Schwere Depressionen

    Ich habe sehr schwere Depressionen..


    Mittlerweile habe ich Hilfe geordert aber die die mir helfen wollen sind in Urlaub und Vertretungen können mir aus zeitlichen Gründen nicht so helfen.

    Probleme:

    Post öffnen, da habe ich Angst vor, meist sind es die Briefe vom Jobcenter die Panik hervorrufen alles ander geht so, da überwinde ich meistens die Angst.

    Schreiben aufsetzten macht schon die von Caritas(hat aber jetzt 2 Wochen Urlaub) und die Vertretung ist nicht täglich da sondern nur einmal in der Woche.


    Meine Wohnung einrichten muss was die Möbel betrifft aufgebaut werden, schaffe ich nicht alleine, alles sauber halten bekomme ich noch hin. Das Sozialkaufhaus hilft mir da nicht weiter..

    Ich schlafe auf der einzigen Couch die ich habe und dazu habe ich noch eine Stuhl. Gestern bekam ich einen Schlafzimmerschrank und ein Bett was noch zerlegt ist.


    Alleine Einkaufen gehen kann ich so gut wie gar nicht mehr, ich habe ein Anfallsleiden, wo ich das Problem habe so bald ich was suche es zu einer Absence kommen kann(merke das teilweise und mache dann Pause im Geschäft). So wird ein Einkauf für ein paar Teile zu einem Stundenakt.


    Bankgeschäfte per Onlinebanking schaffe ich nicht mehr, kann mich dazu nicht durchringen.


    Medikamente nehme ich gegen die Epilepsie noch regelmäßig ein, nur für bzw. gegen den Diabetes nur sporadisch.


    Schlafen kann ich nur sehr schlecht, trinke zur Nacht immer mal Cola mit Likeur Gemisch was ich nicht so recht vertrage und auch nicht soll wegen meinen Erkrankungen aber es beim einschlafen hilft.

    Wenn der Tag zu schlimm war wie mit den Einkaufen schlafe ich sehr unruhig und nässe auch schon mal ein oder falle von der Couch wo ich drauf schlafe.


    Morgends gehe ich damit ich nicht zu viel Langeweile habe in ein Sozialkaufhaus um unter Leute zu sein und mich unterhalten kann, verbinde das auch mit Sachen zur erledigungen bei Sozialeinrichtungen. Die schließen aber so gegen 16.00 bzw. 17.00 Uhr und dann geht das mit den alleine sein los, was mir Probleme bereitet. Außer Radio hören und I-Net habe ich nichts mehr und auch kein Ansporn etwas zu tun.


    Bis vor ein paar tagen war ich noch immer für zwei bis drei Stunden im angrenzenden Wald spazieren auch um Müde zu werden und gut einschlafen zu können. Das mache ich jetzt garnicht mehr.


    Das Wochenende ist die Hölle vor Langeweile, ich habe zwar Freund aber ich traue mich da nicht mehr hin weil was anderes als über meine Probleme vorzutragen nichts habe wo ich drüber sprechen kann.


    Zu meinen Eltern kann und will ich nicht, mein Vater ist im Heim und meine Mutter selbst an Depressionen leidet und mir dann auch vorjammert. Sie wohnt weit weg, wo ich auch gewohnt habe. Ich fahre wenn ich mal zu ihr muss um den Wagen da hin zu bringen in der nächsten Stadt dann in einer Sozialen Einrichtung wo ich dann unter Leute bin und nicht alleine bis ich den Wagen wieder mitnehmen kann. Wenn meine Mutter mit den Wagen wieder zurück kommt hole ich ihn ab und fahre dann nach Hause. Ich brauche den Wagen um noch eigene Sachen mit zu mir zu nehmen(nutze den Wagen nur alle 14 Tage einmal wöchentlich zum Transport meiner Sachen).


    Um Ambulant betreutes Wohnen um Hilfe zu bekommen kümmere ich mich schon aber wie o.g. geht der Betreuer jetzt in Urlaub und die Vertretung ist nur ab und zu mal da.

    Es soll auch die Erwerbsunfähigkeit beantragt werden so hat man es mit mir besprochen.

