Psychischer Hypochonder?

    Hallo,

    gibt es das auch, dass man sich einbildet psychisch krank zu sein obwohl man es eigentlich nicht ist? Und dass man dann aufgrund dieser Einbildung vielleicht Dinge tut, die einem selber bestätigen, dass man ja wirklich psychisch krank ist?

  • 9 Antworten
    Alias 973249 schrieb:

    Abgesehen von der Tatsache, dass das ja selbst wahrscheinlich schon psychisch krank ist.

    Frage beantwortet. :)z

    Ob ich daraus einen Nutzen ziehen kann ist fraglich, ich mache das ja nicht bewusst bzw. absichtlich. Ein Hypochonder, der körperliche Leiden hat, der macht das ja auch nicht um daraus einen Nutzen zu ziehen und er hat ja dann wirklich Symptome. Vielleicht ist das bei mir auch gar nicht der Fall, ich weiß es nicht so genau, deswegen wollte ich erstmal wissen, ob es so etwas überhaupt gibt.

    Na, einen gewissen Gewinn hat der "körperliche" Hypochonder doch auch: er bekommt Aufmerksamkeit, muss ggf. unangenehme Dinge nicht mehr tun (Krankschreibung für Schule oder Arbeit).

    Vielleicht als Abschnitt: Hypochondrie ist eine Angststörung. Insofern ist die immer psychisch. Der Begriff ist heute auch nicht mehr geläufig. Man spricht daher von Krankheitsangst.


    Die Störung hat allerdings eine schwere Tücke an sich: Während man bei vielen Angststörungen dem Auslöser (Höhe, Menschen, Autofahren) ausweichen bzw. sich dieser gezielt stellen kann, geht das bei einer Krankheitsangst nicht. Man schleppt das Problem ja immer mit sich herum: Sei es Krebs, eine Herzkrankheit, ALS ....


    Es ist daher besonders wichtig hier eine gute Therapie zu finden bzw. selbst geeignete Denkmuster anzutrainieren. Ich spreche da aus reichlich Erfahrung.