, obwohl es eben grad echt ist, dann will die andere, sich eigentlich gegensätzlich anfühlende, auch nicht mehr so echt sein. In mir wird der Wunsch jedoch größer echt sein zu wollen. Jetzt nicht auf Biegen und Brechen, dann wäre es ja auch nicht so, sondern eben "einfach" Schritt für Schritt - oder eben auch nicht Schritt für Schritt. ;-). War/ ist die Selbstakzeptanz da zuerst da? Fühlt sich jedenfalls nicht so an. Wie würden denn solche Schritte aussehen? Kann ich mir schwer vorstellen. ":/ (also, dass es dann nicht so kontrollig wird, meinte ich)


    Die Biografie steht doch hier schon ;-). Krassig ist es, dass je biografischer es wird, desto weniger Zeit zum Lesen und zum Schreiben scheint es zu geben. ":/ Geht mir zumindest so. *g*

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    warum sollte es falsch sein? *Therapeutenbrille aufsetz* lol, ne Schmarrn ;-D hab nix gesagt. :)_

    Was kennst du denn für Therapeuten??? :-o ;-D :)_ Ich bin so froh, dass ich aus diesem Therapeutensystem raus bin. Also auch innerlich. Ich will damit nicht abstreiten, dass es auch gute Therapeuten gibt. Hatte ja eine gute Therapeuten. Doch die meisten waren nichts für mich und ich suchte da bei mir den Fehler und fühlte mich noch schlechter. Der jetztige passt genau. Naja... es sind ja zwei ;-) man selbst und eben ein Begleiter.

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    scheiß drauf wenn sich das für dich richtig anfühlt :)z

    :=o so viel zur Nichtwertigkeit ;-) ;-D Keine Scheißverschwendung ;-) .

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    weiß nicht wie ich dazu stehe (;-D) den Satz kann ich so jedenfalls nicht unterschreiben, fürchte das Thema fällt generell unter Unausgegorenheit bei mir.

    Hmpf.... also der war mal von dir geschrieben. Zumindest dachte ich, dies genauso ausgedrückt zu haben, wie du es mal im Zahnfaden schriebst.

    gemeinter O-ton ;-):

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    Ich glaub da sind wir unterschiedlich drauf, glaub du findest angstnachgebende Handlungen die letztendlich zur Beruhigung führen (sollen) sinnvoll, ich nicht.

    ja, ich weiß was ich geschrieben hab^^ ich seh da halt einen Unterschied zwischen Angstergründung(ansehn, Zulassung des reinen Gefühls, Akzeptanz, Nichtverurteilung) und Angstnachgebung. Aber wie gesagt, das Thema ist unausgegoren, vllt stimme ich dir künftig irgendwann zu das kann durchaus sein, momentan halt nicht was dennoch nicht heißt dass ich Angstnachgebung richtiggehend verurteile, mach ich doch selbst oft genug, sinnvoll in konstruktivem Weiterentwicklungssinne ist es aber möglicherweise eben nicht, höchstens zur Selbstbeobachtung und es birgt enorm an Rückschrittspotential.

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    Was kennst du denn für Therapeuten ??? :-o ;-D :)_ :)-

    natürlich keine, die Brille ist gefunden 8-) ;-D (ich hab inzwischen übrigens wirklich eine Fundbrille (hat jmd anders gefunden und mir gegeben), passt Sehstärketechnisch fast perfekt und woah! So ist das also scharf zu sehen :-o ;-D (letztens im Internetcafe liegen gelassen und da wurde mir dann klar dass ich nimmer ohne will (war zum Glück noch da am nächsten Tag) Aber schon auch interessant, im unscharf sehen liegt/lag tatsächlich auch unterbewusst gewollte Vermeidung :-D)

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    Wenn ich probiere mich der einen zu entziehen, obwohl es eben grad echt ist, dann will die andere, sich eigentlich gegensätzlich anfühlende, auch nicht mehr so echt sein.

    interessant, ist mir noch nicht aufgefallen, mal drauf achten ob das bei mir auch so ist

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    Die Biografie steht doch hier schon ;-).

    wirklich nicht wirklich, selbst du (und das heißt ja was) weißt nicht alles, trotz des buchfüllenden Austauschs früher

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    Obwohl ich das Gefühl kenne

    ja das meinte ich wohl damit dass es schon älter ist, aber:

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    jetzt ist es endlich so, wie ich es mir wünsche.

