Schlafstörungen psychisch bedingt... traurig, hoffnunglos

    Hallo,


    ich leide seit Monaten an Schlafstörungen. Ich bin so verzweifelt und traurig deshalb. Ich habe keine Power mit meinen Kindern was zu unternehmen was mich noch mehr verzweifelt.


    Ich gehe zu Bett und habe Angst nicht zu schlafen.


    Hauptsächlich habe ich Angst körperlich krank zu werden, vlt. sogar zu sterben oder aber diesen Zustand nicht mehr los zu bekommen.


    Ich habe irgendwie so ein komisches Gefühl in mir. Ein Gefühl alles ist nicht mehr Real, ein Gefühl der Einzige mit dieser Problematik zu sein, ein Gefühl dem Ende näher zu kommen weil ich es nicht kontrollieren kann. Letzteres macht mir richtig zu schaffen...


    Mein Puls ist schneller als sonst, mein Blutdruck höher und ich selbst fühle mich täglich wie gerädert...


    Vorhin habe ich gelesen, dass man anscheinend schläft aber es nicht mitbekommt. Ich bin mir selbst sicher pro Nacht grad mal 1 bis 2 Stunden, an anderen Tagen gar nicht zu schlafen. Wenn ich schlafen würde, wieso bin ich so extrem gerädert am Morgen? Dann müsste ich doch fit sein.


    Vlt. hat jemand gleiche Erfahrungen gemacht, insbesondere beim Gefühl "dem Ende näher zu kommen".


    Grüße

  • 1 Antwort

    In Deinem Fall wäre es nötig eine gründliche Anamnese bezüglich früherer Phasen mit gutem/ausreichenden/erholsamen Schlaf zum heutigen Ist-Zustand zu machen.


    Abgleichen was sich in dem Zeitraum von früher zu heute verändert hat in Deinen Lebens-, Alltags-, und Arbeitsbedingungen? Gibt es akute Konflikte/Probleme die nicht aufgelöst worden sind? Nimmst Du Medikamente wegen anderer Beschwerden? Gibt es starke Veränderungen in eurem Familienzusammenleben?


    Wie sind Deine TV- und PC Aktivitäten am Abend? Sind viele elektische Geräte im Schlafraum, ist vor dem Schlaf gut durchgelüftet worden? Bist Du vor Deiner gewohnten Schlafzeit genügend runter gefahren, um die Nacht mindestens 6 - 7 Stunden am Stück durchschlafen zu können? Gibt es latente Störgeräusche im Schlafraum?


    Hast Du versucht vor dem Schlafengehen Dich noch einmal an der frischen Luft zu bewegen? Dich mit sportlichen Aktivitäten zusätzlich müder zu machen? Zeitiger die letzte Mahlzeit einzunehmen?


    Es gibt die Möglichkeit über eine Schlaflabor-Untersuchung Deine Hirnströme zu messen, die Atemtätigkeit zu kontrollieren (Schlafapnoe kann u.U. zu den von mir benannten Symptomen führen). Immer dann, wenn es über einen längeren Zeitraum starke Ein- und Durchschlafprobleme gibt, die benannten 1 Hilfe-Maßnahmen wie oben benannt keine Besserung bringen, ist eine Arztkonsulation ratsam. Schlafstörungen können sich manifestieren und führen zur allgemeinen Schwächung des Imunsystems mit den entsprechenden Folgeerkrankungen. Du beschreibst Deinen schlechten Schlafzustand als seit Monaten anhaltend, dann ist auf jeden Fall ein Arzt gefragt der mit Dir auf die Ursachenforschung gehen kann, um Abhilfe Deiner Schlafeinschränkungen geben zu können. Alles Gute für Dich.


    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/schlafst.html


    https://www.apotheken-umschau.de/Schlaf


    https://www.apotheken-umschau.de/Schlaf


    Linkinhalt:

    Gute Besserung und das Du bald die Ursachen Deiner Schlafprobleme aufdecken kannst.