    Man hat mir auch angeboten mit mir einkaufen zu fahren und Fachärzte auch zu suchen (auch Amtgänge)und mich auch einem wöchentlich zu besuchen und auch gesagt und angeboten täglich zu Einrichtung zu kommen (Frühstück & Mittagessen).


    So sieht es derzeit aus, es ist alles in der mache, trotzdem komme ich mir hilflos vor.

    In die Klappse will ich nicht, sowas habe ich schon hinter mir (damaliger Suizidversucht).

    Ich habe so etwas nicht mehr vor dazu hänge ich zu sehr am Leben. Mein Selbstbewusstsein ist gut, viele aus der Einrichtung hier und in der Nähe meiner Eltern (Nachbarstadt) bewundern mich darum.

    Es ist die Depression die mich fertig macht :°(

    Eine Partnerin habe ich auch obwohl ich glaube das sie mir gut tun um nicht alleine zu sein aber das würde sie bei dem was ich habe zu sehr belasten würde, also eher nicht, würde wascheinlich schreiend davon laufen..

  • 9 Antworten

    hallo, da kommt einiges zusammen, hast du psychologische hilfe? nimmst du tabletten ein?


    wie lange geht das mit den depressionen schon? wie ich sehen lesen konnte bist du familiär vorbelastet was die depressionen angeht.


    wichtig ist dass du dich deinem schicksal nicht ergibst und auch wenn es schwer fällt, dagegen etwas zu tun, spazieren gehen an der frischen luft, freunde treffen, professionelle hilfe in anspruch nehmen.


    von alkohol und cola, würde ich die finger lassen, die verstärken bloß deine depressionen.


    wie alt bist du denn?


    wenn es ganz schlimm ist, dass nimm die hilfe der telefonseelsorge an.

    Ich bin 51 und habe das schon über ein Jahr, es kam schleichend, so das ich dachte, das ich das alleine in den Griff bekomme.


    Medikamente nehme ich keine, mein Neurologe wegen der Epilepsie ist noch in der Stadt wo meine Eltern leben also gut 120 Kilometer weit weg, fahre da alle 10 bis 14 hin. Wenn der Wagen zu meinen Eltern muss, fahre ja wie geschrieben am selben Tag wieder zurück.

    Ein Psychologe habe ich noch nicht, das wollen die hier wo ich wohne mit mir in angriff nehmen(dauert aber).


    Meinen Schicksal will ich nicht ergeben aber das ist sowas von schwer aber ich kriege die Kurve nicht, hatte ja geschrieben das ich es noch nicht mal schaffe spazieren zu gehen...

    Das Sozialkaufhaus und die Soialeinrichtung ist ja auch zu, das ist hier leider so. Da wo meine Eltern wohnen und ich da in der Nähe wo ich zur Einrichtung fahre haben am Wochenende zwar nur Nachmittags auf (Sa. & So 13.00 bis 16.30 Uhr unter der Woche 8.00 bis 17.00 Uhr) das hilft mir sehr. Aber 120 Kilometer

    (nur hin) dafür zu fahren ist mir zu viel.

    Ich habe schon versucht für heute oder morgen zu Bekannten zu fahren um wenigstens hier weg zu kommen. Aber als ich bei einem angerufen haben sagte er mir das er mich nicht da haben wollte weil ihm das was ich andauend erzähle schon nerve:-o


    Hilfe bekomme ich ich aber es dauert zu lange, das schlimme ist immer das Wochenende..


    Telefonseelsorge aber die helfen ja nur telefonisch...

    auf die schnelle wird sich deine situation leider nicht ändern, selbst mit pssychotherapie und medikamenten dauert es wochen bis monate bis sich eine erleichterung einstellt.


    das einzige was hilft, ist die depressive phase „auszusitzen“ und das beste draus machen wohl wissend dass es in naher zukunft wieder aufwärts geht.


    telefonseelsorge kann schon helfen auch wenn nicht direkt vor ort.


    wenn es ganz schlimm wird hilft nur noch der gang in eine psychotherapeutische klinik oder psychiatrie

    Naja über alles zu reden hat mir immer geholfen aber wie ich geschrieben habe wollen die meisten nichts mehr davon hören.

    Das es in naher Zukunft besser wird das weiß ich ja, das beruhigt ja einerseits aber es ist das akute was mir zu schaffen macht.