    schön! :-) ...und du wünscht dir also dich als Tussi zu sehen? *dummstell* ;-D

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    War/ ist die Selbstakzeptanz da zuerst da? Fühlt sich jedenfalls nicht so an. Wie würden denn solche Schritte aussehen?

    ja das finde ich ein bißchen die Frage, was weiter damit machen? Wo beginnt die Auslösung, welche Phasen durchläuft sie, kann man mit z.B. Gründlichkeit unnötig an der Sache festhalten oder ist es sogar unabdingbar gründlich zu sein sonst macht man sich wieder nur was vor? Und das Ganze dann am besten auch noch unter der Prämisse:

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    (also, dass es dann nicht so kontrollig wird, meinte ich)

    genau

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    :-p Warum? ;-) ;-D ;-D ]:D Wer ist/wäre dann eigentlich Gewinner? ":/ ;-)

    wie wär's mit unentschieden? :-D Wir haben doch beide ein gar ordentliches Maß an Verkorkstheit ;-D Meine Schwester meinte mal interessanterweise dass es das nicht gäbe, mehr oder weniger verkorkst sondern dass ja wirklich jeder einen ordentlichen Hau hat :-D hat mich ein bißchen zum nachdenken gebracht, ich mein die RL-Beobachtung bestätigt das in gewisser Weise zwar, aber ich hab mir das immer so erklärt dass sich Leute ähnlichen Verkorkheitsgrad halt einfach anziehen, aber hmmm ":/ Z.B. gibt es ja Leute die haben ähnliche Thematiken wie ich aber trotzdem nicht nen so dermaßenen Family-Trash erlebt ":/

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    Weißt du, was ich da manchmal merke. Dass dieses Wissen wollen nach dem Warum mich wieder etwas mehr von der Mitte wegtreibt

    hm, guter Gedanke vielleicht, noch nie gedacht fühlt sich aber spontan richtig an. Aber eigentlich wohl nicht so relevant für mich glaub ich, ich denke und frage mich eh was ich denken und fragen will. Das ist ja eine der nette Sachen der letzten Jahre. Ich setz da kaum Grenzen, vllt sollte ich gar keine setzen, weiß ja nicht, aber das will ich dann wohl nicht, siehe eben die gedankliche Beschimpfung der Leute in der Straßenbahn.


    Ich hab auch doch wieder ein bißchen in der Richtung experimentiert (eben keine Grenze zu setzen) und ich werd mir eher sicherer darin dass es kein guter Weg ist. Mit dem Gedankenreflex auslösenden Bedürfniss muss schon was passieren, es zu verdrängen wäre wohl noch schlechter, aber die gedachte Verurteilung, Beschimpfung und ähnliches ohne gegeben Grund ist nicht der richtige Weg für mich. Fühlt sich nicht gut an und ich bin mir sicher dass das nicht einfach nur Angst, Selbst-Hemmung, vorgeschobene Moral, Selbstverurteilung oder dergleichen ist was sich nur als Warnung tarnt um an alten Mustern festhalten zu können.


    Die Frustrauslassung mit gegeben Grund mit notfallsiger Übertretung der Verhältnismäßigkeit hab ich auch schon ein bißchen erprobt (aber natürlich geizt die Welt jetzt damit mir Gründe zu geben wie soll's auch anders sein ;-D ), ja naja, gefällt mir nicht in der Praxis (klar) - aber fühlt sich richtig an. Muss nur ehrlich zu mir bleiben und weiter drauf achten, da sind nämlich natürlich auch Fallstricke drin, aber das ist ok erstmal und die Unverhältniskeit wird sicher eh nur vorrübergehend sein (die Fallstricke sind aber wohl sehr viel vielfältigerer Natur (Instinkt))

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    NULLTMAL

    das verstehe ich nicht ;-D (ist es eigentlich komisch witzig zu finden etwas nicht zu verstehen? Klingt destruktiv erstmal, oder? Fühlt sich aber net so an ":/ :-D )

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    Akzeptieren, dass es nicht so einfach nicht akzeptiert werden kann? Nicht akzeptieren können, dass man es nicht so leicht nicht akezptieren kann, es zu akzeptieren? Ein mysteriöses Etwas.

    hihi ;-D ja sowas meine ich z.B. mit der Hinterfragung der Hinterfragung

    Ein Hoch auf Urlaub ;-) *überleg, ob es wirklich daran liegt, dass ich grad Zeit habe* *weiterüberleg, ob das jetzt gut oder schlecht ist* *was klau: Schulterzuck ;-)*

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    Was kennst du denn für Therapeuten ??? :-o ;-D :)_ :)-

    wie hast du denn die Kerze durch den Kopierer bekommen? Die stand doch gar nicht da :-o . Die brannte gleich im Auge ;-) .

