Psychotherapie Antrag

    Möchte eine Verhaltenstherapie machen.


    War heute bei einer offenen Sprechstunde bei einem Psychotherapeuten. Dieser sagte mir, dass ich jetzt als erstes einen Antrag bei der Kasse machen muss.


    Hab grade diesbezüglich nochmal im Internet recheriert, was ich tun muss.


    Dort steht, dass ich zum Hausarzt muss, von dem bekomm ich einen Konsiliarbericht, zusammen mit diesen Bericht und einem Antragsformular dass ich vom Therapeuten bekomme, stelle ich dann den Antrag. Stimmt das ??


    Der Therapeut hat mir davon aber nichts gesagt.


    werde am Montag auf jeden Fall zu meiner Hausärztin gehen, dann bin ich hoffentlich schlauer und von ihr bekomme ich hoffentlich den Konsiliarbericht?? Und rufe den Therapeuten an und frage nach diesen Formular!?


    vielleicht liest das jmd. der das schon gemacht hat..


    übrigens wohne ich in Bayern, falls das relevant sein sollte..

  • 14 Antworten

    Die Therapeutin stellt den Antrag. Es gibt extra Formularen dafür. Man kann als Laie weder dieses Formular erhalten noch einen Antrag stellen. Muss ja ein Indikation und ICD 10 Schlüssel(n) darauf stehen. Dazu gehört auch ein kurzen Gutachten. Das geht anonym an der MdK.


    Konsillarbericht hätte dir die Therapeutin geben müssen. Ärzte haben sie nicht immer. Es muss aber mit den Antrag abgeschickt werden, sonst kommt es zurück.

    Luci32, wer hat das Formular zu unterschreiben? Jenes Formular, auf dem alle Daten des Klienten stehen, die Anschrift der Krankenkasse.


    Dann gibt es die Stellungnahme des Therapeuten auf gesondertem Formular mit Diagnosen, beantragte Stunden, und einigen weiteren Angaben.


    Und dann wird noch die medizinische Stellungnahme eines Arztes beigefügt.


    Vertragsbeziehung besteht zwischen Kassenmitglied und Kasse, also muss das Mitglied den Antrag stellen. Nur hat in der Regel der Therapeut dieses Formular vorrätig, für die wenigen Daten aus und lässt das Kassenmitglied unterschreiben.


    Hat sich das in den letzten Jahren etwa grundlegend geändert?

    Der Psychotherapeut hat alles zu machen.


    Es gibt 1 Formular wo der Patient unterschreiben muss. Das warst. Da steht aber nur darauf, dass der Therapie beantragt wird sowie eine Schweigepflichtentbindung ggü. Der Kasse. Mehr nicht.


    Konsilarbericht - es darf nur nicht der Kästchen angekreuzt werden (dass einer Therapie aus medizinische Gründen nicht vertretbar ist). Der Arzt unterschreibt einfach.


    Mehr muss man als Patient nicht machen.


    Antrag muss man als Patient nur bei eine Kostenerstattungsverfahren schreiben (kurzes Brief).

    Da sich die TE hier nicht wieder gemeldet hat kann man nur spekulieren.


    Therapeut hat sich unklar ausgedrückt oder er hat keine Kassenzulassung und alles soll über den Weg der Kostenerstattung stattfinden oder es handelt sich um einen Privatpatienten für den andere Regeln gelten.


    Ansonsten scheint für Kassenpatienten auch 2018 der Weg dem von 2000 zu gleichen.

    grade habe ich bei der Krankenkasse nachgefragt, konnte das am Wochenenda ja nicht tun und wollte in der Zwischenzeit hier schon mal nachfragen, damit ich mir nicht so viele Gedanken mache.


    "die Antragsstellung erfolgt bei jeder gesetzl. Krankenkasse durch den Psychotherapeuten und über das Muster PTV1, soweit er die Therapie für angezeigt hält.


    Der Antrag wird von dem Therapeuten gestellt, der auch die Therapie durchführt. In der Regel werden zunächst einige probatorische Sitzungen gemacht und dann der Antrag gestellt."