Religiöse Ansichten

    Zitat

    In welchem Ausmaß trägt die physische Realität der Überbevölkerung zu Feindseligkeit und sozialem Krankheiten bei, die in Städten wie New York, Philadelphia, Newark, Detroit, Chicago, Tokio, Kalkutta, London u. a. So offenkundig sind?

    [...]

    AUS DEM BUCH: PSYCHOLOGIE von P.G. Zimbardo

    https://www.springer.com/de/book/9783662083260

    Einmal editiert, zuletzt von Hyperion () aus folgendem Grund: Urheberrechtverstoß. Großtext aus dem dem Buch "Lehrbuch der Psychologie" von den Autoren Zimbardo, P.G. wurde editiert. Link zum Buch nachgetragen

  • 876 Antworten

    Ziemlich weit ausgeholt für ein naheliegendes Thema. Könntest du vielleicht noch eine Fragestellung formulieren, damit wir wissen wohin die Diskussionsreise gehen soll?

    Ist das alte soziobiologische Ding, hm? Überpopulation führt bei vielen Tierarten in beobachtbaren und reproduzierbaren Experimenten zu sozialen Ausfallerscheinungen und zu bevölkerungsreduzierenden Effekten, und die Frage scheint zu sein, ob man derartige Erkenntnisse auch auf menschliche Gesellschaften übertragen kann.

    Meliodas schrieb:

    [...]

    Ratte, dachte ich. Und ich sehe angesichts der Kontextlosigkeit und auch angesichts der allgemeinen Lebenserwartung von Ratten nicht, was damit ausgesagt werden sollte außer "irgendwann waren dann alle Ratten tot, weil Lauf des Lebens"?

    Es hat ganz allgemein etwas mit artgerechten Lebensumständen zu tun. Inwieweit Ergebnisse aus Rattenversuchen auf Menschen übertragen werden können steht dahin.

    Der Versuch mit den Ratten hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel.

    Was der Mensch daraus schließen und lernen kann, ist allemal, dass es artgerechte und gesunde Lebensverhältnisse gibt, die irgendwann kippen können.

    Dummerweise ist der Homo Sapiens eine so sehr anpassungsfähige Spezies, dass er sich an Lebensbedingungen anzupassen versucht, die seiner evolutionsbiologischen Anpassungsfähigkeit hinterher hinken. Sprich, bevor wir uns an etwas angepasst haben, tut es uns schon lange nicht mehr gut. Die Anzeichen dafür gibt es bereits allerorten. Die allgemeine Wahrnehmung und Einsicht dafür fehlt allerdings leider noch.

    Evoluzzer schrieb:

    Es hat ganz allgemein etwas mit artgerechten Lebensumständen zu tun. Inwieweit Ergebnisse aus Rattenversuchen auf Menschen übertragen werden können steht dahin.

    Der Versuch mit den Ratten hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel.

    Was der Mensch daraus schließen und lernen kann, ist allemal, dass es artgerechte und gesunde Lebensverhältnisse gibt, die irgendwann kippen können.

    Dummerweise ist der Homo Sapiens eine so sehr anpassungsfähige Spezies, dass er sich an Lebensbedingungen anzupassen versucht, die seiner evolutionsbiologischen Anpassungsfähigkeit hinterher hinken. Sprich, bevor wir uns an etwas angepasst haben, tut es uns schon lange nicht mehr gut. Die Anzeichen dafür gibt es bereits allerorten. Die allgemeine Wahrnehmung und Einsicht dafür fehlt allerdings leider noch.

    [...]
    Die Forschung hat jedenfalls nicht ganz unrecht.

    Melete schrieb:

    Und es geht hier um?

    Überbevölkerung?

    "Übervölkerung" (was immer das sein soll...) möchte ich gleich mal ausschließen.

    Menschen ziehen freiwillig in Städte. Das würden sie nicht machen, wenn sie es dort so schrecklich finden würden. Und es hat auch noch niemand beobachtet, dass Menschen in der Stadt die Fortpflanzung einstellen. ;-D Insofern kann Entwarnung geben werden. Bitte Gerne. 8-)

    LolaX5 schrieb:

    Menschen ziehen freiwillig in Städte. Das würden sie nicht machen, wenn sie es dort so schrecklich finden würden. Und es hat auch noch niemand beobachtet, dass Menschen in der Stadt die Fortpflanzung einstellen. ;-D Insofern kann Entwarnung geben werden. Bitte Gerne.

    Klarer Fall von Wahrnehmungsdefiziten. :=o

    Überbevölkerung ist ein alter ideologischer Popanz aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Die viel zu zahlreichen Menschen aus der eigenen Unterschicht (im 19. Jahrhundert), bei den östlichen Nachbarn (im frühen/mittleren 20.), im globalen Süden (in den 1960er und 1970er Jahren)... die Schreckensdiagnosen wandeln sich, dran ist jeweils vor allem, dass bestimmte Menschengruppen als zu viel definiert werden, weil man die eigenen Besitzstände schützen will.

    Ist doch gut, wenn die Ratten angefangen haben, sich bei Überbevölkerung weniger fortzupflanzen. Warum nun Bi- und Homosexualität mit der Überbevölkerung gestiegen sind, und ebenso Hypersexualität, verstehe ich nicht. Das Sexualverhalten mag veränderbar sein, aber die Sexualorientierung ist es eigentlich nicht, das dürfte auch für Ratten gelten. Ich sehe allerdings in einer Zunahme von Bi-, Homo- und Hypersexualität nichts Schlimmes. In dem Beitrag des TEs klingt das anders und wie etwas Negatives.

    Meliodas schrieb:

    sozialem Krankheiten bei, die in Städten wie New York, Philadelphia, Newark, Detroit, Chicago, Tokio, Kalkutta, London u. a.

    Was diese Städte gemeinsam haben (und hatten), ist der niedrige oder zumindest abnehmende Anteil Weißer. Die "zu vielen" Menschen sind immer die "anderen" Menschen.