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    vllt stimme ich dir künftig irgendwann zu das kann durchaus sein, momentan halt nicht was dennoch nicht heißt dass ich Angstnachgebung richtiggehend verurteile,

    Vielleicht denke ich dann wieder anders ;-) . Angstergründung klingt für mich, als ob es das gedankliche Beobachten und Fühlen ist und Angstnachgebung wie eine Handlung, die sich daraus ergibt - und das ganz unwertend. Bei dir klingt "Nachgebung" so negativ gewertet (aber gut, die Suppe kocht ja noch ;-))

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    passt Sehstärketechnisch fast perfekt und woah!

    Interessant, wie du das wertest. Vielleicht passt du dich "einfach" dieser Sehschärfe an und wertest es für dich als "fast perfekt".


    Mensch... jetzt ziehen hier wieder Urzeitschreibinstinkte auf ;-). Macht Spaß mit dir zu plaudern ;-)@:). Ich bräuchte eigentlich auch eine Brille. Ich besitze kein räumliches Sehen. Tja, der letzte Arzt meinte, dass es sein kann, dass sich mein Gehirn sträubt, die Brille anzunehmen. Joah.. nun weiß ich nicht, ob es mich dieser Gedanke so gereizt hat, dass ich mein Gehirn dazu "brachte", sich wirklich zu sträuben - keine Ahnung, ob ich die Macht hätte, oder ob mein Gehirn es auch von sich aus wollte. Jedenfalls hat die Brille die Eingewöhnungszeit nicht überstanden, besser gesagt: ich. Mir war auch nach Monaten schwindlig - was ich irgendwie auch reizvoll fand *zugeb*, weil: faszinierend. *g* Na dann, eben ohne Brille. Ein Auge sieht ja noch "alles" ;-D.

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    Aber schon auch interessant, im unscharf sehen liegt/lag tatsächlich auch unterbewusst gewollte Vermeidung :-D

    Ich werte es anders. Ich will auch nicht mehr sehen, doch ich sehe es nicht als Vermeidung, denn ich könnte ja näher kommen, sondern ich sehe es als "meinen" Bereich an und bewusste Entscheidung, dass ich nicht mehr sehen will, doch nicht als Vermeidung. (kommt bestimmt auch darauf an, von wie viel Dioptrin wir sprechen ;-), mein eines Auge brauchte Fensterglas und das andere etwas in die zwei Dioptrin ;-) + Hornhautkrümmung).

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    wirklich nicht wirklich, selbst du (und das heißt ja was) weißt nicht alles, trotz des buchfüllenden Austauschs früher

    schon wieder interessant: ich bin gar nicht davon ausgegangen, alles zu wissen und auch mit dem Biografiewunsch, habe ich nicht den Wunsch (mal ganz tief fühl: nö) alles zu erfahren. Ich würde es eher total schön finden, mal alle Urzeitpns in geballter Ladung zu lesen. Heißt: ich weiß es ja schon alles, was ich lesen würde und habe bestimmt einiges vergessen, was ich dann wieder auffrischen würde (inklusive des Gesichtsmuskelkaters ;-)).

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    Wir haben doch beide ein gar ordentliches Maß an Verkorkstheit ;-D

