also mir geht's gut, irgendwie ZU gut... die mit der depersonalisation verbundene angst ist irgendwie weg. neben-wirkungen des risperdals können auch angstzustände sein, habe ich gelesen... hmm


    nach dem absetzen fühle ich mich auf irgendeine art befreit, erlöst könnte man schon sagen - ich weiß selbst nicht, wie ich es beschreiben soll.

    was mir auch auffällt, weil lama davon schreibt: ich kann nie glauben, daß dp/dr einfach nur ein symptom der angst/panik ist. vielmehr fühlt es sich an wie umgekehrt: als wäre in meinem gehirn ein schalter umgelegt worden, der dp/dr auslöst, was mir dann wiederum angst macht. aber nicht umgekehrt. ich weiß von mehreren dp/dr betroffenen, daß sie erst dp/dr haben und dann angst und nicht umgekehrt.

    genau... nur weil das so im lehrbuch steht (dp durch angst), heißt das noch lange nicht, daß das auch immer so ist.... dp/dr können sehr wohl auch isoliert auftreten und haben auch nix mit einer psychose zu tun... die realitätsprüfung bleibt ja intakt, man weiß, daß man sich nur so fühlt (unwirklich)

    kann aber auch sein, dass da schon die ganze zeit was in dir schlummert, was sich erst mit dp/dr äussert und dann die angst hervorbrechen lässt.


    viele bekommen zb. erst schwindel und dann die angst.


    es gibt aber auch andere ängste, die vorher schon dagewesen sein können. zukunftsängste, angst vor krankheiten, generelle phobien.


    wenn dann noch stress hinzukommt, dann kanns passieren, dass erst das symptom kommt und dann die eigentliche panikstörung.


    und bei 187 wars schon anders, weil er eine panikattacke unmittelbar nach dem kiffen (wie bei mir) hatte und dann erst die symptome kamen.


    eine einzigste panikattack/trip kann diese symptome hervorrufen.

    EMDR/Hypnose

    in einigen tagen werde ich einen psyhologen aufsuchen und ihm meine lage schildern. mein derzeitiger arzt (psychiater) kann mir leider nicht helfen und sagt im prinzip nur, dass ich mich mit der DR/DP abfinden soll. meine angstzustände im sommer wurden einfach mit promethazin bekämpft...


    naja, ich habe von EMDR und Hypnose gelesen. mit diesen therapieformen ist es nach meinem wissen möglich, schlimme/verdrängte erlebnise bzw. traumata aufzuarbeiten und zu bewältigen.


    es wird ja auch oft gesagt, dass DR/DP nur eine reaktion des körpers ist, um schlimme gefühle abzuspalten.


    letztendlich will ich einfach sagen, dass ich meine cannabis-absturz nicht wirklich relaisiert bzw. verarbeitet habe. wenn ich an meine derzeitige situation denke, kommt mir ein gedanke: DAS KANN DOCH ALLES NICHT WAHR SEIN!


    ich muss das alles aufjeden fall nochmal aufarbeiten.

    von so sachen wie hypnose/ tiefenpsychologie/ traumdeutung etc. halte ich wenig. kannst ja mal den aktuellen sternbericht über psychotherapie lesen.


    bin ein verfechter der verhaltenstherapie.


    und ärgere mich auch, dass in dem artikel nur tiefenpsychologen kritisiert werden, es aber als allgemein hingestellt wird. kein verhaltenstherapeut hat dort bockmist gebaut...


    :-/

    Zitat

    eine verhaltenstheraphie bekämpft ja nicht die ursachen des problems, sondern hilft einem nur, damit umzugehen.

    seh ich nicht so. die ursache kann ja oft falsch gelerntes verhalten sein.


    tiefenpsychologie find ich deshalb strange, weil es keine lösungsansätze gibt. man kramt in der kindheit, befördert was zu tage...und dann?


    dann weisst du zb., dass deine mutter dich als kind immer geschlagen hat und deine phobien davon kommen.


    toll.


    und jetzt?


    hierbei stellt sich mir die frage der manipulation. etwas zu interpretieren und hervorzuholen, was vielleicht noch alles verschlechtert.


    nee...lass mal. man kann ja mal überlegen, ob die krankheit was mit der vergangenheit zu tun hat, aber bei ängsten ist verhaltenstherapie nun mal erste wahl.


    meine meinung.


    :-/