Schuldgefühle

    Hallo!


    Ich schreib Euch mit Bitte um Hilfe!!


    Ich hatte mit Zwangsgedanken zu kämpfen die ich jetzt im Griff habe.


    Jetzt ist mir aber was passiert das ich nicht mehr aus dem Kopf bekomme.


    Habe eine Scheidung hinter mir ,bin nach der Scheidung eine neue Beziehung eingegangen die auch scheiterte.Meine Ex hat mir damals die Kinder entzogen und schlimmstens aufghetzt.Ich hörte von den Kindern nur ,wir hassen dich,wir wollen dich nicht.Und alles nur weil sie die neue Freundin nicht mochte.


    Ich war damals fast soweit alles hinzuschmeissn.Es war wirklich emotional eine schwierige Zeit.


    Jetzt ist alles wieder gut und ich habe Kontakt mit den Kindern und wir verstehen uns prima.


    Als ich meinen Sohn zu Hause abholte hab ich in seinem Zimmer gesehen das er bei einem Bild von mir das Gesicht zerkratzt hat.Ich hab ihn darauf angesprochen und er hat gesagt er hat sich damals gewünscht ich wäre Tot.Bin ihm nicht böse ist glaub ich eine normale Reaktion ,er war damals 10.


    Zuhause hab ich dann plötzlich eine Panikattacke bekomme als mir plötzlich der Gedanke kam ICH KÖNNTE DAMALS MEINE KINDERN AUCH WAS SCHLECHTES GEWÜNSCHT HABEN SO WIE MEIN SOHN MIR.


    ICH WEISS ES NICHT MEHR GENAU UND KANN NICHT DAMIT UMGEHEN MEINEN KINDERN EVENTUELL ETWAS SCHLECHTES GEWÜNSCHT ZU HABEN:ICH WERDE DEN GEDANKEN NICHT MEHR LOS EVENTUELL ETWAS SCHLECHTES GEWOLLT ZU HABEN.ICH WEISS MITTLERWEILE GEDANKEN SIND GEDANKEN SONST NICHTS ABER DER GEDANKE EVENTUELL ETWAS SCHLECHTES GEWOLLT ZU HABEN MACHT MICH FERTIG.


    Mir geht es wirklich schlecht,und finde auch keine ähnlichen Fälle ,das ich nicht allein bin mit meinem Problem.Das ein Sohn sich sowas wünshte finde ich überhaupt nicht schlimm,aber ich bin erwachsen.


    Bin übrigens 42.WIE KANN MAN DAMIT UMGEHEN WENN MAN WIRKLICH MAL SCHLIMME BÖSE GEDANKEN HATTE. Vielen Dank

  • 1 Antwort

    Böse Gedanken haben wir alle mal. Solange es bei Gedanken bleibt ist das zum Teil auch ein Ventil um eben weiter sozial verträglich zu leben.


    Du solltest die Vergangenheit abhaken. Was bringt Dir diese Grübelei, ob Du was gedacht haben könntest? Du hast Dich mit Deinem Sohn ausgesprochen, er hat Dir erklärt wie es zu der Sache mit dem Bild kam. Und ja das ist normal für 10jährige, die die Trennung aus anderem Blickwinkel sehen.


    Dabei ist es unerheblich, ob jemand aufhetzt oder nicht (auch sowas sollte man irgendwann ruhen lassen). Kinder haben ihre eigene Wahrheit.


    Er hat das Bild genommen, nicht Dich. Er hat sein Ventil gefunden und offenbar besser damit abgeschlossen als Du. Momentan wirkst Du wie der zehnjährige, der auf der Suche nach dem Ventil ist. ;-)


    Wenn sich diese Panikattacken häufen, dann such Dir bitte professionelle Hilfe. Sowas ist behandelbar, oftmals sogar ohne Medikamente.