    Wobei ich mich grad frage, was jetzt die Verkorkstheit ausmacht. Was ich wiederum interessant finde ;-): ist es, die Skala der Verschiedenheiten? Ist es die weite Spanne? Weißt du, wenn ich mal mein Leben so innerlich vorbei ziehen lasse (boah ich werde melodramatisch ;-)): das Gefühl des Maßes an Verkorkstheit kann ich gar nicht so richtig festmachen: da sind verschiedene Sachen: einerseits das Vergleichen mit den angeblich "Normalos" und meinen, nicht so sein zu können. Dann das Feststellen, dass es dies ja gar nicht gibt und dann wundern, wie viele "normale" Züge es dann doch gibt und dann das Wundern darüber, dass ich es selbst ja gar nicht so normal will / dann aber doch wieder will. Und dann ist da noch was, was innerlich dieses Verkorkste lebendig fühlen lässt. Eben wirklich, dieses fühlen/machen, was ich will, egal was andere denken/sagen. Und dadurch eine rieeeeeeeeeeeeeeeeeeeesen Spanne entstehen lassen, die joah... mal schwerer auszuhalten ist, aber eigentlich doch echt ganz toll ist. Nehmen wir mal nur das Sitzen mit dir auf der Straße: das war toll!!!! Joah.. dann innerlich aber meinen "momentanen Status" und eigentlich verheimlichen wollen, doch bei Nachfragen mich schon fragen:warum sollte ich jetzt lügen? ;-) Und diese riesen Spanne - was ich eigentlich ausschließt ist da und die gehört eben zu mir. Letztens saß ich in einem Bahnhof auf dem Boden: aber nur weil es dort keine Bänke gab, ich nicht mehr stehen wollte und konnte und eben mein Essen genießen wollte. Joah, da saß ich dann auf dem Boden und dachte mir kurz: was ist, wenn jetzt ein Kollege/ der Chef vorbei kommt (unwahrscheinlich, weil es ein ganz anderer Ort war, aber trotzdem). Ich merke, dass ich mir da sonst immer innere Ketten anlegte: was darf ich, was muss ich bla bla bla. Das löste sich dort auf dem Fußweg und es war schön!!! es war innerlich reich. Durch diese Erfahrung bin ich freier für mich, weil ich Richtungen zulassen kann, die mir gut tun, auch wenn sie für andere vielleicht verkorkst wirken und ganz ehrlich: ich will gar nicht ohne das. Auch so. Ich schaff es mir so viel zu erlauben, was mir gut tut, wo andere nur mit dem Kopf schütteln. Aber dürfen sie doch.


    Ich frage mich grad, was mich verkorkstiger machen würde: das nicht auf mich hören, oder das auf mich hören. ":/ ":/ ":/":/ hmmm.. keine Ahnung. Ich weiß nur, dass ich auf mich hören will und joah.. dadurch werden die inneren Farben noch verrücktbunter. Doch es fühlt sich lebendig an.

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    schön! :-) ...und du wünscht dir also dich als Tussi zu sehen? *dummstell* ;-D

    :-p :-p Herr Therapeut ;-) *g* genau diese treffenden Punkte mag ich *g* . Hmpf... Wenn ich es als Tussi bewerte dann ja, doch wer hat es denn in der Hand, es als Tussi zu bewerten? ;-) Diese Hand verändert sich grad ;-) und das macht neugierig.. joah.. noch neugieriger ;-) und joah... natürlich auch noch ängstlicher und unängstlicher ;-) ;-D

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    Meine Schwester meinte mal interessanterweise dass es das nicht gäbe, mehr oder weniger verkorkst sondern dass ja wirklich jeder einen ordentlichen Hau hat :-D hat mich ein bißchen zum nachdenken gebracht, ich mein die RL-Beobachtung bestätigt das in gewisser Weise zwar, aber ich hab mir das immer so erklärt dass sich Leute ähnlichen Verkorkheitsgrad halt einfach anziehen, aber hmmm ":/ Z.B. gibt es ja Leute die haben ähnliche Thematiken wie ich aber trotzdem nicht nen so dermaßenen Family-Trash erlebt ":/

    boah :-o jetzt habe ich den Satz ein paar mal gelesen, bis ich kapiert habe, was du mit "einfach anziehen" meintest. ;-D|-o ich dachte, echt, du meinst die Kleidung ;-D ;-D ;-D ;-D krass.


    Naja, das wäre ja wieder die Diskussion: Anlage-Umwelt ;-) Ich dachte ja auch lange für mich, dass es Ereignisse geben muss, um die Erlaubnis zu haben, so und so reagieren zu dürfen. Das ändert sich auch grad (und: um das eigentliche Thema aufzugreifen: das löst innerlich was, wodurch sich echt viel verändert in mir im Hinblick auf die anderen Menschen/ auf die Menschheit)

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    Ich setz da kaum Grenzen, vllt sollte ich gar keine setzen, weiß ja nicht, aber das will ich dann wohl nicht, siehe eben die gedankliche Beschimpfung der Leute in der Straßenbahn.

