Psychotherapie bei Panikattacken

    Hallo zusammen,


    ich brauche einen Rat. Ich leide seit ca. September unter regelmäßigen Panikattacken. Diese machen sich bei mir durch Übelkeit, Schwindel, dem Gefühl gleich umzukippen und diesem komischen Gefühl im Kopf bemerkbar. Ich bin nun auch in psychologischer Behandlung (erst 2 Stunden gehabt) und nehme zusätzlich seit ca. 3 wochen jeden Abend 50 mg Opipramol. Ich habe Momentan allerdings das Gefühl es wird immer schlimmer und auch öfter. Hat hier jemand Erfahrung und kann mir sagen ab wann die Therapie hilft oder wann diese Anfälle weniger oder besser werden? Ich verliere langsam die Kraft und glaube nicht mehr dran, dass es nochmal besser wird.


    Vielen Dank für eure Hilfe

  • 4 Antworten

    Kennst du die Hintergründe für deine Panikattacken ?


    Wenn du deine Hintergründe kennst (z.B. traumatische Erfahrungen in der Kindheit,welche verdrängt wurden ) sind die Heilungschancen wesentlich besser.


    Bist du mit deinem Therapeuten zufrieden ?


    Glaubst du er kann dir helfen ?


    Es ist gut,wenn du nicht alleine bist.


    Versuche dich bei Panikattacken abzulenken.


    Wenn es noch schlimmer wird, könntest du bei der Telefonseelsorge anrufen oder dich in eine gute Klinik einweisen lassen.


    Panikattacken lassen sich fast immer heilen.

    Eine Erstverschlechterung ist normal. Es wird einige Sitzungen brauchen. Am Anfang kommt viel hoch aber man hat noch nicht Strategien gelernt, damit umzugehen.

    Vielen Dank für eure Antworten.

    @ skadie22:

    Die Hintergründen kenne ich bereits und meine Psychologin ist auch sehr nett und macht denke ich einen guten Job. Allerdings ist es mittlerweile so, dass ich kaum mehr einen Ausweg aus diesen "Anfällen" sehe. Aber viele sagen mir, es wird irgendwann besser, da muss ich erstmal dran glauben :)


    Liebe Grüße