    Gestern Nachmittag war ich mal weg. Im I-Net habe ich mal nach einen Freund von früher nachgeforscht den ich vor über 20 Jahre nicht gesehen habe. Er hat sich selbständig gemacht mit einem Kiosk, ich habe nur kurz mit ihm vorher angerufen weil ich mir sicher war ob er es auch wirklich ist. Er wollte zurück rufen aber was er aber nicht getan hat, daher war ich mir auch nicht sicher ob er mich abwimmeln wollte. Aber ich bin einfach mal hingefahren zu seinem Kiosk, musste zwar fast 100 Kilometer fahren aber es hat sich gelohnt. Die Freude war sehr groß ihn wieder zu sehen, wir haben über sehr viel von früher gesprochen und auch über das was ich jetzt so mache und Probleme mit mir herum trage. Er war erstaunt was ich so geleistet habe bezüglich meiner Familie und machte mir Mut das ich es schaffe aus meiner Depression heraus zu kommen. Leider hat er nur Sonntags sein Kiosk zu und so nicht viel Zeit ansonsten hätte ich heute zu ihm hinfahren können aber er ist heute auf einem Geburtstag eingeladen. Er sagte mir wohl das ich an den kommenden Sonntag mal zu ihm kommen könnte und wir dann mal zu einen Kaffee irgendwo hinfahren könnten. Nur heute weiß ich noch nicht was ich mit den Tag anfangen soll, nun sitze ich wieder vor dem Laptop und langweile mich. Ich konnte letzte Nacht ganz gut schlafen ohne etwas alkoholisches getrunken zu haben, bin nur in der Nacht kurz aufgeschreckt warum weiß ich nicht aber ansonsten habe ich gut durchgeschlafen, das erste mal seid langer Zeit.

    Du schreibst dass du Medikamente einnehmen musst wegen deinem Diabetes.

    Das heißt du nimmst Tabletten ein?

    Da du hier das Sozialkaufhaus erwähnst. die suchen immer ehrenamtliche Helfer.

    Wie wäre es denn damit dass du dich im Tierheim als Gassigeher anmeldest?

    Die Diagnose "schwere Depression" stammt von einem Arzt oder von dir?

    Mein erster Schritt wäre der Gang zu einem Psychiater. Dein Zustand ist gefährlich und du kannst es nicht allein kurieren. Mobil bist du ja.

    Ansonsten ist es hilfreich sich an alltägliche Routine zu halten, die keine große Überwindung kosten.


    Das statement von deinem Freund ist zwar hart, aber ehrlich. Du sagst selbst, dass deine Mutter auch nur jammert. Das ist auch anstrengend für die Mitmenschen. Wenn du gern unter Menschen bist und dich unterhälst, dann überlege im Vorfeld, was du ihnen schönes erzählen könntest, damit sie sich auch freuen, dich zu sehen. Nimm auch die Sorgen der anderen wahr. Ich würde die Rückmeldung des Freundes ernst nehmen.


    Alles Gute und viel Kraft :)*:)*@:)

    @ Plüschbiest

    Ich muß Insulin spritzen

    Im Sozialkaufhaus geht nur 1 Euro Job, da ich aber Dauerhaft Krank geschrieben bin geht das nicht :-(

    Das mit dem Tierheim ist eine gute Idee, da würde ich keinen Zeitdruck ausgesetzt sein, denn Zeitdruck vertrage ich nicht, im schlimmsten Fall würde ich zusammenklappen.


    @ heute_hier

    Die Diagnose ist vom Arzt sowie von der sozialen Einrichtung und der Hilfestelle für Leute in sozialen Schwierigkeiten.

    Hilfe ist angeleiert aber die Sachbearbeiter bzw. Leute die mir helfen sind im Urlaub und die Vertretung ist immer nur einen Tag in der Woche da.

    Einen Termin habe ich erst in zwei Wochen beim Psychater, eher ist nix zu bekommen.

    Wenn ich zu Besuch in soziale Einrichtungen bin, egal in welche Einrichtung ich gehe man freut sich immer mich zu sehen und ich alber ja auch mit den Leuten herum(ist auch wichtig für mich), alle wissen über meine Probleme bescheid aber ich rede nicht darüber wenn ich da bin. In der einen sozialen Einrichtung spreche ich mit Betreuer gelegentlich über meine Probleme um mir Ratschläge zu holen.