    Ich denke auch, dass du in der Lage bist, bodenlos zu denken (die Begrifflichkeit stammt nicht von mir ;-), stellte nur mal jemand anders hier fest, dass ich das auch mache /kann ;-)). Doch ganz ehrlich: auch wenn ich es kann, es immer so zu machen, macht mich nicht handlungsfähiger, sondern, wenn ich es denn zulasse, echt eher unhandlungsfähiger, noch fragender. Klar, es reizt auch, diesem Strom nachzufühlen und wenn ich es mir erlaube, ist es auch interessant, dahin zu fühlen. Es gibt da für mich keine Grenze. Derjenige meinte dann, dass es ja dann an einem selbst liegt, ein Stopp zu setzen, um eben handeln zu können. In einem "Experiment" war es dann so, dass durch diese Grenzenlosigkeit in mir, ich echt alles anzweifelte und mich fragte, warum soll ich überhaupt was essen ;-). Also: ich setze für mich auf der einen Seite kaum Grenzen, auf der anderen Seite eben doch, weil ich ja für mich die Verantwortung habe, sonst ist es wieder ein Abschieben der Verantwortung und das fühlt sich mittlerweile nicht mehr so prickelnd an - wobei die Übernahme der Verantwortung innerlich auch noch Wachstumspotential hat ;-) ;-D :-) .


    also ein zustimm hier:

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    ich werd mir eher sicherer darin dass es kein guter Weg ist.

    :)z :)z

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    Muss nur ehrlich zu mir bleiben und weiter drauf achten, da sind nämlich natürlich auch Fallstricke drin, aber das ist ok erstmal und die Unverhältniskeit wird sicher eh nur vorrübergehend sein (die Fallstricke sind aber wohl sehr viel vielfältigerer Natur (Instinkt))

    :)^ :)z

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    das verstehe ich nicht ;-D (ist es eigentlich komisch witzig zu finden etwas nicht zu verstehen? Klingt destruktiv erstmal, oder? Fühlt sich aber net so an ":/ :-D )

    Hach ich liebe Denknebenstraßen ;-) - wo wir wieder bei der Bodenlosigkeit sind ;-) ;-D


    Nulltimal, war eigentlich was ganz unspektakuläres: was kommt denn vor: ERSTmal? Vor der eins kommt die null, deshalb Nulltimal und das "i", weil Nulltmal so schwer zu lesen ist. Also etwas was davor noch kommt, weil erstmal schon ein weites Ziel ist.


    Und es witzig zu finden ist destruktiv? Da fragst du die Falsche ;-D ;-). Ich finds nicht. Ich komme mit deinen Fetten Grinsern klar. Weil mir die auch öfter kommen. Für mich fühlt sich das nicht komisch an. -was ja wieder nichts heißen muss ;-) -

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    Ein Hoch auf Urlaub ;-)

    ja! auf jeden Fall!! Glückwunsch und sehr schönen solchen! @:) :)* .. *angebenwill*&*aufdieUhrschau* 4 Jahre, 1 Monat und 5 Tage 8-)

    Zitat

    *angebenwill*&*aufdieUhrschau* 4 Jahre, 1 Monat und 5 Tage 8-)

    ;-D :-D ... na dann noch einen tollen Resturlaub ;-) ;-D :-D


    Hast du wirklich eine Uhr? Wenn ja, warum?

    @a.fish (falls Du hier noch mitliest) (die verschobene Antwort auf diesen Beitrag )

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    Ich finde diese Regel ziemlich brauchbar. Mein Umgang mit mir selber wurde hier teils (nach meinem Empfinden) ziemlich stark kritisiert und es klang für mich so, als sei es geradezu anstößig, an sich selber andere Ansprüche zu stellen als an andere Menschen. Als würde das die eigene Ethik im Umgang mit anderen Menschen total untergraben und entwerten.

    Zunächst mal: mir gings nicht darum Deinen Umgang mit Dir selbst zu kritisieren - sondern darum ihn von einer anderen Perspektive zu beleuchten, weil für mich der Faden genau diesen Zweck hat: Perspektiv und Erfahrungsaustausch im Umgang mit sich selbst - wie mache ich das wie machen andere das. Dass wir da zwangsläufig alle irgendwie ein klein wenig anders an die Sache rangehen ist unvermeidlich und hat mit unseren individuellen Erfahrungen zu tun, die natürlich verschieden sind. Kritik entsteht für mich in so einer Situation wie hier nur dadurch, wenn ich meine ich müsste die Erfahrungswelt der anderen ungeprüft übernehmen. Sonst nicht. Das istfür mich aber meine Entscheidung und hier (aus meiner Sicht) nicht der Fall. Es wird argumentiert und Zusammenhänge werden aufgezeigt - wenn die für mich nicht gelten oder bislang nicht erlebbar waren, würde ich die auch nicht übernehmen und ich hoffe Du machst es genauso.


    Du schreibst:

    Zitat

    Außer der Behauptung, man würde automatisch zwingend andere schlechter behandeln, wenn man sich selber nicht gut behandelt, blabla, sorry, aber das ist für mich halt so ein Spruch, den man immer sagt, der nach meiner Erfahrung aber einfach nicht zutrifft.

    Wenn Du magst kannst Du ja da im Sinne von Erfahrungsaustausch nochmal Beispiele dazu machen die aufzeigen, dass eine negative Einstellung zu Dir selbst bei einem bestimmten Thema keinerlei Auswirkungen darauf hat wie positiv Du jemanden im außen beim gleichen Thema behandelst. Das ist aber nur so eine Idee, die ich im Sinne von Erfahrungsaustausch in einem Faden wie diesem hier hätte. Deine Erfahrung scheint ja zu sein (korrigier mich wenn ich falsch liege): innerlich was negatives, drückt sich äußerlich in was positivem aus. Das wäre für alle im Faden sicher interessant diese Erfahrung mit Beispielen unterfüttert zu sehen. Das aber nur als Idee, die vielleicht zu sehr in eine Richtung geht die bei Dir momentan nicht im Fokus steht. Nimm diesen Absatz einfach nur als Beispiel um zu zeigen wie ich es sehe worum es hier im Faden geht und wie er meines Erachtens bisher funktioniert hat.


    Dann also hierzu:

    Zitat

    Da das hier aber so irgendwie selbstverständlich und so, als müsste man es gleich kapieren, hingeschrieben wurde, würden mich ein paar erläuternde Worte dazu interessieren und freuen.

    Ok. Ich bin ja mit einem längeren Absatz über Sprache und Bewusstseinsbildung hier eingestiegen, weil ich das in einer Diskussion wo es viel um Bewusstsein geht für ein zentrales Thema halte. Der Versuch zu verstehen wie Wallisii die Entstehung der goldenen Regel (=Sprache = Tool ist nicht gleich Erfahrung sondern ausgedrückte Erfahrung in sprachlicher Form mit der Intention sich darüber mit anderen austauschen zu können) sieht war der Versuch die "Wurzel" aus der Perspektive von Wallisii zu sehn. Hat nicht so wirklich geklappt ;-).


    Ich geh also mal zu meiner Sicht der goldenen Regel, bzw ich möchte einen vorgelagerten Schritt machen und meine Herangehensweise für "solche" "Regeln" teilen. Die goldene Regel ist für mich wie sehr viele anderen Aphorismen auch eine Art sprachliche Einladung zur Überprüfung eines erlebbaren Sachverhalts - eine sprachlich ausgedrückte Arbeitsthese, für ein mögliches vorhandenes Naturgesetz, die ich anhand von Erfahrungen entweder verifizieren oder falzifizieren kann. Dabei ist mir bewusst dass ich selbst Sprache mit Bedeutung auflade. Ich kann z.b. Wallisiis Antigefühl bzgl Regel insofern verstehen, nachfühlen und nachvollziehen, als das das Wort Regel für mich früher auch hauptsächlich mit der Bedeutung:


    Jemand von dem Du abhängig bist (Eltern) gibt etwas vor und Du musst Dich daran halten, wenn das nicht passiert wirst Du bestraft und bist ein furchtbarer Mensch.


    besetzt ist.


    Das ist aber nicht zwangsläufig die einzige Bedeutung des Wortes Regel. Es gibt ja z.B. auch physikalische Regeln - nehmen wir der Einfachheit halber Newtons Schwerkraft und den fallenden Apfel. Es gibt also reale nicht ausser Kraft setzbare Regeln, die wir Menschen immer gleich erleben: Der Apfel in Nachbars Garten fällt grundsätzlich nach unten nicht nach oben. Dieses Beobachtbare Phänomen hat der gute Newton mit Hilfe der Mathematik so beschreiben, dass es nicht nur für Äpfel, sondern für Gegenstände im allgemeinen gilt, die wir auf Erden unter Schwerkraftbedingungen fallen lassen und durch das "Wunder" der Relationalität (für deren Ausdruck Mathematik erfunden wurde) versetzt der gute Mann uns in die Lage für alle denkbaren Sachgegenstände, über die wir bestimmte Informationen haben, Aussagen zu deren Fallgeschwindigkeit / Energie zu machen und so weiter. Ob uns das was nutzt oder egal ist wie nur was, ist dabei für die Aussage an sich völlig irrelevant.


    Letzteres ist das was wir Menschen quasi aus der Erkenntnis machen ( oder auch nicht). Wenn ich Newton dazu nutze um beispielsweise zu berechnen zu welchem Zeitpunkt ich eine Wasserbombe mit dem Gewicht A im 6ten Stock loslassen muss, damit sie meinen Nachbarn trifft, der das Haus täglich pünktlich um 7:01 h verlässt ist das natürlich etwas anderes wie wenn ich das Ganze als Basis für Energiegewinnung hernehme oder so.


    Was wir als Menschen also aus meiner Sicht zwangsläufig immer "dazuaddieren" zu dieser Art von Regeln ist unter anderem immer Intention. Newtons Schwerkraft Regel an sich hat keine Intention. Menschen laden Regeln mit Intentionen auf.


    Dieses Verständnis von Regel im Sinne von - etwas ist unverrückbar unter bestimmten Bedingungen so und so geregelt - beschreibt am ehesten das was objektiver Realität nahe kommt. In dem Moment wo wir Menschen Intention dazu addieren bekommt das ganze Gebilde zwangsläufig einen subjektiven Spin. Die äußere Realität ist dabei deutlich leichter erkennbar als die innere, was sie ungleich populärer macht wenn es um Regelprüfung geht. Äußere immer geltende Regeln sind leichter erkennbar weil sie Sachgegenstände betreffen, die außer einer Intentionalen Realität immer eine gegenständlich greifbare haben.


    Für mich bedeutet das allerdings nicht, das es nicht auch innere - ich nenne sie mal - natürliche Regeln im Sinne von solchen Naturgesetzen gibt wie Newton beispielsweise eins mathematisch beschrieben hat.


    Mein Ansatz ist also jetzt so etwas wie die goldene Regel (oder auch andere Aphorsimen) als Arbeitsthesen von Naturgesetzten anzunehmen, die es zu verifizieren oder falzifizieren gilt. Ob eine solche "Regel" oder anders ausgedrückt eine "unverrückbare Grundwahrheit" tatsächlich eine solche ist kann meines erlebens nach (non verbal) erfahrbar sein und zwar indem man darauf achtet, ob sie wiederholt funktioniert und ein befolgen des "Naturgesetzes" zu einem natürlichen Flow wird oder nicht. Das ist für diese Art von Regel natürlich unterschiedlich viel schwieriger, weil kein Mensch (ich schon gleich gar nicht) ist per se ohne eigene Intention, die wiederum den Blick auf das Naturgesetz verstellen kann.


    Zur verdeutlichung die Apfelanalogie:


    Wenn ich einen Apfel nehme und will (Intention - menschliches Aufladen mit Bedeutung) dass er (gegen die bestehende Regel der Schwerkraft) nicht auf den Boden fällt und glaube das erreichen zu können, indem ich ihn in die Luft werfe, werde ich zwangsläufig innerhalb von kurzer Zeit ( je nach Körperkraft und Wurftechnik) eines besseren belehrt und er landet wieder am Boden. Nun kann ich natürlich weiterhin wollen (Intention - menschliches Aufladen mit Bedeutung) dass er nach oben fällt und wie bessessen an meiner Wurftechnik feilen, meine Körperkraft steigern etc pp. es wird nichts ändern: Der Apfel landet irgendwann wieder auf dem Boden. Zumindest dann wenn sonst keine Einflussgrößen dazu kommen.


    Dadurch erfüllt sich meine Intention nicht was zu Frustration führt. Nun kann ich frustriert bleiben und bis an mein Lebens Ende Äpfel in die Luft werfen, oder einen Brief an meine Regierung schreiben, dass dieses Apfel nach unten fallen eine Unverschämtheit sondergleichen ist und politische gelöst werden muss (verantwortungsverschiebung für die Erfüllung meines Willens: ich kanns nicht tun also muss wer anders ran) und so weiter. Es wird natürlich nichts ändern (außer das man mich in eine Anstalt einweist vielleicht - obwohl dafür bin ich vermutlich zu harmlos wenn ich nur Äpfel werfe ,) ).


    Machen wirs schwieriger: Ich bin ein Kind das, das trainiert und ich tu das im Garten meiner Eltern. Wie bessessen. Ich höre auf nichts was meine Eltern mir sagen, bis es meiner Mutter zu bunt wird, sie sich ein Netz an einem Stil bastelt und bei nächster Gelegenheit wenn ich unter dem Balkon übe sie den Apfel mit diesem Netz einfach wegfängt um meine Realität zu ändern (ihre Intention z.b. die soll endlich was sinnvolles tun und mit diesem verqueren Blödsinn aufhören). Das kann bei mir jetzt zu völlig unvorhergesehenen Reaktionen führen die meiner Intention entsprechen, aber nicht der meiner Mutter und so weiter... Hier verlassen wir also die objektive Realität des immer fallenden Apfels zugusten subjektiver aktiv geschaffener nicht nach Naturgesetzen zurechtmanipulierter Realitäten, die allerdings nicht zwangsläufig als negativ empfunden werden müssen.

    Was für ein toller, bunter, vielschichtiger interessanter Faden!!!!! :-)

    Zitat

    innerlich was negatives, drückt sich äußerlich in was positivem aus. Das wäre für alle im Faden sicher interessant diese Erfahrung mit Beispielen unterfüttert zu sehen.

    Ich für mich merke, dass es sich sehr stark auswirkt (in alle Richtungen) und zwar linear und nicht reziprok. Zumindest tritt dies häufiger auf, als eben innerlich negativ eingestellt zu sein, was dann äußerlich aber als Gegenteil "scheint". Heißt aber nicht, dass es nicht möglich ist. Es liegt dann ja auch in unserem Ermessen es zu "steuern". Möglich ist dies, sonst würden wir ja uns auch nicht steuern können. Wenn man es kindlich ausdrücken mag, eben kindlich reagieren. Es scheint dann wohl eher die Frage zu sein, wann möchte ich dies, und wann nicht. Ich möchte ja auch nicht immer, dass jeder sieht, wie es in mir aussieht. Das sehe ich eher als Geschenk an, wenn ich dies jemandem zeige/ zeigen möchte.


    Doch, dass wenn ich innerlich z.B. sehr traurig bin, äußerlich komplett positiv auftrete und es sich für mich dann auch positiv anfühlt, so ganz kann ich das nicht.


    Wobei es aber auch Situationen gibt - und das hat ja auch jeder selbst in der Hand - in denen es einem mies geht und man sich dann entscheidet/entscheiden möchte, etwas positiv zu erleben, dann positiven Input holt, und es einem dann auch etwas besser geht. Doch dies sehe ich kritisch, denn sehr oft fühlt sich das für mich so an, als ob ich mich selbst übergehe.

    Was mit "Naturgesetzen" wie der goldenen Regel (so sie denn eins ist was jeder selbst prüfen kann wenn er will) passiert, ist ständig zweiteres ( es gibt immer irgendwo ein Mutteräuqivalent mit eigener Intention, das versucht den Apfel zu fangen oder statt dessen zur Irritation eine Pflaume runter zu werfen) und das macht die bewusste Überprüfbarkeit mit Hilfe von Sprache in so einem Fall so schwierig.


    Um sie Schritt für Schritt zu überprüfen müssten wir uns zuerst der eigenen und ggf. fremder Intentionen in einer solchen Situation bewusst werden, um diese dann "rauszurechnen" und den Wirkmechanismus überprüfen zu können. Das geht häufig nur anhand von Sprache, weil wir oft nichts anderes haben um Intentionen besonders bei anderen - zu erkennen. Wenn wir viel Glück haben, haben wir Handlungen + Sprache des anderen - da ist eine Intentionseinschätzung schon sehr viel einfacher als ohne Handlung.


    Unbewusst allerdings - das Gefühl - erzählt uns häufig "die Regel stimmt schon" nur (D)eine vorhandene Intention im Mix stimmt nicht. Wenn man dann selbst was verändern will in so einem Mix ( eigene Intention) ist es leichter das mit der Regel zu tun ( der Apfel fällt halt nun mal zu Boden - schau ich mal wie ich das für meine Intention praktisch hilfreich nutzen kann) als gegen diese. Wenn ich also durch einhalten einer so geprüften Naturgesetzregel meine eigene Intention erfüllen kann, leide ich weniger, wie wenn meine Intention gegen die Naturgesetzregel läuft und deshalb zwangsläufig unerfüllbar bleibt und mich früher oder später zum leiden unter dem Naturgesetz verdammt. Das problem mit den - ich nenne sie mal - psychischen Naturgesetzten ( im Gegensatz zu den physikalischen) ist dass es unterschiedlich lange braucht bis wir diese erkennen. Zwischen Reiz und Reaktion liegen größere Zeiträume und die sind angefüllt von einem Wust an Intentionen- eigene, fremde, die alle den Blick auf das Naturgesetz unterschiedlich einfärben und verstellen können.


    Hilf das weiter?